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Warum will man überhaupt OSX installieren?

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  1. Warum will man überhaupt OSX installieren?

    Autor: Fragender 03.11.09 - 08:58

    Ich meine warum will man sich freiwillig in ein Nischensystem begeben? Das kann ich nicht nachvollziehen.

    Ich arbeite seit Jahren auf beiden Systemen (Win, Apple) und sehe da keine Notwendigkeit.

    Nun unter Win7 ist das arbeiten so komfortabel geworden, dass man auf OSX verzichten kann.

  2. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Himmerlarschund... 03.11.09 - 09:01

    Wenn du auf beiden Systemen arbeitest, muss es doch für dich auch eine Grund geben, Mac OS einzusetzen?

  3. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: t-master 03.11.09 - 09:04

    Ich vermute mal, er hat a) sowieso n Mac, weils früher vielleicht mal komfortabler war
    b) er muss Programme benutzen die es nur unter Mac gibt

  4. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Himmerlarschund... 03.11.09 - 09:04

    Womit zumindest mit Variante b) seine Frage eigentlich schon beantwortet wäre.

  5. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: ElseKlong 03.11.09 - 10:19

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Womit zumindest mit Variante b) seine Frage eigentlich schon beantwortet
    > wäre.

    Und was sind das für wichtige Programme? Inzwischen sind doch schon alle wichtigen auch unter win zu haben.

  6. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: usp 03.11.09 - 10:27

    z.B. Logic Pro, Final Cut, iPhone SDK um nur mal ein Paar zu nennen...

  7. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Fragender 03.11.09 - 09:12

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du auf beiden Systemen arbeitest, muss es doch für dich auch eine
    > Grund geben, Mac OS einzusetzen?


    Einen Grund nicht. Einen Zwang > Arbeitgeber. Es ist ja nicht so als würde mich das ankotzen, aber ich würde privat nicht so viel Geld aus geben für ein System das keine Vorteile bietet.

  8. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Juppu 03.11.09 - 09:40

    Ein Grund für Mac OS X (zumindest für mich) sind bspw. die Produkte von Omni (z.B. OmniGraffle).

  9. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Sebastian76 03.11.09 - 09:49

    Fragender schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > ... aber ich würde privat nicht so viel Geld aus geben für
    > ein System das keine Vorteile bietet.

    Kannst Du das noch jeden selbst entscheiden lassen, ob es für ihn persönlich Vorteile bringt oder nicht?

    Mir persönlich bringt es den Vorteil einer Arbeitsumgebung aus einem Guss, die ich mit einem iPhone und MobileMe-Account perfekt ergänzt habe! Noch dazu nutze ich Teile des Unix-Unterbaus und freu mich über eine relative Unangreifbarkeit durch Viren und Spyware.

    Und ja, ich habe Win7 inner VM im Einsatz, finde es gut, verzichte aber trotzdem darauf, weil ich wie gesagt die Gesamtheit der Apple-Lösung überzeugend und für's Arbeiten wie auch Freizeit entspannend finde (da null administrativer Aufwand). Generell ist es aber amüsant zu lesen, dass Mac OS gegenüber Win7 ja keine Vorteile mehr bieten soll. Das OS ist knapp zwei Wochen offiziell erhältlich. Was hast Du denn vorher benutzt? ;-)

    Ich habe außerdem beruflich genügend mit Windows zu tun und bin froh, wenn ich zu Hause keinen Start-Button sehen muss...

  10. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: apfeljünger 03.11.09 - 10:28

    Sebastian76 schrieb:

    > Noch
    > dazu nutze ich Teile des Unix-Unterbaus und freu mich über eine relative
    > Unangreifbarkeit durch Viren und Spyware.

    Wie kommst du bitte darauf, dass es "Unangreifbar" gegen Viren und Spyware ist? Davon abgesehen interessieren unter Windows auch keine Viren mehr sondern vor allem Trojaner, bzw. Spyware weil das ein Markt ist.
    Das einzige was OSX "Unangreifbar" macht ist der aktuelle Marktanteil. Entsprechend lohnt sich entsprechende Schadsoftware nicht wirklich.

    > da null
    > administrativer Aufwand).

    Was hast du denn für einen administrativen Aufwand unter Windows?
    Updates und ggf. Malware-Scanner laufen transparent im Hintergrund und sonst musst du auch nicht mehr machen als unter OS X. (Es sei denn du WILLST frickeln, das kannst du unter OS X aber auch...)

    > Generell ist es aber amüsant zu lesen, dass Mac
    > OS gegenüber Win7 ja keine Vorteile mehr bieten soll.

    Wieso auch nicht? Viele waren auf dem Stand von XP oder hatten schlechte Pre-SP1-Erfahrungen mit Vista. Gerade XP ist ja in vielerlei Hinsicht veraltet und stressig (besonders bei der Installation, wegen fehlender Treiber).
    Zudem bietet 7 (bzw. auch schon Vista) ein paar nette Desktop-Effekte die das Arbeiten angenehmer machen (also das was OS X schon ewig macht).

    > Das OS ist knapp zwei
    > Wochen offiziell erhältlich. Was hast Du denn vorher benutzt? ;-)

    Also ich benutze die Windows 7 Beta schon fast ein Jahr.

    > Ich habe außerdem beruflich genügend mit Windows zu tun und bin froh, wenn
    > ich zu Hause keinen Start-Button sehen muss...

    Unter Windows 7 musst du den doch auch fast gar nicht mehr betätigen (und "Start" steht schon seit Vista nicht mehr drauf). Unter OS X hast du dafür den Apfel in der Ecke...

  11. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: lolskyy 03.11.09 - 16:11

    > "Start" steht schon seit Vista nicht mehr drauf). Unter OS X hast du dafür
    > den Apfel in der Ecke...


    Also ich habe keine Lust jedesmal auf ein Apfel zu drücken da bekomm ich ja ewig Hunger

  12. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: blubbberdieblubb 03.11.09 - 15:10

    Sebastian76 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fragender schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > ... aber ich würde privat nicht so viel Geld aus geben für
    > > ein System das keine Vorteile bietet.
    >
    > Kannst Du das noch jeden selbst entscheiden lassen, ob es für ihn
    > persönlich Vorteile bringt oder nicht?
    >
    > Mir persönlich bringt es den Vorteil einer Arbeitsumgebung aus einem Guss,
    > die ich mit einem iPhone und MobileMe-Account perfekt ergänzt habe! Noch
    > dazu nutze ich Teile des Unix-Unterbaus und freu mich über eine relative
    > Unangreifbarkeit durch Viren und Spyware.
    >
    > Und ja, ich habe Win7 inner VM im Einsatz, finde es gut, verzichte aber
    > trotzdem darauf, weil ich wie gesagt die Gesamtheit der Apple-Lösung
    > überzeugend und für's Arbeiten wie auch Freizeit entspannend finde (da null
    > administrativer Aufwand). Generell ist es aber amüsant zu lesen, dass Mac
    > OS gegenüber Win7 ja keine Vorteile mehr bieten soll. Das OS ist knapp zwei
    > Wochen offiziell erhältlich. Was hast Du denn vorher benutzt? ;-)
    >
    > Ich habe außerdem beruflich genügend mit Windows zu tun und bin froh, wenn
    > ich zu Hause keinen Start-Button sehen muss...


    das seh ich ganz genauso ;)

  13. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Debian User 03.11.09 - 09:05

    Es geht nicht um das Mac vs. Windows Bashing.
    Die Leute wollen einfach nur ein Betriebssystem installieren, das _ihnen_ gefällt.
    Da ist jede Diskussion über Mac vs. Windows überflüssig, da es von jedem selber zu entscheiden ist.

  14. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: werauchimmer 03.11.09 - 14:10

    Debian User schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht nicht um das Mac vs. Windows Bashing.

    Ich habe das Gefühl das es hier ausschliesslich darum geht.

  15. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Bobbel 03.11.09 - 21:40

    Debian User schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht nicht um das Mac vs. Windows Bashing.
    > Die Leute wollen einfach nur ein Betriebssystem installieren, das _ihnen_
    > gefällt.
    > Da ist jede Diskussion über Mac vs. Windows überflüssig, da es von jedem
    > selber zu entscheiden ist.

    ich denke die 0815 user möchte einfach mit dem Computer arbeiten und sich nicht mit Viren und Einstellungen rumplagen.

  16. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: ( Alternativ... 03.11.09 - 09:05

    linuxer verstehen nicht wofür man an windows überhaupt anstreifen sollte
    windows nutzer verstehen nicht wie man sich nur auf linux einlassen kann
    OSX user ...
    solaris user
    hp-ux user
    aix user

    blabla bla

    klar soweit?

    Fragender schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich meine warum will man sich freiwillig in ein Nischensystem begeben? Das
    > kann ich nicht nachvollziehen.
    >
    > Ich arbeite seit Jahren auf beiden Systemen (Win, Apple) und sehe da keine
    > Notwendigkeit.
    >
    > Nun unter Win7 ist das arbeiten so komfortabel geworden, dass man auf OSX
    > verzichten kann.

  17. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Gute Frage 03.11.09 - 09:10

    Ich starte Windows XP, Vista und 7 nur wenn ich was ausprobieren oder etwas nachsehen muss. Meistens eine VM unter VMWare Fusion oder Workstation.
    Meine persönliche Arbeitsumgebung besteht aus einem Macbook, einem Macbook Pro und einer selbstgebauten Linux Büchse.
    Wenn ich mal auf MS SQL Server oder Exchange zurückgreifen muss, gibt es Windows 2003 und 2008 Server im Nebenraum.

    Ich muss allerdings zugeben, ich besitze nicht ein aktuelles Computer Spiel, das letzte war irgendein Starwars Spiel ende der 90er, und auch meine Videosammlung ist stark begrenzt :)

  18. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: oldmcdonald 03.11.09 - 10:37

    Dem habe ich noch mehr Fragen hinzuzufügen:

    Läuft OSX auf anderer Hardware als Apple überhaupt zuverlässig?
    Ist Treiberunterstützung für Chipsätze und Controller, die nicht von Apple selber verwendet werden, überhaupt vorhanden?

    Dann ist die Frage, warum man sich OSX auf einem gewöhnlichen PC installieren will, gar nicht mal so blöd...

  19. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: allesschongemacht 03.11.09 - 11:21

    oldmcdonald schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dem habe ich noch mehr Fragen hinzuzufügen:
    >
    > Läuft OSX auf anderer Hardware als Apple überhaupt zuverlässig?

    Ja.

    > Ist Treiberunterstützung für Chipsätze und Controller, die nicht von Apple
    > selber verwendet werden, überhaupt vorhanden?
    Eher selten, vieles ist aber kompatibel.
    Die größten Probleme hat man bei Geräten die ich mal vorsichtig als "billige Intelalternative" bezeichnen möchte :)
    WLan und Soundkarten ganz vorne weg dicht gefolgt von Grafikkarten die kein von Apple genutztes Äquivalent haben.

    Such mal nach osx86 +hcl, dann findest du einiges. Man kann sich wirklich einen eigenen Rechner zusammenstellen der überwiegend problemlos mit OS X läuft. Aber wirklich billig wird der nicht. Allerdings kann man so Lücken im Apple Programm füllen, wenn der Mac Mini zu klein und der Mac Pro zu groß und der iMac zu All in One ist.

    >
    > Dann ist die Frage, warum man sich OSX auf einem gewöhnlichen PC
    > installieren will, gar nicht mal so blöd...

    Nö, schon aus reinem Spaß an der Freude.

    "Warum sind sie auf den Berg gestiegen?" "Weil ich's kann."

  20. Re: Nischensysteme....

    Autor: firehorse 03.11.09 - 11:40

    Wenn Du, so wie ich auch, über mehrere System verfügen tust und dann auch noch damit arbeites, dan solltest Du aber auch Wissen das OSX kein Nischensystem ist.

    Ob nun Windows, Linux oder Mac OSX. Alle erfüllen gesellschaftlich und geschäftlich ihren nutzen. Als Nischensystem kannst Du BeOS, ReactOS oder QNX bezeichnen. Diese werden sich kaum normale User installieren. Bis auf QNX erhalten diese im geschäftlichen Bereich auch keinen Einzug.

  21. Re: Nischensysteme....

    Autor: Himmerlarschund... 03.11.09 - 11:42

    Du nennst BeOS NIE! WIEDER! ein Nischensystem!



    :-D

  22. Re: Nischensysteme....

    Autor: firehorse 03.11.09 - 11:50

    Nischensystem.... Nischensystem... :DD

    Eigentlich war es ein geiles System. Noch besser als Windows und OSX und seiner Zeit weit voraus. Schade...

  23. Re: Nischensysteme....

    Autor: johnny 03.11.09 - 12:40

    Kann OS X eigentlich auch 8 Videos gleichzeitig abspielen, so wie es ZETA kann?

  24. Re: Nischensysteme....

    Autor: Octane2 03.11.09 - 15:34

    Vermutlich. Aber BeOS ist doch nicht tot. Es lebt. Als Haiku.

    Wenn das Ganze ordentlich durchgezogen wird, dürfte Haiku irgendwann mal im Consumerbereich ankommen. Die Alpha ist jedenfalls ziemlich erfreulich. Extrem schnell (schneller als Win7 oder OSX), relativ stabil (dürfte sich noch bessern), umsonst (sorry, musste jetzt als Argument herhalten...).

    Wenn man bedenkt, dass Haiku unter Haiku kompiliert werden kann, was allgemein als Markstein für Produktivsysteme gilt, sieht es eigentlich nicht schlecht aus. Weder Linux noch Windows noch OSX müssen sich Sorgen um Marktanteile machen, zumindest mittelfristig nicht. Aber interessant ist diese Entwicklung schon. Wenn die Haiku-Community diverse Fehler umschifft ("ALLES MUSS OPENSOURCE SEIN! CS-TREIBER WOLLEN WIR NICHT!") und weiter ordentliche Arbeit leistet, darf man sich in absehbarer Zeit auf einen neuen Stern am OS-Himmel einstellen. Der flackert zwar und leuchtet schwächlich, aber wer weiß? Vielleicht sieht man es irgendwann öfter. Zumindest für Netbooks und andere "Kleingeräte" dürfte Haiku eine interessante OS-Alternative darstellen. Die Frage ist eigentlich nur, ob kommerzielle Anbieter das OS berücksichtigen werden. Daran scheiterte ja schon BeOS kläglich (und zu Unrecht, wie ich finde...).

  25. Re: Nischensysteme....

    Autor: tomtom 03.11.09 - 16:08

    hiasb: "Komischerweise konnte mir hier noch keiner sagen, was OS X nicht kann."

    -> Datensicherung, wenn der Nutzer eingeloggt ist.

    Was ist das denn für ein Unsinn. D.h., der Rechner kann das nicht nebenbei machen, wenn grad nix zu tun ist und sowieso an ist. Nein, da muss ich auch noch abends zusätzlichen Strom verschwenden, damit der Kram gesichert ist.

    Wiki:
    "Auf die mit Time Machine gespeicherten Daten kann nur mit dem Mac, von welchem die Daten stammen, zugegriffen werden oder von einem neu aufgesetzten System aus. Es ist nicht möglich, von einem anderen Mac aus einzelne Daten anzusteuern, ohne dass die Daten dieses Computers überschrieben werden. Die Time Machine eignet sich deshalb nicht als Backup, wenn der Mac in Reparatur gegeben werden muss und man in der Zwischenzeit von einem zweiten Mac aus auf seine Daten zugreifen möchte. Des weiteren ist es nicht möglich zwei Backups zu synchronisieren."

    Übrigens liefert auch M$ ein kostenloses Backup-Tool mit, welches sogar ziemlich leicht zu bedienen ist -> also auch DAU tauglich. Es hat nicht den Komfort von TimeMachine und sieht nicht sehr hübsch aus, aber das ist ja eine völlig andere Frage, gerade bei der Datensicherung sicherlich nicht das Hauptproblem. Hier geht es um Funktionalität und gewünschten Nutzen, was auch von den Bedürfnissen abhängt. Ich will z.B. nicht auf die komplette Historie meiner Files zurückgreifen können, weil ich das schlicht weg nicht brauche und mir zu viel Speicher verschwendet. Insofern wären für mein Einsatzzweck beide Tools gleichgut, benutze aber beide Tools nicht).

    TimeMachine ist also kein Wunderwerk, wie es hier angepriesen wird. Wie schon erwähnt wurde: Die richtig guten Tools werden verkauft - weil es geht! Das ist überall das Selbe.

    Und mal allgemein:
    Plattform übergreifend verfügbare Software braucht man gar nicht für Vergleiche zu bemühen, es sei denn es gibt Einschränkungen, wie bei OpenOffice.

    Das stört mich auch immer, wenn man zu den tollen Linux Vorteilen zählt, dass man das kostenlose OpenOffice installieren kann. -> Das geht ja auch ohne Windows und hat mit dem OS ja nix zu tun. Die Vorteile sind da schon anderer Natur - aber die Verkaufen sich natürlich nicht so gut, wenn man Marktanteile zugewinnen möchte.

  26. Re: Nischensysteme....

    Autor: Anonymer Nutzer 03.11.09 - 16:22

    > -> Datensicherung, wenn der Nutzer eingeloggt ist.
    Richtig. Wir sprechen nämlich nicht von einem Server.

    > Wiki:
    > "Auf die mit Time Machine gespeicherten Daten kann nur mit dem Mac, von
    > welchem die Daten stammen, zugegriffen werden oder von einem neu
    > aufgesetzten System aus. Es ist nicht möglich, von einem anderen Mac aus
    > einzelne Daten anzusteuern, ohne dass die Daten dieses Computers
    > überschrieben werden.
    Vollkommen falsch. Du kannst sogar mehrere Macs auf die selbe Platte zugreifen lassen. Es landet alles in einem eigenen Verzeichnis, mit dem jedes OS, das HFS+ lesen kann (also auch Linux) zugreifen kann ...

    > Die Time Machine eignet sich deshalb nicht als
    > Backup, wenn der Mac in Reparatur gegeben werden muss und man in der
    > Zwischenzeit von einem zweiten Mac aus auf seine Daten zugreifen möchte.
    Doch. Man kann nur das Time Machine Frontend dann nicht verwenden, sondern muss die Platte wie ein manuelles Backup sehen und mit dem Finder, Terminal, oder sonstwas darauf zugreifen.

    > Des weiteren ist es nicht möglich zwei Backups zu synchronisieren."
    Richtig. Da musst Du zwei Backups machen.

  27. Re: Nischensysteme....

    Autor: natoll 03.11.09 - 16:29

    hiasB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > > Die Time Machine eignet sich deshalb nicht als
    > > Backup, wenn der Mac in Reparatur gegeben werden muss und man in der
    > > Zwischenzeit von einem zweiten Mac aus auf seine Daten zugreifen möchte.
    > Doch. Man kann nur das Time Machine Frontend dann nicht verwenden, sondern
    > muss die Platte wie ein manuelles Backup sehen und mit dem Finder,
    > Terminal, oder sonstwas darauf zugreifen.
    >

    Der Migrationsassistent bietet sich da an, dann hat man auf dem zweiten Mac einen neuen User mit den alten Daten ohne den ersten User durcheinander zu bringen. Hat auch Vorteile, wenn man z.B. auf die Kiste eines Kollegen zurückgreifen muss.
    Ich hab schon Macbooks in Reparatur gehabt und während der Zeit mit zwei Accounts auf einem anderen Mac gearbeitet. Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen das dort mit Timemachine zu versuchen und hab gleich zum Migrationsassistenen gegriffen.

  28. Re: Nischensysteme....

    Autor: tomtom 03.11.09 - 16:12

    "Aber umgekehrt: Time Machine/ hakelige Software für Linux/ hakelige Kaufsoftware für Windows"

    -> also da gigantisch viele Programme, die unter OSX verfügbar sind aus dem Unix/Linux Umfeld portiert worden sind, damit überhaupt mal ein paar Programme existieren, zieht die obige Behauptung wohl kaum.

    Wenn das alles hackelig unter Linux wäre, dann ist es das auch unter OSX.

  29. Re: Nischensysteme....

    Autor: Anonymer Nutzer 03.11.09 - 16:23

    > "Aber umgekehrt: Time Machine/ hakelige Software für Linux/ hakelige
    > Kaufsoftware für Windows"
    >
    > -> also da gigantisch viele Programme, die unter OSX verfügbar sind aus dem
    > Unix/Linux Umfeld portiert worden sind, damit überhaupt mal ein paar
    > Programme existieren, zieht die obige Behauptung wohl kaum.
    >
    > Wenn das alles hackelig unter Linux wäre, dann ist es das auch unter OSX.

    Ich spreche vom Backup und sonst von nichts.

  30. Re: Nischensysteme....

    Autor: tomtom 03.11.09 - 16:39

    >> -> Datensicherung, wenn der Nutzer eingeloggt ist.
    >Richtig. Wir sprechen nämlich nicht von einem Server.

    Was hat das damit zu tun, ob es ein Server ist? Auch auf einem Client Rechner kann die Datensicherung im Hintergrund laufen. Ich sehe da kein Problem.

    p.s. wg. dem Wiki -> dann mal bitte korrigieren, was geht und was nicht.

    Der Zugriff auf eine Sicherung über ein Terminal ist natürlich etwas vollkommen anderes und überfordert die Vielzahl der Anwender definitiv. Aber du hast natürlich recht, wenn es geht, dann sollte man nicht behaupten, dass es das nicht tut.

  31. Re: Nischensysteme....

    Autor: Anonymer Nutzer 03.11.09 - 18:58

    > >> -> Datensicherung, wenn der Nutzer eingeloggt ist.
    > >Richtig. Wir sprechen nämlich nicht von einem Server.
    >
    > Was hat das damit zu tun, ob es ein Server ist? Auch auf einem Client
    > Rechner kann die Datensicherung im Hintergrund laufen. Ich sehe da kein
    > Problem.
    Sie läuft im Hintergrund - lass einfach Deinen User angemeldet - ob der Rechner gesperrt ist oder nicht macht keinen Unterschied.
    BTW - ich hab nicht geprüft ob Du überhaupt angemeldet sein musst - in der Regel ist mir das auch egal, da nur ich mein MacBook nutze. Für die Bewertung macht es einen kleinen Unterschied - allerdings muss ein User der etwas in seinem Home Verzeichnis ändern will, ja eh angemeldet sein (Ausnahme: SSH Zugriff - da erfolgt das Backup dann, falls es wirklich so tickt, bei der nächsten lokalen Anmeldung).

    > Der Zugriff auf eine Sicherung über ein Terminal ist natürlich etwas
    > vollkommen anderes und überfordert die Vielzahl der Anwender definitiv.
    > Aber du hast natürlich recht, wenn es geht, dann sollte man nicht
    > behaupten, dass es das nicht tut.
    Du musst nicht das Terminal nutzen, sondern kannst zugreifen wie Du willst - es handelt sich lediglich um ein Verzeichnis auf einer externen Festplatte. Geht also auch im Finder, MC, oder sonstwo.

  32. Re: Nischensysteme....

    Autor: firehorse 03.11.09 - 20:33

    Ich wollte mir demnächst ein neues Netbook (Samsung mit Ion) zulegen. Da ich meinen ollen Kram eignetlich nie verkaufe, werde ich es dann mal auf meinem 901Go versuchen :)

    Octane2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage ist eigentlich nur, ob
    > kommerzielle Anbieter das OS berücksichtigen werden. Daran scheiterte ja
    > schon BeOS kläglich (und zu Unrecht, wie ich finde...).

    Das stimmt. Das gab unter BeOS auch damals die Diskussion unter den Herstellern ob oder nicht. Viele haben habe damals leider dagegen entschieden. Gerade für den CAD/CAAD und Grafikbereich wäre es optimal gewesen.

    Ich drücke den Jungs und Mädels vom Haiku-Projekt jedenfalls die Daumen und werde öfter mal vorbeischaun.

