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Linux vs. Windows

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Linux vs. Windows

    Autor: Jörg Zweier 28.07.09 - 22:19

    Mich würde mal interessieren, wie ihr Umsteiger mit Linux klarkommt. Es hat sich in den letzten Monaten viel getan. Allein die Treiberunterstützung ist massiv besser geworden. Also mal die Frage: Wo hakt es noch? Was müssen wir noch besser machen? Wie findet ihr die GUI?

    Freue mich über jedwede Antwort.

  2. Re: Linux vs. Windows

    Autor: DeeZiD2 28.07.09 - 22:24

    Klingt sehr nach den Ubuntu one hundred papercuts ;)

  3. Re: Linux vs. Windows

    Autor: DeeZiD2 28.07.09 - 22:24

    Klingt sehr nach den Ubuntu one hundred papercuts ;)

  4. Re: Linux vs. Windows

    Autor: Jörg Zweier 28.07.09 - 22:28

    Jepp, nur distroübergreifend. :D

  5. Welche Umsteiger?

    Autor: LinuxVernichter 28.07.09 - 22:30

    Jörg Zweier schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Mich würde mal interessieren, wie ihr Umsteiger
    > mit Linux klarkommt.

    Niemand ist jemals von Windows zu Linux umgestiegen.

    > Es hat sich in den letzten Monaten viel getan.

    Eher nicht:

    https://launchpad.net/ubuntu/+bugs

    > Allein die Treiberunterstützung ist massiv besser geworden.

    Leider funktioniert trotzdem noch immer so gut wie nichts. :(

    > Also mal die Frage: Wo hakt es noch?

    Überall.

    > Was müssen wir noch besser machen?

    Alles.

    > Wie findet ihr die GUI?

    Es gibt doch gar keine!

    > Freue mich über jedwede Antwort.

    Jaja.

  6. Re: Welche Umsteiger?

    Autor: Jörg Zweier 28.07.09 - 22:41

    Besonders Bug #1 ist sehr kritisch.

    Die dort gelisteten Bugs sind nur Kleinigkeiten oder richten sich an alte Versionen von Ubuntu, die bald sowieso niemand mehr benutzt. Alles nur Peanuts. Die kritischen Bugs werden schon nach kurzer Zeit behoben.

    Das alles kannst du auch den Ubuntu Statistiken entnehmen.

    Linux hat eine GUI. Schaue dir mal KDE4 an. Sieht - wie ich finde - sehr schön aus. Brenne mir gerade Sidux (kde-lite). In einer virtuellen Umgebung (Qemu + KVM) war alles sehr schnell. Mal schauen, wie es auf meiner alten Hardware (Acer-Laptop von 2007) läuft.

  7. Re: Linux vs. Windows

    Autor: mmmm 28.07.09 - 22:46

    Die GUI ist klasse, war einer der Hauptgründe für den Umstieg (und damit meine ich nicht diese 3D-Desktop-Effekte, obwohl die auch nett sind) sondern die Funktionalität und Konfigurierbarkeit.

    Woran es hapert, das sind Bugs, die über lange Zeiträume nicht behoben werden.

  8. Re: Linux vs. Windows

    Autor: hmmm 28.07.09 - 22:56

    manche Bugs sind aber auch schwer zu beheben, besonders wenn sich der Hersteller und/oder Entwickler einer Hardware querstellt, insbesondere bei Laptops.

  9. Re: Linux vs. Windows

    Autor: Jörg Zweier 29.07.09 - 01:03

    Ja, das ist mir leider auch haeufiger aufgefallen. Welche Programme sind bei dir besonders stark davon betroffen?

    Welche Desktopumgebung benutzt du?

