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Um was für Titel handeltes es sich denn?

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  1. Um was für Titel handeltes es sich denn?

    Autor: Duckwert 19.06.09 - 12:18

    Damit man mal sieht, was das für wertvolle Musikperlen sind, die da so viel Geld wert waren. Wehe das ist Chartsgeplörre.

  2. Re: Um was für Titel handeltes es sich denn?

    Autor: sparvar. 19.06.09 - 12:30

    es geht nicht darum was sondern das!

    ob man einen porsche klaut oder eine alten trabbi (mit liebhaberwert) ist egal.
    auto bleibt auto - mp3 bleibt mp3

  3. Re: Um was für Titel handeltes es sich denn?

    Autor: ubuntu_user 19.06.09 - 12:42

    nur hat die frau nichts "geklaut" ;-)

  4. Re: Um was für Titel handeltes es sich denn?

    Autor: /mecki78 19.06.09 - 13:27

    ubuntu_user schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > nur hat die frau nichts "geklaut" ;-)

    Doch, hat sie. Sie hat die "Idee" geklaut.

    Urheberrecht beschränkt sich nicht auf ein Werk, Urheberrecht ist die Idee hinter einem Werk.

    Du komponierst einen Song, spielst ihn ein und verkaufst ihn auf CD.

    Jemand hört die CD, findet den Song gut, spielt den gleichen Song *neu* ein, mit seiner eigenen Band, macht seine eigenen CDs und verkauft die.

    Er bricht dein Urheberrecht! Er hat nichts kopiert, weder analog noch digital... außer deiner Idee (die Idee zu diesem Song) und umgangssprachlich sagt hier jeder "die Idee ist geklaut".

    Das ist Urheberrecht. Das Werk selber beinhaltet natürlich die Idee, wenn man das Werk selber kopiert, dann "kopiert" man auch die Idee, deswegen ist es egal ob man das Werk digital kopiert (mit der Maus) oder ob man nur die Idee des Werkes kopiert.

    Dürfte man nur die Idee kopieren, dann würden Noname Bands einfach alle Songs von großen Stars nachsingen und deren Kopien für Schnäppchenpreise verkaufen.


    /Mecki

  5. Re: Um was für Titel handeltes es sich denn?

    Autor: loolig 19.06.09 - 14:04

    Ideen kann man nicht klauen.. ausser man löscht dem "Erfinder" seine Erinnerung..

  6. Re: Um was für Titel handeltes es sich denn?

    Autor: loolig 19.06.09 - 14:05

    ..ich glaube "kopieren" war das Wort was dir fehlte....und schon liest es sich gar nicht mehr soo schlimm ;)

  7. "klauen"

    Autor: sonnendreher 19.06.09 - 14:12

    Diebstahl - Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    Was ist an einer MP3 bitte beweglich?

  8. Re: "klauen"

    Autor: sonnendreher 19.06.09 - 14:13

    oh, ich wollte eigentlich auf /mecki78 antworten...

  9. Re: Um was für Titel handeltes es sich denn?

    Autor: Klaus-Peter 19.06.09 - 15:59

    Es war das Best Of von Klaus&Klaus.

  10. Re: "klauen"

    Autor: Stichler 19.06.09 - 17:43

    Das ist das Besondere am Urheberrecht, es wird gestolen, was physisch nicht existiert, die Idee. Inwiefern eine Idee Gemeineigentum ist lässt infrage Stellen, ohne diese wären Zweige wie die Musikindustrie aber verloren, sie leben davon. Ich selbst halte es für sinnlos, früher lebten Musiker von ihren Auftritten, heute leben sie davon sich in eine dunkle Kammer zu verziehen und dort auf Knöpfen herumzuspielen. Ehrlich, eine CD kann keinen Live-Auftritt ersetzen, ist jedoch mit weniger Arbeit verbunden und leichter verbreiten.

    Naja die Richtigkeit meiner Ansichten kann könnte man beurteilen, ab jetzt!