  33. Re: Nischensysteme....

    Autor: QDOS 03.11.09 - 21:41

    firehorse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das stimmt. Das gab unter BeOS auch damals die Diskussion unter den
    > Herstellern ob oder nicht. Viele haben habe damals leider dagegen
    > entschieden. Gerade für den CAD/CAAD und Grafikbereich wäre es optimal
    > gewesen.
    BeOs hatte damals noch ganz andere Probleme, als reine Akzeptanz von Drittherstellern…

  34. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Anonymer Nutzer 03.11.09 - 12:18

    > Ich meine warum will man sich freiwillig in ein Nischensystem begeben? Das
    > kann ich nicht nachvollziehen.
    Bessere Bedienung, weniger Angriffsfläche, Backup-Konzept (Time Machine), keine eweige Spielerei mit Treibern, dlls, Regeistry Zumüllung, usw.
    Was genau könnte Windows im Privatgebrauch besser um diese Nachteile auszugleichen?

    > Nun unter Win7 ist das arbeiten so komfortabel geworden, dass man auf OSX
    > verzichten kann.
    Win 7 ist endlich mal besser geworden - und trotzdem würde ich privat nie auf dieses System wechseln. Dann kann ich wieder anfangen mit irgendwelche Kaufsoftware Backups zu erstellen oder manuell suchen, welche Dateien neu sind - nur um am Schluss festzustellen, dass ich doch nicht an alles gedacht hatte ... ne Danke.

  35. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Supreme 03.11.09 - 13:09

    hiasB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was genau könnte Windows im Privatgebrauch besser um diese Nachteile
    > auszugleichen?

    Es bietet bessere Programme und Auswahl. Und es ist günstiger im Unterhalt.

  36. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Himmerlarschund... 03.11.09 - 13:20

    Supreme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------



    Um deine Antwort mal so sachlich wie möglich zu zerlegen:

    > Es bietet bessere Programme und Auswahl.

    "Besser" liegt immer im Auge des Betrachters. Eine Aussage wie deine würde voraussetzen, dass du schon mit jedem Programm für Win und Mac gearbeitet hast oder zumindest unabhängige Studien gelesen hast.

    > Und es ist günstiger im Unterhalt.

    Stimmt, was Apple für OSX an Alimenten verlangt ist unerhört!

    Was meinst du mit Unterhalt?

  37. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Vulgärius 03.11.09 - 13:58

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Um deine Antwort mal so sachlich wie möglich zu zerlegen:
    >
    > > Es bietet bessere Programme und Auswahl.
    >
    > "Besser" liegt immer im Auge des Betrachters.

    Aber zumindest Auswahl. Ein System beschränkt sich nicht nur aufs OS, sondern auch um das drumrum, sonst wären viele Computersysteme nicht in der Versenkung verschwunden.

    Und da ist Windows den Nischensystemen um Lichtjahre voraus, zudem gibt es viele Programme, die auf den Nischensystemen UND Windows laufen. (und jetzt komm ja nicht mit "Masse statt Klasse")

  38. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Anonymer Nutzer 03.11.09 - 15:17

    > Aber zumindest Auswahl. Ein System beschränkt sich nicht nur aufs OS,
    > sondern auch um das drumrum, sonst wären viele Computersysteme nicht in der
    > Versenkung verschwunden.
    Nenn doch mal Beispiele wo Dir eine gleichwertige Alternative fehlt? Oder wollen wir nur pauschalisierend bashen?

    > Und da ist Windows den Nischensystemen um Lichtjahre voraus,
    So? > 25.000 Pakete bei Debian ... installierbar ohne auch nur einmal den Browser zu öffnen und manuelle Setup-Routinen durchzuklicken. Ebenso sieht es mit den Updates aus - mir fehlt die große Überlegenheit da ganz gewaltig

    Und was nutzt man am Schluss als Standard-Privat-User?
    Amarok/ iTunes/ weiß der Kuckuck was unter Windows, OpenOffice, Pidgin/ AdiumX, aMSN/ MSN, Firefox/ Safari (oder Firefox), Thunderbird/ Mail (oder Firefox), Skype, Gimp, usw.

    Aber umgekehrt: Time Machine/ hakelige Software für Linux/ hakelige Kaufsoftware für Windows

    Klar kann ich jetzt irgendwelche Nieschen aus der Holzkiste ziehen und so tun als bräuchte die jeder - geht prima für alle 3 OSe. Für den 0815 User ist das allerdings hirnrissig.

  39. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Supreme 03.11.09 - 16:06

    hiasB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So? > 25.000 Pakete bei Debian ... installierbar ohne auch nur einmal den Browser zu öffnen

    Paket != Programm.
    Gerade bei Debian werden die Programme sehr stark aufgeteilt. Üblicherweise in drei oder mehr Pakete. Hinzu kommt das es auch sehr viele 'System'-Software existiert, in form von Tools und Bibliotheken mit denen der Anwender selbst gar nicht in Berührung kommt.

    Das reduziert die Zahl der Endanwender-relavaneten Pakete auf gut geschätzte 1000-5000, je nachdem wie Profi man sein will ;)

    Auf der anderen Seite, wenn du dir mal Software-Seiten für Windows anschaust, dann findest du alleine bei Freeware-Seiten schon mehr als 25.000 angebote. Und das sind dann wirklich nur reine Programme.

    > Und was nutzt man am Schluss als Standard-Privat-User?

    World of Warcraft und youporn.tld.

    > Klar kann ich jetzt irgendwelche Nieschen aus der Holzkiste

    Mit dem unterschied das fast jeder irgendeine solche Nische hat und unter Windows die Wahrscheinlichkeit deutlich höher ist bedient zu werden. Und wenn dann mehrere Nischen zusammen kommen...

  40. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: plastic 03.11.09 - 16:16

    ich versteh nicht, warum hier rumgelästert wird, windows hätte keine backup lösung integriert.
    NTbackup war bereits bei windows NT dabei und wurde seit vista durch das Backup and Restore Center ersetzt.
    wem das nicht schmeckt, dem stehen noch tausende open source alternativen wie zb areca backup zur verfügung...

  41. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Anonymer Nutzer 03.11.09 - 16:17

    > Paket != Programm.
    Richtig. Und mir fehlt wieder mal nichts - egal ob Debian, Ubuntu, OS X ... und auch unter Windows würde ich Software finden, mit der ich arbeiten kann.

    > Auf der anderen Seite, wenn du dir mal Software-Seiten für Windows
    > anschaust, dann findest du alleine bei Freeware-Seiten schon mehr als
    > 25.000 angebote. Und das sind dann wirklich nur reine Programme.
    Ich finde auch im App Store 60.000 Programme, die ich allesamt nicht vermisse. Zahlen sind Schall und Rauch.

    > > Und was nutzt man am Schluss als Standard-Privat-User?
    >
    > World of Warcraft und youporn.tld.
    Spiele - darüber streitet kein Mensch. Zocker -> Windows. Logische Schlussfolgerung.

    > > Klar kann ich jetzt irgendwelche Nieschen aus der Holzkiste
    >
    > Mit dem unterschied das fast jeder irgendeine solche Nische hat
    Jeder hier wohl schon. Ich hab soviele Nieschen, dass ich mit einem OS gar nicht auskommen würde ;-)
    Aber der DAU hat die Nieschen nicht ...

    > und unter
    > Windows die Wahrscheinlichkeit deutlich höher ist bedient zu werden. Und
    > wenn dann mehrere Nischen zusammen kommen...
    Der DAU schaut trotzdem blöd, nachdem er den falschen Anhang geöffnet hat, die Kiste im Eimer ist und er wie immer kein Backup gemacht hat, weil das so anstrengend ist ...

  42. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Supreme 03.11.09 - 16:51

    hiasB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde auch im App Store 60.000 Programme, die ich allesamt nicht
    > vermisse.

    Von denen die hälfte ein besseres Lesezeichen ist ;)

    > Aber der DAU hat die Nieschen nicht ...

    Im gegenteil. Modellbaubahn- und Kleingarten-Verwaltungen sind kein Metier von Experten.

  43. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Supreme 03.11.09 - 14:44

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Besser" liegt immer im Auge des Betrachters. Eine Aussage wie deine würde
    > voraussetzen, dass du schon mit jedem Programm für Win und Mac gearbeitet
    > hast oder zumindest unabhängige Studien gelesen hast.

    Meine güte, wie Infantil.

    > > Und es ist günstiger im Unterhalt.
    > Stimmt, was Apple für OSX an Alimenten verlangt ist unerhört!

    Ja, die teure Software kann einen schon ins Armenhaus bringen. Dumm wer da ehrlich ist.

  44. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Anonymer Nutzer 03.11.09 - 13:27

    Supreme schrieb:
    > > Was genau könnte Windows im Privatgebrauch besser um diese Nachteile
    > > auszugleichen?
    >
    > Es bietet bessere Programme und Auswahl. Und es ist günstiger im Unterhalt.
    OpenOffice für Windows ist also besser als OpenOffice für OS X?
    IE ist besser als Firefox und/ oder Safari?
    Oder ist Pidgin besser als AdiumX, das auf der gleichen Library läuft?
    Oder ist vielleicht die Profi Software von Adobe unter Windows besser als die unter OS X (ganz abgesehen davon dass die privat maximal geklaut eingesetzt wird)?
    Welche Windows-Software ist denn gleich nochmal besser als iLife und wird auch gleich kostenlos mitgeliefert? Und welches Backup-Konzept unter Windows ist besser als Time Machine, wird ebenfalls kostenlos mitgeliefert und lässt sich mit 3 Klicks einrichten?
    Ich schließe nicht aus, dass es Software gibt, die man unter OS X nicht gleichwertig bekommt. Gleiches gilt aber auch anders herum. Die Wichtigkeit muss jeder individuell bewerten - Pauschalaussagen sind daher definitiv falsch.

    Wie kommst Du eigentlich darauf, dass es günstiger ist? Wenn Du iLife- und Time Machine Konkurrenz dazu kaufst ist es sogar erheblich teurer. Und dass Windows im Laufe der Jahre immer träger wird und der DAU dann auch mal Support zur Neuinstallation braucht, bzw. auch mal zu unwissend ist Malware zu vermeiden, wird in der Regel auch nicht bestritten. Das kann dann durchaus Kosten verursachen.

    Ich bin jetzt kein absoluter OS X Fan (ich finde einige Vorteile sehr schick, nutze aber auch Windows und Linux), aber den Riesen-Vorteil im Privatgebrauch für Windows kann ich absolut nicht erkennen. Eher die kleinen Vorteile weniger Entscheidungen, eines Backup Konzepts, einfacher Installationen und geringerer Verlangsamung im Laufe der Jahre - das spricht dann aber eben für OS X. Klar gibt es nun Anwender, die auf gewisse Windows Programme nicht verzichten können oder die aus irgendeinem Grund besser mit Linux leben - das wird sich nie ändern. Im Durchschnitt und speziell für den DAU ist OS X imho allerdings brauchbarer.

  45. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: grmb 03.11.09 - 13:36

    hiasB schrieb:

    > OpenOffice für Windows ist also besser als OpenOffice für OS X?
    Ja, das ist so.

    Unter Windows kann ich einfach einen CSV-File Download von unserem Webserver in ein Worksheet via http://www.abc.de/getdata.php?a=1... verknüpfen. Unter OSX ist mir das noch nicht geglückt.

    Überhaupt sind die Datei-öffnen und -speichern unter Dialoge unter OSX ein Krampf.

  46. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Anonymer Nutzer 03.11.09 - 15:05

    > Überhaupt sind die Datei-öffnen und -speichern unter Dialoge unter OSX ein
    > Krampf.
    Wenn man so extrem flexibel ist, fällt der Umstieg natürlich schon schwer. Was ist Time Machine auch im Vergleich zur Umstellung bei Öffnen- und Speichern-Dialogen?

  47. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Blork 03.11.09 - 13:44

    hiasB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Supreme schrieb:
    > > > Was genau könnte Windows im Privatgebrauch besser um diese Nachteile
    > > > auszugleichen?
    > >
    > > Es bietet bessere Programme und Auswahl. Und es ist günstiger im
    > Unterhalt.
    > OpenOffice für Windows ist also besser als OpenOffice für OS X?
    > IE ist besser als Firefox und/ oder Safari?
    > Oder ist Pidgin besser als AdiumX, das auf der gleichen Library läuft?
    > Oder ist vielleicht die Profi Software von Adobe unter Windows besser als
    > die unter OS X (ganz abgesehen davon dass die privat maximal geklaut
    > eingesetzt wird)?
    > Welche Windows-Software ist denn gleich nochmal besser als iLife und wird
    > auch gleich kostenlos mitgeliefert? Und welches Backup-Konzept unter
    > Windows ist besser als Time Machine, wird ebenfalls kostenlos mitgeliefert
    > und lässt sich mit 3 Klicks einrichten?
    > Ich schließe nicht aus, dass es Software gibt, die man unter OS X nicht
    > gleichwertig bekommt. Gleiches gilt aber auch anders herum. Die Wichtigkeit
    > muss jeder individuell bewerten - Pauschalaussagen sind daher definitiv
    > falsch.
    >
    > Wie kommst Du eigentlich darauf, dass es günstiger ist? Wenn Du iLife- und
    > Time Machine Konkurrenz dazu kaufst ist es sogar erheblich teurer. Und dass
    > Windows im Laufe der Jahre immer träger wird und der DAU dann auch mal
    > Support zur Neuinstallation braucht, bzw. auch mal zu unwissend ist Malware
    > zu vermeiden, wird in der Regel auch nicht bestritten. Das kann dann
    > durchaus Kosten verursachen.
    >
    > Ich bin jetzt kein absoluter OS X Fan (ich finde einige Vorteile sehr
    > schick, nutze aber auch Windows und Linux), aber den Riesen-Vorteil im
    > Privatgebrauch für Windows kann ich absolut nicht erkennen. Eher die
    > kleinen Vorteile weniger Entscheidungen, eines Backup Konzepts, einfacher
    > Installationen und geringerer Verlangsamung im Laufe der Jahre - das
    > spricht dann aber eben für OS X. Klar gibt es nun Anwender, die auf gewisse
    > Windows Programme nicht verzichten können oder die aus irgendeinem Grund
    > besser mit Linux leben - das wird sich nie ändern. Im Durchschnitt und
    > speziell für den DAU ist OS X imho allerdings brauchbarer.



    Warum sollte man ein System kaufen das wesentlich teurer ist und weniger bietet?

  48. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Anonymer Nutzer 03.11.09 - 15:09

    > Warum sollte man ein System kaufen das wesentlich teurer ist und weniger
    > bietet?
    Liegt im Auge des Betrachters. Bei Bedienbarkeit und Time Machine bietet es z.B. einiges mehr. Ebenso was iLife angeht (zumindest beim Rechnerkauf mit dabei) - was liefert MS doch gleich nochmal mit für die Bilderverwaltung, den Videoschnitt und DVD Authoring? Nichts? Hm ... wer da wohl weniger bietet?
    Bei guter Einarbeitung und vernünftigem Customizing an die eigene Arbeitsweise ist bei Alltagsarbeiten kein Performance Unterschied zwischen Windows, OS X und Linux feststellbar. Außer Du gehörst auch zu den Typen die wegen dem Speichern-Dialog 50% Effizienz verlieren.

    Komischerweise konnte mir hier noch keiner sagen, was OS X nicht kann.

  49. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Blork 03.11.09 - 15:22

    hiasB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Warum sollte man ein System kaufen das wesentlich teurer ist und weniger
    > > bietet?
    > Liegt im Auge des Betrachters. Bei Bedienbarkeit und Time Machine bietet es
    > z.B. einiges mehr. Ebenso was iLife angeht (zumindest beim Rechnerkauf mit
    > dabei) - was liefert MS doch gleich nochmal mit für die Bilderverwaltung,
    > den Videoschnitt und DVD Authoring? Nichts? Hm ... wer da wohl weniger
    > bietet?
    > Bei guter Einarbeitung und vernünftigem Customizing an die eigene
    > Arbeitsweise ist bei Alltagsarbeiten kein Performance Unterschied zwischen
    > Windows, OS X und Linux feststellbar. Außer Du gehörst auch zu den Typen
    > die wegen dem Speichern-Dialog 50% Effizienz verlieren.
    >
    > Komischerweise konnte mir hier noch keiner sagen, was OS X nicht kann.


    Ich kann es dir sagen was OSX nicht kann:

    Aktuelle Software, aktuelle Hardware. Ich kann kaufen wann, was und wo ich will. Anschließen und es läuft.

    Machen wir mal Fotoabzüge im Internet: Software Win only.

    Adobe CS4 mit GFX Unterstützung Win Only. Wie lange dauerte es bis Apple User Google Earth nutzen konnten, wie lange wird es noch dauern bis Apple User Games spielen können die neu auf dem Markt kommen …

    an muss immer warten. Und es kann mir im Gegenzug keiner erzählen was an OSX so toll sein soll, dass man es unbedingt haben muss.

    BTW: Schon mal einen Blick auf Win 7 geworfen?

  50. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Himmerlarschund... 03.11.09 - 15:30

    Blork schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und es kann mir im Gegenzug keiner erzählen was an
    > OSX so toll sein soll, dass man es unbedingt haben muss.

    Hörst du hiasB nicht zu? Time Machine! Time Machine!!!!

  51. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Blork 03.11.09 - 15:52

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Blork schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Und es kann mir im Gegenzug keiner erzählen was an
    > > OSX so toll sein soll, dass man es unbedingt haben muss.
    >
    > Hörst du hiasB nicht zu? Time Machine! Time Machine!!!!


    Und? Ich habe RAID RAID > das ist das wo man bei Apple 680 € extra zahlt :-)

  52. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: chaos_abl 03.11.09 - 15:56

    Dir ist aber schon klar, dass RAID != Backup ist, oder?

  53. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Blork 03.11.09 - 15:58

    chaos_abl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dir ist aber schon klar, dass RAID != Backup ist, oder?


    Schon klar. Aber bei heutigen Plattenpreisen …

    Zur Not hat man ja auch die Systemwiederherstellung. Die funktioniert seit XP zuverlässig und hat mir schon einmal das Leben gerettet :-)

    Und achja das gab es auch vor der TIMEMACHINE.

  54. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: natoll 03.11.09 - 16:14

    Blork schrieb:
    --------------------------------------------------------------
    >
    > Zur Not hat man ja auch die Systemwiederherstellung. Die funktioniert seit
    > XP zuverlässig und hat mir schon einmal das Leben gerettet :-)
    >


    Ah ja, und damit kannst du dann auch gelöschte oder überschriebene Dateien wiederherstellen?

    Ist mir nie gelungen, seltsam.

  55. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Schattenkopierer 03.11.09 - 21:07

    natoll schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ah ja, und damit kannst du dann auch gelöschte oder überschriebene Dateien
    > wiederherstellen?
    >
    > Ist mir nie gelungen, seltsam.

    Schon mal was von Schattenkopien gehört? *kopfschyttel*

  56. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Anonymer Nutzer 03.11.09 - 16:10

    > > Hörst du hiasB nicht zu? Time Machine! Time Machine!!!!
    >
    > Und? Ich habe RAID RAID > das ist das wo man bei Apple 680 € extra zahlt
    > :-)
    Wie vermutet - Konzept nicht kapiert - setzen, 6!
    Wenn Du in Deinem Raid versehentlich eine Datei veränderst, löscht oder überschreibst, wie stellst Du dann den Originalzustand wieder her? Na, dämmert's langsam?
    Hast Du auf Deinem Notebook Raid? Oder ignorierst Du auch noch gekonnt, dass ich den fehlenden erweiterbaren Desktop selbst nicht gut finde?

  57. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: natoll 03.11.09 - 15:47

    Blork schrieb:

    > Ich kann es dir sagen was OSX nicht kann:
    >
    > Aktuelle Software, aktuelle Hardware. Ich kann kaufen wann, was und wo ich
    > will. Anschließen und es läuft.
    >
    > Machen wir mal Fotoabzüge im Internet: Software Win only.
    >
    > Adobe CS4 mit GFX Unterstützung Win Only.

    Äh, wenn du CS4 benutzt und deine Abzüge beim billigen Krauter bestellst, dann machst du unter jedem OS was falsch.

    Ich hab hier nen Laden mit einer Fuji Frontier für die ich auch die ICC Profile habe und der kriegt meine Bilder einfach per WebDAV übermittelt.



    >Wie lange dauerte es bis Apple
    > User Google Earth nutzen konnten, wie lange wird es noch dauern bis Apple
    > User Games spielen können die neu auf dem Markt kommen …

    An Spielen habe ich keinen Bedarf, aber danke troztdem.

    >
    > an muss immer warten. Und es kann mir im Gegenzug keiner erzählen was an
    > OSX so toll sein soll, dass man es unbedingt haben muss.
    >
    > BTW: Schon mal einen Blick auf Win 7 geworfen?

    Jo, Windows 7 Ultimate 64bit, da ist ja nicht mal ein Mailclient dabei!
    Ausserdem funktioniert mein Scanner nicht und die Software für meine Kameras geht auch nicht. Das Farbmanagement will auch noch nicht so wirklich, die Kalibrierungssoftware läuft nämlich nicht ...

  58. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Deven 03.11.09 - 15:55

    > Jo, Windows 7 Ultimate 64bit, da ist ja nicht mal ein Mailclient dabei!
    > Ausserdem funktioniert mein Scanner nicht und die Software für meine
    > Kameras geht auch nicht. Das Farbmanagement will auch noch nicht so
    > wirklich, die Kalibrierungssoftware läuft nämlich nicht ...

    Wohl ist ein Mailclient dabei, aber wenn man nicht das Update "Windows Live Essential" installiert, dann hat man selber schuld.

    Beim Scanner kommt es auf das Alter drauf an, mein 2 Jahre alter Canon (multifunktionsgerät) wurde ohne Probleme erkannt, genauso wie sogut wie alle Treiber meines Netbooks und meines Hauptrechners. Natürlich nur mit Windows Standardtreiber, aber okay. Die offiziellen Herstelllertreiber hab ich dann nachinstalliert, aber es hat wenigstens alles auf anhieb funktioniert.
    Beeindruckend finde ich bei Windows 7 auch, dass es mit älteren Treibern (für XP) klar kommt und die Geräte funktionieren sehr gut.

  59. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Blork 03.11.09 - 15:55

    natoll schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Blork schrieb:
    >
    > > Ich kann es dir sagen was OSX nicht kann:
    > >
    > > Aktuelle Software, aktuelle Hardware. Ich kann kaufen wann, was und wo
    > ich
    > > will. Anschließen und es läuft.
    > >
    > > Machen wir mal Fotoabzüge im Internet: Software Win only.
    > >
    > > Adobe CS4 mit GFX Unterstützung Win Only.
    >
    > Äh, wenn du CS4 benutzt und deine Abzüge beim billigen Krauter bestellst,
    > dann machst du unter jedem OS was falsch.
    >
    > Ich hab hier nen Laden mit einer Fuji Frontier für die ich auch die ICC
    > Profile habe und der kriegt meine Bilder einfach per WebDAV übermittelt.


    Die meisten meiner Fotos finden ihren Platz als Acrylveredelung an der Wand.

    Ja, ICC Profile nutze ich auch.

    Bearbeitest du deine Fotos am MacBook? Oder am Glossy iMac? :-)


    >
    >
    > >Wie lange dauerte es bis Apple
    > > User Google Earth nutzen konnten, wie lange wird es noch dauern bis
    > Apple
    > > User Games spielen können die neu auf dem Markt kommen …
    >
    > An Spielen habe ich keinen Bedarf, aber danke troztdem.
    >
    > >
    > > an muss immer warten. Und es kann mir im Gegenzug keiner erzählen was an
    > > OSX so toll sein soll, dass man es unbedingt haben muss.
    > >
    > > BTW: Schon mal einen Blick auf Win 7 geworfen?
    >
    > Jo, Windows 7 Ultimate 64bit, da ist ja nicht mal ein Mailclient dabei!
    > Ausserdem funktioniert mein Scanner nicht und die Software für meine
    > Kameras geht auch nicht. Das Farbmanagement will auch noch nicht so
    > wirklich, die Kalibrierungssoftware läuft nämlich nicht ...

    Dann müssen das aber 10 Jahre alte Geräte sein. Meine liefen auf anhieb, ohne dass ich die Software CD bemühen musste.

    Zur not zieht man die SW ausm Netz.

