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Post startet am Montag PC-Frankierung

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  1. Post startet am Montag PC-Frankierung

    Autor: Golem.de 13.09.01 - 15:56

    Die Deutsche Post World Net will ab Montag, den 17. September, in ihren Filialen und über das Internet die neue PC-Frankiersoftware "STAMPIT" verteilen. Das Computer-Programm ermöglicht das Frankieren von Briefen am heimischen PC oder im Büro. Dabei wird das Porto als Matrix-Code auf den Brief oder den Umschlag aufgedruckt. Wer aber den Weg zur Post auf diese Weise sparen will, muss kräftig drauf zahlen.

    https://www.golem.de/0109/15847.html

  2. Für Privatkunden uninteressant

    Autor: Martin 13.09.01 - 17:06

    Wer zahlt denn schon als Privatkunde 165 DM plus 4,50 DM monatlich ab dem 7. Monat, um dann noch 30 DM im voraus für Briefmarken auszugeben? Ok, die Zielgruppe ist nicht der Privatkunde, aber es wäre doch wirklich ein enormer Vorteil, wegen einer Briefmarke nicht extra zum Postamt rennen zu müssen. Zudem könnte die Post ja zwecks Finanzierung der Software die elektronische Briefmarke für beispielsweise 1,40 DM anbieten. Oder gäbe es dann auch noch wettbewerbsrechtliche Probleme?

    Gruß

    Martin

  3. Re: Für Privatkunden uninteressant

    Autor: Micha 14.09.01 - 11:38

    Es ist nicht nur für Privatkunden uninteressant. Gerade kleiner Betrieb müssen auf jede Mark achten. Dafür das ich die Postschalter entlaste, soll ich auch noch monatliche Gebühren zahlen.

    Da gibt es von der Post selber bessere Angebot: Briefmarken sich per Post auf Rechnung zuschicken zu lassen. Die Post Card für den bargeldlosen Zahlungsverkehr.

    Es ist wie mit dem Online-Banking. Lieber Kunde, bitte zahle uns Geld dafür, daß Du uns die Arbeit abnimmst.

    So wie aktuell angeboten, finde ich die Dienstleistung völlig uninteressant.

    Gruß
    Micha

  4. Auf Kosten der Kunden umgesetzt (nicht gut)

    Autor: Markus 14.09.01 - 14:38

    Hallo,

    die Grundidee ist ja super.
    Aber ich finde es ist nicht Ok das ich zum einen die Software kaufen muß und zum anderen auch noch ab dem 7ten Monat eine art Grundgebühr bezahlen soll.
    Das ganze auch noch zuzüglich dem normalen Porto.
    Schließlich muß ich vorher ein Guthaben aufbauen bei dem die Post mit sicherheit bis zum Aufbrauchen Zinsen kassieren kann und zum anderen entfällt für die Post der Personalaufwand beim Verkauf der Briefmarke, der Druck von Briefmarken (das macht schließlich dann mein Drucker) und ich habe noch die kosten der Onlineverbindung für die Abbuchung vom Guthaben.
    Was im endeffekt dann darauf zuläuft das mich der Brief nicht mehr 1,10 DM kostet sondern 1,20 oder 1,30 DM und die Post noch zusätzlich spart.

    Da kann ich nur sagen "Gute Idee aber leider zu ungunsten und auf kosten des Kunden umgesetzt"!!

    In dieser Art leideer nichts für meinen kleinen Betrieb. Da geh ich lieber zum Postschalter, der ist eh in dem laden in dem ich meine Lebensmittel einkaufe. Also nichteinmal ein extra Weg.
    Überweisungen bei meiner bank sind per Onlinebanking auch günstiger und nicht teurer.
    Hier muß ich zwar auch die Software kaufen spare aber ab dann an den Gebühren.

    Gruß Markus

  5. unmöglich

    Autor: m 15.09.01 - 16:30

    ich halte überhaupt nichts davon.
    1. wenn ich briefe schreibe, hole ich mir von der post gleich mehrere briefmarken und renne nicht wegen jeder einzelnen zur post. dasargument ist schon mal sinnlos.
    2. so werden leute ausgegrenzt, die keinen pc haben oder kein internetzugang. das darf nicht sein!
    3. erhält die post daten über den "absender" was eigentlich(!) völlig unrelevant sein sollte!
    4. die kosten werde auf den kunden abgewälzt. was soll das denn?

    ich finde nichts positives daran !

  6. Re: unmöglich

    Autor: Martin 15.09.01 - 16:50

    Wie jetzt? Mit dieser Software bräuchte man doch erst gar nicht zum Postamt laufen und sich evtl. anstellen, wenn man eine Briefmarke braucht.

    Wer sagt denn, dass es damit keine normalen Briefmarken mehr gibt? Nur weil es Onlinebanking gibt, schließen die Sparkassen und Banken ja auch nicht.

    Was für Daten soll die Post denn vom Absender erhalten? Wenn du einen Brief schreibst, steht dein Name normalerweise doch auch drauf, oder nicht?

    Deine Argumente laufen also ins Leere.

