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Proprietär

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  1. Re: Proprietär

    Autor: Bernd71 03.07.09 - 09:07

    Aha, dann bist Du jemand der sich noch nicht selbst versorgen muss. Aber das wird sich wohl auch noch ändern. Was am Geldverdienen mit Software unmoralisch sein soll würde ich gern wissen. Gilt das für alle anderen Sachen auch, für die man Geld verlangt?

    Gruß
    Bernd

  2. Re: Proprietär

    Autor: Lalaaaaa 03.07.09 - 09:08

    Du kannst ja auch Toilettenpapier boykottieren wenn du willst.. aber verschon uns doch mit deinem selbstgefälligen Geschwafel...

  3. Re: Proprietär

    Autor: Flying Circus 03.07.09 - 09:17

    Auch unter einer freien Lizenz darfst Du dafür Geld verlangen. Auch für die Software selbst, nicht nur für Support.

    Daß nicht jeder zahlt, ist klar. Kopieren ist ja ausdrücklich erlaubt.
    Andererseits ... ob wirklich alle Photoshop-Benutzer ihre Software auch gekauft haben, wage ich auch zu bezweifeln. *g*

  4. Re: Problematik missverstanden

    Autor: irata 03.07.09 - 09:18

    Nicht missverstanden, sondern lernresistent würd ich sagen ;-)

    Und was hat ein OS mit dem Einsatzzweck bzw. dem Benutzer zu tun?
    Ein Profi sollte das OS verwenden, das für den Job geeignet ist - die freie Wahl hat man selten.
    Ein Hobbyist verwendet was er mag.

    Zusammengeflickt (patchwork) ist so gut wie jedes OS.

    Anscheinend begreifen viele nicht, daß es ohne Bastler ("Frickler") keine Computer oder Internet gäbe.
    Die Bastler experimentieren und erforschen.
    Die Profis profitieren von diesem Wissen - sie machen eine Ausbildung und arbeiten für Geld.

  5. Re: Proprietär

    Autor: Linuxist 03.07.09 - 09:22

    > Aha, dann bist Du jemand der sich noch nicht selbst versorgen muss. Aber das wird sich wohl auch noch ändern.

    Joa, bin noch Schüler.

    > Was am Geldverdienen mit Software unmoralisch sein soll würde ich gern wissen. Gilt das für alle anderen Sachen auch, für die man Geld verlangt?
    Daran ist unmoralisch, dass Software replikabel ist und Firmen rigoros gegen Lizenzverstöße vorgehen und auf ein gewisses "geistiges Eigentum" berufen, auch wenn es etwas Derartiges gar nicht gibt. Denn durch das Verteilen ist es ja kein Eigentum mehr, sondern Allgemeingut.
    Bei proprietärer Software ist unmoralisch, dass die Stallman'schen vier Freiheiten nicht verfolgt werden.
    Generell ist es natürlich nicht unmoralisch, für Software Geld zu nehmen, aber es muss eine freie Version geben. Die proprietäre Version sollte nur dazu verwendet werden, benutzerabhängige Änderungen durchzuführen. Diese Änderungen werden von den Kunden in Auftrag gegeben. Und diese bekommen einen unter der GPL-lizensierten Patchset zugeschickt. Den dürfen sie dann öffentlich machen. Sie haben ja auch dafür etwas bezahlt. Damit wäre ich einverstanden, weil man somit nicht die Stallman'schen Regeln verletzt.

  6. Re: Proprietär

    Autor: Linuxist 03.07.09 - 09:25

    Ja, hatte mich etwas missverständlich ausgedrückt. Siehe meine Antwort auf Bernd71s Frage.

    > ... ob wirklich alle Photoshop-Benutzer ihre Software auch gekauft haben, wage ich auch zu bezweifeln.
    Sehe ich ähnlich. Den meisten würde ja auch GIMP reichen. Das hat ja fast alle Funktionen von Photoshop und ist zudem noch plattformunabhängig. :) Das Interface ist gewöhnungsbedürftig, aber meine Mutter kommt damit klar, als sie herausgefunden hat, dass es unter Linux Workspaces gibt und sie für GIMP eine eigene Workspace haben kann.

  7. Re: Problematik missverstanden

    Autor: Linuxist 03.07.09 - 09:30

    > Nicht missverstanden, sondern lernresistent würd ich sagen ;-)
    Stimmt, das triffts besser.