  60. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: natoll 03.11.09 - 16:12

    Macbooks und ein älterer Pro und tatsächlich mit einem glänzenden Display, aber so wie das steht habe ich damit überhaupt keine Probleme, und auch der Eizo an der Dose ist nicht total matt.

    Scanner ist 3 Jahre alt und die Kameras zwischen 5 und 2 Jahren. Mal sehen was Capture 5 auf Win7 so kann, ViewNX 1.5 muss ich mir auch noch ansehen. Von Nikonscan 4 gibt es IMHO kein Update für Win7.

    Der Spyder II ist inzwischen wohl schon etwas in die Jahre gekommen, aber er tut seinen Dienst, ausser auf dem Win7.

  61. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Blork 03.11.09 - 16:38

    natoll schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Macbooks und ein älterer Pro und tatsächlich mit einem glänzenden Display,
    > aber so wie das steht habe ich damit überhaupt keine Probleme, und auch der
    > Eizo an der Dose ist nicht total matt.

    Aber Farbecht und nicht 6 Bit pro Kanal, auf dem dann sanfte Farbverläufe aufgerastert werden. Dann ist er noch extrem gleichmäßig ausgeleuchtet und passt seine Helligkeit der Umgebung an. Er verändert auch nciht die Farbtemperatur wie die MAcs in Abhängigkeit vom Blickwinkel.


    >
    > Scanner ist 3 Jahre alt und die Kameras zwischen 5 und 2 Jahren. Mal sehen
    > was Capture 5 auf Win7 so kann, ViewNX 1.5 muss ich mir auch noch ansehen.
    > Von Nikonscan 4 gibt es IMHO kein Update für Win7.
    >
    > Der Spyder II ist inzwischen wohl schon etwas in die Jahre gekommen, aber
    > er tut seinen Dienst, ausser auf dem Win7.


    Und wieso gibst du WIN7 dann die Schuld? Wie wäre es Wenn die Hersteller den Treiber für Win7 herausbringen?

    Schließlich läuft ein Großteil an Hardware GARNICHT aufm Apple.

  62. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: natoll 03.11.09 - 17:38

    Blork schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > natoll schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Macbooks und ein älterer Pro und tatsächlich mit einem glänzenden
    > Display,
    > > aber so wie das steht habe ich damit überhaupt keine Probleme, und auch
    > der
    > > Eizo an der Dose ist nicht total matt.
    >
    > Aber Farbecht und nicht 6 Bit pro Kanal, auf dem dann sanfte Farbverläufe

    Das a-SI 6bit Display im neuen Macbook Pro ist ganz ordentlich für ein Notebook, schnell mal vor Ort was machen geht damit ohne größere Probleme.
    Das alte weiße Macbook ist da schon anders, aber auch noch brauchbar. Allerdings bearbeite ich auf 13 und 15 Zöllern nicht wirklich Bilder und 100% Farbechtheit brauch ich da auch nicht.

    Allerdings bevorzuge ich Eizo oder Nec gegenüber den Apple Cinema Displays, die sind dann doch noch etwas billiger :)

    Und wo wir dabei sind, der neue 27" iMac hat auch ein S-IPS Panel.

    Früher haben wir Cibachromes machen lassen, da konnten wir dann sogar das Raster beurteilen, heute sind die Ansprüche da deutlich geringer, selbst wenn man so kritische Motive wie Gardinen hat.

    > aufgerastert werden. Dann ist er noch extrem gleichmäßig ausgeleuchtet und
    > passt seine Helligkeit der Umgebung an.

    Das kann das aktuelle Macbook Pro auch.

    >Er verändert auch nciht die
    > Farbtemperatur wie die MAcs in Abhängigkeit vom Blickwinkel.

    Ist beim weißen Macbook ein Problem in der Höhe, weniger in die Breite. Beim MBP ist der Betrachtungswinkel ziemlich beeindruckend. Wieder für ein "billiges" 1500 Euro Notebook, es gibt bessere, aber die sind wesentlich teurer.

    >
    >
    > >
    > > Scanner ist 3 Jahre alt und die Kameras zwischen 5 und 2 Jahren. Mal
    > sehen
    > > was Capture 5 auf Win7 so kann, ViewNX 1.5 muss ich mir auch noch
    > ansehen.
    > > Von Nikonscan 4 gibt es IMHO kein Update für Win7.
    > >
    > > Der Spyder II ist inzwischen wohl schon etwas in die Jahre gekommen,
    > aber
    > > er tut seinen Dienst, ausser auf dem Win7.
    >
    > Und wieso gibst du WIN7 dann die Schuld? Wie wäre es Wenn die Hersteller
    > den Treiber für Win7 herausbringen?
    >
    > Schließlich läuft ein Großteil an Hardware GARNICHT aufm Apple.

    Tja, diese Hardware läuft am Mac, und die benutze ich. Nenne mir mal einen Filmscanner für 6x9 der unter Win 7 läuft und weniger als ein neuer MacPro kostet :)

  63. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Blork 03.11.09 - 18:12

    natoll schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Blork schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > natoll schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Macbooks und ein älterer Pro und tatsächlich mit einem glänzenden
    > > Display,
    > > > aber so wie das steht habe ich damit überhaupt keine Probleme, und
    > auch
    > > der
    > > > Eizo an der Dose ist nicht total matt.
    > >
    > > Aber Farbecht und nicht 6 Bit pro Kanal, auf dem dann sanfte
    > Farbverläufe
    >
    > Das a-SI 6bit Display im neuen Macbook Pro ist ganz ordentlich für ein
    > Notebook, schnell mal vor Ort was machen geht damit ohne größere Probleme.
    > Das alte weiße Macbook ist da schon anders, aber auch noch brauchbar.
    > Allerdings bearbeite ich auf 13 und 15 Zöllern nicht wirklich Bilder und
    > 100% Farbechtheit brauch ich da auch nicht.

    Das Problem dabei ist, dass eigentlich alle Apple Monitor Lösungen für "mal schnell was vor Ort" sind.


    > Allerdings bevorzuge ich Eizo oder Nec gegenüber den Apple Cinema Displays,
    > die sind dann doch noch etwas billiger :)
    >
    > Und wo wir dabei sind, der neue 27" iMac hat auch ein S-IPS Panel.

    Glossy > absolut unbrauchbar.


    >
    > Früher haben wir Cibachromes machen lassen, da konnten wir dann sogar das
    > Raster beurteilen, heute sind die Ansprüche da deutlich geringer, selbst
    > wenn man so kritische Motive wie Gardinen hat.

    Das ist bedauerlich.


    >
    > > aufgerastert werden. Dann ist er noch extrem gleichmäßig ausgeleuchtet
    > und
    > > passt seine Helligkeit der Umgebung an.
    >
    > Das kann das aktuelle Macbook Pro auch.
    >
    > >Er verändert auch nciht die
    > > Farbtemperatur wie die MAcs in Abhängigkeit vom Blickwinkel.
    >
    > Ist beim weißen Macbook ein Problem in der Höhe, weniger in die Breite.
    > Beim MBP ist der Betrachtungswinkel ziemlich beeindruckend. Wieder für ein
    > "billiges" 1500 Euro Notebook, es gibt bessere, aber die sind wesentlich
    > teurer.
    >
    > >
    > >
    > > >
    > > > Scanner ist 3 Jahre alt und die Kameras zwischen 5 und 2 Jahren. Mal
    > > sehen
    > > > was Capture 5 auf Win7 so kann, ViewNX 1.5 muss ich mir auch noch
    > > ansehen.
    > > > Von Nikonscan 4 gibt es IMHO kein Update für Win7.
    > > >
    > > > Der Spyder II ist inzwischen wohl schon etwas in die Jahre gekommen,
    > > aber
    > > > er tut seinen Dienst, ausser auf dem Win7.
    > >
    > >
    > > Und wieso gibst du WIN7 dann die Schuld? Wie wäre es Wenn die Hersteller
    > > den Treiber für Win7 herausbringen?
    > >
    > > Schließlich läuft ein Großteil an Hardware GARNICHT aufm Apple.
    >
    > Tja, diese Hardware läuft am Mac, und die benutze ich. Nenne mir mal einen
    > Filmscanner für 6x9 der unter Win 7 läuft und weniger als ein neuer MacPro
    > kostet :)

  64. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Weltenbummler 03.11.09 - 16:19

    Jeder hat andere Vorlieben, so auch beim OS. Für viele stellt die Installation eines alternativen OS auf einer dafür nicht gedachten Plattform auch eine große Herausforderung dar - verbunden mit einem ernormen KnowHow-Aufbau. Apple wünscht keine Installation auf Nicht-Apple-Hardware und versucht dies zu unterbinden - der Gegenpart hierzu sind eben Leute die darin wiederrum eine Herrausforderung sehen. Ob eben diese Leute das OS letztenendes auch einsetzen steht nicht mal zur Diskussion. Genauso wie ich auch nicht glaube, dass die Personen, die damals dafür sorgten, dass andere (schwarz) Premiere schauen konnten das Programm selbst exzessiv genossen, denn das KnowHow kommt nicht vom Fernsehen. :-)

  65. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Supreme 03.11.09 - 15:51

    Blork schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie lange dauerte es bis Apple User Google Earth nutzen

    In Minus 3 Jahren.

  66. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Anonymer Nutzer 03.11.09 - 16:05

    > Ich kann es dir sagen was OSX nicht kann:
    >
    > Aktuelle Software,
    Welche?

    > aktuelle Hardware.
    Ja, Apple ist beim Hardwareangebot zu restriktiv - z.B. fehlt mir ein Desktop. Bei einem Notebook hingegen habe ich mit der Auswahl weniger Probleme. Und mit den Fähigkeiten des OS hat das nun mal gar nichts zu tun.

    > Ich kann kaufen wann, was und wo ich
    > will. Anschließen und es läuft.
    So viel zur Theorie. Ich habe mittlerweile eine zweistellige Zahl von DAUs auf Linux und OS X migriert, keiner wollte zurück und ich spare mir die jährliche Neuinstallation. Hinzu kommen Scanner und Drucker, die unter Windows schon lange nicht mehr unterstützt werden, die CUPS (Drucker) oder Sane allerdings noch zum Laufen bringen. So viel zum Thema "Einfach mal anstecken".
    Hinzu kommt dass auf nem P3 kein XP, Vista und Co. mehr vernünftig läuft, Linux allerdings schon. -> Individuell bewerten ist die einzige Möglichkeit das beste OS zu finden.

    > Machen wir mal Fotoabzüge im Internet: Software Win only.
    Stimmt nicht. Es gibt diverse Angebote mit FTP-Upload oder Java Applet. Bei iPhoto hast Du auch eine Integration im Programm (ok, etwas teuer, aber möglich). Schlecker und DM fallen aus - das kann ich aber absolut verkraften, da die Bilder weder sonderlich gut, noch für die Qualität sonderlich günstig sind.

    > Adobe CS4 mit GFX Unterstützung Win Only.
    Kauft der Privatanwender natürlich. 95% der User oder? Es bestreitet keiner, dass es Ausnahmen gibt, die ein bestimmtest System voraussetzen. Installier mal Bind, nen DHCP Server, OpenSSH und Co. unter Windows ...

    > Wie lange dauerte es bis Apple
    > User Google Earth nutzen konnten, wie lange wird es noch dauern bis Apple
    > User Games spielen können die neu auf dem Markt kommen …
    Als Spielestarter ist Windows besser - das wissen wir alle.

    > an muss immer warten. Und es kann mir im Gegenzug keiner erzählen was an
    > OSX so toll sein soll, dass man es unbedingt haben muss.
    Dir vielleicht nicht, wenn Du spielst und Adobe Produkte in vollem Umfang privat nutzen musst. Ich hingegen hab keine Lust mich mit Recovery Versionen von irgendwelchen Windows DAUs zu spielen, die dann auch nie ein Backup haben, weil Windows das dann ja nicht kann. Hinzu kommen veraltete Virenscanner von vor x Jahren, Registry Zumüllung, nichtlaufende Installationsprogramme, usw.
    Im Gegenzug ein OS, das einfach gehalten ist, Backups integriert hat, deren Installationsroutine an Einfachheit kaum zu übertreffen ist, das aktuell von Viren und Co quasi unbetroffen ist und bei dem der Benutzer nicht ständig Admin sein muss. Dazu bessere Bedienbarkeit.

    > BTW: Schon mal einen Blick auf Win 7 geworfen?
    Nutze ich täglich in der Arbeit. Finde ich gut, mit einigen gravierenden Fehlern, die jedoch größtenteils an unserem Pilot-Client liegen dürften.

  67. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: QDOS 03.11.09 - 22:00

    hiasB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hinzu kommt dass auf nem P3 kein XP, Vista und Co. mehr vernünftig läuft,
    > Linux allerdings schon. -> Individuell bewerten ist die einzige Möglichkeit
    > das beste OS zu finden.
    Stimmt nicht! Ich hab hier nen Pentium 3 stehen mit 1GHz auf dem läuft XP_SP3 immer noch flüssig, ist deshalb auch immer noch in ständiger Verwendung...

  68. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: oni 03.11.09 - 16:33

    Blork schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich kann es dir sagen was OSX nicht kann:
    >
    > Aktuelle Software, aktuelle Hardware. Ich kann kaufen wann, was und wo ich
    > will. Anschließen und es läuft.
    >

    Dann versuch mal ein aktuelles Linux-Programm auf Windows zu installieren.

    > Machen wir mal Fotoabzüge im Internet: Software Win only.
    >

    Wo bestellst du deine Fotos? Drogeriemärkte haben einen HTTP-Upload, viele nehmen auch Zip-Dateien, und wenn einer ein Uploadtool brauchte, dann kam das bei mir bisher immer als Java-Applet oder Java-Webstart-Anwendung. Schlimmstenfalls soll es sowas auch in Flash geben.

    Und wenn ich zum Profi-Fotoatelier will, dann werde ich da persönlich vorstellig und drücke denen einen USB-Stick in die Hand. Kann man auch noch ein bisschen quatschen und auf dem Rückweg noch was feines essen gehen.

    > Adobe CS4 mit GFX Unterstützung Win Only. Wie lange dauerte es bis Apple
    > User Google Earth nutzen konnten, wie lange wird es noch dauern bis Apple
    > User Games spielen können die neu auf dem Markt kommen …

    Ahja. Es ist also Apple dran schuld, wenn Adobe schläft und seit X Jahren die Warnungen von Apple in den Wind schießt "Ihr, wir werden bald kein Carbon mehr unterstützen." Ich finde es gut, dass sie nicht jeden möglichen Anachronismus X Jahre mitschleppen.

    Für Spiele hängt eine Konsole am Beamer.

    >
    > an muss immer warten. Und es kann mir im Gegenzug keiner erzählen was an
    > OSX so toll sein soll, dass man es unbedingt haben muss.
    >

    Es ist nicht so toll, dass man es unbedingt haben muss, sondern es ist Geschmackssache. Mir gefällt es gut.

    > BTW: Schon mal einen Blick auf Win 7 geworfen?

    Ja, ist ganz gut geworden. Das zweite Windows nach XP, das wirklich gut nutzbar ist.

  69. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Himmerlarschund... 03.11.09 - 15:29

    Wenn ich für jedesmal "Time Machine" von dir 10 cent bekäme...

    Das lässt den Eindruck entstehen, dass das System eine Backupsoftware mit einem haufen Krempel drumrum ist. Tiptop ;-)

  70. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: der Dau 03.11.09 - 16:03

    So, ich bin der DAU hier.
    Hab mir vor 1 1/2 Jahren einen relativ preisintensiven Windows PC gekauft. Halbes Jahr später wollte ich gern noch ein Notebook und da mir die Macbooks immer schon gut gefielen ist`s so eins geworden (war sogar günstiger als der PC obwohl nichtmal Minimalversion).
    Ich kann nicht mit vielen Fachbegriffen um mich werfen um mein pro für Mac OSX zu untermauern, bin halt der DAU...
    Jedenfalls läuft der Windows PC nur noch alle paar Wochen und dann eigentlich nur weil da noch irgendwelche Daten drauf liegen die ich grad mal wieder brauch. Sonst mach ich alles mit dem Macbook weil es sich damit einfach sehr viel flüssiger, angenehmer, intuitiver arbeiten lässt. Hab zwar das eine oder andere zusätzliche Programm installiert, Geld hab ich aber für keins ausgegeben, alles Freeware. MacOS bringt ansich aber alles mit was man (zumindest ich) braucht.
    Windows nervt mich nur mit ständigem Rumgezicke, kenn ich mit dem Macbook garnicht. Mir ist komplett egal was es evtl. für Spezialsoftware gibt die nur unter Windows läuft. Brauch ich alles nicht, und so wird es 90% der privaten PC Nutzer gehen.
    Spiele spiel ich nicht ... bis auf Civilisation aber sogar dafür hab ich einen kostenlosen Mac Klon gefunden. Gut zocken werden noch einige mit dem Rechner, gibt aber immernoch genug die das nicht tun und für die es, würden sie es kennen MacOS eine echte Alternative wär.

    Wenn es also eine einfache Variante gäbe MacOS auf dem PC zu installieren würd ich das sofort tun.

    Ach ja, auf dem Firmenrechner läuft nun auch Windows 7. Ist vielleicht gewöhnungssache, kommt für mich aber immer noch nicht an die Ergonomie von Snow Leopard ran.

  71. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Anonymer Nutzer 03.11.09 - 16:07

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich für jedesmal "Time Machine" von dir 10 cent bekäme...
    >
    > Das lässt den Eindruck entstehen, dass das System eine Backupsoftware mit
    > einem haufen Krempel drumrum ist. Tiptop ;-)
    Es ist schlichtweg eine zentrale Funktion, die äußerst praktisch für eine vielgenutzte Workstation ist. Ich hab wenig Lust jede Stunde meine Arbeit selbst zu sichern - wem das gefällt, der kann das ja machen.

  72. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Supreme 03.11.09 - 14:41

    hiasB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Schnittmengen haben keine Einfluss auf die Restmenge. Mag ja sein das es Software gibt die überall läuft, das ändert aber nichts daran da es auch Software für die das nicht gilt. Und meistens ist diese sogar deutlich besser, weil besser an die Plattform angepasst, weil weniger aufwand für Portierung notwendig, weil älter und reifer, etc.

    Auf der anderen Seite gibt es auch Plattform-bediengte Vorteile, wie hier schon an anderer stelle erwähnt wurde.

    Und statt sich auf irgendwelche eingebildeten Vorteile durch mitgelieferte Software zu fixieren sollte man einfach mal aktzeptieren das Anforderungen unterschiedlich sind. Keiner hat nach einer Spezifischen Funktion oder Software gefragt, also ist es eine ganz allgemeine Wertung.

    > Wie kommst Du eigentlich darauf, dass es günstiger ist?

    Weil OSX eine Löhnware-PLattform ist. Praktisch alles brauchbare kostet Geld. Man kriegt ja nicht mal einen brauchbaren Dateimanager ohne dafür gleich eine Kreditkarte oder sowas anschaffen zu müssen.

    Mac OS X ist entweder für DAUs oder Teuer, anders als eben Windows. Das ist zwar auch für DAUs, aber die Profi-Tools gibt es zumindest häufig genug auch als Free- oder unproblemtaisch nutzbare Shareware. Von der deutlich aktivieren OpenSource-Gemeinschaft ganz zu schweigen.

    > schick, nutze aber auch Windows und Linux), aber den Riesen-Vorteil im
    > Privatgebrauch für Windows kann ich absolut nicht erkennen.

    Gerade im Privatgebrauch hast doch den riesenvorteil: Spiele! ;)

    > Im Durchschnitt und speziell für den DAU ist OS X imho allerdings brauchbarer.

    Das kommt ganz auf die Präferenzen an. Ohne genauere Anforderungen zu nennen siegt Windows leider einfach nach Punkten.

  73. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Anonymer Nutzer 03.11.09 - 15:24

    > Schnittmengen haben keine Einfluss auf die Restmenge. Mag ja sein das es
    > Software gibt die überall läuft, das ändert aber nichts daran da es auch
    > Software für die das nicht gilt. Und meistens ist diese sogar deutlich
    > besser, weil besser an die Plattform angepasst, weil weniger aufwand für
    > Portierung notwendig, weil älter und reifer, etc.
    So ist es - gibt es für alle Betriebssysteme. Je nachdem aus welchem Bereich ich komme ist ein anderes OS besser.

    > Auf der anderen Seite gibt es auch Plattform-bediengte Vorteile, wie hier
    > schon an anderer stelle erwähnt wurde.
    Auch das gilt für jedes OS.

    > Und statt sich auf irgendwelche eingebildeten Vorteile durch mitgelieferte
    > Software zu fixieren sollte man einfach mal aktzeptieren das Anforderungen
    > unterschiedlich sind. Keiner hat nach einer Spezifischen Funktion oder
    > Software gefragt, also ist es eine ganz allgemeine Wertung.
    Eine ganz allgemeine Wertung kommt jedoch zu keinem Ergebnis. Es ist also nicht so, dass Windows per Definition für jeden besser ist. Um besser oder schlechter auch nur annähernd bewerten zu können, musst Du weg von der allgemeinen Wertung.

    > Weil OSX eine Löhnware-PLattform ist. Praktisch alles brauchbare kostet
    > Geld. Man kriegt ja nicht mal einen brauchbaren Dateimanager ohne dafür
    > gleich eine Kreditkarte oder sowas anschaffen zu müssen.
    Ist schlichtweg falsch.

    > Mac OS X ist entweder für DAUs oder Teuer, anders als eben Windows.
    Das ist DAU-untauglich da unsicher und mit vielen verwirrednen Dialogen, man bildet sich aber ein, man sei besser dran, "weil man es ja schon kennt"?

    > Das ist
    > zwar auch für DAUs, aber die Profi-Tools gibt es zumindest häufig genug
    > auch als Free- oder unproblemtaisch nutzbare Shareware.
    Sowie Adobe Programme oder was ist für Dich ein Profi-Tool?

    > Von der deutlich
    > aktivieren OpenSource-Gemeinschaft ganz zu schweigen.
    Da lehnst Du Dich im Vergleich zu Linux wieder zu weit aus dem Fenster.

    > Gerade im Privatgebrauch hast doch den riesenvorteil: Spiele! ;)
    Ja. Das kann man unterstreichen - als Spielestarter ist Windows weitaus besser. Nur interessieren mich die leider nicht. Ich nutze ein Notebook nun mal zum Arbeiten und nicht zum Zocken.

    > > Im Durchschnitt und speziell für den DAU ist OS X imho allerdings
    > brauchbarer.
    >
    > Das kommt ganz auf die Präferenzen an. Ohne genauere Anforderungen zu
    > nennen siegt Windows leider einfach nach Punkten.
    Falsch, da erst mal unsicherer, verwirrender (siehe Vista und UAC) und ohne Backup-Konzept.

  74. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Blork 03.11.09 - 15:31

    > > Gerade im Privatgebrauch hast doch den riesenvorteil: Spiele! ;)
    > Ja. Das kann man unterstreichen - als Spielestarter ist Windows weitaus
    > besser. Nur interessieren mich die leider nicht. Ich nutze ein Notebook nun
    > mal zum Arbeiten und nicht zum Zocken.

    Das ginge mit einem WIn Notebook ja auch.

    Diese "Wenns nicht geht brauche ich es auch nicht Mentalität" ist bei Apple Usern weit verbreitet.

  75. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Linux 7 03.11.09 - 16:05

    Blork schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Diese "Wenns nicht geht brauche ich es auch nicht Mentalität" ist bei Apple
    > Usern weit verbreitet.

    Das Runterreden von Problemen können Linuxer mindestens genauso gut. Wie bei der Sicherheitslücke, die die ach so aktive Linuxcommunity erst nach 8 Jahren entdeckt hat und das dann mit "wenn das bisher keiner gefunden hat wirds wohl nicht so wichtig gewesen sein" runtergespielt hat. Aber bei denen sind Nachteile ja generell eher Vorteile...