  11. Re: Um was für Titel handeltes es sich denn?

    Autor: Stichler 19.06.09 - 17:54

    "Das Gericht befand Thomas-Rasset nun schuldig, diese 24 Musiktitel, darunter Stücke von No Doubt, Linkin Park, Gloria Estefan und Sheryl Crow, illegal heruntergeladen und weiterverbreitet zu haben."

    Quelle: http://www.heise.de/newsticker/Millionenstrafe-im-US-Filesharing-Prozess--/meldung/140751

    Auf einigen Websiten wird ua auch Greenday gelistet. Solche Listen würde ich gerne veröffentlicht sehen, in kompletter Fassung. Schadet schließlich den Interpreten und gehört komplett zur News. Wenn sich eine Band von einem Verband vertreten lässt, die mit solchen Urteilen in Verbindung stehen, dann kann man denen doch nicht mehr hinterherrennen. Sicher, der Künstler selbst kann da nicht viel zu, er kann nur das Label verlassen, was nun wohl auch ihm selbst schaden würde, aber er kann doch nicht verantworten, dass in seinem Namen um sein geistiges Eigentum zu schützen eine kleine Familie gequält wird.

  12. Re: Um was für Titel handeltes es sich denn?

    Autor: Duckwert 20.06.09 - 09:26

    Und mieser Vergleich bleibt mieser Vergleich ;-)

  13. Re: Um was für Titel handeltes es sich denn?

    Autor: Duckwert 20.06.09 - 09:29

    Da steeht ein Pferd auf'm Flur!!!!!! :-D

  14. Aufgepasst, MI, wichtige Realitätsbeschreibung

    Autor: Duckwert 20.06.09 - 09:39

    Ja nun... mal ganz banal, ich nehme mir Musik von einem Internet-Radiosender auf. Da kann die MI mir garnichts, weil ich das aufnehmen kann, würden sie wohl gerne verbieten, aber ich habe dann die Stücke auf dem PC, kann ich auch heute noch mit Kassette machen wenn ich will. Und wenn ich dann deise Musikstücke weitergebe, so wie man das vor x Jahren schon manchmal gemacht hat, da haben mir Geschwister manchmal CDs auf Kassette aufgenommen und ich habe die Dinger heute noch, z.B. The Offspring, ein Kumpel hat mir auch öfter paar Sachen aufgenommen, und, war das etwa alles illegal? die MI sollte mal aufwachen, deren Begehrlichkeiten decken sich überhaupt nicht mit der Realität. Wenn ich Musik gut finde und sie kaufen will, dann kaufe ich die auch. Mittlereweile merken diese "Entscheider" ja auch mal, dass die Leute keine DRM-verschandelten Stücke kaufen wollen und bieten nun ganz normale MP3s zum Kauf an, die man dann wieder einfach so und unkontrolliert tauschen kann. Ich glaube die verstehen schon seit Jahrzehnten ihre Kundschaft nicht. Musik kann sich nur verbreiten, wenn sie auch getauscht wird, sonst hat nämlich kein Mensch so viel Geld, sich alles, das ihn interessieren könnte an Musik, zu kaufen! Und Probehören im Geschäft ist ja nun auch nicht so das Wahre. Oder gar Bücher, muss ich mir jedes Buch, das ich lese, kaufen, oder darf ich es mir auch von Bekannten ausleihen und wieder zurückgeben? Die Industrie sollte mal aufwachen, ihr Idealszenario, dass jeder alles an Medien, die er konsumiert, kauft, wenn möglich dreifach oder vierfach, als Schallplatte, als CD, als mp3,.... hat einfach null mit der Realität zu tun. Und verdienen können sie nur mit einer gewissen Freiheit beim Konsumenten, wer gerne Geld ausgibt für das das ihm gefällt, der tut das. Die, die sich alles ziehen, würden auch so nicht so viel konsumieren.

