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Proprietär

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  1. Re: Proprietär

    Autor: stpn 03.07.09 - 11:11

    Dem Name nach dürfte das Verfahren mit Splines zusammen hängen: http://de.wikipedia.org/wiki/Spline

    Bild- bzw. Signalverarbeitung ist aber idR. mathematisch gesehen ein sehr komplexes Thema und braucht vor dem Wochenende für die Implementierung noch etwa zwei Jahre Studium der dahinter stehenden Mathematik (ausser man hat eine Anleitung die so gut ist, dass man die Hintergründe nicht verstehen muss).

  2. Re: Problematik missverstanden

    Autor: Linuxist 03.07.09 - 11:31

    Inwiefern?

  3. Re: Proprietär

    Autor: Linuxist 03.07.09 - 11:43

    Farbmanagement wird aber unterstützt. Siehe http://docs.gimp.org/2.6/de/gimp-imaging-color-management.html

    Aufgrund der Limitierungen von GTK2 konnten bisher Einstellungsebenen nicht implementiert werden. Das wird sich aber spätestens bei GTK3 ändern, sodass die künftigen Versionen auch Einstellungsebenen können werden.

    > Für Privatanwender vielleicht Ok, aber im professionellen Umfeld sieht es anders auch. Da Du ja noch Schüler bist kannst Du vieles noch nicht Wissen, aber wenn Du ernst genommen werden möchtest solltest Du nicht alles nachplappern. Vor allem nicht was in Internetforen verbreitet wird.
    Das mag sicherlich auf einige Bereiche zutreffen. Aber man liest immer häufiger in Foren, dass sie aktiv GIMP in ihren Unternehmen einsetzen. Umso GIMP benutzen, desto schneller steigt auch die Akzeptanz für andere Bildbearbeitungssoftware (als Photoshop). Daraus resultiert, dass mehr Leute gezwungen sind (entweder aus privatem Interesse oder beruflich bedingt), sich mit dem Quellcode auseinanderzusetzen und ggf. sogar Funktionalität nachzurüsten. Du siehst die gesamte freie Software Kultur bisschen zu kritisch. Wer hätte vor fünf Jahren gedacht, dass GIMP schon so weit ist, wie es heute ist und auf jeden Fall mit alten Photoshop-Versionen mithalten kann? Aus dieser Entwicklungsgeschwindigkeit nehme ich auch meine Motivation aktiv an Projekten mitzuwirken. Diese dynamische Kultur findest du nicht hinter kommerziellen Projekten, wo nur noch die Effizienz im Vordergrund steht.

    > Privat will ich schon seit langen auf Linux umsteigen, aber da ich ambitioniert fotografiere und auch Bildbearbeitung mache habe ich diesen Schritt noch nicht vollzogen. Da gibt es bei aller Sympatie halt zur Zeit noch Lücken.
    Das ist doch sehr lobenswert. Um welche Software handelt es sich im Einzelnen? Wie sieht es mit Wine aus? Notfalls bleibt der Umweg über virtuelle Maschinen, die dank KVM einer richtigen Installation sehr nahe kommen.

  4. Re: Proprietär

    Autor: Linuxist 03.07.09 - 12:01

    > Einfach QT nehmen und fertig. Das mag bei einem Hello World ja noch klappen, aber sonst sieht es anders aus. QT deckt ja nicht alles ab.
    Es gibt sehr viele Programme, die ohne Änderungen sich problemlos auf anderen Systemen und Architekturen kompilieren lassen. Das ist den Wrappern zu verdanken. Man arbeitet auf jedem System mit einem einheitlichen Interface. Darunter werden die Systemfunktionen abstrahiert, sprich glibc unter Linux.

    > Letztendlich muss man die Software zumindest testen (verschiedene Distributionen)
    Das ist in den meisten Fällen unnötig. Es müssen nur die Versionen einiger Pakete verfiziert werden und da gibt es selten Konflikte, da viele Bibliotheken auf Legacy-Einsatz geschrieben werden. Sobald sich das Interface ändert, erscheint eine neue Major-Version, die ein eigenes Paket erhält. Zum Beispiel gtk+ für alte GTK1-Programme und sonst gtk2.

    > Installationspakete erstellen, Abhängigkeiten beachten und dokumentieren, der Support muss Linux Know-How haben, die Entwickler müssen Linux Know-Know haben
    Du übertramatisierst das Thema. In der Praxis muss nicht viel beachtet werden, wenn es unter einer Linux-Installation schon läuft. Installationspakete zu erstellen klingt nach viel Aufwand. In der Tat sind deine genannten Aufgaben eine einmalige Sache von einer halben Stunde Arbeit - vorausgesetzt, man kennt sich mit Linux etwas aus.

    > Wenn man Software nur auf den Code reduziert macht man es sich sehr einfach, hat allerdings mit der Realität nichts zu tun.
    Oh, doch. In der freien Software Community ist der Code, was wirklich zählt. Oder glaubst du, dass Innovation durch Support mit Linux-Kompetenzen kommt? Programme müssen auf den Code reduziert werden, um objektiv die Qualität dessen beurteilen zu können. Erst dann kommen die Features und dann Vermarktung, Marketing, Support, Paketierung und andere Post-Release-Angelegenheiten. Das wird denke ich mal in der Unternehmenswelt auch nicht groß anders aussehen. Man legt auch dort primär auf Qualität, Stabilität und Flexibilität der Programme wert. Nebensächlich sind zusätzliche, nicht unbedingt notwendige Features. Das ist auch unter Linux so. So hat Linus z.B. auch einige Patches abgelehnt, weil sie u.U. negative Auswirkungen auf das Linux-Ökosystem haben könnten. Das ist eine gute Sache. Nicht jedes Feature, was eingebaut werden kann, ist auch gleichzeitig gut und sollte auch eingebaut werden. Das wird leider selten beachtet, sodass wir zu Hauf Bloatware haben, die als Enterprise-Lösungen angepriesen werden, aber technisch ein Alptraum sind!

  5. Re: Proprietär

    Autor: Sammy234 03.07.09 - 18:45

    Todschlagargument?

    Genau, Musik gibts jetzt umsonst, Software auch, Autoren bekommen auch nichts mehr. Jeder muss jetzt einfach alles umsonst herstellen und wenn er es doch wagen sollte Geld zu verlangen, dann erzählen wir ihm, dass es uns zu teuer ist und klauen es einfach.

    Wenn es Dir zu teuer ist, dann lass es, oder such Dir nen anständigen Job. Ach, du bekommst ja keinen mehr, da deine Firma ja auch nichts mehr verkaufen kann, da das bestimmt auch alles zu teuer ist was die bis jetzt hergestellt haben.

  6. CSS := kommerziell != proprietär

    Autor: @ 03.07.09 - 20:28

    Du hast da was misverstanden.

  7. Re: Proprietär

    Autor: @ 03.07.09 - 20:31

    Dem Hersteller ist es egal, ob Du seine Software verwendest, solange er kein Geld damit verdient - wo ist denn für ihn der Anreiz für die Investition in die Entwicklung, wenn jeder es für lau nutzen kann?

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