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Damals war es besser..

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  1. Damals war es besser..

    Autor: Kommunist 23.10.09 - 14:10

    aber ihr habt es mit Eurem Konsumverhalten kaputt gemacht.

    Softwareentwicklung gehört in Staatshände!

  2. Re: Damals war es besser..

    Autor: Gernot 23.10.09 - 15:25

    Kommunist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aber ihr habt es mit Eurem Konsumverhalten kaputt gemacht.
    >
    > Softwareentwicklung gehört in Staatshände!

    Ministerialdirektor Zauzelmann veranlasst nach einem Termin im Bundesinnenministerium des Release von "Radarblitzer 3 - Jetzt wirds hell"
    Nach der Erstellung des Anforerderungsprofils wird das Projekt europaweit ausgeschrieben.
    Um am mitbieten zu können, gründen japanische, koreanische und brasilianische Enwicklerstudios europäische Ein-Mann-Niederlassungen.
    Als nach der Vergabe ein Formfehler in der Ausschreibung festgestellt werden und etliche Punkte aus dem Pflichtenheft sich als fehlerhaft erweisen, wird die Ausschreibung aufgehoben. Der Gewinner der Ausschreibung wird abgefunden - die Unterlieger der Ausschreibung ziehen wegen Abfindungen vors Gericht. Bei korrekter Ausschreibung und Pflichtenheft hätten sie die Ausschreibung gewinnen können.
    In der dritten Ausschreibungsrunde schließlich setzt sich ein kleines madagaskarisches Ein-Mann-Entwicklerstudio gegen alle Branchengrößen durch. Ungenauigkeiten im Pflichtenheft ziehen aber Nachtragsforderungen nach sich, sodass sich das Projekt ums doppelte verteuert gegenüber der Angebotssumme.
    Kurz vor dem weltweit groß angelegten Releasetermin (mit bunten Luftballons und Käsestullen im Bundesinnenministerium) weißen der Bundesrechnungshof und der Bund der Steuerzahler in deren Schwarzbuch Steuergelderverschwendung im dreistelligen Millionenbereich nach. Unabhängige Spieleexperten sowie Computer-BLÖD fällen ein vernichtendes Urteil über die Qualität und die Marktchancen von "Radarblitzer 3.5". Die ersten fünf Servicepacks hat man praktischerweise gleich integriert, nachdem sich die Entwicklungsdauer etwas länger hinzog.
    Hab ich alles? ... Doch! Die Entwickler der zugrunde liegenden Grafikengine wurden in Patentstreitigkeiten verwickelt und mussten inzwischen ihr Produkt vom Markt nehmen. Leider krachts bei "Radarblitzer 3.5" in Verbindung mit der TearEngine 1.0 ... *g*

  3. Re: Damals war es besser..

    Autor: Morpf 23.10.09 - 15:42

    *Applaus*

  4. Re: Damals war es besser..

    Autor: spanther 24.10.09 - 19:04

    Kommunist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aber ihr habt es mit Eurem Konsumverhalten kaputt gemacht.

    Ich gehöre nicht dazu, weil ich den Schrott meide ;)

    > Softwareentwicklung gehört in Staatshände!

    Ne, ganz sicher nicht! O.o
    Staat = Stroh dumm!

    Wäre die Softwareentwicklung in Staatshänden, würden wir alle Bundestrojaner, Stopp Schilder und anderen Murks mit Frei-Haus geliefert bekommen...

    Achso "Killerspiele" würden dann auch nicht mehr programmiert...

    Nur noch so Sachen wie "Die Teletubbies kommen wieder". Anspruchsvolle Software eben, die den Geisteszustand der Bevölkerung weiter aufwertet, damit diese sich noch besser gegen die Spinnereien unseres Staates auflehnt...

    Wer Ironie im letzten Abschnitt findet, hatte recht! *g*

  5. Re: Damals war es besser..

    Autor: HevoB 24.10.09 - 19:52

    Macht dem Kommi nicht die Welt kaputt.

    Der ist der Meinung, dass Kommunismus funktioniert wenn er nurrichtig umgesetzt wird.

    Nicht das es schon an die 56 Arten von kommunismus gab und gibt ...

  6. Re: Damals war es besser..

    Autor: spanther 24.10.09 - 21:10

    HevoB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Macht dem Kommi nicht die Welt kaputt.
    >
    > Der ist der Meinung, dass Kommunismus funktioniert wenn er nurrichtig
    > umgesetzt wird.
    >
    > Nicht das es schon an die 56 Arten von kommunismus gab und gibt ...

    Ach Kommunismus (wenn es wirklicher ist) ist garnicht wirklich schlecht, eher sogar Vorteilhaft. Leider wurde er aber nie wirklich richtig umgesetzt und die in vielen Menschen steckende pure Gier hat gute Ansätze vereitelt und pervertiert...

    Aber bei Spieleschmieden ist das ja so eine Sache. Also ich würde ganz klar Verstaatlichung ablehnen! Es muss immernoch eine Möglichkeit existieren, sich privat selbst zu verwirklichen und Spiele zu entwickeln ohne direkt vom Staat eingenommen zu werden! Es muss eine Möglichkeit existieren, Kunst zu kreieren! :)

    Und sei sie nun in elektronischer Form, so ist dies trotzdem kein Unterschied zu anderer Kunst.