  10. Re: Linux vs. Windows

    Autor: hmmm 29.07.09 - 02:50

    Suspend-to-Ram-Bug. Schuld ist ACPI, es lässt mein Ubuntu 9.04 nicht mehr erwachen.
    Broadcom-Wlan: Läuft nur über ndiswrapper, da Hersteller sich querstellt Spezifikationen offen zu legen (Sicherheitsgründe). Das hauseigene Modul ist Schrott und läuft nicht ordnungsgemäß. Die Ubuntutreiber kann ich nicht benutzen, die restricted-modules musste ich entfernen, denn diese vertragen sich nicht mit dem NVidiatreiber (nvidia-glx in den restricted).
    Nun muss ich jedesmal bei Erscheinen eines neuen Kernels das Grafikmodul neu kompilieren, aber was solls.
    Und mein Laptop startet nicht wenn meine Razer Copperhead angeschlossen ist bevor ich anschalte, wenn ich sie anstöpsle wenn fertig gebootet, erkennt er sich nicht. Ergo: Während des Bootens ^^

    Das sind meine jetzigen Probleme unter Ubuntu, aber das ist alles harmlos verglichen mit dem, was mir das O/S bietet.

    Mal davon abgesehen lief mein Realtek (NVidia Intel HDA auf Realtek 228?) Alsa Sound unter 8.04 absolut nicht. Nach Kernelupdate und Update auf 9.04 wunderbar.

    Debian früher unter 2.2 (!) und 2.4 Kernel war da wesentlich problematischer.

    Ubuntu auf Laptops ist schonmal wesentlich besser als Vista. Performanter, stabiler, und vor allem schneller (gebootet und in Anwendungen), spreche da aus Erfahrung.
    Absolut zufrieden bin ich aber auch nicht, Ubuntu ist so überladen ... demnächst ist vllt. eine Neukompilierung des Kernel fällig oder kennt hier jemand eine sehr performate Linux-Distri (ausser PuppyLinux und DSL), anyone?

  11. Re: Linux vs. Windows

    Autor: Name 29.07.09 - 03:42

    Wenn Du ganz genau weisst, was Du willst und Du Dein System auch ohne Wizards/Assistenten konfigurieren kannst, dann kannst Du ja mal Arch-Linux testen.
    Wenn man es richtig macht hat man am Ende ein System das schnell bootet (je nachdem, was Du alles brauchst) und nur das an Software/Libraries enthält, was man wirklich benötig, also keine Überladung.

  12. Re: Linux vs. Windows

    Autor: Jörg Zweier 29.07.09 - 22:23

    Ich kann dir Sidux und Arch Linux empfehlen. Zum Broadcom-Chip: Sicher, dass b43 nicht geht? b43 kommt seit Kurzem auch mit einer freien Firmware zurecht. Bei Sidux ist die schon automatisch dabei.

  13. Re: Linux vs. Windows

    Autor: Der Kommunist 29.07.09 - 08:57

    mmmm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die GUI ist klasse, war einer der Hauptgründe für
    > den Umstieg (und damit meine ich nicht diese
    > 3D-Desktop-Effekte, obwohl die auch nett sind)
    > sondern die Funktionalität und
    > Konfigurierbarkeit.

    Dem kann ich 100% beipflichten.

    > Woran es hapert, das sind Bugs, die über lange
    > Zeiträume nicht behoben werden.

    Das ist leider wahr. Auch wenn kritische Bugs in aller Regel relativ zeitnah gefixt werden, sind es doch aber oft sehr nervende Bugs, die lange liegen bleiben - z.B. habe ich derzeit Probleme mit Kubuntu 9.04 / KDE 4.2/4.3 (und zwar seit dem Release am 23.04.2009):
    - Bei Abmeldung aus KDE haengt sich KDM auf - schwarzer Bildschirm. Benutzerwechsel heisst daher fuer mich praktisch immer ein Neustart [auch wenn die Neustarts dennoch deutlich seltener als bei Win vorkommen ;)]
    - Das fish-Protokoll funktioniert nicht mehr (seit dem Upgrade auf KDE 4.3 - den Bugreports zufolge gibt es den Bug aber mindestens seit 4.0, obwohl es da bei mir vorher eben noch ging). Scheint tatsaechlich ein sehr sporadischer Fehler zu sein, weshalb das Finden und die Korrektur ganz sicher sehr schwierig ist - aber ich habe den Eindruck, niemand der Entwickler interessiert sich wirklich ernsthaft dafuer... Das ist sehr sehr schade...