  15. Re: "klauen"

    Autor: -110- 20.06.09 - 14:16

    Stichler schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das ist das Besondere am Urheberrecht, es wird
    > gestolen, was physisch nicht existiert, die Idee.
    > Inwiefern eine Idee Gemeineigentum ist lässt
    > infrage Stellen, ohne diese wären Zweige wie die
    > Musikindustrie aber verloren, sie leben davon.


    die idee hinter dem urheberrecht ist die, dass nur der
    urheber darüüber beestimmen darf, was mit seiner
    "idee" passiert.

    dies macht sinn, weil in vielen fällen sehr viel arbeit
    hinter einer "idee" steckt, und deswegen die ökonomische
    notwendigtkeit entsteht, die idee kommerziell zu verwerten.


    Ich
    > selbst halte es für sinnlos, früher lebten Musiker
    > von ihren Auftritten, heute leben sie davon sich
    > in eine dunkle Kammer zu verziehen und dort auf
    > Knöpfen herumzuspielen.


    es ist eine etwas zu naive vorstellung, dass es früher nur
    strassenmusikanten und heute nur computerfrickler gäbe.

    die überwiegende mehrheit von "musikern" hat mit dem
    urheberrecht absolut nichts zu tun, denn das urheberrecht bezieht
    sich nur auf urheber, wie zum beidpiel komponisten und textdichter.

    wenn du mal eine CD mit klassischer musik denkst, wirst du selbst
    merken, dass deren "illegale" weiterbreitung nichts mit dem urheberrecht
    zu tun hat, denn die komposition gehört ja niemandem mehr.
    trotzdem bekommen auch die instrumentalisten, der dirigent, der
    produzent und der verlager für ihre tätigkeiten ihren obolus, der z.b.
    mindestens aus ihren leistungsschutzrechten herstammt.

    wer die leisungsschutzrechte in frage stellt, stellt auch in frage, ob
    es richtig ist, dass bauarbeiter oder manager ihre arbeitszeit bezahlt
    bekommen.
    beide politische ideen sind zulässig - aber ein entweder/oder gibt es nicht:
    wer der auffassung ist, dass urheber und interpreten alles aus hobby machen
    können, der muss dann auch akzeptieren, dass er dann für seine
    arbeit auch keine tauschmittle mehr bekommt.

    dass die musikindustrie ein faschistischer scheisshaufen ist, die
    sowohl die konsumenten als auch die urbeber abzocken, ist eine
    diskussion, die zunächst einmal gar nicht so viel mit dem urheberrecht
    zu tun hat, wie man denken könnte.



    Ehrlich, eine CD kann
    > keinen Live-Auftritt ersetzen, ist jedoch mit
    > weniger Arbeit verbunden und leichter verbreiten.


    und ein live-auftritt kann auch keine CD ersetzen.

    so ist die CD (sowhol auch auch die raubkopierte mp3)
    mehrfach hörbar, billliger, und nicht davon abhängig ob
    der künstler grad in deiner stadt ist.

    äpfel und birnen, lieber freund, äpfel und birnen!

    auch das mit dem weniger arbeit ist in vielen fällen nicht richtig.
    komponisten, schriftsteller, oder architeekten benötigen oft
    jahre um ein werk fertig zu stellen, was viel schneller vorgeführt
    werden kann, als es gedauert hat die "idee" auszuarbeiten.

    übrigens ist genau das der grund, warum sich im kapitalismus
    die richtig guten sachen oft garnicht erst durchsetzen, sondern
    nur die 08/15 billigproduktionen ihren weg auf den markt finden.



    -110




  16. Re: "klauen"

    Autor: esr 20.06.09 - 14:44

    sonnendreher schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Was ist an einer MP3 bitte beweglich?
    Nun, z.B. die Qualität. ;-)

    Von daher bevorzuge ich - aber natürlich nur dort, wo Speicherplatz kostbar ist - das Ogg Vorbis Format - andernfalls kommen CDs zum Einsatz.

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