    "Wenn etwas nicht funktioniert, hat es das eh nicht verdient, unter Linux zu laufen" ;)

  76. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Blork 03.11.09 - 16:10

    Linux 7 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Blork schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Diese "Wenns nicht geht brauche ich es auch nicht Mentalität" ist bei
    > Apple
    > > Usern weit verbreitet.
    >
    > Das Runterreden von Problemen können Linuxer mindestens genauso gut. Wie
    > bei der Sicherheitslücke, die die ach so aktive Linuxcommunity erst nach 8
    > Jahren entdeckt hat und das dann mit "wenn das bisher keiner gefunden hat
    > wirds wohl nicht so wichtig gewesen sein" runtergespielt hat. Aber bei
    > denen sind Nachteile ja generell eher Vorteile...
    >
    > "Wenn etwas nicht funktioniert, hat es das eh nicht verdient, unter Linux
    > zu laufen" ;)


    Ach runterreden können Windows User ja auch. So ist es ja nicht.

    Aber Fakten kann man nicht leugnen.

    Ich habe mir einen Rechner mit Core i7 Geforce 275 GTX, 8 Gig Ram, 2TB Platten im Matrix Raid, BluRAY und das mit WI7 Pro und einem Teuren LianLIGehäuse zusammengestellt.

    1500€

    Aus Spaß habe ich mal bei Apple geschaut was das da so kosten würde. Grafikkarte, gut, gibt es da gar nicht, RAID hmmm 680 € Extra???? Dafür kriege ich 3 High-End Boards.

    Jedenfalls wären dafür 3900 € (mit kleinerer Grafikkarte) nötig. Das ist mehr als doppelt so teuer.

  77. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: chaos_abl 03.11.09 - 16:33

    Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich ;-)

    Du hast Dir anscheinend einen Gamer-PC zusammengebaut und vergleichst das Ding dann mit einer Workstation. Klar kostet da z.B. RAID deutlich mehr, schliesslich ist die im MacPro z.B. für bis zu vier SAS-Platten ausgelegt. Matrix-Raid ist für zwei "Desktop"-Platten ausgelegt (und kennt auch nur wenige RAID-Level)

  78. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Paradroid 03.11.09 - 20:00

    Ok.
    Apple MacBook
    Intel DualCore 2,13 GHz
    13" Display
    2GB RAM
    160GB HDD

    beliebiges PC-Notebook aus dem gleichen Shop
    Intel DualCore 2 GHz
    15,4" Display
    3GB RAM
    250GB HDD

    Macbook: 909€
    PC-Notebook: 519€

    Und jetzt erklär mal, was genau die fast 400€ Aufpreis für den Mac rechtfertigt.

  79. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: EiBuck 03.11.09 - 21:37

    Paradroid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok.
    > Apple MacBook
    > Intel DualCore 2,13 GHz
    > 13" Display
    > 2GB RAM
    > 160GB HDD
    >
    > beliebiges PC-Notebook aus dem gleichen Shop
    > Intel DualCore 2 GHz
    > 15,4" Display
    > 3GB RAM
    > 250GB HDD
    >
    > Macbook: 909€
    > PC-Notebook: 519€
    >
    > Und jetzt erklär mal, was genau die fast 400€ Aufpreis für den Mac
    > rechtfertigt.

    -> vermutlich vorallem immer noch das Design. (sicher Geschmacksache)
    -> auf jeden Fall der MagSafe Power Adapter (MacBooks)
    -> Bildschirmglas ohne Arsen
    -> Frei von bromhaltigen Flammschutzmitteln und Blei
    -> Quecksilberfreier Bildschirm mit LED-Hintergrundbeleuchtung
    -> Interne Kabel ohne PVC
    -> Multitouch Trackpad
    -> MacBook Pro: Tasten-Hintergrundbeleuchtung

    Aber: Kein Bluray, für manche zu wenig Schnittstellen. Glossy Bildschirm, kein Akku wechsel möglich.

    "onBoard" Software Windows (nackt):
    32- / 64Bit System sofern Hardware unterstützt (...Treiber)
    Outlook Express (Mail bei Windows 7 nur noch über Live Account)
    Windows Movie Maker (bei Windows 7 nur noch über Live Account)
    Windows Media Player
    Messenger (bei Windows 7 nur noch über Live Account)
    Remote Desktop Verbindung/ Netmeeting
    Internet Explorer
    Systemwiederherstellung
    Paint
    Media Center (Windows V/ 7)
    Gadbets (Windows V/ 7)
    Taschenrechner
    Solitär, Minesweeper, Freecell etc.
    Bildschirmlupe
    Word Pad/ Editor
    Adressbuch
    Windows 7 Multitouch fähig sofern Hardware unterstützt.

    "onBoard" Software Mac OSX (nackt):
    64Bit System
    Mail/ iCal / Adressbuch (Unterstützung für die neueste Version von Microsoft Exchange Server integriert)
    iTunes
    iMovie (Schnittprogramm)
    iPhoto (Photoverwaltung)
    Garage Band (Musik komponieren)
    iWeb (Webseiten erstellen)
    iDVD (DVD Filme erstellen)
    iChat (inkl. Remoteverbindung)
    DVD player
    Bootcamp (für Windows OS)
    Exposé
    Spaces
    Time Machine (Backup ext. HD)
    Safari
    PDF viewer
    Automator
    Front Row
    Dashboard (Widgets)
    Lexikon
    Chess

    Enticklungsumgebung:
    Xcode 3 IDE mit Interface Builder 3, Instrumente, Dashcode, AppleScript Studio, Automator 2, Shark, GCC Compiler und Toolset , DTrace (Originalprojekt von Sun) ,Komplettes Java JDK, einschließlich javac, javadoc, ANT und Maven Tools, Apache Webserver, AppleScript, Ruby und Ruby on Rails Frameworks, Python, Perl, PHP, SQLite

    Aktuelles MacBook:
    13" Display
    2,26 GHz Intel Core 2 Duo
    2 GB DDR3 Arbeitsspeicher
    250 GB Festplatte
    NVIDIA GeForce 9400M Grafikprozessor

    899,-€

    alles vorinstalltiert und frickelfrackelfrei. Billig war Apple noch nie aber man kann sich auch nen gebrauchten holen.

  80. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: QDOS 03.11.09 - 22:17

    EiBuck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > -> auf jeden Fall der MagSafe Power Adapter (MacBooks)
    Dieses Argument finde ich immer wieder lächerlich! Wie oft ist es dir schon passiert, dass jemand über dein Ladekabel gefallen ist und dass der Laptop runter gefallen ist?
    Außerdem wundere ich mich sowieso wieso irgendjemand ein Netzteil rumträgt, wenn er doch eh "7h Akkulaufzeit" hat...

    > -> Multitouch Trackpad
    Das haben sogar schon EEE-PCs...

    > -> MacBook Pro: Tasten-Hintergrundbeleuchtung
    Hilft beim Blindtippen - sowas machen angeblich viele erfahrene PC-Nutzer in wie weit?

    > Outlook Express (Mail bei Windows 7 nur noch über Live Account)
    > Windows Movie Maker (bei Windows 7 nur noch über Live Account)
    Stimmt nicht! Kannst du ohne Live-Account runter laden und auch ohne verwenden - warum die nicht mehr standardmäßig drinnen sind ist wohl klar


    > iMovie (Schnittprogramm)
    Wie oft schneidet ein durchschnitts-User noch gleich Filme

    > iDVD (DVD Filme erstellen)
    Siehe iMovie

    > alles vorinstalltiert und frickelfrackelfrei. Billig war Apple noch nie
    > aber man kann sich auch nen gebrauchten holen.
    Eig hast muss ich mich bei dir bedanken, hab grade erkannt wie verdammt überladen so ein Mac schon am Anfang seines Lebens ist - mehr als die Hälfte der Software wäre für mich uninteressant bis nutzos, ich denke ich werde mir doch keinen zulegen…

  81. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: EiBuck 03.11.09 - 22:43

    > > -> Multitouch Trackpad
    > Das haben sogar schon EEE-PCs...

    Ja Geil! Auf 10" oder was?

    > > -> MacBook Pro: Tasten-Hintergrundbeleuchtung
    > Hilft beim Blindtippen - sowas machen angeblich viele erfahrene PC-Nutzer
    > in wie weit?

    Selbst die Erfahrensten kucken hin und wieder drauf.

    > > Outlook Express (Mail bei Windows 7 nur noch über Live Account)
    > > Windows Movie Maker (bei Windows 7 nur noch über Live Account)
    > Stimmt nicht! Kannst du ohne Live-Account runter laden und auch ohne
    > verwenden - warum die nicht mehr standardmäßig drinnen sind ist wohl klar

    Wenn Du darauf stehst den ganzen Scheiss extra (wieder) zu installieren.

    >
    > > iMovie (Schnittprogramm)
    > Wie oft schneidet ein durchschnitts-User noch gleich Filme

    Vielleicht nicht oft, aber wenn, dann funktionierts! Und zwar ziemlich gut! Schonmal mit dem Movie Maker nen Film erstellt? - Viel Spaß.


    > > alles vorinstalltiert und frickelfrackelfrei. Billig war Apple noch nie
    > > aber man kann sich auch nen gebrauchten holen.

    > Eig hast muss ich mich bei dir bedanken, hab grade erkannt wie verdammt
    > überladen so ein Mac schon am Anfang seines Lebens ist - mehr als die
    > Hälfte der Software wäre für mich uninteressant bis nutzos, ich denke ich
    > werde mir doch keinen zulegen…

    Was machst Du mit Deinem PC privat? Anstarren bis der Strom ausfällt?

    Zumidest leidet OSX in diesem Zustand nicht unter einer gewissen Trägjheit, die Windows mit sich bringt, wenn dann soviel Software installiert ist.

  82. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: QDOS 03.11.09 - 22:50

    EiBuck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja Geil! Auf 10" oder was?
    10" touchpad???!

    > Wenn Du darauf stehst den ganzen Scheiss extra (wieder) zu installieren.
    Stimmt, Programme auswählen und auf nen einzelnen Button klicken ist echt ne Herausforderung...

    > Was machst Du mit Deinem PC privat? Anstarren bis der Strom ausfällt?
    Ne die Software nutzen, die ich für gut befinde, nicht die die Apple dazupackt um ein Argument für ihre PCs zu haben…

    > Zumidest leidet OSX in diesem Zustand nicht unter einer gewissen Trägjheit,
    > die Windows mit sich bringt, wenn dann soviel Software installiert ist.
    Das letzte mal hab ich sowas bei XP erlebt, dabei installiere ich fast laufend neue Software. Manchmal liegt halt auch heute noch ein Layer-8-Problem vor…

  83. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: EiBuck 03.11.09 - 23:27

    QDOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > EiBuck schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja Geil! Auf 10" oder was?
    > 10" touchpad???!

    10" Zoll Touchpad! :D Hm, klar. 10" Display aber egal.
    EEEPC und MacBook ist ein denkbar schlechter Vergleich.

    > > Wenn Du darauf stehst den ganzen Scheiss extra (wieder) zu installieren.
    > Stimmt, Programme auswählen und auf nen einzelnen Button klicken ist echt
    > ne Herausforderung...

    Für dich sicher nicht. Manche wollen ihr Gerät einfach auspacken und direkt loslegen. Kennst Du doch. ;)

    > > Was machst Du mit Deinem PC privat? Anstarren bis der Strom ausfällt?
    > Ne die Software nutzen, die ich für gut befinde,

    und das wäre?

    nicht die die Apple
    > dazupackt um ein Argument für ihre PCs zu haben…

    Windows haben die Meisten, ist das ein Argument für Dich?

    > > Zumidest leidet OSX in diesem Zustand nicht unter einer gewissen
    > Trägjheit,
    > > die Windows mit sich bringt, wenn dann soviel Software installiert ist.
    > Das letzte mal hab ich sowas bei XP erlebt, dabei installiere ich fast
    > laufend neue Software. Manchmal liegt halt auch heute noch ein
    > Layer-8-Problem vor…

    Vista ist von Natur aus Träge, da brauchte ich nicht mal Software zu installieren. Windows 7 wird sicher nicht besser. Je mehr Software drauf ist, desto mehr muss man sich darum bemühen, Altlasten wieder zu entsorgen (Registry Cleaner usw.)

  84. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: QDOS 03.11.09 - 23:34

    EiBuck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 10" Zoll Touchpad! :D Hm, klar. 10" Display aber egal.
    > EEEPC und MacBook ist ein denkbar schlechter Vergleich.
    Was hat die Größe des Displays mit der Qualität eines Multitouchpads zu tun? Außerdem hab ich das Macbook nicht mit dem EEE verglichen, sondern wollte damit ausdrücken, dass Multitouch nix besonderes von Apple ist.

    > Windows haben die Meisten, ist das ein Argument für Dich?
    Und wenns 1000€ vom Staat gäbe, wäre das für mich genau sowenig ein Argument für Windows, wie, dass der Großteil der Bevölkerung verwendet...

    > Vista ist von Natur aus Träge, da brauchte ich nicht mal Software zu
    > installieren. Windows 7 wird sicher nicht besser. Je mehr Software drauf
    > ist, desto mehr muss man sich darum bemühen, Altlasten wieder zu entsorgen
    > (Registry Cleaner usw.)
    Wer heute noch glaubt, dass die Registry Einfluss auf die Geschwindigkeit hat, lebt echt noch mit Windows95...

  85. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: EiBuck 03.11.09 - 23:40

    QDOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > EiBuck schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 10" Zoll Touchpad! :D Hm, klar. 10" Display aber egal.
    > > EEEPC und MacBook ist ein denkbar schlechter Vergleich.
    > Was hat die Größe des Displays mit der Qualität eines Multitouchpads zu
    > tun? Außerdem hab ich das Macbook nicht mit dem EEE verglichen, sondern
    > wollte damit ausdrücken, dass Multitouch nix besonderes von Apple ist.

    okay.

    > > Windows haben die Meisten, ist das ein Argument für Dich?
    > Und wenns 1000€ vom Staat gäbe, wäre das für mich genau sowenig ein
    > Argument für Windows, wie, dass der Großteil der Bevölkerung verwendet...

    It´s time for change...

    > > Vista ist von Natur aus Träge, da brauchte ich nicht mal Software zu
    > > installieren. Windows 7 wird sicher nicht besser. Je mehr Software drauf
    > > ist, desto mehr muss man sich darum bemühen, Altlasten wieder zu
    > entsorgen
    > > (Registry Cleaner usw.)
    > Wer heute noch glaubt, dass die Registry Einfluss auf die Geschwindigkeit
    > hat, lebt echt noch mit Windows95...

    Seither hat sich bei Windows aber leider nicht sehr viel getan, außer das sie ständig andere OS´s kopiert haben. Ich mein, Die Taskleiste in W7 ist von KDE 4 abgekupfert. Microsoft klaut mittlerweile nicht mehr nur von Apple, sondern schon von Linux. Irgendwie ist das erbärmlich.

  86. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Frau von Klau 04.11.09 - 00:07

    EiBuck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich mein, Die Taskleiste in W7 ist
    > von KDE 4 abgekupfert. Microsoft klaut mittlerweile nicht mehr nur von
    > Apple, sondern schon von Linux. Irgendwie ist das erbärmlich.

    Also ne Leiste am unteren Rand des Bildschirms, mit nem Startmenü links, über das man Programme und Funktionen erreichen kann, offenen Tasks daneben und rechts in der Ecke Trayicons und ne Uhr - ich glaub nicht dass die von KDE sowas erfunden haben.

    Aber klar, nur weil MS mal ein, zwei kleine neue Funktionen wo abguckt "ist die Leiste bei KDE geklaut".

  87. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: QDOS 04.11.09 - 00:45

    EiBuck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seither hat sich bei Windows aber leider nicht sehr viel getan, außer das
    > sie ständig andere OS´s kopiert haben. Ich mein, Die Taskleiste in W7 ist
    > von KDE 4 abgekupfert. Microsoft klaut mittlerweile nicht mehr nur von
    > Apple, sondern schon von Linux. Irgendwie ist das erbärmlich.
    Wo hat KDE ne Superbar? Nur weil die Icons größer standardmäßig größer waren als bei Windows - wobei die gesamte Grundidee hinter KDE ja mal sowas von Eindeutig von Windows "beeinflusst" ist - hatte KDE noch nie die Funktionalität der Superbar...

    BTW. was heißt hier klauen? Ich kann mich an andere Beispiele erinnern, wo Linux-Programme direkt Ideen von Windows übernommen haben - da beschwert sich aber nie einer, dass es nur kopiert ist...

  88. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: EiBuck 04.11.09 - 01:09

    QDOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > EiBuck schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Seither hat sich bei Windows aber leider nicht sehr viel getan, außer
    > das
    > > sie ständig andere OS´s kopiert haben. Ich mein, Die Taskleiste in W7
    > ist
    > > von KDE 4 abgekupfert. Microsoft klaut mittlerweile nicht mehr nur von
    > > Apple, sondern schon von Linux. Irgendwie ist das erbärmlich.
    > Wo hat KDE ne Superbar? Nur weil die Icons größer standardmäßig größer
    > waren als bei Windows - wobei die gesamte Grundidee hinter KDE ja mal sowas
    > von Eindeutig von Windows "beeinflusst" ist - hatte KDE noch nie die
    > Funktionalität der Superbar...
    >
    > BTW. was heißt hier klauen? Ich kann mich an andere Beispiele erinnern, wo
    > Linux-Programme direkt Ideen von Windows übernommen haben - da beschwert
    > sich aber nie einer, dass es nur kopiert ist...

    Linux hat sich stets an Windows UND OSX orientiert aber bei Linux kostet´s auch nix. Bei der Linux Gemeinde gewinnt man jedoch immer wieder den Eindruck, daß sie es verbessern wollen. Allein der Versuch, dieses Gedankens bezieht sich bei Windows lediglich auf Schadensbegrenzung.

  89. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: QDOS 04.11.09 - 01:27

    EiBuck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linux hat sich stets an Windows UND OSX orientiert aber bei Linux kostet´s
    > auch nix. Bei der Linux Gemeinde gewinnt man jedoch immer wieder den
    > Eindruck, daß sie es verbessern wollen. Allein der Versuch, dieses
    > Gedankens bezieht sich bei Windows lediglich auf Schadensbegrenzung.
    Warum nur hat dieses Statement bei mir den üblen Nachgeschmack des 2-Klassendenkens? Wenn Linux-Apps sich von Windows inspirieren lassen, ist das ok? Die andere Richtung ist aber verachtenswert?
    BTW hast du immer noch nicht erklärt, wo KDE die Superbar erfunden hat! Wie siehts damit aus? Oder hatte ich doch recht, damit, dass KDE nur große Icons aber nicht die Funktionalität der Superbar hat?

  90. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: EiBuck 04.11.09 - 01:54

    QDOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > EiBuck schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Linux hat sich stets an Windows UND OSX orientiert aber bei Linux
    > kostet´s
    > > auch nix. Bei der Linux Gemeinde gewinnt man jedoch immer wieder den
    > > Eindruck, daß sie es verbessern wollen. Allein der Versuch, dieses
    > > Gedankens bezieht sich bei Windows lediglich auf Schadensbegrenzung.
    > Warum nur hat dieses Statement bei mir den üblen Nachgeschmack des
    > 2-Klassendenkens? Wenn Linux-Apps sich von Windows inspirieren lassen, ist
    > das ok? Die andere Richtung ist aber verachtenswert?

    Ganz einfach.

    Wenn ich etwas nachmache und ist fast oder vielleicht besser als das Original, es dann verschenke - ist es cool.

    Wenn ich etwas nachmache und es ist halbwegs oder garnicht besser als das Original, es dann VERKAUFE - ist es Scheisse!

    > BTW hast du immer noch nicht erklärt, wo KDE die Superbar erfunden hat! Wie
    > siehts damit aus? Oder hatte ich doch recht, damit, dass KDE nur große
    > Icons aber nicht die Funktionalität der Superbar hat?

    Optisch. Optisch! Erfunden haben es die Schweizer. ;)

  91. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: QDOS 04.11.09 - 02:04

    EiBuck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > BTW hast du immer noch nicht erklärt, wo KDE die Superbar erfunden hat!
    > Wie
    > > siehts damit aus? Oder hatte ich doch recht, damit, dass KDE nur große
    > > Icons aber nicht die Funktionalität der Superbar hat?
    Man achte auf den unteren Bildschirmrand: http://toastytech.com/guis/win101resize.gif
    Eindeutig vor KDE mit großen Symbolen...

  92. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: TrashBoy 04.11.09 - 00:01

    EiBuck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Manche wollen ihr Gerät einfach auspacken und direkt
    > loslegen. Kennst Du doch. ;)

    Und was bringen denen dann lauter Programme, die sie gar nicht brauchen? Man kann zwar loslegen, hat aber genausoviel Müll den man nicht braucht.

  93. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Zörfer 04.11.09 - 16:32

    TrashBoy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > EiBuck schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Manche wollen ihr Gerät einfach auspacken und direkt
    > > loslegen. Kennst Du doch. ;)
    >
    > Und was bringen denen dann lauter Programme, die sie gar nicht brauchen?
    > Man kann zwar loslegen, hat aber genausoviel Müll den man nicht braucht.

    Du verwaltest also keine Bilder, hörst keine Musik, verwaltest sie nicht, kuckst keine Filme, surfst nicht im Internet und programmierst nicht? Wozu hast Du einen Computer. Zum zocken reicht auch ne Konsole.

  94. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Anonymer Nutzer 03.11.09 - 21:42

    --------------------------------------------------------------
    > Ok.
    > Apple MacBook
    > Intel DualCore 2,13 GHz
    > 13" Display
    > 2GB RAM
    > 160GB HDD
    >
    > beliebiges PC-Notebook aus dem gleichen Shop
    > Intel DualCore 2 GHz
    > 15,4" Display
    > 3GB RAM
    > 250GB HDD
    Falsche Größe.

    > Macbook: 909€
    > PC-Notebook: 519€
    Mal ein Vergleich der nicht hinkt:
    http://www.preissuchmaschine.de/in-Notebook/Subnotebook/Hewlett-Packard-Pavilion-dv3-2210eg-VJ354EA.html
    - Prozessor Modell: Intel Core 2 Duo
    - 2,20 GHz Duo-Prozessor-Takt
    - Arbeitsspeichersteckplätze: 2 x 2GB
    - 2 DIMM
    - Speichertyp: DDR2
    - 4.096 MB Speichergröße
    - 800 MHz Speichertaktung
    - 13,30" Zoll großes Display
    - 500 GB Festplattenkapazität

    Preis: ab 875
    -> HP verbaut mehr Speicher, dafür ist der langsamer (Aufpreis für 1066er Kingston fürs MacBook ca. 40 Euro), HP verbaut eine größere Festplatte. HP liefert nur eine Home Version; HP liefert kein iLife; Windows enthält kein Time Machine.

    > Und jetzt erklär mal, was genau die fast 400€ Aufpreis für den Mac
    > rechtfertigt.
    Über den Aufpreis von 34 Euro kann man nun noch streiten ...

    Ich hab übrigens selbst so ein Lenovo 15,4 Teil - stell das mal neben das MacBook, dann weißt Du wo der Preis herkommt. Das bedeutet nicht, dass man ihn ausgeben muss, ist aber vergleichbar mit Renault gegen BMW. Wenn ich nur auf das Raumangebot und die PS schaue, sieht es finster für den BMW aus. Kommt die Handlichkeit, die Verarbeitung, usw. dazu, dann mag ein Aufpreis auch gerechtfertigt sein.

  95. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Quark 03.11.09 - 20:35

    chaos_abl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich ;-)
    >
    > Du hast Dir anscheinend einen Gamer-PC zusammengebaut und vergleichst das
    > Ding dann mit einer Workstation. Klar kostet da z.B. RAID deutlich mehr,
    > schliesslich ist die im MacPro z.B. für bis zu vier SAS-Platten ausgelegt.
    > Matrix-Raid ist für zwei "Desktop"-Platten ausgelegt (und kennt auch nur
    > wenige RAID-Level)

    Wo genau machst du den Unterschied?

    Der "Gamer PC" ist alles in allem leistungsfähiger. Bei euch Apple Usern scheint noch nciht angekommen zu sein dass die Spieleindustrie die treibende Kraft hinter der schnell wachsenden Hardwareanforderung ist.


    Würdest du auf deiner "Workstation" gerne nich mit Power PC Chips arbeiten? Nein? Also.