    > Ein Profi sollte das OS verwenden, das für den Job geeignet ist - die freie Wahl hat man selten. Ein Hobbyist verwendet was er mag.
    Genau, dafür plädiere ich schon seit Jahren, aber es gibt einfach zu wenig Toleranz für Randgruppen-Systeme wie Linux, nicht nur im Internet, sondern auch in unserer Gesellschaft ist Windows zu deutlich verwurzelt.

    > Zusammengeflickt (patchwork) ist so gut wie jedes OS.
    Richtig, Linux arbeitet fast ausschließlich nur mit Patches und das zeichnet auch die Qualität mit aus.

    > Anscheinend begreifen viele nicht, daß es ohne Bastler ("Frickler") keine Computer oder Internet gäbe.
    Genau. Fast das ganze Internet ist UNIX-betrieben und die Protokolle wurden immer als Erstes unter UNIX implementiert.

    > Die Bastler experimentieren und erforschen.
    Ja.

    > Die Profis profitieren von diesem Wissen
    Wir alle profitieren von den Erkenntnissen.

    > sie machen eine Ausbildung und arbeiten für Geld.
    Trifft auch auf die meisten Bastler zu.

  8. Re: Proprietär

    Autor: joeate 03.07.09 - 09:37

    GIMP ist aber nicht wirklich ein ersatz für Photoshop.
    Fürn Hobbybereich sicher ausreichend, aber für einen Grafiker kannst das vergessen.

  9. Re: Proprietär

    Autor: Linuxist 03.07.09 - 09:51

    Wie meinst du das?

    Nur weil jemand anderer Meinung ist, verbietest du ihm gleich das Wort? Traurig, wie tief wir schon gesunken sind. Dabei sind wir Internetaktivisten doch gegen Zensur und dergleichem.

  10. Re: Proprietär

    Autor: Laury 03.07.09 - 09:59

    Bisweilen gehen einem halt Meinungen, die extrem dämlich sind und dazu auch noch penetrant lautstark postuliert werden, gehörig auf den Senkel.

  11. Re: Proprietär

    Autor: Linuxist 03.07.09 - 10:11

    Wenn du schon solch weithergeholten Behauptungen aufstellst, musst du diese auch begründen. GIMP ist nämlich sehr wohl ein Ersatz, es wird auch von vielen Grafikern eingesetzt. Schade, dass wir so Marken-orientiert sind. Dabei ist GIMP schon allein deswegen besser, da es die Linux-Welt mit der Erstellung von GTK revolutioniert hat und auch, weil es freie Software ist (Todschlagargument).

  12. Re: Proprietär

    Autor: Linuxist 03.07.09 - 10:21

    Dieser Leitsatz entsprach nur meiner persönlichen Lebensphilosophie. Es ist für mich ethisch sowie gesellschaftlich nicht vereinbar, proprietäre Software zu unterstützen.
    Dass hier etwas "penetrant lautstark postuliert" werde, halte ich für einen unhaltbaren und verwerflichen Vorwurf. Ich habe lediglich meiner Meinung kundgetan und auf eine Diskussion mit Befürwortern der Übertragung des Kapitalismus in die Softwarewelt eingeleitet. Dass es hier zu Meinungsverschiedenheiten komme, war mir von vornherein klar, aber seine Position zu leugnen, halte ich noch für viel schlimmer. Insofern war es schon die beste Entscheidung, die ich hätte treffen können.

  13. Re: Proprietär

    Autor: subsub 03.07.09 - 10:26

    Linuxist schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wie hat Richard
    > Stallman nochmal darüber gesprochen?
    > Also, solange die vier Stallman'schen Freiheiten
    > nicht gewährt sind, sollte solche Software
    > boykottiert werden.

    hmmm in deinem Zimmer hängen bestimmt zig Poste von Stallman so wie du ihn vergötterst (wenn man deine anderen Posts hier liest) würd ich davon ausgehen das du ihm auch noch einen Schrein errichtet hast und kleine Pinguin Plüschtiere und Fotos von Torvalds geopfert hast.

  14. Re: Proprietär

    Autor: wqeqwe 03.07.09 - 10:33

    Das ist halt für Profis und nicht für Frickelkasper die ihren Tux für die Website vergrößern wollen. Und dann glauben sie könnten auch nur irgendwas dass ein Grafiker könnte.

  15. Re: Proprietär

    Autor: Bernd71 03.07.09 - 10:33

    Das gilt aber nur wenn man Stallmann als moralische Instanz ansieht. Da bin ich aber beruhig.

