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Verständnisfrage Unterschied PMAC und MAC im Betrieb

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  1. Verständnisfrage Unterschied PMAC und MAC im Betrieb

    Autor: Sharra 19.08.09 - 15:50

    Was macht es für einen Unterschied ob die Architektur mit virtuellen oder echten MAC-Adressen arbeitet? Am Ende muss es eh umgewandelt werden, also muss das System die Echten doch eh kennen. Für mich stellt sich das jetzt so dar, dass einfach nur eine Zwischenschicht eingefügt wurde, die noch mehr Arbeit macht.
    Irgendwie klingt das nach NAT. Aber im Gegensatz zu NAT, was man ja aus Gründen der Verschleierung nach Aussen, und der Möglichkeit mehrere interne IPs an eine (oder eine Handvoll) öffentliche zu routen, wäre das hier ja nicht nötig, da die MACs ja ohnehin vorhanden und bekannt sind.

  2. Re: Verständnisfrage Unterschied PMAC und MAC im Betrieb

    Autor: netzwerker 19.08.09 - 15:57

    IMHO werde alle angeschlossenen Nodes eines Switches von einer einzigen PMAC repräsentiert. Die PMAC wird dann leidglich auf dem letzten Layer2 Hop aufgelöst. An die dickeren Cisco-Switche passen über 500 Layer2 Ports rein, wenn soetwas mit nur einer PMAC im Netz bekannt gemacht wird, spart das jede Menge Platz in den MAC Tabellen.

  3. Re: Verständnisfrage Unterschied PMAC und MAC im Betrieb

    Autor: der denker nr. 34 19.08.09 - 16:29

    durch PMAC wird bestimmt kein Platz in switches gesparrt. den jeder switch muss jede MAC kennen und sie dann in einen PMAC umwandeln und umgekerht

    ich denke, diese technik ist nur interessant wenn es mehrere switches in einem lan gibt.. also schon weit über 100000 wie in artikel zu lesen ist.

  4. Re: Verständnisfrage Unterschied PMAC und MAC im Betrieb

    Autor: kebab 19.08.09 - 17:23

    > "den jeder switch muss jede MAC kennen und sie dann in einen PMAC umwandeln und umgekehrt."

    käumlich, dann wäre es ja kein unterschied zu einem normalen netz. sofern ich das verstehe weiss jeweils nur der switch an welchen ein client angeschlossenen ist dessen echte mac adresse. alle anderen switches kennen nur die pmac.

    der "trick" ist der folgende:
    The PMAC encodes the location of an end host in the topology.

    sprich eine pmac (pseudo mac) ist eine ganz normale mac adresse aber indem diese speziell aufgebaut sind weiss jeder portland switch bereits anhand dieser adresse an welchen switch im netz das paket muss und muss diese auch nicht in einer tabelle speichern.

    er muss nur die location der switches einmal speichern (nicht aller clients). da fallen tonnenweise broadcasts weg und jeder switch muss nur die switches plus die eigenen clients speichern (sagen wir 100 switches mit je 24 clients, da muss jeder switch quasi nur 123 einträge machen.. anstatt 2400). und nicht-portland-taugliche switches können die pmacs trotzdem normal verwenden.


    man lese im detail (portland-sigcomm09.pdf):

    3.2 Positional Pseudo MAC Addresses
    The basis for ecient forwarding and routing as well as
    VM migration in our design is hierarchical Pseudo MAC
    (PMAC) addresses. PortLand assigns a unique PMAC ad-
    dress to each end host. The PMAC encodes the location of
    an end host in the topology. For example, all end points
    in the same pod will have the same pre x in their assigned
    PMAC. The end hosts remain unmodi ed, believing that
    they maintain their actual MAC (AMAC) addresses. Hosts
    performing ARP requests receive the PMAC of the destina-
    tion host. All packet forwarding proceeds based on PMAC
    addresses, enabling very small forwarding tables. Egress
    switches perform PMAC to AMAC header rewriting to
    maintain the illusion of unmodi ed MAC addresses at the
    destination host.
    PortLand edge switches learn a unique pod number and
    a unique position number within each pod. We employ the
    Location Discovery Protocol (Section 3.4) to assign these
    values.
    ...
    Figure 2: Actual MAC to Pseudo MAC mapping.
    When an ingress switch sees a source MAC address never
    observed before, the packet is vectored to the switch soft-
    ware. The software creates an entry in a local PMAC table
    mapping the host's AMAC and IP address to its PMAC.
    The switch constructs the PMAC as described above and
    communicates this mapping to the fabric manager as de-
    picted in Figure 2. The fabric manager uses this state to
    respond to ARP requests (Section 3.3). The switch also cre-
    ates the appropriate
    ow table entry to rewrite the PMAC
    destination address to the AMAC for any trac destined to
    the host.
    In essence, we separate host location from host identi-
    er [21] in a manner that is transparent to end hosts and
    compatible with existing commodity switch hardware. Im-
    portantly, we do not introduce additional protocol headers.
    From the underlying hardware, we require
    ow table en-
    tries to perform deterministic PMAC $ AMAC rewriting
    as directed by the switch software. We also populate switch
    forwarding entries based on longest pre x match against a
    destination PMAC address. OpenFlow [4] supports both
    operations and native hardware support is also available in
    commodity switches

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