  14. Re: Linux vs. Windows

    Autor: Twain 29.07.09 - 09:53

    > Das fish-Protokoll funktioniert nicht mehr (seit dem Upgrade auf KDE 4.3)
    Kann ich zwar nicht nachvollziehen, aber wieso verwendest du nicht das sftp-Protokoll? Das muss auch nicht immer das perl-Script auf die remote-Maschine kopieren ;)

  15. Re: Linux vs. Windows

    Autor: Der lustige... 28.07.09 - 23:06

    Woran es meines Erachtens am meisten fehlt, ist eine konsistente User-Experience. Wenn ich mal diesen Ausdruck gebrauchen darf. Es kann und darf nicht sein, dass fortwährend alles verbessert und modernisiert wird, während die Unterstützung für Standardhardware, die seit vielen Jahren auf breiter Front eingesetzt wird (wie z.B. die Intel-80230-Grafik, die in sehr vielen Notebooks verwendet wurde), nach wie vor für einen stabilen Betrieb massive Eingriffe von Seiten des Users erfordert. Es ist einfach frustrierend, wenn das erste Erlebnis nach der Installation sich mit den Worten beschreiben lässt: Es funktioniert nicht. Hätte ich nicht meinen stationären PC, auf dem Ubuntu seit Version 7.04 mehr oder minder problemlos läuft, hätte ich Ubuntu auf meinem Notebook sicher nicht behalten.
    Ich habe den Eindruck, dass Effekthascherei vielfach einen höheren Stellenwert einnimmt als Stabilität oder Funktion. Natürlich ist es schwer bis unmöglich, die Arbeit von unabhängigen, über die ganze Welt verteilten Entwicklern zu koordinieren, aber für das Endergebnis ist es ziemlich wurscht, woran es gelegen hat.
    Aber ansonsten: Wenn es mal läuft, ist es prima.

  16. Re: Linux vs. Windows

    Autor: qwertü 28.07.09 - 23:28

    Eins vorab: alle fakten gibt es hier:
    http://www.microsoft.com/austria/server/fakten/default.mspx

    -----------------------------------------------------------

    ansonsten halte ich ubuntu für sehr benutzbar und der ganze effektkram wie Compiz macht nen riesenspaß, vor allem auf nem notebook, das man überall mit hin nimmt. Wenn man sich damit abfinden kann, dass die neusten directx-spiele eben nicht gehen und man sich auf was neues einstellen kann, sollte mans auf jeden fall mal ausprobieren.

    Das mit den treibern is halt immer sone die geschichte, da informiert man sich besser vorher, was im eigenen rechner steckt (v.a. graka, wlan-chip, tv-karte) und schaut, ob es da grundsätzlich treiber für gibt. ubuntuusers.de hat da zB ein sehr schönes wiki. Sollte es dann nach der installation an irgendwas fehlen, gibt es foren und irc (eventuelle fragestellungen sollten aber wie überall mehr sein als "mein pc geht nicht plz hilfe tipps bitte an email@...de thx").

    Windows Vista ist der Grund, warum ich zu Ubuntu gewechselt bin, nach dem Motto "schlimmer kanns nicht mehr werden". Ich bereue es nicht, andere tun es weil sie mit diesem oder jenem nicht klarkommen, ernsthaft probieren geht über palaverieren...

    wie dem auch sei,
    Schönes Wochenende
    ~~~~

  17. Re: Linux vs. Windows

    Autor: hmmm 29.07.09 - 03:07

    Stimme euch beiden zu.
    Man muss sich damit beschäftigen und auch gewillt sein, an seinem Betriebssystem auch mal mehrere Stunden zu verbringen, um etwas zum Laufen zu bringen. Das setzt einerseits Hardwarewissen, andererseits Softwarewissen vorraus. Hat man diese drei Dinge nicht, gelingt einem der Umstieg nicht. Live-CD sind schön und gut, aber sie geben nur einen Einblick in das, was möglich ist. Sie erfüllen ihren Zweck mit Effekthascherei und locken potentielle Überläufer an. Diese probieren es dann aus, und stellen dann fest, wie mein Vorredner schon so schön sagte "Es funktioniert nicht" und bleiben bei ihrem Windows.

    Aber wie auch gesagt wurde: Wenn es mal läuft und eingerichtet ist, möchte man es nicht mehr missen.

    Zum Arbeiten ist ein Unix-System wesentlich angenehmer, performanter und stabiler. Besonders auf älterer 0815-Hardware (auf neuer geht es auch, nur ist dann nicht unbedingt garantiert, dass auch jede Hardware zu 100% läuft, siehe X-Fi).

