1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › 1,9 Millionen US-Dollar Strafe…

Raubkopieren = Schwarzfahren

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Raubkopieren = Schwarzfahren

    Autor: bLaNG 19.06.09 - 18:22

    Ich verstehe echt nicht, wie man solche Strafen verhaengen kann...klar, rechtlich gesehen ist Raubmordtotschlagkopieren nicht ok. Aber man muss doch mal die Kirche im Dorf lassen.

    In meinen Augen sollte mit erwischten Kopierern genauso umgegangen werden wie mit Schwarzfahrern. Wer beim Schwarzfahren erwischt wird bekommt ne Geldbusse, und gut ist. Erst wer notorisch Schwarzfaehrt oder die Geldbusse nicht bezahlt, bekommt echte Probleme.

    Man muss wegen solcher Delikte doch nicht die Zukunft von Menschen vernichten und ganze Familien ins Unglueck stuerzen...

  2. Schwarzfahren = 25 Jahre

    Autor: Mind_ 19.06.09 - 20:09

    Wenn raubmordkopieren wie schwarzfahren behandelt wird, dann gibts dafür nach drei mal 25 Jahre Knast - zumindestens in Kalifornien

    Nennt sich "Three strikes law"

  3. Re: Schwarzfahren = 25 Jahre

    Autor: Genpooldurchschwimmer 20.06.09 - 12:27

    Mind_ schrieb:
    --------------
    > Nennt sich "Three strikes law"

    Stimmt. Gewerkschaften sind in den USA verboten, denn Gewerkschaften sind kommunistisch. Wir wissen ja, Kommunisten sind blutrünstige Massenmörder, die alles und jeden vergewaltigen, abschlachten und ausweiden. Kapitalisten dagegen sind niedliche, friedliebende, großzügige Eichhörnchen mit lecker Waffeln. Wer dreimal streikt, der ist psychisch krank und gehört deshalb für immer weggesperrt.


  4. 50 Milliarden

    Autor: Das Original 20.06.09 - 13:49


    mal sehen, wenn der diebstahl eines musiktitels im marktwert von
    1,50 mit 80,000 euro strafe belangt wird, und man das selbe
    prinzip zu grunde legt, kriminelle finanzbetrüger zu bestrafen,
    dann müsste madoff, der einen 50 milliarden schweren betrug
    begangen hat, demzufolge eine strafe von sagenhaften
    53,333,333,333,333,33 dollar bezahlen.

    über 150 billionen deutsche mark.

    mehr geld als in den USA jemalsgedruckt worden ist.


  5. Re: Raubkopieren != Schwarzfahren

    Autor: esr 20.06.09 - 14:21

    Nein! Raubkopieren ist UNGLEICH Schwarzfahren!

    Schwarzfahren ist eine ganz ganz üble STRAFTAT, weil man öffentlichen Verkehrsmitteln zu Ungunsten der zahlenden Kunden Kapazitäten stiehlt, während im Falle von "Raubkopieren" ein - natürlich nur hypothetischer, nie existierender - Gewinn "entgangen wird".

    Natürlich sollte man gegen Raubkopierer - insbesondere im Software-Bereich - mit allen Mitteln vorgehen, da es im Moment Firmen gibt, die "Raubkopieren" nicht nur tolerieren sondern darüberhinaus ausnutzen und sich somit einen Wettbewerbsvorteil auf ILLEGALER Basis verschaffen können.

  6. Re: 50 Milliarden

    Autor: hab_ich 20.06.09 - 14:25

    stimmt, in den USA wurde noch keine einzige mark gedruckt, nehme ich mal an

  7. OT: Schwarzfahren != Schnellfahren

    Autor: esr 20.06.09 - 14:59

    Übrigens ist es EINE SCHANDE und ein ganz klarer Beweis für das VERSAGEN unseres Rechtssystems, eine ORDNUNGSWIDRIGKEIT, wie eine Geschwindigkeitsüberschreitung um mehr als 21 km/h härter zu ahnden, als die eben angesprochene STRAFTAT, da -- im Falle einer Ordnungswidrigkeit (!) -- NIEMANDEM geschadet wird.

    PS: Wieso führe ICH nicht ein Ordnungsgeld von sagen wir mal Euro 10.000 ein, wenn mir von Amts wegen unleserliche -- d.h. heißt nicht mit LaTeX gesetzte -- Briefe ins Haus flattern???!!!

  8. Re: 50 Milliarden

    Autor: amki 20.06.09 - 15:54

    Doch, die ersten Mark wurden alle in den USA hergestellt.
    Aber netter Versuch, foiled by the uneducated.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Techniker (m/w/d) im Field Service Netzbetrieb / WLAN
    willy.tel GmbH, Großraum Hamburg
  2. IT Security Administrator / Architekt (m/w/d)
    MULTIVAC Sepp Haggenmüller SE & Co. KG, Wolfertschwenden
  3. IT Service Manager Capacity Management (w/m/d)
    EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe
  4. Softwareentwickler*in DevOps
    WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH, Wuppertal

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Nintendo Switch Pro Controller + Monster Hunter Rise für 89,99€, Nacon Gaming-Stuhl für...
  2. (u. a. MSI GP66 Leopard 15,6 Zoll FHD 144 Hz i7-10750H+HM470 RTX 3070 16GB 512GB)
  3. 664,05€
  4. (u. a. Schlagbohrmaschine für 55,99€, Akku-Rasenmäher für 140,99€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Telefon- und Internetanbieter: Was tun bei falschen Auftragsbestätigungen?
Telefon- und Internetanbieter
Was tun bei falschen Auftragsbestätigungen?

Bei Telefon- und Internetanschlüssen kommt es öfter vor, dass Verbraucher Auftragsbestätigungen bekommen, obwohl sie nichts bestellt haben.
Von Harald Büring


    Lois Lew: Die berühmteste Sekretärin, die IBM je hatte
    Lois Lew
    Die berühmteste Sekretärin, die IBM je hatte

    Lois Lew war Sekretärin bei IBM, als sie die Chance bekam, auf eine große Werbetour zu gehen. Dabei stellte sich heraus: Sie ist ein Gedächtnisgenie.
    Ein Porträt von Elke Wittich

    1. Kyndryl IBMs aufgespaltenes Unternehmen bekommt einen neuen Namen
    2. Programmiersprache IBM will mit Cobol in die Linux-Cloud
    3. IBM Deutschland IBM-Beschäftigte wehren sich in Webex gegen Kündigungen

    Der Fall Anne-Elisabeth Hagen: Lösegeldforderung per Bitcoin-Transaktion
    Der Fall Anne-Elisabeth Hagen
    Lösegeldforderung per Bitcoin-Transaktion

    Der Fall der verschwundenen norwegischen Millionärsgattin Anne-Elisabeth Hagen ist auch ein Krimi um Kryptowährungen und Anonymisierungsdienste.
    Von Elke Wittich und Boris Mayer

    1. Breitscheidplatz-Attentat BKA beendet nach Online-Suche offenbar Analyse von Rufnummer
    2. Rechtsextreme Chats Innenminister löst SEK Frankfurt auf
    3. FBI und BKA Mit gefälschtem Messenger gegen das organisierte Verbrechen