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Test: Wird Golem für Apple Werbung bezahlt ?

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  1. Re: Test: Wird Golem für Apple Werbung bezahlt ?

    Autor: matti1412 19.06.09 - 18:29

    Hmmpf schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Apple hat einfach enorme relevanz. iPod,
    > Music-Store, iPhone .. alles produkte die ganz
    > neue Märkte erschlossen haben. Es ist in der
    > Branche einfach kein weg vorbei an derart
    > erfolgreichen konzepten.
    >
    > Ich bin kein fan der Apple-Computer .. ich
    > bevorzuge PC weil "more bang for the buck", es
    > ändert aber nicht viel daran das Apple mit ihren
    > lifestyle IT produkten vorgemacht hat wie IT der
    > zuknunft aussehen muss.
    >
    > IT muss sich an den User anpassen, nicht der User
    > an IT. Es war schon lange klar das dies sich so
    > entwickelt, aber nun kann man es eben in
    > beispielen sehen.
    >
    > Zugegeben sind sie quasi nie die "erfinder" eines
    > konzepts, aber sehr sehr oft sind sie die ersten
    > die eine idee markttauglich machen.
    >
    > Also wenn man IT-News für Profis machen möchte,
    > sehe ich nicht wie man an Apple vorbeikommt.

    Apple ist das positve Gegenteil von Mircrosoft ;)

    vom heiseforum:
    Es gibt einfach derzeit kaum ein Produkt aus dem Hause Microsoft,
    das einen wirklichen Reiz ausübt. Mir persönlich fällt eigentlich gar
    keines ein. Gerade in der technisch interessierten Zielgruppe hat
    Microsoft mittlerweile echte Probleme. Wenn Microsoft seine starke
    Position halten will reicht es nicht, nur den Status Quo aufrecht zu
    erhalten, da sich die Rahmenbedingungen, unter denen ihr bisheriger
    Erfolg möglich wurde, ändern. Die Globale Erwärmung, die Microsoft zu
    fürchten hat, ist die Adoleszenz des Computermarktes. Spätetestens
    mit dem nächsten Jahrzehnt kann die Industrie keinen Jugendschutz
    mehr für sich in Anspruch nehmen und pubertäre Auswüchse werden nicht
    mehr toleriert. Unzuverlässige Software, undokumentierte Protokolle
    und Dateiformate sowie anti-kompetitives Verhalten von Herstellern
    sind Auslaufmodelle. Dies war das Fundament Microsofts Erfolg. Will
    Microsoft weiter erfolgreich bleiben, müssen sie rechtzeitig
    Konsequenzen ziehen, neue Märkte schaffen und auf kompetitiver Basis
    mithalten.

    Da dies von Microsoft in den letzten zehn Jahren aber mehr als
    sträflich vernachlässigt wurde, kommt jetzt eine Quittung nach der
    anderen: Windows Mobile kriegt bei den Smartphones keinen Fuß vor die
    Tür, die Xbox wird auch weiterhin kein Geld verdienen und ist eine
    Support-Hölle (und mit dem Niedergang der HD-DVD auch eine
    Technologie-Sackgasse); der Zune ist unbedeutend; Vista ist
    wahrscheinlich besser als sein Ruf aber leider mit einer (schlecht
    funktionierenden) Online-Registrierung verheiratet, die keiner haben
    will; OOXML wird weltweit niedergekämpft, der Internet Explorer
    verliert an Marktanteilen und ist im aufstrebenden Mobilbereich quasi
    aus dem Rennen, die “Live”-Services können es mit den Konkurrenten
    nicht aufnehmen und so weiter und so fort.
    Symptomatisch, denn das Haus Microsoft ruht schon lange nicht mehr
    auf festen Säulen. Vielmehr ist Microsoft das neue Venedig: eine auf
    Wasser gebaute und nur noch von ihrer Vergangenheit zehrende
    Touristenattraktion, die irgendwann untergehen wird. Entweder an sich
    selbst oder durch die Klimakatastrophe. Natürlich werden Windows XP
    und Microsoft Office auch noch in den nächsten Jahren den Großteil
    der Einnahmen von Microsoft einspielen (nur hier kann sich Microsoft
    noch die absurden Margen erlauben, die auf anderen Märkten undenkbar
    wären), doch wie es aussieht, bleibt es dabei auch. Denn es nagen an
    diesem Kuchen nahezu alle Mitspieler am Markt, gegen die sich
    Microsoft jüngst kaum noch wehren konnte. Apple, Google und letztlich
    das ganze Web wollen nicht mehr nach Microsofts Nase tanzen und
    dadurch bröckelt das Imperium schon merklich. Als Kooperationspartner
    hat es sich Microsoft mit allen verdorben. Finanziell mag Microsoft
    noch eine Weile überleben und Gewinne machen - der Einfluss scheint
    aber dahin. Microsoft ist das neue IBM. Groß aber bedeutungslos. Die
    neuen Webmärkte gehen zur Zeit weitgehend an Google. Nintendo ist der
    strahlende Sieger im Spielkonsolenmarkt und die BluRay-Entscheidung
    könnte sogar der Playstation 3 zum Aufstieg verhelfen. Am Ende könnte
    es sogar richtig blutig werden.