    BTW mit einem Asusboard für 155 Euro kann man Raid 0, Raid 1, RAID 5, RAID 10 und Intel Matrix Storage machen und stell dir vor da sind 6 SATA Anschlüsse.

    Dazu kommen dann Serverplatten und gut ist.

    Wozu genau zahlt man bei Apple 630 € extra?

    Erkläre mir dann mal genauer warum ich auf einer "Workstation" eine so schmalbrüstige Grafikkarte habe? Die meiste Software die für "Workstations" gedacht ist macht gebracuh von schnellen Grafikkarten. 3D Programme, aber auch Grafikprogramme (Photoshop) nutzen die Vorzüge einer flotten GPU.

  96. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: oni 03.11.09 - 16:40

    Blork schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Diese "Wenns nicht geht brauche ich es auch nicht Mentalität" ist bei Apple
    > Usern weit verbreitet.

    Aber auch bei Apple-Hatern. Suche mal nach meinen Postings zum Thema "Intelligente Wiedergabelisten" - da kam auch 1000x "Braucht keiner" oder "Hör doch Radio" oder "Nimm einfache Zufallswiedergabe".

  97. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Supreme 03.11.09 - 15:56

    hiasB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Offensichtlicher kann man sich als Mac-Jünger wohl auch nicht präsentieren :->

  98. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Anonymer Nutzer 03.11.09 - 16:12

    Supreme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hiasB schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Offensichtlicher kann man sich als Mac-Jünger wohl auch nicht präsentieren
    > :->
    Komisch, dass mir die iPhone Apostel und iMac Freunde genau das Gegenteil erzählen. Ab und an bin ich übrigens auch der Linux Jünger oder der MS Jünger (z.B. im Firmenumfeld, wo Apple wenig zu bieten hat).
    Damit kann ich leben ...

  99. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Supreme 03.11.09 - 16:15

    hiasB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Das nennt sich entweder gespaltene oder ausgeprägte Persönlichkeit ;)

    SCNR

  100. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: oni 03.11.09 - 17:02

    Supreme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > Wie kommst Du eigentlich darauf, dass es günstiger ist?
    >
    > Weil OSX eine Löhnware-PLattform ist. Praktisch alles brauchbare kostet
    > Geld.

    Mh, OpenOffice, Gimp, Netbeans, XCode, Eclipse, etc. kosten kein Geld. Ja, Aperture kostet Geld. Aber Lightroom auf Windows genauso.

    > Man kriegt ja nicht mal einen brauchbaren Dateimanager ohne dafür
    > gleich eine Kreditkarte oder sowas anschaffen zu müssen.

    Dateien und Ordner sind ein Relikt aus dem vergangenen Jahrhundert. Bei den heutigen Festplattengrößen gibt es sehr oft zyklische Abhängigkeiten zwischen Dateien und wenn man dann anfängt, mit Links rumzufrickeln, ordnet man häufiger Dateien als man mit ihnen eigentlich arbeitet. Was her muss, ist ein objektorientiertes Datenablagesystem. Jedes Objekt wird einer oder mehreren Klassen zugeordnet, hat datentypbedingt verschiedene Eigenschaften und Attribute und Tags. Weiterhin können die Objekte dann miteinander in Abhängigkeit gebracht werden. Das sollte die Software idealerweise automatisch machen. Das Dateisystem selbst ist dann nur noch eine Art "Logistikzentrum mit Großlager".

    Die starre Trennung "Alles ist Datei und um an den Inhalt ranzukommen, wird ein Programm explizit gestartet" muss IMHO auch weg. Viel mehr sollten die Objekte Aktivitäten verpasst kriegen, die die installierten Anwendungen definieren. So dass jede Anwendung wie ein Teil des OS aussieht.

    Sugar geht, obwohl es für Kinder gedacht ist, in die richtige Richtung.

    >
    > Mac OS X ist entweder für DAUs oder Teuer, anders als eben Windows.

    Ich habe noch nicht verstanden, wieso fink und Macports jetzt auf einmal DAU-Software sein sollten... Genauso wenig wie XCode, Netbeans etc.

    > Das ist
    > zwar auch für DAUs, aber die Profi-Tools gibt es zumindest häufig genug
    > auch als Free- oder unproblemtaisch nutzbare Shareware.

    Was für Tools denn? Du meinst solche "Profi-Tools" wie TuneUp 345964854 oder "Die große Geburtstagskarten Druckerei Ultra Professional"? Denn das, was ich so landläufig als Pro-Tools kenne, gibt's in Fink und Macports.

    > Von der deutlich
    > aktivieren OpenSource-Gemeinschaft ganz zu schweigen.
    >

    Ja, da aber OSX unixoid ist, laufen auch viele Programme aus der Linux-Welt. Man muss sie eben selbst kompilieren.

    > > schick, nutze aber auch Windows und Linux), aber den Riesen-Vorteil im
    > > Privatgebrauch für Windows kann ich absolut nicht erkennen.
    >
    > Gerade im Privatgebrauch hast doch den riesenvorteil: Spiele! ;)
    >
    > > Im Durchschnitt und speziell für den DAU ist OS X imho allerdings
    > brauchbarer.
    >
    > Das kommt ganz auf die Präferenzen an. Ohne genauere Anforderungen zu
    > nennen siegt Windows leider einfach nach Punkten.

    Ja, das mag stimmen. Aber je nach Anwendungsprofil siegt sicher auch mal Mac OS. Spiele sind mir z.B. am PC unwichtig => Konsole. CAD mache ich auch nicht. Meinen Fotokram mache ich mit Aperture, das war mir der Kaufpreis aber auch wert. Lightroom kostet ja auch (und nein, Picasa, digiKam etc. sind keine Alternativen, die spielen eher in der Liga von iPhoto). Entwicklungsumgebungen laufen gut auf Mac, Java funktioniert passabel. Wichtig ist mir aber eine nahtlose Integration aller technischer Geräte, die ich habe. Das ist mir noch nie so gut wie bei Apple gelungen. Und für die ganzen Medien-Geschichten will ich nicht mehr wie früher erst mit Datenträgern hantieren oder gar Dateien in entsprechende Ordnerhierarchien kopieren, damit sie passend auf dem Netzwerk- oder Unterwegs-Mediaplayer erscheinen. Wir haben schließlich 2009 und nicht 1999. Das Transcodingscript auf dem VDR bäckt gleich die passenden Metadaten rein und kloppt die Ergebnisse auf die FRITZ!Box, von wo ich sie nur noch in iTunes reinziehen brauche. Dafür suche ich noch eine Möglichkeit, das zu automatisieren. Folder Actions gehen auf SMB-Shares leider nicht.

  101. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: tomtom 03.11.09 - 17:39

    > Dateien und Ordner sind ein Relikt aus dem vergangenen Jahrhundert

    Unsinn. Nur weil es nicht erst vor 2 Jahren eingeführt wurde, ist es noch lange nicht schlecht oder überholt. Früher hat man sich aufgrund von Speicher- und Leistungsknappheit wesentlich mehr Gedanken darüber gemacht, wie man Dinge so ablegt, dass man schnell darauf zugreifen kann und sie ordentlich sortiert sind.

    > Bei den heutigen Festplattengrößen gibt es sehr oft zyklische Abhängigkeiten zwischen Dateien und wenn man dann anfängt, mit Links rumzufrickeln, ordnet man häufiger Dateien als man mit ihnen eigentlich arbeitet

    1. Abhängigkeiten zwischen den Dateien haben überhaupt nichts mit der Festplattengröße zu tun.

    2. Ich wüsste nicht wo ich überhaupt zyklische Abhängigkeiten habe. Meine Files sind alle ordentlich in einem Baum abgelegt und das macht bei mir auch anders keinen Sinn.

    > Was her muss, ist ein objektorientiertes Datenablagesystem. Jedes Objekt wird einer oder mehreren Klassen zugeordnet, hat datentypbedingt verschiedene Eigenschaften und Attribute und Tags.

    Und immer schön alles langsam werden lassen und darauf hoffen, dass Intel die Performance-Probleme mit neuen GHz ausgleichen kann.

    Bsp: Im Wesentlichen hört sich das für mich nach Overhead an, wenn ich txt-Dokumente jetzt auch noch explizit irgendwelchen Klassen zuordnen und dann noch zusätzlich Attribute belegen muss. Auch bei HTML-Files wäre das nicht anders.

    Zugleich stellt sich schnell die Frage, wie viele Klassen man benötigt und ob der normale Nutzer überhaupt in der Lage ist, zu spezifizieren, welchen Klassen sein neu erstelltes File angehören soll. Entweder man hat wenige überschaubare Klassen und vermisst schnell die Flexibilität und ist fast beim jetzigen Stand oder man überschaut die Menge nicht. Und was ist, wenn sich das File keiner bekannten Klasse zuordnen lässt? Muss dann der DAU spezifizieren? Wird eine Default-Klasse zugeordnet, die quasi dem "Jetzt" entspricht?

    Ferner hat man natürlich ganz schnell das komplette Problemfeld der Semantik am Hals. Da wird dann etwas verbunden das gar nicht zusammengehört, weil man es nicht besser wusste, falsch verstanden hat od. einfach falsch gemacht hat.
    Sicherlich ist es verlockend und brauchbar, um viele Dinge wie z.B. die Suche zu verbessern, aber man sollte den Pflege und Wartungsaufwand nicht unterschätzen.
    Vollkommen automatisch wird sowas ohnehin nur dann funktionieren, wenn man sich auf 1 Modell verständigt. Das kann man aber nur für kleine Problemfelder umsetzen und durchhalten.

    Auch gibt es noch die Update-Falle: Wenn ich mein Dokument ändere, müsste irgendwas selbst erkennen, ob es zu irgendeiner Art Klasse nicht mehr gehört oder ob es nun neuen Klassen angehört. Da das wie gesagt nur selten der PC vollkommen automatisch machen kann (wenn es korrekt sein soll), dann habe ich ganz schnell bei jeder Änderung einen langen Fragenkatalog zu beantworten.

    -> Zur Datensicherung bzw. für Archive schön, aber nicht für den normalen Betrieb. Da fehlen noch ausreichend gute Konzepte, wie man die Probleme lösen od. zumindest ordentlich reduzieren kann.

  102. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: tomtom 03.11.09 - 17:50

    Ergänzung: semantische Annotationen kann man auch haben indem man OWL oder RDF-Konzepte bemüht.

    Vorteil: Die Bindungen sind nicht explizit gesetzt, wodurch auch neue Konzepte gut integriert werden können, anstatt dann alle relevanten Files diesbezüglich ergänzen zu müssen. Das Selbe gilt für das Entfernen.

    Die Zusammenhänge ergeben sich dann quasi automatisch, indem man beschreibt, was wie zusammengehört. Vorteil: Fehler können einfach behoben werden, da kein File angefasst werden muss, wenn die existierenden Bindungen neu definiert oder korrigiert werden.

    Weiterer Vorteil: Jeder kann prinzipiell sein eigenes Verständnis haben, sodass man sich nicht an die Interpretation des OS-Herstellers halten muss - auch wenn das für viele Punkte sicherlich sinnvoll ist.

  103. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: oni 03.11.09 - 21:11

    tomtom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Dateien und Ordner sind ein Relikt aus dem vergangenen Jahrhundert
    >
    > Unsinn. Nur weil es nicht erst vor 2 Jahren eingeführt wurde, ist es noch
    > lange nicht schlecht oder überholt. Früher hat man sich aufgrund von
    > Speicher- und Leistungsknappheit wesentlich mehr Gedanken darüber gemacht,
    > wie man Dinge so ablegt, dass man schnell darauf zugreifen kann und sie
    > ordentlich sortiert sind.

    Ja, früher hatte man auch nur 640KB oder noch weniger. Wir haben nun mal heute Gigabytes an Arbeitsspeicher und Prozessoren mit der Rechenleistung von mehreren Großrechnern der damaligen Zeit. Wieso sollen die sich langweilen?

    Ja ich weiß, es gibt auch Embedded Systems, aber für die kann man ja trotzdem das "alte" System behalten, wenn dort irgendein Filesystem nötig ist.

    >
    > > Bei den heutigen Festplattengrößen gibt es sehr oft zyklische
    > Abhängigkeiten zwischen Dateien und wenn man dann anfängt, mit Links
    > rumzufrickeln, ordnet man häufiger Dateien als man mit ihnen eigentlich
    > arbeitet
    >
    > 1. Abhängigkeiten zwischen den Dateien haben überhaupt nichts mit der
    > Festplattengröße zu tun.
    >
    > 2. Ich wüsste nicht wo ich überhaupt zyklische Abhängigkeiten habe. Meine
    > Files sind alle ordentlich in einem Baum abgelegt und das macht bei mir
    > auch anders keinen Sinn.
    >

    Wenn du z.B. eine Klassenbibliothek in mehreren Projekten verwendest. Die hast du dann doppelt. Und wenn du dann was dran änderst, ist es woanders immer noch die alte. Oder wenn du ein Bild wie z.B. ein Firmenlogo in, sagen wir, 100 Dokumenten verwendest. Ändert sich das Logo, musst du es in 100 Dokumenten ändern. Wie legst du Fotos ab, die in mehreren Fotoalben vorkommen?

    > > Was her muss, ist ein objektorientiertes Datenablagesystem. Jedes Objekt
    > wird einer oder mehreren Klassen zugeordnet, hat datentypbedingt
    > verschiedene Eigenschaften und Attribute und Tags.
    >
    > Und immer schön alles langsam werden lassen und darauf hoffen, dass Intel
    > die Performance-Probleme mit neuen GHz ausgleichen kann.

    Na, es stellt sich die Frage, was besser ist: Bei zyklischen Abhängigkeiten die Dateien doppelt und dreifach haben oder DBs nutzen. Und guck dir mal an, was auf einem halbwegs aktuellen Rechner eine übers Filesystem gelegte DB so an Ressourcen frisst. Nimm einfach das Beispiel Amarok.

    Bist du eigentlich auch gegen virtuelle Maschinen, Abstraktion von Systemschichten, Interpreter/JIT-Compiler, Java, Web-Anwendungen etc. und weinst den Zeiten nach, in denen alles in Assembler jeweils genauestens auf die Zielmaschine zugeschnitten wurde? Nein danke, diese Zeiten möchte ich nicht wieder haben. Ich erinnere mich mit Grausen an besonders "CPU-effizient" programmierte Amiga-Spiele, die schon nach einem simplen Prozessor- oder OS-Upgrade nicht mehr liefen. Manche stürzten sogar ab, wenn eine RAM-Erweiterung vorhanden war.

    >
    > Bsp: Im Wesentlichen hört sich das für mich nach Overhead an, wenn ich
    > txt-Dokumente jetzt auch noch explizit irgendwelchen Klassen zuordnen und
    > dann noch zusätzlich Attribute belegen muss. Auch bei HTML-Files wäre das
    > nicht anders.

    Bei Festplattengrößen von 1TB und mehr ist es unerheblich, ob eine Textdatei 100KB oder 102KB inkl. Metadaten groß ist. Die meisten Dateien, die auf heutigen Festplatten, insbesondere im Privatbereich, so rumfliegen, haben Größen von deutlich über 1MB, da ist der speicherplatzmäßige Overhead, der durch Metadaten dazu kommt, vielleicht im einstelligen Promillebereich, wenn überhaupt.

    >
    > Zugleich stellt sich schnell die Frage, wie viele Klassen man benötigt und
    > ob der normale Nutzer überhaupt in der Lage ist, zu spezifizieren, welchen
    > Klassen sein neu erstelltes File angehören soll. Entweder man hat wenige
    > überschaubare Klassen und vermisst schnell die Flexibilität und ist fast
    > beim jetzigen Stand oder man überschaut die Menge nicht. Und was ist, wenn
    > sich das File keiner bekannten Klasse zuordnen lässt? Muss dann der DAU
    > spezifizieren? Wird eine Default-Klasse zugeordnet, die quasi dem "Jetzt"
    > entspricht?
    >

    Das meinte ich mit "Das soll die Anwendung sinnvoll vorgeben". Und vielleicht auch das OS. Denkbar wäre eine Ableitung von Superklassen auf Basis des Mime-Type oder Inhaltstyps (Text, Bild, Musik, etc.), damit Spezifizierung weiterer Eigenschaften (Ein Bild braucht keinen Komponisten, aber ein Video kann schon einen haben, wenn es sich um den Spezialfall eines Musikvideos handelt).

    Beispiel: Eine Fotoverwaltung. Für Lieschen Müller sieht das ganze dann wie iPhoto aus, für Joe Profi wie Aperture. User steckt seine Kamera an, und es werden Objekte vom Typ "Bild" erzeugt. Die kann man dann von Alben abhängig machen, also von sog. Container-Objekten - Objekten, die nur aus Metadaten bestehen, sonst aber keinen Inhalt haben. Erstellt man von einem Bild dann mehrere Versionen, z.B. zusätzlich zur bearbeiteten RAW-Version eine 2MP große JPEG-Version als Grundlage für Webseiten bzw. zur Anzeige auf dem Bildschirm, so werden sie vom Programm automatisch vom Hauptobjekt, dem RAW-Bild abhängig gemacht und bekommen das besondere Tag "Derivat".

    Dadurch könnte man auch eine Art Versionierung auf Filesystemebene einführen.

    > Ferner hat man natürlich ganz schnell das komplette Problemfeld der
    > Semantik am Hals. Da wird dann etwas verbunden das gar nicht
    > zusammengehört, weil man es nicht besser wusste, falsch verstanden hat od.
    > einfach falsch gemacht hat.

    Das sollte das System dann schon abfangen können. Versuche mal folgendes in Java:

    String s="Hallo";
    int a=s;

    Da wird dir der Compiler auch aufs Dach steigen.

    > Sicherlich ist es verlockend und brauchbar, um viele Dinge wie z.B. die
    > Suche zu verbessern, aber man sollte den Pflege und Wartungsaufwand nicht
    > unterschätzen.

    Richtig. Aber bei vielen Dateien hat man das mit normalen Bäumen genauso. Und schließlich können Leute, die das alte Baumsystem wollen, das auf dem gerichteten Graphensystem ja auch emulieren.

    > Vollkommen automatisch wird sowas ohnehin nur dann funktionieren, wenn man
    > sich auf 1 Modell verständigt. Das kann man aber nur für kleine
    > Problemfelder umsetzen und durchhalten.
    >

    Richtig. Dafür sind dann ja auch die Anwendungen da. Jede Anwendung versteht ein oder mehrere Modelle. Dass das auch neue Ansätze der Anwendungsentwicklung nach sich zieht, ist klar.

    > Auch gibt es noch die Update-Falle: Wenn ich mein Dokument ändere, müsste
    > irgendwas selbst erkennen, ob es zu irgendeiner Art Klasse nicht mehr
    > gehört oder ob es nun neuen Klassen angehört. Da das wie gesagt nur selten
    > der PC vollkommen automatisch machen kann (wenn es korrekt sein soll), dann
    > habe ich ganz schnell bei jeder Änderung einen langen Fragenkatalog zu
    > beantworten.
    >

    Das System kann ja die Änderungen der Datei als "Derivat" speichern (s.o.), bei gleichem Mime-Typ gar nur als "diff". Natürlich müsste jedes Objekt eindeutig identifizierbar sein (UUID oder so) und wenn man eins ändert, wie eben gesagt ein Derivat angelegt werden. Wenn das "alte" Objekt dann von keinem anderen mehr benutzt wird, kann es das System ja entsorgen und das Derivat behalten bzw. bei inkrementeller Speicherung aus Original und Derivat ein neues Objekt errechnen.

    > -> Zur Datensicherung bzw. für Archive schön, aber nicht für den normalen
    > Betrieb. Da fehlen noch ausreichend gute Konzepte, wie man die Probleme
    > lösen od. zumindest ordentlich reduzieren kann.

    Sagen wir so, die Konzepte sind sicher da, es haben bestimmt auch noch andere solche Ideen. Nur wir stecken momentan in der derzeitigen Entwicklung fest.

  104. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: mDaniel87 03.11.09 - 21:17

    Für mich der größte Vorteil von OS X:

    Läuft auch nach 2 Jahren noch schnell und problemlos. Das habe ich bei Windows bisher noch nicht geschafft, das wurd immer irgendwann langsamer.

    Bin aber weder pro OSX noch pro Windows. Mobil nutze ich OS X, zuhaus am Desktop Windows 7 (endlich mal ein guter Wurf von Microsoft - wurde Zeit!!) - ich komme mit beidem klar und geniesse quasi das beste aus beiden Welten ;)

  105. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: oni 03.11.09 - 21:49

    mDaniel87 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für mich der größte Vorteil von OS X:
    >
    > Läuft auch nach 2 Jahren noch schnell und problemlos. Das habe ich bei
    > Windows bisher noch nicht geschafft, das wurd immer irgendwann langsamer.
    >

    Naja, hatte ich auch oft. Wenn man aber einen Softwarestand pflegt und nicht ständig neues installiert, kann auch ein Windows länger halten.

    Aber prinzipiell hast du Recht, die Install auf meinem iBook habe ich auch 4 Jahre lang genutzt, ursprünglich 10.3, geupgraded auf 10.4. Nur Leo habe ich da neu, "clean", drauf installiert.

    > Bin aber weder pro OSX noch pro Windows.

    Ich genau so. Ich ziehe OSX vor, aber arbeite mit allem was man mir vorsetzt.

    > Mobil nutze ich OS X, zuhaus am
    > Desktop Windows 7 (endlich mal ein guter Wurf von Microsoft - wurde Zeit!!)
    > - ich komme mit beidem klar und geniesse quasi das beste aus beiden Welten
    > ;)

    Ja, Windows 7 ist wirklich gelungen. Bin ja auch am überlegen ob ich mir das für meine Bootcamp-Partition noch hole.

  106. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Supreme 03.11.09 - 17:43

    oni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mh, OpenOffice, Gimp, Netbeans, XCode, Eclipse, etc. kosten

    Ich schrieb brauchbar :->
    Wobei IDEs nicht zur hier diskutierten Zielgruppe gehören.

    > Dateien und Ordner sind ein Relikt aus dem vergangenen Jahrhundert.

    Mag sein, aber da musst du offensichtlich erst mal ankommen.

    Egal was für ein System zur Verwaltung du hast, du brauchst immer ein Programm zum "Konfigurieren".

    [..]Gesabbel[..]

    Thema verfehlt.

    > Ich habe noch nicht verstanden, wieso fink und Macports jetzt auf einmal
    > DAU-Software sein sollten...

    Mal abgesehen das die Schrott sind, so wenig wie da auf Lager und so viel wie da kaputt ist: nicht teil der Zielgruppe.

    > Was für Tools denn? Du meinst solche "Profi-Tools" wie TuneUp 345964854
    > oder "Die große Geburtstagskarten Druckerei Ultra
    Professional"?

    Eher so Spielzeug wie Globale Mausgesten, Textersetzung, ein richtiger Editor oder Batchbearbeitung von Dateien mit verschiedenen Aktionen (umbennenen, Typ-Spezifisches, Archive erstellen, etc). Oder einfach mal eine richtige Fensterverwaltung.

    Fast nichts davon gibt es als Freeware-Lösung. Nach gewisser Einarbeitung kann man vieles davon mit Apple-Script erschlagen oder neuerdings dann auch mit Automator, aber das ist ja nun wirklich keine Lösung.

    > Ja, da aber OSX unixoid ist, laufen auch viele Programme aus der
    > Linux-Welt. Man muss sie eben selbst kompilieren.

    *lach*
    Die alte Mär wieder. Dann viel spass beim frickeln.

    > Entwicklungsumgebungen laufen gut auf Mac,

    Achja, der mist ist auch sehr 'speziell' bei Mac. Ohne Frickeln kommt man bei bestimmten sachen auch nicht wirklich weiter. Vollkommen unnötig.

    > Folder Actions gehen auf SMB-Shares leider nicht.

    Womit du das Hauptproblem benennst.

  107. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: oni 03.11.09 - 21:41

    Supreme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oni schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mh, OpenOffice, Gimp, Netbeans, XCode, Eclipse, etc. kosten
    >
    > Ich schrieb brauchbar :->

    OpenOffice finde ich sehr brauchbar. Und auch GIMP reicht für die meisten Anwendungen aus. Es muss nicht immer gleich ein Dickschiff wie PS sein.

