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  5. › 1,9 Millionen US-Dollar Strafe…

Es kommt darauf an

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  1. Es kommt darauf an

    Autor: judgemaster 19.06.09 - 12:24

    Es kommt darauf an, an wie viele sie die Songs weitergeshared hat! Die Höhe der Strafe kann durchaus gerechtfertigt sein.

  2. Re: Es kommt darauf an

    Autor: anonymous_100 19.06.09 - 12:30

    ja na klar......
    denke doch mal nach... eine Strafe soll in erster Linie erziehen.
    und nicht die Schäden der Industrie ausgleichen, aber mit solchen Summen ist das einfach nur lächerlich, damit erreichst du keinen Effekt nur das Gelächter der Öffentlichkeit.


  3. Re: Es kommt darauf an

    Autor: judgemaster 19.06.09 - 12:36

    anonymous_100 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ja na klar......
    > denke doch mal nach... eine Strafe soll in erster
    > Linie erziehen.
    > und nicht die Schäden der Industrie ausgleichen,
    > aber mit solchen Summen ist das einfach nur
    > lächerlich, damit erreichst du keinen Effekt nur
    > das Gelächter der Öffentlichkeit.

    Naja, die wird daran eine ganze Weile abzuzahlen haben. Finde ich durchaus abschreckend.

  4. Re: Es kommt darauf an

    Autor: JudgeDredd 19.06.09 - 12:40

    Wenn man einen Song mit voller Strafsumme berechnet, dann müsste er ja auch komplett hochgeladen worden sein. Wie wir ja schon ein einem Rechenbeispiel hier gesehen haben (https://forum.golem.de/read.php?33229,1808743,1808743#msg-1808743), war es der guten Frau technisch gar nicht möglich, dies zu erreichen! Das heisst, das von den meisten Songs nur Teile hochgeladen wurden. Also dürfen die Songs nur partiell berechnet werden und dann ist die Summe ganz und gar nicht mehr grechtfertigt! Wenn schon Korinthenkacker, dann richtig ;)

  5. Re: Es kommt darauf an

    Autor: anonymous_100 19.06.09 - 12:40

    wenn du den text gelesen hast, dann steht da drin:

    Die Verurteilte erklärte, sie habe keine Möglichkeit, die Strafzahlung jemals zu leisten: "Es gibt keinen Weg, dass sie das jemals bekommen können. Ich bin eine Mutter mit begrenzten Mitteln, so dass ich mir erstmal keine Sorgen mache." Die Strafe sei "irgendwie lächerlich".

    also was is da dran realistisch?
    jemand eine strafe aufzubürden die er nie erfüllen kann? das machste 10x oder 100x das macht das ganze nur noch lächerlicher.....

    und Abschreckung soll ja Breitenwirkung haben und nicht nur auf sie alleine?!

    früher wurde öffendlich hingerichtet, das hatte ne breiten Wirkung!!!

  6. Re: Es kommt darauf an

    Autor: anonymous_100 19.06.09 - 12:42

    du die einzige beweisführung die die meisten haben ist... das die ne ip-adresse vorweisen können als beweis...
    aber ich glaube nicht das sie in solchen prozessen nachweise können wieviel traffic der einzelne mit dem titel gemacht hat.....
    dazu müssten sie den rechner des beschuldigten illegal infiltrieren und tools benutzen um das zumessen.

  7. Re: Es kommt darauf an

    Autor: JudgeDredd 19.06.09 - 12:47

    Ja, das ist mir klar. Ich wollte es auch noch einmal gesagt haben. Solche Strafen sind völliger Schwachfug!

    Schaut euch dagegen mal Bestrafungen bei Körperverletzungen etc. an, die sind meistens nicht so hart. Aber natürlich sind Raubkopierer (auch so ein übertriebenes Wort) die schlimmeren Täter!

  8. Re: Es kommt darauf an

    Autor: Weltschmerz 19.06.09 - 13:54

    ... wie wohl die Musikindustrie darauf reagieren würde wenn die Mutter im angesicht dieser ansurden Forderungen die nerven veliert und sich mit ihren Kindern vor einen Zug wirft??