  7. Re: Damals war es besser..

    Autor: HevoB 25.10.09 - 00:18

    spanther schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ach Kommunismus (wenn es wirklicher ist) ist garnicht wirklich schlecht,
    > eher sogar Vorteilhaft. Leider wurde er aber nie wirklich richtig umgesetzt
    > und die in vielen Menschen steckende pure Gier hat gute Ansätze vereitelt
    > und pervertiert...


    Ähhh ... darauf wollte ich hinnaus. Menschen sind nunmal gierig und der Kommunismus kann daher niemals funktionieren. Das hatte Marx einst erkannt und redete von der Kommunistischen Utopie. Gut der werte Herr meinet auch das der Kapitalismus sich schlussendlich selbst zerstören wird, aber ob dies geschieht bleibt abzuwarten, wenn in Zukunt jedes Spiel was man sich für 60 € kaufen muss noch 40 € Extra bezalen muss sind wir garnicht so weit von der Selbstzerstörung entfernt.

  8. Re: Damals war es besser..

    Autor: spanther 25.10.09 - 00:47

    HevoB schrieb:
    ----------------------------------------------------------------------------
    > Ähhh ... darauf wollte ich hinnaus. Menschen sind nunmal gierig und der
    > Kommunismus kann daher niemals funktionieren. Das hatte Marx einst erkannt
    > und redete von der Kommunistischen Utopie. Gut der werte Herr meinet auch
    > das der Kapitalismus sich schlussendlich selbst zerstören wird, aber ob
    > dies geschieht bleibt abzuwarten, wenn in Zukunt jedes Spiel was man sich
    > für 60 € kaufen muss noch 40 € Extra bezalen muss sind wir
    > garnicht so weit von der Selbstzerstörung entfernt.


    Naja der Kapitalismus zerstört sich ja auch von selbst! Wir hatten ja schonmal eine "Wirtschaftskrise" die war damals 1929~
    Dadurch ausgelöste Massenarmut und politische extreme Ansichten führten dann folglich zum zweiten Weltkrieg! :)

    Der politische Extremist kam damals aber auch nur deswegen an die Macht, weil er allen Arbeit versprach in Zeiten der Not. Von welchem Schwein ich hier rede, dürfte ja einleuchtend sein ^^

    Machtbesessen und in seinem eigenen zusammengesponnenen Ideologie Wahn, missbrauchte er ein ganzes Volk um seine Allmachtsfantasien realisieren zu können. Gottseidank ging das in die Hose! :)

    Jedesmal wenn irgendwo Zinsen genommen werden, verlangt jemand Geld zurück das nie hergestellt wurde. Wenn sich viele Geld leihen, dann müssen sie viel zurück zahlen. Das Geld wurde aber nie hergestellt also können sie Schulden nur über neue Kredite tilgen und der Kreislauf ist wie ein Bandwurm, der sich selbst auffrisst! :)

    Irgendwann können die Zinsen nichtmal mehr gezahlt werden und der Staat ist Bankrott. Somit stürzt der Kapitalismus und die Gewinnmaximierung in sich zusammen. Schulden, welche durch Kredite entstehen, bringen Inflation. Inflation bringt Armut.

    Zinsen = Schulden. Eine ganz einfache und logische Schlussfolgerung! :)

    Solange unser Geldsystem Zinsen hat, wird sich das System verschulden und sich selbst dadurch auffressen! :)

    Oder aber die Schuldner überschreiben den Banken bei denen sie Schulden haben ihr Eigentum und somit eignet das Bankenwesen sich alle Gegenstände Stück für Stück an. Irgendwann gehört dann alles der Bank! :)

    Solange man dank Zinsen immer mehr zurückgeben muss wie man geliehen hat, so lange wird das System mit der Zeit crashen und das ist es auch schon öfters :)

    Da man selbst keine Lizenz zum Geld drucken hat und die Bank nur ein gewisses Kontingent an Noten herstellt! :)

    Wenn man das System dauerhaft stabil halten will, dann muss man an gewissen Stellen kontrollieren und regulieren! Das bedeutet man muss kontinuierlich in gewissen Stadien der Inflation wieder Geld in Umlauf bringen bzw. etwas aus der Menge nehmen. Auch muss man die Wirtschaft einschränken, damit der Kapitalismus nicht das gesamte System zerstört. Wenn nämlich reiner Kapitalismus betrieben wird, dann wird jeder Arbeiter bald gegen eine Maschine ausgetauscht sein und keiner mehr den Lohn haben etwas einzukaufen. Das wäre ein K.O. für die Wirtschaft.

    Entweder man sorgt also dafür, das Menschen nicht ersetzt werden dürfen gegen Robotik, das wäre dann aber unrealistisch und nicht durchführbar. Oder aber man etabliert ein Einkommen, welches jeder Bürger gleichermaßen bekommt und ein Leben absichert auch ohne verfügbare Arbeitsstellen. Damit jeder gut leben kann, auch wenn keine Stelle mehr frei ist. Damit jeder sein Essen auf dem Tisch hat und ein Dach über dem Kopf.

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