    Vista auf Laptops ist ja mal mehr als ein "Fail". Totaler Softwarekill für eh langsamere Hardware. Selten träges Betriebssystem.
    Windows 7 ist da auch kein Stück besser, hab die Beta ausprobiert gehabt. War ungetweaked genauso ,,langsam" wie mein getuntes Vista. Und mehr Performance rausholen war zumindest in der Beta nicht drin.

  18. Re: Linux vs. Windows

    Autor: Jörg Zweier 29.07.09 - 22:26

    Ich dachte, die X-Fi würde ab dem 31er-Kernel unterstützt werden?!

  19. Re: Linux vs. Windows

    Autor: schwudde 03.08.09 - 10:16

    Jörg Zweier schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich dachte, die X-Fi würde ab dem 31er-Kernel
    > unterstützt werden?!

    Benutze seit langem Archlinux, aktueller Kernel 2.6.30. Da tut es die X-Fi (hab die X-Fi Titanium PCIe) "out of the box" noch nicht. Mit den Treibern aus dem unbstable-Zweig funktioniert die Karte besser als mit dem "offiziellen" Creative-Treiber. Leider funktioniert das Mikro noch nicht aber evtl. klappt es ja dann mit 2.6.31.

  20. Re: Linux vs. Windows

    Autor: Der Kommunist 29.07.09 - 09:19

    Der lustige Peter und seine Freunde v schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Woran es meines Erachtens am meisten fehlt, ist
    > eine konsistente User-Experience. Wenn ich mal
    > diesen Ausdruck gebrauchen darf. Es kann und darf
    > nicht sein, dass fortwährend alles verbessert und
    > modernisiert wird, während die Unterstützung für
    > Standardhardware, die seit vielen Jahren auf
    > breiter Front eingesetzt wird (wie z.B. die
    > Intel-80230-Grafik, die in sehr vielen Notebooks
    > verwendet wurde), nach wie vor für einen stabilen
    > Betrieb massive Eingriffe von Seiten des Users
    > erfordert.

    Hier verwechselst du offenbar etwas: Am Verbessern und Modernisieren ist ansich nichts auszusetzen. Hardware-Unterstuetzung steht auf einem ganz anderen Blatt: Solange die Hersteller Informationen zurueckhalten (z.B. nVidia) bzw. nur langsam preisgeben (z.B. Intel/AMD), geht die Entwicklung der Hardwaretreiber nur sehr schleppend voran. Das liegt dann aber eben nicht am Verbessern und Modernisieren, sondern schlicht an den Herstellern. Klar, als Anwender interessiert sowas nicht. Dennoch darf man hier keinesfalls den Entwicklern einen Vorwurf machen, denn die tun alles, damit Hersteller ihre Produkte unter Linux laufen lassen koennen - bis hin zum kostenlosen Programmieren von Linuxtreibern fuer einen Hersteller (was dem Hersteller sage und schreibe Geld in Form zusaetzlicher Kunden ohne weitere Entwicklungskosten schenkt...).

    > Es ist einfach frustrierend, wenn das
    > erste Erlebnis nach der Installation sich mit den
    > Worten beschreiben lässt: Es funktioniert nicht.

    Wie schon geschrieben wurde, da hat sich in den letzten Monaten und Jahren sehr viel getan. Zum einen habe ich diese Erfahrung nicht funktionierender Hardware selbst mit recht aktueller Hardware nur noch extrem selten (weil wirklich fast alles out-of-the-box sogar ohne Treiberinstallation laeuft!) - zum anderen informiere ich mich aber auch vor dem Kauf von Hardware ueber die Unterstuetzung durch meinen Kernel und weiche ggf. auf eine Konkurrenz-Hardware aus. Das ist uebrigens der einzige Weg, die verbleibenden Hersteller zum Umdenken bzgl. Linuxunterstuetzung zu bringen - wer weniger verkauft, muss Initiative zeigen...
    Eines ist sicher - da stimme ich dir zu: Das selbst Frickeln, bis eine Hardware XY laeuft, macht wirklich keinen Spass bzw. ist vertane Zeit - aber fast immer gibt es Hardware-Alternativen! Das ist der Weg, den man gehen sollte - dann hat man sehr viel Spass mit Linux.
    BTW: Hatte auch mit Hardware unter Windows bereits Probleme, weil die Treiber schrottig waren - also vor dem Kauf informieren ist generell eine sehr gute Idee und Hardwarelisten fuer Linux gibt es zu Hauf im Netz...

