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Es ist nicht einfach...

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  1. Es ist nicht einfach...

    Autor: Andreas Selle 05.05.05 - 10:21

    Ob man die Geräte nun PDA oder Smartphone nennt ist doch eigentlich völlig egal. Langfristig macht diese Unterscheidung auch keinen Sinn, denn der Kunde entscheidet sich für ein Gerät wegen seiner Funktionalität im Einzelnen und nicht wegen der Zugehörigkeit zu einer willkürlich definierten Gerätekategorie.

    Nach der genannten Definition eines Smartphones ist sowohl ein T-Mobile SDA als auch ein T-Mobile MDA ein Smartphone. Genauer betrachtet handelt es sich aber um ganz unterschiedliche Geräteklassen mit unterschiedlichen, zueinander nicht kompatiblen, Windows CE-Varianten. Anwendungen werden nicht allgemein für Windows CE, sondern speziell für Windows Mobile Pocket PC oder Windows Mobile Smartphone entwickelt. Beide Varianten basieren im Kern auf Windows CE, bieten aber jeweils eine ganz andere Benutzerschnittstelle. Eine für den Pocket PC entwickelte Anwendung läuft nicht auf dem SDA und umgekehrt! Sowohl MDA und SDA als Smartphone zu bezeichnen führt dazu, dass Kunden die einen MDA besitzen sich Anwendungen für Windows Mobile Smartphone kaufen, nur um festzustellen, dass diese auf Ihrem Gerät nicht laufen.

    Als Software-Entwickler wäre ich deshalb an einer ganz anderen, feiner gegliederten, Statistik interessiert:

    Windows Mobile Pocket PC
    Windows Mobile Pocket PC Phone Edition
    Windows Mobile Smartphone
    Symbian Series 60
    Symbian UIQ
    PalmOS
    RIM
    usw.

    Und diese Statistik dann am Liebsten für Deutschland, Europa und Weltweit. So könnte man den Zielmarkt für die Entwicklung einer Anwendung genau abschätzen. Die aktuellen Statistiken von Gartner oder Canalys helfen da leider überhaupt nicht weiter.

  2. Wovon reden Sie?

    Autor: Aufklärer 06.05.05 - 00:18


    > Ob man die Geräte nun PDA oder Smartphone nennt
    > ist doch eigentlich völlig egal. Langfristig macht
    > diese Unterscheidung auch keinen Sinn, denn der
    > Kunde entscheidet sich für ein Gerät wegen seiner
    > Funktionalität im Einzelnen und nicht wegen der
    > Zugehörigkeit zu einer willkürlich definierten
    > Gerätekategorie.

    Hallo Herr Selle,

    schade, dass Sie den Artikel nicht gelesen haben. Sonst wüssten Sie, dass die Kunden hier überhaupt nicht vorkommen. Es geht darum, einen Markt und die darin vertretenen Produkte zu analysieren. Da kann man nun einmal nicht Produkte durcheinanderwerfen, die einerseits suventioniert werden (Smartphones) und andererseits nicht (PDAs). Um nur mal ein Beispiel aus dem Text herauszugreifen. Für weitere Beispiele verweise ich dann mal auf den Artikel, den Sie sich doch noch einmal ganz genau anschauen sollten.

    A.

  3. Re: Wovon reden Sie?

    Autor: Andreas Selle 06.05.05 - 08:41

    Hallo Herr Aufklärer,

    scheinbar reden (schreiben) wir aneinander vorbei. Der Punkt auf den ich hinaus wollte ist, dass es völlig egal ist ob man das Dingens nun PDA oder Smartphone nennt. Diese Begriffe sind nirgendwo definiert und es macht absolut keinen Sinn darauf herumzureiten.

    Ich geben Ihnen recht, dass es für eine Studie interessant ist zwischen subventionierten und nicht subventionierten Geräten zu unterscheiden. Aber ich würde auf keinem Fall soweit gehen und den Begriff Smartphone mit "subventioniert" und PDA mit "nicht subventioniert" gleichzusetzen.

    Wenn man eine Studie macht, sollte man sich vorher genau überlegen wem mit dieser Studie geholfen werden soll und was das Zielpublikum wirklich wissen will. Diese Frage hat sich der Autor der Studie nicht wirklich gestellt. Eine beliebige Marktaufteilung nach nicht nachvollziehbaren Kriterien und eine daraus abgeleitete Studie um ihrer selbst willen hilft niemanden und sorgt nur für Verwirrung - wie der Artikel hier ja auch aufgezeigt hat.

  4. Re: Wovon reden Sie?

    Autor: Sinbad 06.05.05 - 12:00

    > Aber ich würde auf keinem Fall soweit gehen und
    > den Begriff Smartphone mit "subventioniert" und
    > PDA mit "nicht subventioniert" gleichzusetzen.

    tja, man kann sich der Realität auch verweigern, ändert aber bekanntlich nichts an der Wirklichkeit ;-)

  5. Re: Es ist nicht einfach...

    Autor: Sinbad 06.05.05 - 12:09

    > Nach der genannten Definition eines Smartphones
    > ist sowohl ein T-Mobile SDA als auch ein T-Mobile
    > MDA ein Smartphone.

    exakt so ist es.

    > Genauer betrachtet handelt es
    > sich aber um ganz unterschiedliche Geräteklassen

    Nö, das sind eindeutig beides Smartphones.

    > mit unterschiedlichen, zueinander nicht
    > kompatiblen, Windows CE-Varianten. Anwendungen
    > werden nicht allgemein für Windows CE, sondern
    > speziell für Windows Mobile Pocket PC oder Windows
    > Mobile Smartphone entwickelt. Beide Varianten
    > basieren im Kern auf Windows CE, bieten aber
    > jeweils eine ganz andere Benutzerschnittstelle.

    Vielleicht ist es ja wirklich für viele komplizierter als es scheint, aber Smartphones bezeichnet eine Gerätegruppe. Da spielt Bedienkonzept, Kompatibilität oder verwendetes Betriebssystem keinerlei Rolle.

    > Eine für den Pocket PC entwickelte Anwendung läuft
    > nicht auf dem SDA und umgekehrt!

    Ja und? Es handelt sich um Smartphones mit zwei verschiedenen Plattformen. Wo liegt das Problem?

    > Als Software-Entwickler wäre ich deshalb an einer
    > ganz anderen, feiner gegliederten, Statistik
    > interessiert:

    Das betrifft die Aufteilung nach Betriebssystem und hat nichts, aber auch gar nichts mit den Geräteklassen zu tun.

    > Und diese Statistik dann am Liebsten für
    > Deutschland, Europa und Weltweit. So könnte man
    > den Zielmarkt für die Entwicklung einer Anwendung
    > genau abschätzen.

    So langsam begreife ich ihr Dilemma. Sie haben anscheinend ganz andere Aussagen von Gartner Dataquest erwartet. Das ist natürlich schade, ändert aber nichts daran, dass Sie zu 100 Prozent an dem Thema aus dem Artikel vorbei reden. Aber das kann ja mal passieren. Jetzt ist das ja geklärt :-)

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