    > Wobei IDEs nicht zur hier diskutierten Zielgruppe gehören.
    >

    Mh, ich kenne einige Mac-User, die zur Gruppe derer mit weniger Ahnung vom Rechner gehören und irgendwann Automator und AppleScript entdeckt haben. Klar kann man das nicht mit "richtigen" Programmiersprachen wie C/C++/ObjC, Java etc. vergleichen, aber wer mit sowas arbeitet, macht schon mehr als die typischen Win-"Wenig-Ahnung"-Nutzer (ich nutze das Wort DAU in dem Zusammenhang nicht)

    > > Dateien und Ordner sind ein Relikt aus dem vergangenen Jahrhundert.
    >
    > Mag sein, aber da musst du offensichtlich erst mal ankommen.
    >

    Ich soll rückwärts laufen?

    > Egal was für ein System zur Verwaltung du hast, du brauchst immer ein
    > Programm zum "Konfigurieren".
    >

    Siehe meine Antwort auf Tomtoms Post.
    https://forum.golem.de/kommentare/applikationen/hackintosh-atom-nutzer-bleiben-auf-der-strecke/warum-will-man-ueberhaupt-osx-installieren/36592,1989419,1990700,read.html#msg-1990700

    > [..]Gesabbel[..]
    >
    > Thema verfehlt.

    Ich kann nachvollziehen, dass nicht jeder diese Konzepte versteht, aber es dann gleich "Gesabbel" zu nennen, gehört sich dann auch nicht... Aber naja, is' ja Golem hier ;)

    >
    > > Ich habe noch nicht verstanden, wieso fink und Macports jetzt auf einmal
    > > DAU-Software sein sollten...
    >
    > Mal abgesehen das die Schrott sind, so wenig wie da auf Lager und so viel
    > wie da kaputt ist: nicht teil der Zielgruppe.
    >

    Was vermisst du? Was konkret ist kaputt? Und welche Zielgruppe? Wieso soll es "nicht Teil der Zielgruppe" sein? Weil in deinem Kopf steht:

    #define _MAC _DAU_SYSTEM

    ?

    > > Was für Tools denn? Du meinst solche "Profi-Tools" wie TuneUp 345964854
    > > oder "Die große Geburtstagskarten Druckerei Ultra
    > Professional"?
    >
    > Eher so Spielzeug wie Globale Mausgesten,

    Ja OK, wer's braucht. Bei Opera habe ich die immer gehasst. Es kam öfter vor dass ich was anklicken wollte, aber beim Maustaste drücken verrutscht bin und das dann als irgendeine Geste interpretiert wurde. Aber das ist hier subjektiv.

    > Textersetzung,

    Mh, ich kann hier problemlos markieren, Cmd-C, Cmd-V. Oder meinst du "Suchen&Ersetzen" global in jedem Textfeld? Welches System kann das überhaupt und wie stellt es sicher, dass es sich nicht mit der anwendungseigenen Funktion z.B. in einer Textverarbeitung beißt?

    > ein richtiger
    > Editor

    Der ist doch bei keinem (etablierten) System dabei.
    - Windows: Notepad ist Schrott.
    - OSX: TextEdit ist Schrott, wenn auch nicht so großer wie Notepad
    - Die meisten Linux-Distris: "nano" eignet sich bestenfalls für ein paar kurze Shellscripts, und mit "vi(m)" bin ich nie warm geworden mit seinen kryptischen Textbefehlen.

    Also muss ich immer was nachinstallieren - unter Windows Notepad++, unter OSX Smultron und unter Linux (X)EMacs.

    > oder Batchbearbeitung von Dateien mit verschiedenen Aktionen
    > (umbennenen, Typ-Spezifisches, Archive erstellen, etc).

    Das wäre schon eher was. Ich habe mir aber seit jeher angewöhnt, das auf Shell-Ebene mit den Standard-Unix-Tools zu machen. Auch auf dem Mac ist bei mir die Shell immer griffbereit.

    > Oder einfach mal
    > eine richtige Fensterverwaltung.
    >

    Mh, was vermisst du? Die Windows-Angewohnheit "Ich arbeite immer nur mit einer Anwendung und die habe ich im Fullscreen"? Ja, das nervt, wenn der Bildschirm nur 1280x1024 oder weniger schafft. Aber hey - wir haben in weniger als 2 Monaten 2010, und Standard ist 1680x1050 oder Full HD. Ich könnte mich immer beeimern, wenn Leute einen supertollen Rechner kaufen und dann beim Monitor immer sparen.

    Ich persönlich brauche im Grunde nur verschieben, Größe ändern, minimieren, auf sinnvolle Größe ändern und ausblenden. Und bei vielen Fenstern hilft Exposé ungemein. Und da ich mich am Rechner nicht hetzen lasse, darf die eine oder andere Aktion auch gern mal eine halbe Sekunde länger dauern.

    > Fast nichts davon gibt es als Freeware-Lösung. Nach gewisser Einarbeitung
    > kann man vieles davon mit Apple-Script erschlagen oder neuerdings dann auch
    > mit Automator, aber das ist ja nun wirklich keine Lösung.
    >

    Sagen wir so: Wenn ich mir die meisten Nutzer aller Systeme ansehe, fehlen solche Funktionen den wenigsten. Und da richtet man sich nach der Masse und lässt es eben den Rest mit Automator und AppleScript erschlagen. Mache ich ja genauso. Das ist schon ein Automatismus: Geht irgendwas triviales nicht, wird es fix geskriptet. Ist ein Shell- oder Perl-Script von nöten, dann wird für weitere Verwendung halt mit Platypus eine App draus gebastelt.

    > > Ja, da aber OSX unixoid ist, laufen auch viele Programme aus der
    > > Linux-Welt. Man muss sie eben selbst kompilieren.
    >
    > *lach*
    > Die alte Mär wieder. Dann viel spass beim frickeln.
    >

    Ich hatte bisher nur wenig, was nicht lief. Die Quote an Kompilierungsfehlern, die direkt Schuld des Programmierers sind (weil z.B. libblahblubb in Version x.y.z referenziert, aber Version x.y.z.abc ist vorhanden, weil Anwendung X die so braucht) war bisher bei beiden Systemen gleich.

    > > Entwicklungsumgebungen laufen gut auf Mac,
    >
    > Achja, der mist ist auch sehr 'speziell' bei Mac. Ohne Frickeln kommt man
    > bei bestimmten sachen auch nicht wirklich weiter. Vollkommen unnötig.
    >

    Wieso sehr "speziell"? Eclipse lief bisher out of the box, Netbeans nutze ich recht häufig, läuft auch gut. Lediglich den J2ME-Teil muss man "dazufrickeln". Aber J2ME... das betrifft wieder nur eine Randgruppe.

    > > Folder Actions gehen auf SMB-Shares leider nicht.
    >
    > Womit du das Hauptproblem benennst.

    Naja, Hauptproblem jetzt nicht, aber halt eine Sache, die es mir leichter machen würde, die fertig transkodierten VDR-Aufnahmen auf das Silberdöschen am Beamer zu bringen. Nachdem iTunes jetzt ja endlich einen "watched folder" hat, wo Sachen, die man da reintut, automatisch in iTunes importiert werden.

    Wie man es auch dreht und wendet: Du hast schon nicht unrecht, die Mac-Plattform ist wie jede andere auch nur ein Kompromiss. Alles gute ist nie beisammen. Und so wählt eben jeder sein Lieblingssystem nach seinen Präferenzen aus.

  108. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Supreme 03.11.09 - 23:07

    oni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann nachvollziehen, dass nicht jeder diese Konzepte versteht, aber es
    > dann gleich "Gesabbel" zu nennen, gehört sich dann auch nicht...

    Das Problem ist das ich die Konzepte Verstehe und *deshalb* meine Wertung des Texts treffe.

    > Was vermisst du? Was konkret ist kaputt?

    Momentan z.B. KDE samt anhängender Programme, soweit es mich persönlich tangiert. Aber die Liste ist noch gewaltig länger.

    > > Textersetzung,
    > Mh, ich kann hier problemlos markieren, Cmd-C, Cmd-V. Oder meinst du
    > "Suchen&Ersetzen" global in jedem Textfeld?

    Stichwort Typinator.

    > > ein richtiger
    > > Editor
    > Der ist doch bei keinem (etablierten) System dabei.
    > - Windows: Notepad ist Schrott.

    Es gibt zahlreiche kostenlose Editoren für Windows.

    > - Die meisten Linux-Distris: "nano" eignet sich bestenfalls für ein paar
    > kurze Shellscripts, und mit "vi(m)" bin ich nie warm geworden mit seinen
    > kryptischen Textbefehlen.

    Das lässt tief in deine Kompetenz blicken...

    Als ob es nur Nano und Vim gäbe...

    > Also muss ich immer was nachinstallieren

    Darüber hat sich auch keiner beschwert.

    > OSX Smultron und unter Linux (X)EMacs.

    Wer will schon so einen Schrott?

    > Bildschirm nur 1280x1024 oder weniger schafft. Aber hey - wir haben in
    > weniger als 2 Monaten 2010, und Standard ist 1680x1050 oder

    Welches Macbook bietet die Auflösung? aber biete eines das man auch ohne Rückenschaden nutzen kann.

    > Ich persönlich brauche im Grunde nur verschieben, Größe ändern, minimieren,
    > auf sinnvolle Größe ändern und ausblenden.


    Ich glaube allzuviel mehr wird es da auch nicht geben ;)

    > Sagen wir so: Wenn ich mir die meisten Nutzer aller Systeme ansehe, fehlen
    > solche Funktionen den wenigsten.

    Die meisten dieser Nutzer sind auch Happy wenn ihr Mauszeiger lustig blinkt.

    > Wieso sehr "speziell"?

    Weil Sonderbehandlung nötig. Fink/Macports installiert nicht ohne grund alles doppelt und in separierte Vereichnisse, und hat haufenweise Helfer-Apps die alles mögliche mit dem Grundsystem abgleichen.

    > Eclipse lief bisher out of the box,

    Das war jetzt nicht auf Java gemünzt.

    > > > Folder Actions gehen auf SMB-Shares leider nicht.
    > > Womit du das Hauptproblem benennst.
    > Naja, Hauptproblem jetzt nicht, aber halt eine Sache, die
    > es mir leichter machen würde,

    Was ja Aufgabe von Software ist.

    > Nachdem iTunes jetzt ja endlich einen "watched
    > folder" hat, wo Sachen, die man da reintut, automatisch in
    > iTunes importiert werden.

    Achja, der schwachsinn..

    > Wie man es auch dreht und wendet: Du hast schon nicht unrecht, die
    > Mac-Plattform ist wie jede andere auch nur ein Kompromiss. Alles gute ist
    > nie beisammen. Und so wählt eben jeder sein Lieblingssystem nach seinen
    > Präferenzen aus.

    Tja, und pauschal gefragt lautet die Antwortet immer noch: Windows gewinnt nach Punkten.

  109. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: oni 04.11.09 - 08:27

    Supreme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oni schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich kann nachvollziehen, dass nicht jeder diese Konzepte versteht, aber
    > es
    > > dann gleich "Gesabbel" zu nennen, gehört sich dann auch nicht...
    >
    > Das Problem ist das ich die Konzepte Verstehe und *deshalb* meine Wertung
    > des Texts treffe.

    OK, sagen wir so: Du hast ein anderes Nutzungsprofil. Diese Konzepte sind auch nicht für jeden was. Gibt ja auch noch genug Leute, die ID3-Tags in Musikdateien und komfortable Medienverwaltungen für Schnickschnack halten und lieber händisch Ordnerhierarchien pflegen. Sollnse, ich nehme da lieber (iTunes|AmaroK|Songbird|whatever)

    >
    > > Was vermisst du? Was konkret ist kaputt?
    >
    > Momentan z.B. KDE samt anhängender Programme, soweit es mich persönlich
    > tangiert. Aber die Liste ist noch gewaltig länger.
    >

    Das klingt wie "OSX funktioniert nicht wie KDE, also ist das Schrott."

    > > > Textersetzung,
    > > Mh, ich kann hier problemlos markieren, Cmd-C, Cmd-V. Oder meinst du
    > > "Suchen&Ersetzen" global in jedem Textfeld?
    >
    > Stichwort Typinator.
    >

    Ach sowas. Naja gut, aber wie gesagt: Wenn eine Anwendung das selbst mitbringt, wie geht so eine Funktion sicher, dass es sich nicht beißt? Immerhin kann ich bei OpenOffice auch "sgdh" schreiben und es macht "Sehr geehrte Damen und Herren" draus.

    > > > ein richtiger
    > > > Editor
    > > Der ist doch bei keinem (etablierten) System dabei.
    > > - Windows: Notepad ist Schrott.
    >
    > Es gibt zahlreiche kostenlose Editoren für Windows.
    >

    Das ist richtig. Aber es ging ja darum, einen nachinstallieren zu müssen.

    > > - Die meisten Linux-Distris: "nano" eignet sich bestenfalls für ein paar
    > > kurze Shellscripts, und mit "vi(m)" bin ich nie warm geworden mit seinen
    > > kryptischen Textbefehlen.
    >
    > Das lässt tief in deine Kompetenz blicken...
    >
    > Als ob es nur Nano und Vim gäbe...
    >

    Sagen wir so: Meine Zeit ist mir zu schade, um sie mit der Suche nach Editoren zu verschwenden.

    > > OSX Smultron und unter Linux (X)EMacs.
    >
    > Wer will schon so einen Schrott?
    >

    Smultron hat mir bisher immer gereicht. Wenn ich irgendwas hatte, was über die Funktionen hinaus ging, dann war das bisher auch immer gleich ein Job für eine Textverarbeitung oder eine richtige IDE.

    > > Bildschirm nur 1280x1024 oder weniger schafft. Aber hey - wir haben in
    > > weniger als 2 Monaten 2010, und Standard ist 1680x1050 oder
    >
    > Welches Macbook bietet die Auflösung? aber biete eines das man auch ohne
    > Rückenschaden nutzen kann.
    >

    Notebooks sind sowieso per se immer ein Kompromiss. Und wenn ich im Zug sitze, dann kommt das Notebook höchstens für einen Film raus, wenn ich nicht lieber gleich ein gutes Buch lese.

    > > Ich persönlich brauche im Grunde nur verschieben, Größe ändern,
    > minimieren,
    > > auf sinnvolle Größe ändern und ausblenden.
    >
    > Ich glaube allzuviel mehr wird es da auch nicht geben ;)
    >

    Und was stört es mich? Wenn ich einen Kleinwagen kaufe, meckere ich auch nicht, dass er keine Schrankwände transportiert.

    > > Sagen wir so: Wenn ich mir die meisten Nutzer aller Systeme ansehe,
    > fehlen
    > > solche Funktionen den wenigsten.
    >
    > Die meisten dieser Nutzer sind auch Happy wenn ihr Mauszeiger lustig
    > blinkt.
    >

    Sollnsedoch. Was stören mich die anderen?

    > > Wieso sehr "speziell"?
    >
    > Weil Sonderbehandlung nötig. Fink/Macports installiert nicht ohne grund
    > alles doppelt und in separierte Vereichnisse, und hat haufenweise
    > Helfer-Apps die alles mögliche mit dem Grundsystem abgleichen.
    >

    Ich persönlich habe hier nur Macports drauf und das läuft bisher gut.

    > > Eclipse lief bisher out of the box,
    >
    > Das war jetzt nicht auf Java gemünzt.
    >

    Eclipse kann aber nicht nur Java.

    > > > > Folder Actions gehen auf SMB-Shares leider nicht.
    > > > Womit du das Hauptproblem benennst.
    > > Naja, Hauptproblem jetzt nicht, aber halt eine Sache, die
    > > es mir leichter machen würde,
    >
    > Was ja Aufgabe von Software ist.
    >

    Richtig. Aber wieso sollen Folder Actions jetzt ein Hauptproblem sein? Fast die ganze Welt nutzt Windows und da gibt es das gleich gar nicht. Ich glaube aber nicht, dass alle sie vermissen.

    > > Nachdem iTunes jetzt ja endlich einen "watched
    > > folder" hat, wo Sachen, die man da reintut, automatisch in
    > > iTunes importiert werden.
    >
    > Achja, der schwachsinn..
    >

    Wieso Schwachsinn? Ich nehme an, du bist so ein Ordnerfreak und deine Mediendateien haben noch nicht mal Metadaten (ID3-Tags etc). Stimmt's? Ich möchte die Sortier- und Filterfunktionen von Medienverwaltungen nicht mehr missen. So habe ich z.B. auf dem Handy immer die 100 am meisten gehörten Titel und 100 zufällige, die ich vor einem Jahr das letzte Mal gehört habe. Sowas geht auf Ordnerebene gleich gar nicht.

    > > Wie man es auch dreht und wendet: Du hast schon nicht unrecht, die
    > > Mac-Plattform ist wie jede andere auch nur ein Kompromiss. Alles gute
    > ist
    > > nie beisammen. Und so wählt eben jeder sein Lieblingssystem nach seinen
    > > Präferenzen aus.
    >
    > Tja, und pauschal gefragt lautet die Antwortet immer noch: Windows gewinnt
    > nach Punkten.

    Ja, ganz pauschal schon. Nur: Das ist kein Gradmesser. Pauschal gefragt siegt auch der Transporter vor dem Sportwagen, weil er praktischer ist. Trotzdem besitzen sicher mehr Privatleute Sportwagen als Transporter.

    Die Menschheit ist nun mal nicht "borg-artig" oder "vulkanier-artig" rein logisch und mathematisch berechenbar.

  110. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Supreme 04.11.09 - 10:51

    oni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OK, sagen wir so: Du hast ein anderes Nutzungsprofil.

    Ein mieses Konzept ist immer ein mieses Konzept, egal wer es nutzt.

    > Das klingt wie "OSX funktioniert nicht wie KDE, also ist das Schrott."

    Ahja, Lesen ist also auch nicht so wirklich dein Ding :->

    > > Stichwort Typinator.
    > Ach sowas. Naja gut, aber wie gesagt: Wenn eine Anwendung das selbst
    > mitbringt, wie geht so eine Funktion sicher, dass es sich nicht beißt?

    Normale Menschen benutzen einfach ihren Verstand.

    > Das ist richtig. Aber es ging ja darum, einen nachinstallieren zu müssen.

    Nein.

    > > Als ob es nur Nano und Vim gäbe...
    > Sagen wir so: Meine Zeit ist mir zu schade, um sie mit der Suche nach
    > Editoren zu verschwenden.

    Das lässt Tief blicken...
    Schon mit einem blick ins Applkations-Menü überfordert? Naja...

    > Notebooks sind sowieso per se immer ein Kompromiss.

    Immer wieder schön diese ausreden...

    > Und was stört es mich? Wenn ich einen Kleinwagen kaufe, meckere ich auch
    > nicht, dass er keine Schrankwände transportiert.

    Persönlch hätte ich aber etwas dagegen wenn ich mich dem Kleinwagen langsamer voran komme als mit einem Fahrrad.

    > Ich persönlich habe hier nur Macports drauf und das läuft bisher gut.

    Soso...

    > > > > > Folder Actions gehen auf SMB-Shares leider nicht.
    > > > > Womit du das Hauptproblem benennst.
    > > > Naja, Hauptproblem jetzt nicht, aber halt eine Sache, die
    > > > es mir leichter machen würde,
    > > Was ja Aufgabe von Software ist.
    > Richtig. Aber wieso sollen Folder Actions jetzt ein Hauptproblem sein? Fast

    Sind sie nicht. Sie sind ein Symptom.

    > Wieso Schwachsinn? Ich nehme an, du bist so ein Ordnerfreak und deine
    > Mediendateien haben noch nicht mal Metadaten (ID3-Tags etc). Stimmt's? Ich

    Tut mir leid dich enttäuchen zu müssen.

    > So habe ich z.B. auf dem Handy immer die 100 am meisten gehörten
    > Titel und 100 zufällige, die ich vor einem Jahr das letzte Mal gehört habe.
    > Sowas geht auf Ordnerebene gleich gar nicht.

    Ahja...
    Vermutlich glaubst du den schwachsinn sogar.

    > Ja, ganz pauschal schon. Nur: Das ist kein Gradmesser.

    Das ist irrelevant.

    > Pauschal gefragt
    > siegt auch der Transporter vor dem Sportwagen, weil er praktischer ist.
    > Trotzdem besitzen sicher mehr Privatleute Sportwagen als Transporter.

    Das glaub ich nicht.

    > Die Menschheit ist nun mal nicht "borg-artig" oder "vulkanier-artig" rein
    > logisch und mathematisch berechenbar.

    Streng genommen doch. Geld regiert die Welt ;)

  111. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: oni 04.11.09 - 11:26

    Supreme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oni schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > OK, sagen wir so: Du hast ein anderes Nutzungsprofil.
    >
    > Ein mieses Konzept ist immer ein mieses Konzept, egal wer es nutzt.

    Ein mieses Konzept ist immer nur für den ein mieses Konzept, der es für ein mieses Konzept hält. Oder behauptest du jetzt, der Nabel der Welt zu sein und zentral zu definieren, was ein mieses Konzept ist?

    >
    > > Das klingt wie "OSX funktioniert nicht wie KDE, also ist das Schrott."
    >
    > Ahja, Lesen ist also auch nicht so wirklich dein Ding :->

    Ahja, Verstehen ist also auch nicht so wirklich dein Ding :->

    >
    > > > Stichwort Typinator.
    > > Ach sowas. Naja gut, aber wie gesagt: Wenn eine Anwendung das selbst
    > > mitbringt, wie geht so eine Funktion sicher, dass es sich nicht beißt?
    >
    > Normale Menschen benutzen einfach ihren Verstand.

    Wer definiert zentral, was ein normaler Mensch ist, und wie kann man mit dem Verstand verhindern, dass eine Anwendung eine Funktion hat, die schon im Betriebssystem vorhanden ist und sicher stellen, dass es sich nicht beißt? Erst einmal jede Anwendung stundenlang vorkonfigurieren?

    >
    > > Das ist richtig. Aber es ging ja darum, einen nachinstallieren zu
    > müssen.
    >
    > Nein.
    >
    > > > Als ob es nur Nano und Vim gäbe...
    > > Sagen wir so: Meine Zeit ist mir zu schade, um sie mit der Suche nach
    > > Editoren zu verschwenden.
    >
    > Das lässt Tief blicken...
    > Schon mit einem blick ins Applkations-Menü überfordert? Naja...

    Sagen wir so: Ich habe besseres zu tun, als erstmal alles auseinanderzuschrauben. Das Zeug soll funktionieren.

    Aber wenn du mal deine Ausbildung/dein Studium abgeschlossen, die 20 deutlich hinter dir gelassen und durch den Beruf und evtl. andere Sachen weniger Zeit dafür hast, "am" Rechner zu arbeiten, wirst du vielleicht auch umdenken. Vor 10 Jahren dachte ich auch mal genauso wie du.

    >
    > > Notebooks sind sowieso per se immer ein Kompromiss.
    >
    > Immer wieder schön diese ausreden...

    Man könnte meinen, du würdest bei Heise als "Affenfreund" schreiben. Der hat auch sämtliche Ausführungen, die seinen "Argumenten" widersprachen, als Ausrede bzw. Schönreden bezeichnet, nur es nie begründet bzw. immer nur rhetorische Spiegelschlachten bzw. "Beweis durch beispiel" gebracht.

    >
    > > Und was stört es mich? Wenn ich einen Kleinwagen kaufe, meckere ich auch
    > > nicht, dass er keine Schrankwände transportiert.
    >
    > Persönlch hätte ich aber etwas dagegen wenn ich mich dem Kleinwagen
    > langsamer voran komme als mit einem Fahrrad.
    >

    Dann nimmst du eben im Zentrum der Großstadt mitten in der Rush Hour das Fahrrad.

    > > Ich persönlich habe hier nur Macports drauf und das läuft bisher gut.
    >
    > Soso...
    >

    Ja, kaum zu glauben. Aber der Horizont mancher ist ja bekanntlich ein Kreis mit dem Radius 0 - was sie dann ihren Standpunkt nennen. Verüble ich ihnen nicht mal - in der Pubertät ist das normal und hält i.d.R. bis ca. 20, manchmal 25 an und weitet sich erst später aus.