    > Hätte ich nicht meinen stationären PC, auf dem
    > Ubuntu seit Version 7.04 mehr oder minder
    > problemlos läuft, hätte ich Ubuntu auf meinem
    > Notebook sicher nicht behalten.

    Mein letztes Notebook habe ich vor einem halben Jahr gekauft. Das einzige, was nicht 100% ging, war die Wlan-Karte; die wurde zwar erkannt, aber liess sich unter Win nur ueber eine Tastenkombi einschalten, was unter Linux mangels Serviceapp nicht funzte. Also bin ich in nen Laden und hab mir nen Wlan-Stick fuer EUR 15,- geholt, reingesteckt, WPA2-Passwort eingegeben und los gings...

    > Ich habe den Eindruck, dass Effekthascherei
    > vielfach einen höheren Stellenwert einnimmt als
    > Stabilität oder Funktion. Natürlich ist es schwer
    > bis unmöglich, die Arbeit von unabhängigen, über
    > die ganze Welt verteilten Entwicklern zu
    > koordinieren, aber für das Endergebnis ist es
    > ziemlich wurscht, woran es gelegen hat.

    Den Eindruck kann ich nachvollziehen - leider. Aber die Qualitaet steigt dennoch spuerbar stetig an. Auch wenn in Sachen Eyecandy und Usability-Unterstuetzung z.B. Compiz einem Windows oder MacOS weit ueberlegen ist (die Entwicklung hier relativ schnell ging), mangelt es im Vergleich natuerlich an der Stabilitaet der GUIs. Aber auch das wird besser und ich bin heute ganz zufrieden mit der Stabi, dafuer grenzenlos ueberzeugt vom Rest.

  21. Re: Linux vs. Windows

    Autor: Der lustige... 29.07.09 - 09:40

    Der Kommunist schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hier verwechselst du offenbar etwas: Am Verbessern
    > und Modernisieren ist ansich nichts auszusetzen.
    > Hardware-Unterstuetzung steht auf einem ganz
    > anderen Blatt: Solange die Hersteller
    > Informationen zurueckhalten (z.B. nVidia) bzw. nur
    > langsam preisgeben (z.B. Intel/AMD), geht die
    > Entwicklung der Hardwaretreiber nur sehr
    > schleppend voran.
    Es ist nicht so, dass der Intel-Treiber auf meinem kleinen Notebook grundsätzlich nicht funktionieren würde - es waren lediglich in der xorg.conf einige Änderungen erforderlich, um das Ganze stabil laufen zu lassen. Und Compiz ausschalten. Dass ich so etwas allerdings aus Internetforen erfahren musste, ist -bezüglich der Vorkonifguration der Distribution- eher ein schwaches Bild.

    > Wie schon geschrieben wurde, da hat sich in den
    > letzten Monaten und Jahren sehr viel getan.

    Das ist in meinem Fall keine acht Wochen her, und es war Ubuntu 9.04.
    Eine weitere "Glanzleistung" war Mandriva, das in der gegenwärtig neusten Version nach der Installation einfach nur einen schwarzen Bildschirm zeigte. Oder der Treiber für die RT2500-WLAN-Karte, der (bei bisher jeder Distribution, die ich probiert hatte) eine gesonderte Aufforderung brauchte, um mit 54Mbit/s statt mit 1Mbit/s zu arbeiten.
    Wohlgemerkt: Wir reden hier nicht von exotischer oder neuer Hardware, sondern von Standardkomponenten, die millionenfach verbaut wurden - und zwar vor Jahren. Und es geht auch nicht darum, dass Treiber gepatcht werden müssen. Einzig nur die Vorkonfiguration ab Installation vermittelt einen unfertigen und unprofessionellen Eindruck. Ich kann einfach nicht begreifen, dass z.B. bei Canonical ein großartiges Redesign des Desktops geplant wird, während so grundlegende Dinge im Argen liegen. Das verstehe ich unter einer inkonsistenten User-Experience.