    I don’t care. Microsoft hat sich stets als unwürdig für die Spitze
    erwiesen - widerliche Graugesichter, die den
    Blauhemd-Krawatten-Büro-Durchschnittsheini zum Superstar erklärten
    und das Mittelmass zum Mass aller Dinge. Die neuen Bedingungen werden
    aber durch das Internet, die geänderten Anforderungen an Computer
    (vor allem im Consumer-Bereich) in Bezug auf Innovation,
    Zuverlässigkeit und Einfachheit und vollkommen neue Wettbewerbslage
    bestimmt. Microsoft hat seine Kraft verloren, Mitbewerber einfach
    durch das Ankündigen von Vaporware oder durch technische Sperren in
    seinen Betriebssystemen durch undokumentierte APIs oder
    Dokumentenformate eingebüsst.
    Vista stellt defakto keine nennenswerte Verbesserung dar. Ein paar
    Änderungen sind zwar wichtig (Security), aber für den Benutzer ändert
    sich wenig. Vista hat auf viele wichtige Fragen schlicht keine
    Antworten (modernes API, 64-Bit-Fähigkeit, Sicherheitsprobleme,
    schwierige Administration) und durch den schlechten Start dazu noch
    den Schönheitswettbewerb gegen Mac OS X verloren.
    Dazu kommt noch Microsoft, die, obwohl Vista noch nicht mal vom Boden
    abgehoben hat, jetzt schon mit Windows 7 wedeln und sich damit ihren
    eigenen Teppich unter dem Boden wegziehen. Warum sollte man
    strategisch auf Vista setzen, wenn MS jetzt schon meint, mit W7 wird
    alles besser?

    Der wichtigste Markt ist für MS der Business-Markt. Dort haben sie
    die größten Abhängigkeiten und die größten Margen. Dort sind sie
    wirklich konkurrenzlos. Aber gerade der Businessmarkt stagniert und
    wird sich noch eine auf einige Jahre auf XP einfahren. Eine
    Support-Nightmare, die teuer ist und den Anwendungsentwicklern wenig
    Perspektive bietet.

    Im Consumer-Bereich hat Microsoft bereits Konkurrenz. Das mag im
    neophoben Deutschland noch ein wenig dauern - weltweit und vor allem
    im Stammland USA ist der Mac derzeit bei Jugendlichen die Definition
    eines Computers so wie der iPod die Definition eines Musikplayers
    ist. Genau das zeigt sich in den Verkaufszahlen und als Consumergerät
    ist der Mac so stark wie es Windows mit seiner Abhängigkeit von einem
    drögen Schrauberbüchsenmarkt nie sein wird.

    Die Zukunft des Webs liegt in der mobilen Nutzung.
    Plattformen wie das iPhone eben jetzt den Weg für die zweite
    mobile Revolution (nach dem Telefonieren). Websites werden noch
    einfacher, übersichtlicher und anwendungsbezogener. Das Web wird zur
    großen Dienstleistungsmaschine und der mobile Browser wird zur
    Fernbedienung dafür. Schon sehr bald wird es uns mühsam vorkommen,
    wg. einer kurzen Web-Info den Laptop aufzuklappen. Die Zahl der
    mobilen Clients wird dabei die Zahl der Desktop- und Laptop-Clients
    um ein vielfaches übersteigen.

    Auf diesem Markt, der in fünf Jahren vielleicht zehn mal so viele
    Internet-Terminals erzeugt hervorbringt wie der traditionelle Markt,
    da ist der Internet Explorer “unter ferner liefen”.

  2. Leider ja...

    Autor: samy 19.06.09 - 21:30

    zumindest scheint es so das Golem für die Artikel von Apple bezahlt wird, aber das ist nur meine private Meinung ;-)

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