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Letztendlich zahlen es die Kunden ...

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  1. Letztendlich zahlen es die Kunden ...

    Autor: Zaph 30.10.09 - 16:08

    ... da die Lieferanten die Zinzverluste auf die Preise umlegen müssen. Typisch blöde Strategie zur kurzfristigen Gewinnmaximierung, die leider immer weiter um sich greift. Alle großen Firmen zahlen ihre Lieferanten immer später. Armes Bild!

  2. Re: Letztendlich zahlen es die Kunden ...

    Autor: fgdsfgsdfg 30.10.09 - 16:11

    diese bwl-fritzen sind halt dumm wie trockenbrot. und leider haben die das sagen. langfristige planung ist out.

  3. Re: Letztendlich zahlen es die Kunden ...

    Autor: Dominoday 30.10.09 - 16:11

    Wäre mir da nicht sicher. Amazon hat genug Marktmacht um die Preise durchzusetzen die sie brauchen.
    Ähnliches Beispiel ist z.B. Aldi und Milch glaube ich.

  4. Re: Letztendlich zahlen es die Kunden ...

    Autor: Dominoday 30.10.09 - 16:12

    Wäre mir da nicht sicher. Amazon hat genug Marktmacht um die Preise durchzusetzen die sie brauchen.
    Ähnliches Beispiel ist z.B. Aldi und Milch glaube ich.

  5. Re: Letztendlich zahlen es die Kunden ...

    Autor: ThommyHommy 30.10.09 - 16:23

    Damit sind die direkt noch schnell.

    Ein großes Amerikanischen IT-Unternehmen für das ich in der Vergangenheit in Deutschland 3 Jahre tätig war lies sich bei unseren Vertragsverhandlungen nicht von einem Zahlungsziel von 90 Tagen abbringen.

    Aber solange der Stundensatz stimmt kann das Zahlungsziel egal sein. Wenn es drum gegangen wäre Projekt kriegen oder nicht hätte ich sogar das Zahlungsziel auf 120 oder 150 Tage erhöht. Der Stundensatz wäre das allemal wert gewesen.

    Also nicht jammern sondern die Kombination aus Preis und Zahlungsziel sehen. Und wenn die nicht stimmt andere Abnehmer suchen. Und wenn man die nicht findet ist man wohl zu teuer!

    Dominoday schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre mir da nicht sicher. Amazon hat genug Marktmacht um die Preise
    > durchzusetzen die sie brauchen.
    > Ähnliches Beispiel ist z.B. Aldi und Milch glaube ich.

  6. Re: Letztendlich zahlen es die Kunden ...

    Autor: Klaus1971 30.10.09 - 17:06

    Zaph schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... da die Lieferanten die Zinzverluste auf die Preise umlegen müssen.

    Dafür kann Amazon aufgrund der Zinsgewinne die Preise senken/stabil halten. Das sieht für mich eher nach einer für den Kunden neutralen Gewinn-Umverteilung aus.

    Klaus

  7. Re: Letztendlich zahlen es die Kunden ...

    Autor: deraal 30.10.09 - 17:35

    Sehe auch nicht wie sich das Ganze negativ auf den Endverbraucher auswirken soll.

    Aus Erfahrung bietet Amazon, besonders bei technischen Geräten, in 80% der Fälle, die günstigsten Preise +/- 5€ (dank dem Verzicht auf die Versandgebühren) und bietet dabei den besten Service den ich bis jetzt erlebt habe.

    Habe mir einmal eine Tastatur nach der anderen bestellt, weil ich immer unzufrieden mit dem Design war, und auch um ihre Toleranz auszutesten. Widerspruchslos haben sie mir das Geld sofort überwiesen und erst nach einem Monat eine freundliche Bitte ausgesendet, Ich solle doch bitte die anderen Geräte zurücksenden. (inkl. Versandkosten Erstattung)

    bei allen drei Tastaturen war amazon +/- 5€ der günstigste Anbieter laut geizhals .at
    dem Kleinunternehmer gegenüber ist das schon Asozial, aber bei großen Firmen habe ich da keinerlei Mitleids-Regungen

  8. Re: Letztendlich zahlen es die Kunden ...

    Autor: kikimi 30.10.09 - 23:20

    Dominoday schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre mir da nicht sicher. Amazon hat genug Marktmacht um die Preise
    > durchzusetzen die sie brauchen.