  22. Re: Linux vs. Windows

    Autor: Name 28.07.09 - 23:37

    Ich bin jetzt seit fast 10 Jahren Linux-Nutzer und komme mit dem System (Arch) gut zurecht. Meinen WindowMaker finde ich immer noch Klasse, also ein ++ für die GUI. Meine komplette Hardware wird problemlos unterstützt (O.k. der Rechner ist von 2003 ;-), also auch dafür ++.

  23. Re: Linux vs. Windows

    Autor: Zwei 28.07.09 - 23:54

    hab verschiedene distris (suse, mandriva, pclinuxos, fedora, debian) ausprobiert und mag ubuntu für zuhause eigentlich ganz gerne.
    zwei dinge stören mich allerdings:

    1. kleine bugs, die aber massiv auffallen, z. bsp. funktioniert seit mehreren versionen kein alarm-ton (wenn bei der firefox-suche was nicht gefunden wird, im terminal der auto-completer meckert, etc), sondern stattdessen ertönt der widerliche pc-speaker.

    2. bringt endlich mal mehr hardware- und software-hersteller dazu, linux zu unterstützen! ;) ich habe nichts dagegen, proprietäre programme einer in meinen augen vertrauenswürdigen firma auf meinem desktop zu haben und möchte selbst entscheiden (ist freie entscheidung nicht ein paradigma von linux?), ob ich jemandem vertraue.

  24. Re: Linux vs. Windows

    Autor: Der Kommunist 29.07.09 - 09:25

    Zwei schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > hab verschiedene distris (suse, mandriva,
    > pclinuxos, fedora, debian) ausprobiert und mag
    > ubuntu für zuhause eigentlich ganz gerne.
    > zwei dinge stören mich allerdings:
    >
    > 1. kleine bugs, die aber massiv auffallen, z. bsp.
    > funktioniert seit mehreren versionen kein
    > alarm-ton (wenn bei der firefox-suche was nicht
    > gefunden wird, im terminal der auto-completer
    > meckert, etc), sondern stattdessen ertönt der
    > widerliche pc-speaker.

    Die Erfahrung habe ich leider auch gemacht.

    > 2. bringt endlich mal mehr hardware- und
    > software-hersteller dazu, linux zu unterstützen!
    > ;) ich habe nichts dagegen, proprietäre programme
    > einer in meinen augen vertrauenswürdigen firma auf
    > meinem desktop zu haben und möchte selbst
    > entscheiden (ist freie entscheidung nicht ein
    > paradigma von linux?), ob ich jemandem vertraue.

    Ganz einfach: Strikt nur Hardware kaufen, die 100% unter Linux laeuft. Spart selbst eine Menge Aerger und verringert den Umsatz derjenigen Firmen, die Linux nicht unterstuetzen wollen.
    Leider lassen sich heute immer noch viel zu viele Leute von Marketing/Werbung beeinflussen und sie glauben, eine ganz neue Hardware unbedingt sofort haben zu muessen - auch wenn sie nur unter Windows laeuft. Ich habe auch selbst die Erfahrung gemacht, dass die allerneueste Hardware verstaendlicherweise auch oft nicht unter Win stabil laeuft (Betatreiber, Hardware-Kinderkrankheiten). Zudem wird dann einfach hingenommen / sich darueber geaergert, dass die neue Hardware unter Linux nicht laeuft... Das ist der falsche Weg, denn der Linux-Verweigerer-Hersteller hat dann damit Erfolg!

  25. Re: Linux vs. Windows

    Autor: pangdabang 29.07.09 - 20:12

    Das Problem ist, dass oft offiziell unterstützte Hardware wo ebenfalls OSS Kernel Module existieren, die über Versionen einwand frei liefen, aufeinmal nicht mehr geht. Siehe Intel, Sound, TV-Karten, Mäuse, Scanner und/oder Wacom Tablets.