  9. na dann waren computerspiele schuld. ganz einfach. (k.t.)

    Autor: derp derp 19.06.09 - 16:41

    k.t.

  10. Re: Es kommt darauf an

    Autor: OldFart 20.06.09 - 00:49

    anonymous_100 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ja na klar......
    > denke doch mal nach... eine Strafe soll in erster
    > Linie erziehen.

    In den USA -- Nein. Dazu kommt noch das sich das Salär der Anwälte auch nach der Höhe der Strafe richtet und so kommt es halt zu, in unseren Augen und auch nicht selten ganz nüchtern betrachtet, vollkommen blödsinnigen Urteilen.

    Lustigerweise hat sich aber noch keiner von denen darüber beschwert die davon profitiert haben.

  11. Re: Es kommt darauf an

    Autor: Lino 20.06.09 - 10:23

    Das System hat aber auch seine Vorteile.


    Es wird immer gelacht wenn wegen keinikeiten große Firmen enorme Summen Zahlen müssen. Die Strafen in den USA richtien sich normalerweise nach 2 dingen.

    A: Dem entstandem Schaden
    B: Der Strafwirkung.


    In unserem Fall ist es wohl A: weil die MI Anwälte wohl wieder mal Gut gerechnet haben (das kennen wir ja schon).


    B: Dagegen ist das was bei Großen unternehmen meistens zu solchen summen führt.
    Das hat seine vorteile weil bei uns manchmal Strafen zustande kommen die große Firmen aus der Portokasse Zahlen. Wobei hier wieder das Problem herrscht das das wieder zum Klagen verleitet. Meiner Meinung nach sollten die Firmen lieber verpflichtet werden Das geld zu Spenden.

    ---------

    Das schlimme am Uhrteil ist ja leider das so etwas in Deutschland auch nicht unmöglich währe. Klar 1,6 Mio währen es nicht aber wenn sie 200.00€ Zahlen müsste stünde sie wohl auch nicht besser da.

  12. Re: Es kommt darauf an

    Autor: OldFart 20.06.09 - 23:37

    Lino schrieb:
    -------------------------------------------------------
    [-]
    > Das schlimme am Uhrteil ist ja leider das so etwas
    > in Deutschland auch nicht unmöglich währe. Klar
    > 1,6 Mio währen es nicht aber wenn sie 200.00€
    > Zahlen müsste stünde sie wohl auch nicht besser
    > da.

    Ich vermute mal das 200.000 gemeint waren? Ansonsten immer noch kein Mitleid, denn für den Mist den man baut muss man gerade stehen. In D allerdings wäre es auch nicht der Ruin und hier würde sich die Strafe auch nach dem Einkommen richten.

    Ganz grundsätzlich aber wäre es an der Zeit mal einzusehen das "Nein" eben "Nein" heisst und wenn "ich" (bin kein Musiker) nicht will das mein Zeugs, egal wie blargh, nicht kopiert werden soll hat das die Welt zu respektieren oder es gibt eine blutige Nase.

    Ebenso wundert es mich das sich keiner über all das so aufregt was die Öl-Industrie, Nestle oder DeBeers so zu verantworten haben. Geht am Ende wohl doch nur um "ICH ICH ICH WILL DAS ABER HABEN".

    Was die sog. "Musik Mafia angeht" -- nicht kaufen und fertig und dort wo einem Zwangsabgaben für nicht genutztes auf's Auge gedrückt werden sollen (Abgaben auf Drucker zum Bleistift) aktiv werden.

    So wie es lange lief ist es jedenfalls kein Wunder das die Sache eskaliert und von Mafia zu reden ist ebenso gottverdammter Bullshit wie von Krieg zu reden oder die Immerfestedruff Aktionen der Industrie.

    Leider ist so ein Urteil definitiv nur dazu geeignet beide Seiten noch mehr dazu zu treiben sich wie zwei Horden wildgewordener Affen zu benehmen und genervt zurück bleibt Otto Normalo der sich so langsam nach Grammophon und Kintopp zurück sehnt -- das funktionierte wenigstens einfach nur -- macht Euren Scheiss doch alleene ...

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