    Gruß

    Martin

  7. Zu kurz gedacht, Freunde!

    Autor: Gerald 15.09.01 - 18:10

    1. Nicht für normale Privatleute, aber super für kleine Betriebe!!!!!!!!!
    2. Kosten deshalb, weil sonst Problem mit Kartellamt/EU: andere Anbieter KÖNNTEN ja kostenlos anbieten, Post darf NICHT, andere Anbieter sind bisher zu FEIGE!
    3. Wer ohne PC und Internet ist, ist selber schuld!
    4. Opportunitätskosten. Die Kosten, die durchs zum Postamt rennen (und wenns nur 1 Mal im Monat ist!), für Briefmarken anfeuchten, kleben oder durch die Frankiermaschine (die meist 2-3000 DM kostet!) ist VIEL teurer als Stampit. Nebenbei: in der BWL rechnen man pro Brief (ab fertig im Druckerfach bis zum Fertigmachen im Hause) 3-5 DM!!!
    Post hätte es sicher etwas preiswerter machen können, aber für EU/Kartellamt haben die jetzt am Anfang sicher eine astreine Kalkulation gemacht, die die Programmierung, Teile der Werbung und den Server-Betrieb umfasst. Also viele Kosten, die uns jetzt Geld kosten.

  8. Re: Zu kurz gedacht, Freunde!

    Autor: Barney 15.09.01 - 19:58

    Moin Gerald,
    >
    > 1. Nicht für normale Privatleute, aber super für
    > kleine Betriebe!!!!!!!!!

    Echt? Warum denn? Also Betriebe die viel Post verschicken, kaufen/leihen sich ne Frankiermaschine, kaufen nen Guthaben und bekommen von der Post dafür sogar Mengenrabatt (1% soweit ich weiß). da wird dann nur einmal gestempelt und ab in einen Korb. Am Nachmittag kommt dann nen Bote und holt die Post. Die Frankierung per Rechner könnte dieses fehleranfällige Verfahren ersetzen, aber nur, wenn keine zusätzlichen Kosten anfallen...

    > 2. Kosten deshalb, weil sonst Problem mit
    > Kartellamt/EU: andere Anbieter KÖNNTEN ja
    > kostenlos anbieten, Post darf NICHT, andere
    > Anbieter sind bisher zu FEIGE!

    Wie jetzt? Warum muss eine selbst-gedruckte Breifmarke teurer sein als eine von der Post gedruckte?

    > 4. Opportunitätskosten. Die Kosten, die durchs
    > zum Postamt rennen (und wenns nur 1 Mal im Monat
    > ist!), für Briefmarken anfeuchten, kleben oder
    > durch die Frankiermaschine (die meist 2-3000 DM
    > kostet!) ist VIEL teurer als Stampit. Nebenbei:

    Quark. So eine Frankiermaschine kostet a) nur so 1000,- DM und verliert wohl kaum an Wert, StampIt kostet a) jeden Monat und b) funktioniert mit Sicherheit mit der nächsten Office Version erstmal nicht mehr. Von nicht MS Umgebungen mal abgesehen. Ich würde sagen, die Post hat ewig dafür gebraucht, was rauskommt ist murks...

    > in der BWL rechnen man pro Brief (ab fertig im
    > Druckerfach bis zum Fertigmachen im Hause) 3-5
    > DM!!!

    Wofür? Knicken und eintüten? Nicht dein ernst oder?

    Barney

  9. Re: Post startet am Montag PC-Frankierung

    Autor: wagner 16.11.01 - 18:38

    Nun, wir sind ein kleinerer Betrieb mit 13 Mitarbeitern. Im Ernst: Stampit könnte schon eine günstigere Alternative zu den Frankiermaschinen sein. Denn: Für einen Betrieb wie unseren gibt es keine Frankiermaschinen für 1000 DM, wie in einem anderen Kommentar beschrieben. Unsere letzte kostete knapp 4.000 DM, zudem jährliche Wartungskosten i.H.v. 500-800 DM. Dagegen ist Stampit wirklich günstig!
    Die Probleme von Stampit liegen eher etwas im technischen Bereich, hier sollte die Post noch viel mehr an der Entwicklung der Software investieren.
    Beispiele:
    -Probleme bei Firewalls, insbesondere wenn diese hardwaremaessig sind. Die mit Stampit arbeitenden PC's müssen sehr freizügig freigeschaltet werden, damit Stampit funktioniert. ->nicht jeder PC kann somit freigeschaltet werden, weil so die Sicherheit des Netzes gefährdet wird.
    -Die Übernahme von Kontakten aus Outlook in Verbindung mit MsExchange klappt nicht reibungslos. Wir haben über 1000 Kontakte in einem zentralen Adressbuch. nur leider kann ich diese in Exchange gespeicherten Daten nicht (fehlerfrei) übernehmen. (Win2000, Outlook2000)
    -Eine elektronische Frankierung ist m.E. erst dann effizient, wenn die Frankierung gleich beim Schreiben eines Briefes in Word erfolgt. Stampit bietet diese Möglichkeit. aber: Da wir aus Sicherheitsgründen nicht jeden PC freischalten können (siehe oben), müsste an der zentralen Poststelle nochmals jede Empfängeradresse (Straße,Ort) eingegeben werden, damit eine Briefmarke erzeugt werden kann. Diese hat nämlich u.a. die Empfängerdaten verschlüsselt integriert. ==Doppel-/Mehrarbeit!!!!!
    -die Erzeugung einer Briefmarke in Word kann derzeit nicht in Tabellenfeldern erfolgen - obwohl sehr viele Mustervorlagen gerade im Kopfbereich mit Tabellen arbeiten.

    Ergo: Gute Ansätze, es muss aber kräftig weiterentwickelt werden, damit die PC-Frankierung wirklich erfolgreich werden kann!!! Das Prozedere muss hier auch von Seiten des Nutzers genau betrachtet werden!!!!

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