    > > > > > > Folder Actions gehen auf SMB-Shares leider nicht.
    > > > > > Womit du das Hauptproblem benennst.
    > > > > Naja, Hauptproblem jetzt nicht, aber halt eine Sache, die
    > > > > es mir leichter machen würde,
    > > > Was ja Aufgabe von Software ist.
    > > Richtig. Aber wieso sollen Folder Actions jetzt ein Hauptproblem sein?
    > Fast
    >
    > Sind sie nicht. Sie sind ein Symptom.
    >
    > > Wieso Schwachsinn? Ich nehme an, du bist so ein Ordnerfreak und deine
    > > Mediendateien haben noch nicht mal Metadaten (ID3-Tags etc). Stimmt's?
    > Ich
    >
    > Tut mir leid dich enttäuchen zu müssen.
    >
    > > So habe ich z.B. auf dem Handy immer die 100 am meisten gehörten
    > > Titel und 100 zufällige, die ich vor einem Jahr das letzte Mal gehört
    > habe.
    > > Sowas geht auf Ordnerebene gleich gar nicht.
    >
    > Ahja...
    > Vermutlich glaubst du den schwachsinn sogar.
    >

    Dann zeige mir, wie du auf Ordnerebene modellierst:
    - Du willst in einem Ordner 100 zufällige Titel haben, die du ein Jahr lang nicht gehört hast
    - Wenn du einen davon gehört hast, soll er aus diesem Ordner verschwinden und ein neuer soll rein
    - Das soll auch passieren, wenn du einen dieser Titel unterwegs hörst und den Player danach wieder ansteckst

    > > Ja, ganz pauschal schon. Nur: Das ist kein Gradmesser.
    >
    > Das ist irrelevant.

    Für dich. Aber keiner von uns beiden, weder du noch ich, ist der Nabel der Welt und bestimmt, was (ir)relevant ist. Und eine zentrale Definition habe ich bisher noch nicht gefunden.

    >
    > > Pauschal gefragt
    > > siegt auch der Transporter vor dem Sportwagen, weil er praktischer ist.
    > > Trotzdem besitzen sicher mehr Privatleute Sportwagen als Transporter.
    >
    > Das glaub ich nicht.

    Das beobachte ich ständig. Die allermeisten Transporter (ich meine jetzt so "Sprinter"-Klasse) gehören Firmen. Nur ganz wenige werden als Privat-PKW gefahren. Auf jeden Fall weniger als sportlichere Autos. Obwohl die sportlicheren Autos rein pauschal betrachtet mehr Nachteile gegenüber Transportern haben.

    >
    > > Die Menschheit ist nun mal nicht "borg-artig" oder "vulkanier-artig"
    > rein
    > > logisch und mathematisch berechenbar.
    >
    > Streng genommen doch. Geld regiert die Welt ;)

    Und wenn Apple welches verdienen will, ist das auf einmal schlecht? Entscheidet euch mal für eins ;)

  112. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Supreme 04.11.09 - 12:32

    oni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder behauptest du jetzt, der Nabel der Welt zu sein
    > und zentral zu definieren, was ein mieses Konzept ist?

    Selbstverständlich bin ich das :-P

    > > Normale Menschen benutzen einfach ihren Verstand.
    > Wer definiert zentral, was ein normaler Mensch ist, und wie kann man mit
    > dem Verstand verhindern, dass eine Anwendung eine Funktion hat, die schon
    > im Betriebssystem vorhanden ist und sicher stellen, dass es sich nicht
    > beißt? Erst einmal jede Anwendung stundenlang vorkonfigurieren?

    Na wenn du schon damit überfordert bist zu wissen was du gemacht hast...

    > Aber wenn du mal deine Ausbildung/dein Studium abgeschlossen, die 20
    > deutlich hinter dir gelassen und durch den Beruf und evtl. andere Sachen
    > weniger Zeit dafür hast, "am" Rechner zu arbeiten, wirst du vielleicht auch
    > umdenken. Vor 10 Jahren dachte ich auch mal genauso wie du.

    Schlecht für dich das du unter mir stehst :-P
    Ich arbeite shcon lange genug um zu wissen wo der effektive Kosten/Nutzen-Punkt beim Konfigurieren und Experimentieren liegt. Aber das wirst du mit deiner Milchmädchen-Denke vermutlich nicht nachvollziehen können.

    > Ja, kaum zu glauben. Aber der Horizont mancher ist ja bekanntlich ein Kreis
    > mit dem Radius 0 - was sie dann ihren Standpunkt nennen.

    Nicht immer ist Selbsterkenntnis ein Fortschritt. Wie du beweist ;-P

    > Dann zeige mir, wie du auf Ordnerebene modellierst:

    Dss muss ich nicht. Das ist nicht Aufgabe des Systems. War es nie und wird es nie werden. Was nicht heißt das man nichts zusammenfrickeln kann, aber warum sollte man?

    > - Du willst in einem Ordner 100 zufällige Titel haben, die du ein Jahr lang
    > nicht gehört hast

    Gerade diese Funktion hat rein gar nichts mit Meta-Basierter Ordnung zu tun. Das ist eifach nur eine Dumme History in der Player-Software.

    > Das beobachte ich ständig. Die allermeisten Transporter (ich meine jetzt so
    > "Sprinter"-Klasse) gehören Firmen. Nur ganz wenige werden
    als Privat-PKW
    > gefahren. Auf jeden Fall weniger als sportlichere Autos.

    Wahrnehmungsproblem.

    > > Streng genommen doch. Geld regiert die Welt ;)
    > Und wenn Apple welches verdienen will, ist das auf einmal schlecht?
    > Entscheidet euch mal für eins ;)

    Hat zwar nichts mit dem Thema zu tun, aber das ist bei dir ja scheinbar System.

    BTW Apple verdient direkt keinen Cent an 3rd-Party-Löhnware. Wobei ich da eigentlich nicht mal was dagegen hätte. Die würden vermutlich wenigstens eine halbwegs brauchbare INfrastruktur für den Vertrieb und die Bezahlung aufbauen.

  113. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: oni 04.11.09 - 13:26

    Supreme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oni schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oder behauptest du jetzt, der Nabel der Welt zu sein
    > > und zentral zu definieren, was ein mieses Konzept ist?
    >
    > Selbstverständlich bin ich das :-P

    Hochmut kommt vor dem Fall. Und der Klügere gibt nach. Byebye.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.11.09 13:27 durch oni.

  114. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: tomtom 04.11.09 - 16:34

    Wenn man die Bilder mit Meta-Informationen annotiert, wie bei RDF und OWL möglich, kann man trotz einer zu Grunde liegenden zeitlichen Einordnung (Datum) auf der Platte noch neue zusätzliche Sortier-Varianten und Zusammenstellungen ermöglichen.

    Da wohl überwiegend nach einem speziellen Tag oder Anlass gesucht wird, dürfte die Speichervariante nach Datum oder Anlass sinnvoll sein. Sicherlich ist auch das nicht per default problemfrei, aber prinzipiell ist es ohnehin unwichtig wie physikalisch abgelegt wird, solange das konsistent durchgehalten wird - das geht auch schon jetzt. Theoretisch kannst du auch alles in einen Ordner werfen und immer alles durchsuchen, indem du jedem File genügend Meta-Infos zugibst.
    Allerdings steigt mit steigender Foto-Anzahl auch die Suchdauer an. Da man das nicht will ist es sinnvoll, nach wenigstens 1 Kriterium zu klassifizieren. (Anmerkung: Wenn du dann noch x-beliebige Formate und Versionen etc. so annotieren und auswerten willst, musst du jedes Mal, alle! Files durchsuchen und auswerten, um ihre Eignung zu prüfen. -> Das verlängert die Suchzeit sehr stark. Insofern ist das Runterbrechen auf, z.B. Dateitypen sinnvoll, damit man dann wenigstens nur noch die Versionen hat.)
    Eine Aufsplittung nach der Zeit ist bei Fotos ohne Probleme möglich. Wenn man Themen hat wird das nicht so einfach, weil man wie du angesprochen hast, auch an künstlichen Alternativ-Themen interessiert sein könnte und dann sowieso wieder alles durchsuchen muss.

    Beim Aufbrechen nach Datum, kann zumindest die Eingrenzung der Suche für einen Zeitraum die Suche erheblich beschleunigen, wenn das System, z.B. nach Tagen, Monaten, Jahren splittet - je nach Datenumfang.
    Dann muss nur noch auf einem kleinen physikalischen Bereich gesucht werden. Nur selten wird man nach Fotos suchen, wo man "z.B. selbst lachend drauf ist und einen Handstand macht unabhängig vom Zeitpunkt der Aufnahme" -> lange Suchzeiten sollten somit oft vermeidbar sein.

    Wenn man eine hübsche relationale Datenbank nimmt, kann man diese Geschichte super umsetzen. Schnell ist das auch. Wenn man sogar noch geschickt die Meta-Infos in der Datenbank verwaltet, spart man sich auch noch die Analyse der Dateien und wird noch schneller und schlanker.
    Entwirft man selbst die Struktur, ist man prinzpiell Tool-unabhängig und wenn man es richtig gut macht, besteht natürlich prinzpiell die Chance, dass andere diese Variante aufgreifen, schon allein um die Migration zu ihrem System zu ermöglichen.


    > Man muss ja nicht jedes Objekt mit jedem verknüpfen.

    Ja - sicherlich nicht alles mit allem, aber die Vorteile der Verknüpfung auf Meta-Ebene will man nicht auf einen Bereich beschränken, damit man endlich mal Dinge entdecken kann, die man so nicht bemerkt oder gefunden hätte. Das Problem ist - Wo zieht man die Grenze. Einen nutzen durch Einbeziehung weiterer Bereiche wird fast immer gegeben sein. Zugleich wird dadurch immer stärker die Performance darunter leiden. Ich vermute, irgendwann macht mal jemand einen Vorstoß in der Richtung - wenn es ausgewogen ist und es das System nicht lahmlegt und der Möglichkeiten super, dann werden alle auf den Zug aufspringen. Wenn nicht, wird es für eine Weile der Todesstoß sein.

    > Ich wollte statt eines Baumes einen allgemeinen gerichteten Graphen nutzen.

    geht natürlich auch, dürfte aber bei der Suche etwas schwieriger zu handhaben sein

    > APT unter Linux schafft das ja auch.

    Wobei Linux an manchen Stellen einfach mal Dinge ohne Rücksicht auf Verluste über Bord wirft, die das System nur groß, langsam und unhandlich machen würden - wie APM, dass bei mir seit Mandrake 9 nicht mehr per default funktioniert.

    > Mh, ich speichere jeden Mimetype in einer Tabelle ab und kodiere dann "lässt sich öffnen" > als ein Bit. Dann benötige ich dafür genau ceil(log2(nDatentyp)) Bytes+die Tabelle. Das > sollte mit einer Handvoll KiB machbar sein.

    Das wird ja auch jetzt schon so ungefähr bei Windows gemacht und ist eigentlich eher starr - Mimetypeliste erstellen und jedes File verweist auf genau einen - Kennzeichnung per Dateiendung.
    Du musst natürlich noch die Versionen irgendwie mit einfließen lassen (*n Versionen), es sei denn sie werden als eigenständiger Typ gewertet. Durch die Operation hast du aber erst die Anzahl der Bits, um die Datentypen eindeutig unterscheiden zu können. Somit kann nicht ein File auf mehrere MimeTypes verweisen. Wenn das der Fall sein kann brauchen wir noch n* die obigen Bits.

    Wenn du jetzt möchtest, dass das OS entscheidet, ob es eine alte Instanz löschen kann, muss entweder das File ein paar Informationen mitführen od. aber die alte Instanz. Wenn es das File ist, muss, um zu löschen, das komplette System durchgegangen werden, ob irgendein File diese Variante benötigt - das kann dauern. Problematisch werden die Fälle, wenn das File zwar prinzipiell auf eine neuere Version gebracht werden kann, der Nutzer dies aber nicht möchte, weil er irgendwo einen uralt PC stehen hat, der nur mit der alten Version klarkommt - schwierige Handhabung. Fragen kann man den Nutzer wahrscheinlich auch nicht, weil er es typischerweise schlichtweg nicht beantworten kann.
    Wenn sich umgekehrt jedes File bei der Instanz meldet muss man zwar nicht jedesmal alles durchsuchen, wenn man aufräumen will, aber dann muss die Instanz auf alle Files verweisen werden, die es betrifft (n*Speicheradresse pro Instanz). Das dürfte heftig werden.

  115. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: oni 04.11.09 - 18:17

    tomtom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man die Bilder mit Meta-Informationen annotiert, wie bei RDF und OWL
    > möglich, kann man trotz einer zu Grunde liegenden zeitlichen Einordnung
    > (Datum) auf der Platte noch neue zusätzliche Sortier-Varianten und
    > Zusammenstellungen ermöglichen.

    Wie es am Ende gemacht wird, ist eigentlich unerheblich. Ich wollte mit meinem Posting nur aussagen, dass die starre Fixierung auf Dateien bis in die höchsten Anwenderschichten überholt ist.

    >
    > Da wohl überwiegend nach einem speziellen Tag oder Anlass gesucht wird,
    > dürfte die Speichervariante nach Datum oder Anlass sinnvoll sein.
    > Sicherlich ist auch das nicht per default problemfrei, aber prinzipiell ist
    > es ohnehin unwichtig wie physikalisch abgelegt wird, solange das konsistent
    > durchgehalten wird - das geht auch schon jetzt. Theoretisch kannst du auch
    > alles in einen Ordner werfen und immer alles durchsuchen, indem du jedem
    > File genügend Meta-Infos zugibst.

    Das wäre dumm. Macht selbst iTunes nicht so - das baut eine Ordnerstruktur ala "Interpret/Album/TrackNo - Titel.mp3". Auf dem iPod sieht es anders aus, aber ich gehe davon aus, dass sich Apple auch dort was dabei gedacht hat.

    > Allerdings steigt mit steigender Foto-Anzahl auch die Suchdauer an. Da man
    > das nicht will ist es sinnvoll, nach wenigstens 1 Kriterium zu
    > klassifizieren. (Anmerkung: Wenn du dann noch x-beliebige Formate und
    > Versionen etc. so annotieren und auswerten willst, musst du jedes Mal,
    > alle! Files durchsuchen und auswerten, um ihre Eignung zu prüfen. -> Das
    > verlängert die Suchzeit sehr stark. Insofern ist das Runterbrechen auf,
    > z.B. Dateitypen sinnvoll, damit man dann wenigstens nur noch die Versionen
    > hat.)
    > Eine Aufsplittung nach der Zeit ist bei Fotos ohne Probleme möglich. Wenn
    > man Themen hat wird das nicht so einfach, weil man wie du angesprochen
    > hast, auch an künstlichen Alternativ-Themen interessiert sein könnte und
    > dann sowieso wieder alles durchsuchen muss.
    >

    Stimmt. Aber wie gesagt: Dazu könnte man eben zusätzliche Relationen modellieren.

    > Beim Aufbrechen nach Datum, kann zumindest die Eingrenzung der Suche für
    > einen Zeitraum die Suche erheblich beschleunigen, wenn das System, z.B.
    > nach Tagen, Monaten, Jahren splittet - je nach Datenumfang.
    > Dann muss nur noch auf einem kleinen physikalischen Bereich gesucht werden.
    > Nur selten wird man nach Fotos suchen, wo man "z.B. selbst lachend drauf
    > ist und einen Handstand macht unabhängig vom Zeitpunkt der Aufnahme" ->
    > lange Suchzeiten sollten somit oft vermeidbar sein.
    >

    Das ist richtig. Bei meinem Vereinsbeispiel ist das ja auch so: "Alle Fotos von diesem Flugtag" (=> Datum steht fest) "auf denen jemand was aus seiner Maschine abwirft."

    > Wenn man eine hübsche relationale Datenbank nimmt, kann man diese
    > Geschichte super umsetzen. Schnell ist das auch. Wenn man sogar noch
    > geschickt die Meta-Infos in der Datenbank verwaltet, spart man sich auch
    > noch die Analyse der Dateien und wird noch schneller und schlanker.
    > Entwirft man selbst die Struktur, ist man prinzpiell Tool-unabhängig und
    > wenn man es richtig gut macht, besteht natürlich prinzpiell die Chance,
    > dass andere diese Variante aufgreifen, schon allein um die Migration zu
    > ihrem System zu ermöglichen.
    >

    Stimmt. Wie gesagt: genau das wollte ich mit den Abhängigkeiten eigentlich aussagen. Nur sind mir die Worte nicht eingefallen. Eine RDB unter das eigentliche FS legen ist der beste Kompromiss für bessere Sortierbarkeit und Suchperformance.

    >
    > > Man muss ja nicht jedes Objekt mit jedem verknüpfen.
    >
    > Ja - sicherlich nicht alles mit allem, aber die Vorteile der Verknüpfung
    > auf Meta-Ebene will man nicht auf einen Bereich beschränken, damit man
    > endlich mal Dinge entdecken kann, die man so nicht bemerkt oder gefunden
    > hätte. Das Problem ist - Wo zieht man die Grenze. Einen nutzen durch
    > Einbeziehung weiterer Bereiche wird fast immer gegeben sein. Zugleich wird
    > dadurch immer stärker die Performance darunter leiden. Ich vermute,
    > irgendwann macht mal jemand einen Vorstoß in der Richtung - wenn es
    > ausgewogen ist und es das System nicht lahmlegt und der Möglichkeiten
    > super, dann werden alle auf den Zug aufspringen. Wenn nicht, wird es für
    > eine Weile der Todesstoß sein.
    >

    Ich habe solche Ansätze dieses Jahr auf der CeBIT gesehen. Da wurde ein typübergreifendes Sortiersystem für Medien vorgestellt, das die Medien sogar inhaltlich analysierte und sie mit Hilfe von KI-Technologien verknüpft hat. "Rasen" hat da z.B. die auf der Wiese spielenden Kinder, das Fußballspiel etc. zum Vorschein gebracht. Problem: Bei Suchbegriffen wie z.B. "Rasen" bekommt man statt der Wiese mitunter auch Videos vom letzten Formel1-Nachmittag. Aber das kann man ja dann durch weitere Begriffe einschränken ("Rasen", aber ohne "Fahrzeug").

    > > Ich wollte statt eines Baumes einen allgemeinen gerichteten Graphen
    > nutzen.
    >
    > geht natürlich auch, dürfte aber bei der Suche etwas schwieriger zu
    > handhaben sein

    Der gerichtete Graph entsteht praktisch durch die RDB. Da ja wie ich schon schrieb, der Großteil weiterhin baumartig modellierbar sein wird, kommen die zusätzlichen Kanten effizient durch die RDB.

    >
    > > APT unter Linux schafft das ja auch.
    >
    > Wobei Linux an manchen Stellen einfach mal Dinge ohne Rücksicht auf
    > Verluste über Bord wirft, die das System nur groß, langsam und unhandlich
    > machen würden - wie APM, dass bei mir seit Mandrake 9 nicht mehr per
    > default funktioniert.

    Ja, perfekt ist es auch nicht.

    >
    > > Mh, ich speichere jeden Mimetype in einer Tabelle ab und kodiere dann
    > "lässt sich öffnen" > als ein Bit. Dann benötige ich dafür genau
    > ceil(log2(nDatentyp)) Bytes+die Tabelle. Das > sollte mit einer Handvoll
    > KiB machbar sein.
    >
    > Das wird ja auch jetzt schon so ungefähr bei Windows gemacht und ist
    > eigentlich eher starr - Mimetypeliste erstellen und jedes File verweist auf
    > genau einen - Kennzeichnung per Dateiendung.
    > Du musst natürlich noch die Versionen irgendwie mit einfließen lassen (*n
    > Versionen), es sei denn sie werden als eigenständiger Typ gewertet. Durch
    > die Operation hast du aber erst die Anzahl der Bits, um die Datentypen
    > eindeutig unterscheiden zu können. Somit kann nicht ein File auf mehrere
    > MimeTypes verweisen. Wenn das der Fall sein kann brauchen wir noch n* die
    > obigen Bits.

    Das kann man dann ja auch wieder feiner machen.

    >
    > Wenn du jetzt möchtest, dass das OS entscheidet, ob es eine alte Instanz
    > löschen kann, muss entweder das File ein paar Informationen mitführen od.
    > aber die alte Instanz. Wenn es das File ist, muss, um zu löschen, das
    > komplette System durchgegangen werden, ob irgendein File diese Variante
    > benötigt - das kann dauern.

    Man kann dann, wenn nur noch eine Version gebraucht wird, aus der alten Instanz und dem diff die neue Version errechnen und wieder ablegen. Danach wirft man das diff und die alte Instanz weg.

    > Problematisch werden die Fälle, wenn das File
    > zwar prinzipiell auf eine neuere Version gebracht werden kann, der Nutzer
    > dies aber nicht möchte, weil er irgendwo einen uralt PC stehen hat, der nur
    > mit der alten Version klarkommt - schwierige Handhabung. Fragen kann man
    > den Nutzer wahrscheinlich auch nicht, weil er es typischerweise schlichtweg
    > nicht beantworten kann.

    Das ist ein Problem, ja.

    > Wenn sich umgekehrt jedes File bei der Instanz meldet muss man zwar nicht
    > jedesmal alles durchsuchen, wenn man aufräumen will, aber dann muss die
    > Instanz auf alle Files verweisen werden, die es betrifft (n*Speicheradresse
    > pro Instanz). Das dürfte heftig werden.

  116. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Perter L. 09.03.10 - 20:19

    Man kanns drehen und wenden wie man will...
    Wer keine Probleme will... installiert OS X
    Wer schnell und effektiv arbeiten will... installiert OS X
    Wer keinen Nerv auf Konfig-Scheiß hat... installiert OS X
    Wer auf geiles Design steht... installiert OS X
    Wer Ahnung hat... installiert OS X

    Wer 70% seines Lebens mit Konfigurationen verschwenden will... installiert Win
    Wer gerne wärend einer Installation einkaufen geht... installiert Win
    Wer gerne Betriebssysteme aufesetzt... installiert Win
    Wer denkt "geiz ist geil"... installiert Win
    Wer statt Geld verdienen, Zeit verschwenden will... installiert Win
    Wer auf Möglichkeiten scheißt... installiert Win
    Wer auf Normen und Standards scheißt... installiert Win

  117. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: EiBuck 04.11.09 - 11:40

    Supreme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oni schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > OK, sagen wir so: Du hast ein anderes Nutzungsprofil.
    >
    > Ein mieses Konzept ist immer ein mieses Konzept, egal wer es nutzt.
    >
    > > Das klingt wie "OSX funktioniert nicht wie KDE, also ist das Schrott."
    >
    > Ahja, Lesen ist also auch nicht so wirklich dein Ding :->

    blaaaaaaaaaa....

    > > > Stichwort Typinator.
    > > Ach sowas. Naja gut, aber wie gesagt: Wenn eine Anwendung das selbst
    > > mitbringt, wie geht so eine Funktion sicher, dass es sich nicht beißt?
    >
    > Normale Menschen benutzen einfach ihren Verstand.

    Der sitzt bei Dir gerade in einer Schleife.

    > > Das ist richtig. Aber es ging ja darum, einen nachinstallieren zu
    > müssen.
    >
    > Nein.

    Doch.

    > > > Als ob es nur Nano und Vim gäbe...
    > > Sagen wir so: Meine Zeit ist mir zu schade, um sie mit der Suche nach
    > > Editoren zu verschwenden.
    >
    > Das lässt Tief blicken...
    > Schon mit einem blick ins Applkations-Menü überfordert? Naja...

    Warum einfach, wenn es auch umständlich geht?

    > > Notebooks sind sowieso per se immer ein Kompromiss.
    >
    > Immer wieder schön diese ausreden...

    Da biste chef drin. Von Dir kommt nicht ein klares Argument, nur "Nein stimmt nicht", "Ihr habt sowieso keine Ahnung" Gesülze. Du Vollprofi.