    Deswegen bin ich jetzt nach 7 Jahren 100% Linux zu Windows gewechselt. Die Probleme dort sind weitaus einfacher zu lösen. Und man weiß auf Anhieb ob etwas geht oder nicht. Bei Linux steht man da und liest, dass es gehen sollte weil alles eigentlich da ist aber irgend wie gehts dann doch nicht. Ich habe bisher alle meine Probleme lösen könne, bin Entwickler von Beruf aber wil meine wertvolle ZEit nicht mehr mit solchen Dingen vergeuden.

    Anderes Theme ist versuche mal die neueste Firefox version auf ein Lionux System von 2001 zu installieren. Unter windows klappt das problemlos. Diese dependancy Kake geht mir so auf den Sack.

    Wegen banalen Desktop Anwendungen ist der User verpflichtet ein funktionierendes System komplett upzudaten. Durch das Updaten geht dann seine Grafikkarte oder Soundkarte nicht mehr und das nur weil er den Wunsch hat die neueste openoffice oder firefox version zu benutzen. Das Suckt total, da kann keiner was dagegen sagen.

  26. Re: Linux vs. Windows

    Autor: Zwei 29.07.09 - 20:54

    Gegen den zweiten Punkt kann ich sehr wohl was sagen. Man kann auch unter Linux die ganzen Dependencies in ein Archiv packen, so wie es für Windows und Mac OS der Fall ist. Das Starten einer Applikation kann dabei bequem über ein allgemeines Shell-Skript geschehen, das den Dependency-Ort per Umgebungsvariable LD_LIBRARY_PATH auf den Applikationsordner (bzw. lib Unterordner oder ähnliches) setzt.
    So kann der ganze Ordner wunderbar in /opt resistieren, genauso wie er es unter Windows im Ordner "Program Files" tut. Hinzu kommt, dass dieses Verfahren unabhängig von der verwendeten Distribution ist.

    Warum tun sich Anwendungsentwickler so schwer, das für Linux anzubieten, wenn sie es für andere Betriebssysteme doch auch tun? Haben sie Angst von den "Elite-Sparsamkeits-Linuxern" angepöbelt zu werden?

  27. Re: Linux vs. Windows

    Autor: Linuxgirl 29.07.09 - 08:35

    Also ich bin vor etwa 6 Jahren umgestiegen und habe meiner Schwester (laut ihrer eigenen Aussage "DAU mit etwas fortgeschrittenen PC-Kenntnissen" ;-) ) vor etwa 5 Jahren SuSE-Linux installiert. Sie ist mit einer solchen Begeisterung umgestiegen, so schell konnte ich gar nicht hinschauen. Seitdem habe ich wenig Wartungsaufwand und sie fängt jetzt sogar an selbst ein bißchen ihr System kennen zu lernen. Macht ihr sogar Spaß :-). Für ihre Strategiespiele hat sie sich ihr Windows in einer VM aufgehoben, aber arbeiten will sie damit nicht mehr.
    Zugestanden, ihr Targa-Notebook hat damals ein paar kleine Zicken gemacht, aber es hielt sich sehr in Grenzen. Das Soft-Ausschalten hat nicht funktioniert und am Anfang mußte ich etwas mit der Grafik kämpfen. Das war's aber auch schon. Selbst das Modem funktionierte sauber.
    Später ist sie auf mein Anraten ebenfalls auf ein IBM Thinkpad umgestiegen und mit denen gab's eigentlich gar keine Probleme, da rennt SuSE eigentlich out-of-the-box. Ist aber halt auch gut unterstützt.

    Gruß
    Linuxgirl

  28. Re: Linux vs. Windows

    Autor: schumischumi 29.07.09 - 09:38

    was ich für am schlimmsten beim umstieg halte ist das denken. bei windows ises so "ich klick mal wo hin dann seh ich was da passiert und dann kenn ich mich wieder mehr aus", beim linux muss man halt wissen wo alles liegt und das ist für mich persönlich schon ziemlich nervig.

    ausserdem geht mir software ab für die es zwar alternativen gibt aber ich bin halt an die 'orginale' gewöhnt. vor allem so sachen wie notepad++ oder allgemien grafikprogs wie paint.net oder photoshop(gimp kommt aus der hölle). über spiele braucht man nicht wirklich reden. ist halt alles subjektiv.^^

    nervig bzw beunruhigend finde ich auch noch dass sehr viel software versionsnr weit vor 1.0 haben. will nicht sagen dass die programme nicht laufen, aber is halt blödes gefühl.

    ansich finde ich wenn du nicht iwelche spezial software brauchst, zocker bist und keine angst vor config-datein hast ist linux eine sehr gute wahl und könnte für dich win ersetzten.