    Für seine Arbeit sollte auch ein Softwareentwickler bezahlt werden, alles andere wäre unmoralisch. Software ist ein Gut wie jedes andere auch. Da mache es keinen Unterschied ob die "Fertigung" günstiger ist als bei einem Auto. Entwickelt, getestet, verpackt (Boxedversion), vertrieben, supportet, usw. muss Software wie jedes andere Produkt auch. Die Vervielfältigung oder Produktion ist nur ein Kostenfaktor, aber sowas weiß man ja nicht wenn man nie versucht hat mit Software seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Und jetzt komm nicht mit man kann ja trotzdem Software verkaufen, parallel zu Open Source Variante. Das mag hier und da vielleicht funktionieren, aber pauschal für alle gilt es sicherlich nicht.

    Zu Thema "geistiges Eigentum" sage ich jetzt einfach einmal nichts, da Du ja sicherlich nur Sachen verwendest für die die Konstruktionspläne und dergleichen als Open Source verfügbar sind.
    Prinzipiell habe ich kein Problem mit Open Source, aber diese Anmaßung als moralische Instanz ist irgendwie lächerlich. Aber jeder findet seine Jünger.

    Gruß
    Bernd

  16. Re: Proprietär

    Autor: Bernd71 03.07.09 - 10:47

    Stimmt Einstellungsebenen, Farbmangement, usw. sind alles Funktionen die kein Grafiker/Bldbearbeiter benötigt. Schau dir mal die aktuelle Photoshopversion an. Da ist Gimp weit von entfernt. Für Privatanwender vielleicht Ok, aber im professionellen Umfeld sieht es anders auch. Da Du ja noch Schüler bist kannst Du vieles noch nicht Wissen, aber wenn Du ernst genommen werden möchtest solltest Du nicht alles nachplappern. Vor allem nicht was in Internetforen verbreitet wird.

    Privat will ich schon seit langen auf Linux umsteigen, aber da ich ambitioniert fotografiere und auch Bildbearbeitung mache habe ich diesen Schritt noch nicht vollzogen. Da gibt es bei aller Sympatie halt zur Zeit noch Lücken.

    Gruß
    Bernd

  17. Re: Proprietär

    Autor: Bernd71 03.07.09 - 10:54

    Einfach QT nehmen und fertig. Das mag bei einem Hello World ja noch klappen, aber sonst sieht es anders aus. QT deckt ja nicht alles ab. Letztendlich muss man die Software zumindest testen (verschiedene Distributionen), Installationspakete erstellen, Abhängigkeiten beachten und dokumentieren, der Support muss Linux Know-How haben, die Entwickler müssen Linux Know-Know haben, und und und.
    Wenn man Software nur auf den Code reduziert macht man es sich sehr einfach, hat allerdings mit der Realität nichts zu tun.

    Gruß
    Bernd

  18. Re: Proprietär

    Autor: Bernd71 03.07.09 - 10:57

    Ich vergaß:

    Fehlende Software: Farbmanagement und Monitor/Druckerkalibrierung sind unter Linux schlecht vertreten. Das benötigen Bildbearbeiter, Grafiker und Fotografen, die ja deiner Meinung nach auch Gimp nehmen können wenn es nicht solche Sturköppe wären. Nur so als Beispiel...

    Gruß
    Bernd

  19. Re: Problematik missverstanden

    Autor: pampashase 03.07.09 - 11:06

    Kuschelst Du auch mit Linux? Nicht dass es traurig ist, wenn Du Dich soviel mit intoleranten Windows-/Mac-Nutzern beschäftigst.

  20. Klarstellung

    Autor: Linuxist 03.07.09 - 11:09

    Wenn jemand religiös ist, folgt diese Person einem gewissen Leitsatz und hat andere ethische und moralische Vorstellungen als ein unreligiöser Mensch.

    Das ist genau dasselbe wie mit den Stallman'schen Regeln. Es ist eine Lebensphilosophie.

    Nur, weil man eine gewisse Einstellung in sich inne trägt, muss man dann gleich zu einer Art "Vergötterung" dieser Leitfigur übergehen? Auch, wenn ich seine Arbeit sehr schätze, bin ich dennoch sehr bodenständig und tolerant gegenüber anderen Konzepten. Das mag von einigen hier vielleicht falsch aufgegriffen worden sein.

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