    Wovon der Konusment am Ende profitiert.

    > Ähnliches Beispiel ist z.B. Aldi und Milch glaube ich.

    Und die Tatsache, dass wir in Milchbächen ertrinken. Großes Angebot plus gleiche bis sinkende Nachfrage ergibt niedrigeren Preis. Betriebe, die dem Preisdruck nicht standhalten sollten sich entweder umstrukturieren oder pleite gehen.

  9. Re: Letztendlich zahlen es die Kunden ...

    Autor: OldFart 31.10.09 - 02:06

    Klaus1971 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zaph schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... da die Lieferanten die Zinzverluste auf die Preise umlegen müssen.
    >
    > Dafür kann Amazon aufgrund der Zinsgewinne die Preise senken/stabil halten.

    Nicht immer. Bei DVDs zum Bleistift ist Buch.de oft preiswerter und, dass ist natürlich jetzt ein Sonderfall, bei fremdsprachigen Büchern/DVDs (bei mir Englisch und halt in England gelebt/gearbeitet/das eine oder andere Pint geleert) ist Amazon/UK (nicht nur wg. des aktuell schwachen GBPs) oft *erheblich* billiger (Versandzentrum ist dafür übrigens diesseits des Kanals).

    > Das sieht für mich eher nach einer für den Kunden neutralen
    > Gewinn-Umverteilung aus.

    Für mich sieht das eher nach Tuning der Bilanzen aus und Amazon ist ja auch eine AG und der Cashflow wirkt sich so auch auf den Aktienkurs aus.

  10. Re: Letztendlich zahlen es die Kunden ...

    Autor: didido 31.10.09 - 02:24

    ThommyHommy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Damit sind die direkt noch schnell.
    >
    > Ein großes Amerikanischen IT-Unternehmen für das ich in der Vergangenheit
    > in Deutschland 3 Jahre tätig war lies sich bei unseren
    > Vertragsverhandlungen nicht von einem Zahlungsziel von 90 Tagen abbringen.
    >
    > Aber solange der Stundensatz stimmt kann das Zahlungsziel egal sein. Wenn
    > es drum gegangen wäre Projekt kriegen oder nicht hätte ich sogar das
    > Zahlungsziel auf 120 oder 150 Tage erhöht. Der Stundensatz wäre das allemal
    > wert gewesen.
    >
    > Also nicht jammern sondern die Kombination aus Preis und Zahlungsziel
    > sehen. Und wenn die nicht stimmt andere Abnehmer suchen. Und wenn man die
    > nicht findet ist man wohl zu teuer!
    >
    > Dominoday schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wäre mir da nicht sicher. Amazon hat genug Marktmacht um die Preise
    > > durchzusetzen die sie brauchen.
    > > Ähnliches Beispiel ist z.B. Aldi und Milch glaube ich.

    Super Idee. Da kannst du nur beten das die nicht pleite gehen. Nach 90 Tagen kannst du Deine erste Mahnung schicken und dann ist die Fira eh meistens leer geräumt

  11. Re: Letztendlich zahlen es die Kunden ...

    Autor: Frusti 31.10.09 - 09:31

    Zaph schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... da die Lieferanten die Zinzverluste auf die Preise umlegen müssen.

    Wo lebst du denn ? Wir warten bei einem Kunden seit 6 Monaten auf die Bezahlung und bei der nächsten Bestellung hat er schon wieder 10% Rabatt haben wollen.
    Nix mit Zinsen draufschlagen.

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