  29. Re: Linux vs. Windows

    Autor: Cr!us 29.07.09 - 10:34

    Hallo,

    ich habe mittlerweile 3 mal mehrere Distris anprobiert (OpenSuSE, Ubuntu, Gentoo, Fedora) und in allen Fällen hielt sich das System max 2 Wochen auf meinen Geräten. Grund war meistens, dass ich einfache Installationen (unter Windows für mich keine 10 Minuten) unter Linux nur unzufriedenstellend oder gar nicht hin bekam (z.B. amule).
    Ich will gar nicht groß ins Detail gehen, weil ich meine zu wissen woran es liegt: ich bin von der Denke her komplett auf Windows getrimmt. Ein kleines Beispiel? Nun mir ist z.B. suspekt, dass ich "freien Plattenplatz irgendwo in einem Verzeichnis mounten kann, als ob die HDD da in dem Directory aufeinmal eine Raumtasche hat und größer wird". Will sagen: bei mir ist es wohl ein Kopfproblem :)

    Ärgerlich fand ich aber, dass mein Ubuntu nach 10 Tagen den vormaligen Win2000-Server (also dieselbe Hardware, nicht parallel sondern ganz neu installiert - von Grund auf) geschrotet hat. Mag Murphy sein, oder nicht, aber als mein Fileserver weg war, und ich nur noch meine Daddelkiste hatte (WinXP), ging das mit der Datenrettung los - nun sind alle Dateinamen die Umlaute hatten mit Sonderzeichen dicht und mehrere MP3s "stottern". EXT2 an Windows mounten ist imho möglich aber gefährlich. Ein eleganterer Weg fiel mich nicht ein.

    Letzter Punkt: Daddeln! Ja - ich weiss, es gibt zig hunderte/tausende Spiele für Linux. Ich will aber das, was weithin als kommerziell gilt spielen - und nein gleich vorweg, ich will nicht ETWAS WIE XYZ, sondern genau MEIN XYZ :)
    Aber da hat die Linux Community einen eher harten Brocken vor sich: kein großer Publisher wird für Linux entwickeln lassen ohne entsprechende Gamer dort, die garantiert kaufen, und kein Gamer geht zu Linux, wenn es nichts von den Spielen aus einer PC Games etwa zu daddeln gibt. Ausnahmen lob ich mir (siehe u.v.a. Trackmania Nations Forever).

    Aber klar - ich werde es wieder probieren. Evtl. kann ich dann meinem Ubuntu oder was auch immer sagen: da ist meine HD4770 und nun lad mir mal den Client zum Spiel Soundso runter, und das Linux versteht mich mit meinem gebrochenen MS-Slang und tut was ich will.

    PS: Mein Handheld ist Linux - die GP2X Wiz. Liebe die Emulationen, so kann ich meine alten Games überall daddeln... herrlich!

  30. Re: Linux vs. Windows

    Autor: Ali el Lachi 29.07.09 - 11:37

    Jörg Zweier schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es hat sich in den letzten
    > Monaten viel getan.

    Es tut sich seit Jahren viel. Es ist in allen Bereichen eine stetige Weiterentwicklung.

    > Also mal die Frage: Wo hakt es noch? Was müssen
    > wir noch besser machen?

    "Wir"? Wer ist "Wir"? Sind "Wir" die Borg? In erster Linie muss der Umsteiger was machen... nämlich im Kopf umschalten und nicht nach einem alternativen Windows sondern nach einem alternativen Betriebssystem. Nicht nach den alten Konzepten und Wegen suchen sondern sich der neuen Konzepte und Wege annehmen.

    > Wie findet ihr die GUI?

    Welches "GUI"? Welcher Anwendung? Welchen Konzeptes? Welcher WM? Welches Desktop Enviroment?

    > Freue mich über jedwede Antwort.

    Foren auf Newsseiten sind nicht der richtige Punkt für solche Fragen. Zu viel Unsinn, zu viele Trolle und zu viele die einfach nur Spasspostings ablassen.


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