    > > Und was stört es mich? Wenn ich einen Kleinwagen kaufe, meckere ich auch
    > > nicht, dass er keine Schrankwände transportiert.
    >
    > Persönlch hätte ich aber etwas dagegen wenn ich mich dem Kleinwagen
    > langsamer voran komme als mit einem Fahrrad.
    >
    > > Ich persönlich habe hier nur Macports drauf und das läuft bisher gut.
    >
    > Soso...
    >
    > > > > > > Folder Actions gehen auf SMB-Shares leider nicht.
    > > > > > Womit du das Hauptproblem benennst.
    > > > > Naja, Hauptproblem jetzt nicht, aber halt eine Sache, die
    > > > > es mir leichter machen würde,
    > > > Was ja Aufgabe von Software ist.
    > > Richtig. Aber wieso sollen Folder Actions jetzt ein Hauptproblem sein?
    > Fast
    >
    > Sind sie nicht. Sie sind ein Symptom.
    >
    > > Wieso Schwachsinn? Ich nehme an, du bist so ein Ordnerfreak und deine
    > > Mediendateien haben noch nicht mal Metadaten (ID3-Tags etc). Stimmt's?
    > Ich
    >
    > Tut mir leid dich enttäuchen zu müssen.

    Mehr haste nicht drauf?

    > > So habe ich z.B. auf dem Handy immer die 100 am meisten gehörten
    > > Titel und 100 zufällige, die ich vor einem Jahr das letzte Mal gehört
    > habe.
    > > Sowas geht auf Ordnerebene gleich gar nicht.
    >
    > Ahja...
    > Vermutlich glaubst du den schwachsinn sogar.

    Liest auch Deine Sachen, bevor Du sie postest?

    > > Ja, ganz pauschal schon. Nur: Das ist kein Gradmesser.
    >
    > Das ist irrelevant.

    Das auch.

    > > Pauschal gefragt
    > > siegt auch der Transporter vor dem Sportwagen, weil er praktischer ist.
    > > Trotzdem besitzen sicher mehr Privatleute Sportwagen als Transporter.
    >
    > Das glaub ich nicht.

    Musst Du nicht. Das ist Tatsache.

    > > Die Menschheit ist nun mal nicht "borg-artig" oder "vulkanier-artig"
    > rein
    > > logisch und mathematisch berechenbar.
    >
    > Streng genommen doch. Geld regiert die Welt ;)

    Deswegen leben die meisten Menschen auch auf dieser Erde in Armut?

  118. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: tomtom 04.11.09 - 11:54

    Man kann ohne weiteres Bibliotheken mit relativen Pfaden einbeinden und hat damit nicht das Problem, diese mehrfach ablegen zu müssen. Somit sind bei Änderungen an der Bibliothek auch alle Programme betroffen, die das auf diese Weise tun. Bei Fotos geht das analog.
    Übrigens ist dieser Ansatz nicht ganz ungefährlich, denn dann muss man alle Programme kennen, die diese Bibliothek nutzen und bei Änderungen alle Programme neu testen, es sei denn man läuft mit einer History rum. Aber dann hat man schnell eine riesige Bibliothek, mit vielen unnützen Daten und braucht ne DVD, um ein Programm wie Notepad zu sichern, nur weil eine klitzekleine Sache auf die gigantische Bibliothek verweist.

    > Wie legst du Fotos ab, die in mehreren Fotoalben vorkommen?

    Fotos in mehreren Fotoalben? Bei mir sind Fotos nach Zeit und Veranstaltung sortiert. Und grob gibt es noch Kategorien nach Personen. Sicherlich gibt es 2-3 Fotos, die man in 2 verschiedene Ordner stecken könnte, allerdings haben alle meine Fotos einen Hauptgrund, sodass die Entscheidung leicht fällt.
    Ich verstehe was du meinst, allerdings kannst du das auch hier mit einem einfachen Link als Referenz lösen. Das ist minimaler Overhead und kann auch noch leicht verwaltet werden. Außerdem könnte man sich auch ein Tool bauen, was die Verwaltung der Links übernimmt bzw. diese veranschaulicht, um auch mal aufräumen zu können.

    > zyklischen Abhängigkeiten

    Ich verstehe immer noch nicht was das 'zyklisch' da soll. Für mich sind es einfach Abhängigkeiten, die da sind oder eben nicht. Wenn sie zyklisch sind sollten sie gemäß Begriff irgendwie periodisch wiederkehrend auftreten.

    > DB so an Ressourcen frisst

    Ich glaube, da kann man fast immer sagen, dass wenn das der Fall ist, das DB-Schema Mist ist. Relationale Datenbanken bieten für den Großteil der Anwendungen (mit großem Abstand) die beste Möglichkeit, Daten zu sichern und vor allem kann man schnell wieder darauf zugreifen. Objekt-orientierte Datenbanken sind da wesentlich schlechter und haben massive Nachteile, weshalb die auch wieder in der Versenkung verschwunden sind (ausgenommen ein paar kleinere Projekte). Da aber natürlich ein paar Vorteile gegeben sind, versucht man es ja seit Jahren mit Objekt-relationalen Datenbanken - mit mäßigem Erfolg.

    > Bist du eigentlich auch gegen virtuelle Maschinen, Abstraktion von Systemschichten

    Abstraktion und Plattform Unabhängigkeit ist eine völlig andere Schiene. Das hat mit den obigen Vorhaben nix gemein.


    > Bei Festplattengrößen von 1TB und mehr ist es unerheblich, ob eine Textdatei 100KB oder 102KB inkl. Metadaten groß ist.

    Zum einen ist es gerade nicht unerheblich, wenn man Dateien auf deine Weise verknüpfen möchte, da mit steigender Anzahl von Dateien auch der Umfang der Meta-Daten ansteigt und zwar exponentiell, wenn man davon ausgeht, dass alles bestmöglich miteinander verknüpft wird.
    Wenn man aber sowas wie OWL Konzepte nutzt (die ich bereits angesprochen habe), dann ist der Verlauf natürlich nicht exponentiell. Deine jetzige Beschreibung passt auch eher zu OWL-Konzepten als die Vorherige. Wenn ich mich recht erinnere wolltest du vorhin die Files direkt miteinander verschränken, was natürlich etwas völlig anderes ist.

    > Das sollte das System dann schon abfangen können.

    So einfach wie in dem trivialen Beispiel funktioniert das leider nicht immer. Stell dir mal eher vor, dass der Typ übereinstimmt, aber die Dinge dennoch nix miteinander zu tun haben, aber dennoch so ähnlich heißen. Dann meint man alles ist gut - ist es aber nicht.
    Das ist kein triviales Problem!

    > Leute, die das alte Baumsystem wollen
    Umgekehrt wird es vermutlich performanter. Man gaukelt dem Benutzer einfach deine Struktur vor, pflegt aber die Files als einen schönen Baum. Dann ist der Zugriff schnell und der Overhead sind nur die Meta-Daten.

    > Jede Anwendung versteht ein oder mehrere Modelle.
    Und schwupp hat man das Versionsproblem am Hals und der Nutzer kann gar nicht entscheiden, welche Version von Klassen für sein neues File die Beste ist.

    Übrigens gibt es eine "Versionierung auf Filesystemebene" schon ewig. Nur eben nicht bei jedem System. Schau dir mal Novell an.


    > Updates: "das "alte" Objekt dann von keinem anderen mehr benutzt wird"

    So einfach kann man das nicht abtun. Wenn du nur "diff" speicherst, musst du dann beim Gebrauch auch jedesmal alle Schritte komplett durchgehen. Zyklen müssten zudem gebrochen werden, wobei dies nur partiell geht und 1 winziger Fehler an irgendeinem Diff führt sofort dazu, dass nichts mehr geht. D.h. die Wahrscheinlichkeit das Fehler auftreten steigt enorm an, schon weil der Umfang der Objekte wesentlich größer wird, die Ausfallwahrscheinlichkeit (z.B. einzelner Bits auf der Platte) aber nicht sinkt.
    Und mit dem Löschen der alten Objekte: Das dieses Problem nicht entscheid- und lösbar ist, hat auch schon Microsoft mit seinen DLL's rausgefunden. Du weißt nämlich gar nicht, welche Programme oder Files, diese Klasse noch benötigen könnten.
    Wenn du jedem Objekt alle potentiellen Files mitteilen möchtest, die sich mit diesem öffnen lassen, hast du gigantischen Overhead. Nix mit 2kb, da mit jedem neuen Objekt und jeder Version davon dieses mit allen Files abgeglichen werden und ggf. ergänzt werden muss. Umgekehrt natürlich beim Erstellen von File genauso -> Resultat: Gerade Notebooks werden unter der Rechenlast zusammenbrechen bzw. nicht mehr benutzbar und der Akku hält dann wahrscheinlich wieder nur noch 2h.

    ------------------
    ----------------------

    > ich denke die 0815 user möchte einfach mit dem Computer arbeiten und sich nicht mit Viren und Einstellungen rumplagen.

    Weil man behauptet, dass ein System nicht angreifbar ist und kein gutes Sicherheitstool vertrieben wird, heißt das dann automatisch, dass das System sicher ist???? War nicht dieses Jahr das MacBook sogar das erste Gerät, dass beim Hack-Wettbewerb gekapert wurde?
    Mac-Interessierten wird noch heute eingeredet, es gibt keine Viren etc., weil es früher so war. Nur war es damals schlicht die Tatsache, dass zu wenige Menschen Apple benutzten als das es sich lohnte dafür nach Backdoors zu suchen. Ich kann auch Windows ohne Virenscanner betreiben und werde damit lange leben können, ohne dass das System nicht mehr tut, denn format c: Viren sind schon lange aus der Mode. Nur sollte man sich dann im Klaren sein, dass die Daten jemand mitlesen könnte.

  119. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: oni 04.11.09 - 13:21

    tomtom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kann ohne weiteres Bibliotheken mit relativen Pfaden einbeinden und hat
    > damit nicht das Problem, diese mehrfach ablegen zu müssen. Somit sind bei
    > Änderungen an der Bibliothek auch alle Programme betroffen, die das auf
    > diese Weise tun. Bei Fotos geht das analog.

    Das kommt auf die Fotos an. Siehe unten.

    > Übrigens ist dieser Ansatz nicht ganz ungefährlich, denn dann muss man alle
    > Programme kennen, die diese Bibliothek nutzen und bei Änderungen alle
    > Programme neu testen, es sei denn man läuft mit einer History rum. Aber
    > dann hat man schnell eine riesige Bibliothek, mit vielen unnützen Daten und
    > braucht ne DVD, um ein Programm wie Notepad zu sichern, nur weil eine
    > klitzekleine Sache auf die gigantische Bibliothek verweist.
    >

    Wie gesagt, ganz perfekt ist das Modell auch nicht. Dann muss man eben bestimmte Sachen zentral standardisieren und Wildwuchs entsprechend begrenzen. Zusätzlich wie gesagt verwaiste Objekte automatisch reinigen.

    > > Wie legst du Fotos ab, die in mehreren Fotoalben vorkommen?
    >
    > Fotos in mehreren Fotoalben? Bei mir sind Fotos nach Zeit und Veranstaltung
    > sortiert. Und grob gibt es noch Kategorien nach Personen. Sicherlich gibt
    > es 2-3 Fotos, die man in 2 verschiedene Ordner stecken könnte, allerdings
    > haben alle meine Fotos einen Hauptgrund, sodass die Entscheidung leicht
    > fällt.
    > Ich verstehe was du meinst, allerdings kannst du das auch hier mit einem
    > einfachen Link als Referenz lösen.

    Beispiel: Beim Modellflug fallen öfter mal Veranstaltungsfotos an. Die kommen dann in ein Projekt, das den Namen der Veranstaltung trägt (analog zum "Schuhkarton") - als z.B. mit dem Namen "Flugtag". Nun kocht z.B. Schulze Gulasch und Müller kommt gerade mit zwei weiteren Kästen Bier für den Abend nach der Fliegerei, weil doch mehr Gäste gekommen sind. Danach fliegt Schulze ein besonderes Kunstflugprogramm und Müller wirft für die Kinder Bonbons ab. Wie ordne ich die Bilder dann ein? In "Verpflegung" und "Flugshow"? Was ist aber, wenn ich dann alle Bilder haben möchte, auf denen Müller zu sehen ist? Oder alle Bilder, auf denen irgendwas abgeworfen wird (Bonbons, Fallschirme...)? Und dann wäre noch die Fotoauswahl für die Vereins-Website und eine besondere andere Auswahl für ein anderes Mitglied, das Schmidt nicht leiden kann und deshalb die Bilder nicht will, wo der drauf ist, usw. usw...

    Das sind ganz alltägliche Anforderungen, die man nicht mehr ohne großen Aufwand in simplen Bäumen modellieren kann. Links sind eine Lösung, die aufs gleiche hinaus läuft. Nur dass hier das Programm selbst die Links anlegt.

    > Das ist minimaler Overhead und kann auch
    > noch leicht verwaltet werden.

    Bis zu einer gewissen Menge an Daten.

    > Außerdem könnte man sich auch ein Tool bauen,
    > was die Verwaltung der Links übernimmt bzw. diese veranschaulicht, um auch
    > mal aufräumen zu können.

    Womit wir beim Thema wären: Das Tool, das die Verwaltung der Links übernimmt, heißt iTunes, iPhoto, Picasa, digiKam etc., nur dass die Referenzen eben in eine DB kommen. Und anstatt Wildwuchs zu haben mit mehreren programmabhängigen DBs, verankert man die DB eben gleich im System.

    >
    > > zyklischen Abhängigkeiten
    >
    > Ich verstehe immer noch nicht was das 'zyklisch' da soll. Für mich sind es
    > einfach Abhängigkeiten, die da sind oder eben nicht. Wenn sie zyklisch sind
    > sollten sie gemäß Begriff irgendwie periodisch wiederkehrend auftreten.

    Das habe ich vielleicht falsch ausgedrückt. Zyklische Abhängigkeiten bedeutete bei mir Adjazenzen zweier Knoten im Graphen, die die Baumeigenschaft zerstören.

    >
    > > DB so an Ressourcen frisst
    >
    > Ich glaube, da kann man fast immer sagen, dass wenn das der Fall ist, das
    > DB-Schema Mist ist. Relationale Datenbanken bieten für den Großteil der
    > Anwendungen (mit großem Abstand) die beste Möglichkeit, Daten zu sichern
    > und vor allem kann man schnell wieder darauf zugreifen. Objekt-orientierte
    > Datenbanken sind da wesentlich schlechter und haben massive Nachteile,
    > weshalb die auch wieder in der Versenkung verschwunden sind (ausgenommen
    > ein paar kleinere Projekte). Da aber natürlich ein paar Vorteile gegeben
    > sind, versucht man es ja seit Jahren mit Objekt-relationalen Datenbanken -
    > mit mäßigem Erfolg.

    Ja, OK, der Punkt geht an dich. Man könnte andererseits auch das klassische Dateisystem beibehalten, aber nur noch als "Hochregal" und die Verwaltung der Dateien in eine relationale DB packen. So wie es z.B. beim iPod gemacht wird.

    >
    > > Bist du eigentlich auch gegen virtuelle Maschinen, Abstraktion von
    > Systemschichten
    >
    > Abstraktion und Plattform Unabhängigkeit ist eine völlig andere Schiene.
    > Das hat mit den obigen Vorhaben nix gemein.
    >
    > > Bei Festplattengrößen von 1TB und mehr ist es unerheblich, ob eine
    > Textdatei 100KB oder 102KB inkl. Metadaten groß ist.
    >
    > Zum einen ist es gerade nicht unerheblich, wenn man Dateien auf deine Weise
    > verknüpfen möchte, da mit steigender Anzahl von Dateien auch der Umfang der
    > Meta-Daten ansteigt und zwar exponentiell, wenn man davon ausgeht, dass
    > alles bestmöglich miteinander verknüpft wird.

    Man muss ja nicht jedes Objekt mit jedem verknüpfen. Im großen und ganzen wird es bei den meisten Daten auch nahezu bei einem Baum bleiben mit einem geringen Anteil an Adjazenzen, die die Baumeigenschaft zerstören.

    > Wenn man aber sowas wie OWL Konzepte nutzt (die ich bereits angesprochen
    > habe), dann ist der Verlauf natürlich nicht exponentiell. Deine jetzige
    > Beschreibung passt auch eher zu OWL-Konzepten als die Vorherige. Wenn ich
    > mich recht erinnere wolltest du vorhin die Files direkt miteinander
    > verschränken, was natürlich etwas völlig anderes ist.
    >

    Ich wollte statt eines Baumes einen allgemeinen gerichteten Graphen nutzen.

    > > Das sollte das System dann schon abfangen können.
    >
    > So einfach wie in dem trivialen Beispiel funktioniert das leider nicht
    > immer. Stell dir mal eher vor, dass der Typ übereinstimmt, aber die Dinge
    > dennoch nix miteinander zu tun haben, aber dennoch so ähnlich heißen. Dann
    > meint man alles ist gut - ist es aber nicht.
    > Das ist kein triviales Problem!

    Das ist richtig. Aber wie gesagt: Es soll nicht alles miteinander verknüpft werden, sondern nur z.B. ein Fotoprojekt mit den Bildern und mit Alben, die wiederum auf die selben Bilder zeigen. Ein Bild verweist dann auf verschiedene andere Versionen des selben mit unterschiedlichen Auflösungen/Kompressionsformaten.

    >
    > > Leute, die das alte Baumsystem wollen
    > Umgekehrt wird es vermutlich performanter. Man gaukelt dem Benutzer einfach
    > deine Struktur vor, pflegt aber die Files als einen schönen Baum. Dann ist
    > der Zugriff schnell und der Overhead sind nur die Meta-Daten.

    Ja, das ist auch eine Möglichkeit. Eigentlich auch die, an die ich primär gedacht habe. Aber ich wollte nicht gleich die ganzen Hateboys auf den Plan rufen, weil es z.B. beim iPod und in iTunes genau so gemacht wird.

    >
    > > Jede Anwendung versteht ein oder mehrere Modelle.
    > Und schwupp hat man das Versionsproblem am Hals und der Nutzer kann gar
    > nicht entscheiden, welche Version von Klassen für sein neues File die Beste
    > ist.

    Das ist natürlich richtig. Der Punkt geht auch an dich.

    >
    > Übrigens gibt es eine "Versionierung auf Filesystemebene" schon ewig. Nur
    > eben nicht bei jedem System. Schau dir mal Novell an.

    Ja, leider eben nicht bei den etablierten Desktopsystemen. Immerhin hat Apples Timemachine sowas jetzt bei den Backups, und das sogar auf Ebene einzelner Dateien.

    >
    >
    > > Updates: "das "alte" Objekt dann von keinem anderen mehr benutzt wird"
    >
    > So einfach kann man das nicht abtun. Wenn du nur "diff" speicherst, musst
    > du dann beim Gebrauch auch jedesmal alle Schritte komplett durchgehen.

    Ja, OK das ist ein Performanceproblem.

    > Zyklen müssten zudem gebrochen werden, wobei dies nur partiell geht und 1
    > winziger Fehler an irgendeinem Diff führt sofort dazu, dass nichts mehr
    > geht. D.h. die Wahrscheinlichkeit das Fehler auftreten steigt enorm an,
    > schon weil der Umfang der Objekte wesentlich größer wird, die
    > Ausfallwahrscheinlichkeit (z.B. einzelner Bits auf der Platte) aber nicht
    > sinkt.

    Das ist auch ein Argument. Aber andererseits: Das ist genauso wie jetzt auch. Wenn mir heute die HDD abraucht, kann ich die entsprechenden Dateien auch nicht mehr lesen. "Unser tägliches Backup gib uns heute".

    > Und mit dem Löschen der alten Objekte: Das dieses Problem nicht entscheid-
    > und lösbar ist, hat auch schon Microsoft mit seinen DLL's rausgefunden. Du
    > weißt nämlich gar nicht, welche Programme oder Files, diese Klasse noch
    > benötigen könnten.

    Das muss dann natürlich sauber im System vermerkt werden. APT unter Linux schafft das ja auch.

    > Wenn du jedem Objekt alle potentiellen Files mitteilen möchtest, die sich
    > mit diesem öffnen lassen, hast du gigantischen Overhead.

    Mh, ich speichere jeden Mimetype in einer Tabelle ab und kodiere dann "lässt sich öffnen" als ein Bit. Dann benötige ich dafür genau ceil(log2(nDatentyp)) Bytes+die Tabelle. Das sollte mit einer Handvoll KiB machbar sein.

    > Nix mit 2kb, da
    > mit jedem neuen Objekt und jeder Version davon dieses mit allen Files
    > abgeglichen werden und ggf. ergänzt werden muss. Umgekehrt natürlich beim
    > Erstellen von File genauso -> Resultat: Gerade Notebooks werden unter der
    > Rechenlast zusammenbrechen bzw. nicht mehr benutzbar und der Akku hält dann
    > wahrscheinlich wieder nur noch 2h.

    Ja, es wäre wirklich die Methode, dem Nutzer mein Konzept vorzugaukeln und unter der Haube ein klassisches FS und eine RDB zu nutzen, besser. Eigentlich meinte ich das auch nur mit "Dateien sind ein Relikt der Vergangenheit" - das sollte nur heißen, dass der Nutzer das nicht mehr nötig haben sollte, da händisch mit rumzumachen.

    >
    > ------------------
    > ----------------------
    >
    > > ich denke die 0815 user möchte einfach mit dem Computer arbeiten und sich
    > nicht mit Viren und Einstellungen rumplagen.
    >
    > Weil man behauptet, dass ein System nicht angreifbar ist und kein gutes
    > Sicherheitstool vertrieben wird, heißt das dann automatisch, dass das
    > System sicher ist???? War nicht dieses Jahr das MacBook sogar das erste
    > Gerät, dass beim Hack-Wettbewerb gekapert wurde?
    > Mac-Interessierten wird noch heute eingeredet, es gibt keine Viren etc.,
    > weil es früher so war. Nur war es damals schlicht die Tatsache, dass zu
    > wenige Menschen Apple benutzten als das es sich lohnte dafür nach Backdoors
    > zu suchen. Ich kann auch Windows ohne Virenscanner betreiben und werde
    > damit lange leben können, ohne dass das System nicht mehr tut, denn format
    > c: Viren sind schon lange aus der Mode. Nur sollte man sich dann im Klaren
    > sein, dass die Daten jemand mitlesen könnte.

  120. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Supreme 04.11.09 - 12:33

    EiBuck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Da sieht man was verdorbene Eier alles produzieren können...

  121. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: blub 03.11.09 - 20:10

    hiasB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ich meine warum will man sich freiwillig in ein Nischensystem begeben?
    > Das
    > > kann ich nicht nachvollziehen.
    > Bessere Bedienung, weniger Angriffsfläche, Backup-Konzept (Time Machine),

    - bessere bedienung ist ansichtssache und gewoehnung
    - die backup funktion von windows 7 ist dem von time machine sehr aehnlich.

    > keine eweige Spielerei mit Treibern, dlls, Regeistry Zumüllung, usw.

    - der normal pc nutzer kauft einen vorkonfektionierten rechner auf dem schon alle treiber entsprechend vorinstalliert sind (wie beim aplle auch).
    - um dll's muss man sich in der regel nicht kuemmern. und selbst wenn sie ungenutzt und verwaist auf der platte liegen stoeren sie das system nicht.
    - und die registry von windows heisst bei apple "property lists" und die sind fuer den normal benutzer genauso unwichtig und undurchsichtig.

    > Win 7 ist endlich mal besser geworden - und trotzdem würde ich privat nie
    > auf dieses System wechseln. Dann kann ich wieder anfangen mit irgendwelche
    > Kaufsoftware Backups zu erstellen oder manuell suchen, welche Dateien neu
    > sind - nur um am Schluss festzustellen, dass ich doch nicht an alles
    > gedacht hatte ... ne Danke.

    - siehe oben: integriertes backup tool bei win 7, also nichts kaufen

    es gibt bestimmt einige gruende warum jemand besser zu mac os x greifen sollte anstatt zu win 7, aber deine gruende sind keine.

  122. Re: Warum will man überhaupt OSX...

    Autor: Gölem 03.11.09 - 17:51

    Fragender schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich arbeite seit Jahren auf beiden Systemen (Win, Apple)

    Dann wüsstest du auch, dass du entweder "(Win, MacOS)" oder "(Microsoft, Apple)" schreiben müsstest.

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