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Aktiendenken

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  1. Aktiendenken

    Autor: Cr!us 06.08.09 - 12:25

    Geht es nur mir so, oder anderen auch: da reden die Firmen von verdammt schlechten Zeiten, liegen aber im Plus - ja, nicht so viel wie "vorher" und die Boni für den Vorstand ist evtl. auch nicht so fett, aber das Vokabular klingt eher nach "Wir sind fast tot!".
    Das führt doch irgendwann das System ad absurdum, wenn man ständig nur wachsen will (/muss). Diese unglaubliche Labilität der Werte, die durch Einschätzungen am Markt "entstehen", ist doch ein Kartenhaus sondergleichen. Ich weiss, in der Vergangenheit haben sich einige die Taschen mittels solcher Blasen gefüllt, aber sowas geht mir gegen meinen Strich.
    Ich finde es jedenfalls befremdlich, wie schon auf Gerüchte über Firmen reagiert wird.

    Ich sehe schon: mit Moral und Ethik ist halt kein Aktienunternehmen groß zu machen ;)

  2. Re: Aktiendenken

    Autor: Fun 06.08.09 - 13:05

    Stimmt, bei Verlusten wäre es eine Sache, aber die haben trotz weniger Gewinne immernoch hohe Gewinne unter'm Strich, haben dennoch ihre 5% bzw. 700 Mitarbeiter entlassen, reden von schweren Zeiten und die eingesparten Personalkosten sollen dann die Prognose für nächstes Jahr schön reden.

    Was mir immer wieder gegen den Strich geht ist, dass Entlassungen als Allheilmittel zum Sparen oder gar als Lösung für mehr Gewinn betrachtet werden. Mit weniger Mitarbeitern und höheren Preisen die angeblichen Verluste kompensieren. *kotz*

    Statt mal die Mitarbeiter zu halten und alle Produkte 10% billiger zu machen, dafür aber über 20% mehr verkaufen, nöööööö, wär ja zu schön für alle, das geht nun wirklich nicht...

  3. Re: Aktiendenken

    Autor: mustafa_of_death 06.08.09 - 14:59

    Ein Chef, der das macht, wird von den Aktionären gefeuert.

    Viele große börsennotierte Firmen sind sowas von gewinn-geil und "shareholder-value"-orientiert, dass man da glatt das Kotzen kriegen könnte.

    Aber das ist Kapitalismus. Der sollte den Wohlstand bringen und Knappheit beseitigen. Nun hat er das vollbracht und hat sich verselbstständigt, die Folgen sind aktuell zu beobachten und werden die nächsten Jahrzehnte noch übler werden.

    Wir leben in einer spannenden Zeit, wenn man nur mal kurz "aussteigen" könnte in eine Welt die nicht so scheiße ist, wärs noch viel cooler.

  4. Re: Aktiendenken

    Autor: Fun 06.08.09 - 19:07

    mustafa_of_death schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ein Chef, der das macht, wird von den Aktionären
    > gefeuert.

    Ja, was wären wir doch ohne Aktien und was wäre Cisco ohne Aktien. Wie so oft weiß Wiki die Antwort:

    ***

    Cisco wurde im Dezember 1984 von einer Gruppe von Wissenschaftlern (vorrangig Leonard Bosack und Sandy Lerner) der Stanford University in San Francisco gegründet. Ziel war es, die Vernetzung von Computern zu vereinfachen und sie effektiver zu nutzen. 1986 brachte Cisco seinen ersten Multiprotokoll-Router auf den Markt - eine Mischung aus Hardware und intelligenter Software, die sich bald als Standard für Networking-Plattformen auf dem Markt etablierte.

    Durch den Internetboom Mitte der 1990er Jahre stieg der Aktienkurs vom Börsengang 1996 bis April 2000 um das 14-fache. Damit war Cisco Systems mit einem Börsenwert von ca. 555 Mrd. US Dollar kurzzeitig das teuerste Unternehmen der Welt.

    Seither hat Cisco Systems ca. 80 % an Wert verloren. Die Marktkapitalisierung liegt mit aktuell (2007) etwa 180 Mrd. US-Dollar jedoch nach wie vor recht hoch. Im Geschäftsjahr 2007 erwirtschaftete Cisco einen Rekordumsatz in Höhe von 34,9 Mrd. US-Dollar, bei einem Gewinn von 7,3 Mrd. US-Dollar. Seit dem 8. Juni 2009 ist Cisco am Dow gelistet und somit in den wichtigsten Index der Welt aufgenommen. Cisco hat dabei den Platz von General Motors eingenommen.

    ***

    Und nun 2009 "die härteste Phase in deren Leben", kommentarlos. ;)

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