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wieso per e-mail

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  1. wieso per e-mail

    Autor: jl 20.05.05 - 11:03

    diese Ankündigung ist doch sowiese nicht rechtskräftig (nach meiner Auffassung). Das ganze muss schon schriftlich (per Post) erfolgen, da e-mails nicht als versendet garantiert werden können.

    jl

  2. Re: wieso per e-mail

    Autor: chrosto 20.05.05 - 11:09

    jl schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > diese Ankündigung ist doch sowiese nicht
    > rechtskräftig (nach meiner Auffassung). Das ganze
    > muss schon schriftlich (per Post) erfolgen, da
    > e-mails nicht als versendet garantiert werden
    > können.
    >
    > jl


    spielt leider keine rolle, da verträge grundsätzlich formfrei geschlossen werden können. entscheidend ist, dass verträge grundsätzlich nicht einseitig geändert werden dürfen - egal in welcher form.

  3. Re: wieso per e-mail

    Autor: Profi 20.05.05 - 11:28

    seit ihr alles HobbyJuristen oder was?
    Soetwas kann grundsätzlich schon als Vertragsänderung angesehen werden. Ein schweigen ist in diesem Falle ein Willenserklärung. gell

  4. Re: wieso per e-mail

    Autor: fastix® 20.05.05 - 11:39

    Profi schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ein schweigen
    > ist in diesem Falle ein Willenserklärung. gell

    Dann bin ich gespannt, wie T-Online mir den Eingang nachweisen will.
    Ich jedenfalls habe in den letzten Wochen nichts erhalten, was darauf hindeutet. Keinerlei Mail mit dem Subjekt "Vetragsbrief" oder ähnliches, was auf eine so wichtigen Inhalt hindeutet.

    Das ich Mails mit "Serviceangebot", "Neue Dienstleistungen" etc. lösche ist klar, das Subjekt lässt auf Werbung schließen.

    Jörg Reinholz


  5. Re: wieso per e-mail

    Autor: chojin 20.05.05 - 11:53

    Profi schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ein schweigen
    > ist in diesem Falle ein Willenserklärung

    Wie kann man denn schweigend seinen Willen erklären?

    Und wie wird für die Kenntnisnahme des Kunden gesorgt? Ist Ablage einer EMail im Postfach da hinreichend?

  6. Re: wieso per e-mail

    Autor: Hotohori 20.05.05 - 13:01

    chojin schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Profi schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein schweigen
    > ist in diesem Falle ein
    > Willenserklärung
    >
    > Wie kann man denn schweigend seinen Willen
    > erklären?

    Das geht z.B. bei Zeitungsprobe Abos, wiederruft man diese nicht sondern schweigt, verlängeren sie sich automatisch zu einem richtigen Abo. Nur jeder der ein Zeitungsprobe Abo annimmt, wird auch darauf ordentlich hingewiesen und unterschreibt für die Kenntnisnahme auch.

    > Und wie wird für die Kenntnisnahme des Kunden
    > gesorgt? Ist Ablage einer EMail im Postfach da
    > hinreichend?

    Auf jeden Fall nicht in dem man die Info in eine Werbemail einbettet. Es gibt bei E-Mails ja die Möglichkeit den Empfänger aufzufordern eine Lesebestätigung zurückzusenden (was bei Zustimmung ja automatisch geschieht), auf die Art wäre es für T-Online nachvollziehbarer ob die E-Mails auch gelesen wurden.

    Ich hoffe doch mal das alle E-Mail Clienten die Funktion unterstützen? Weil selbst bei wichtigen E-Mails hab ich es bisher kaum erlebt das die Funktion genutzt wurde.

  7. Re: wieso per e-mail

    Autor: braini 20.05.05 - 15:02

    Ich bestätige den Empfang nie.

  8. Re: wieso per e-mail

    Autor: dstructiv 20.05.05 - 16:38

    noch schöner wirds ja, wenn man sein t-online-mailkonto (wie wir früher) überhaupt nicht nutzt und daher nie darein schaut...
    das kann ja wohl nicht sein, dass vertragsänderungen nur per email kommen - man hätte wenigstens zusätzlich schriftlich was machen müssen...
    naja haben ja aber unabhängig davon kürzlich den provider gewechselt und sind jetzt sehr zu frieden :-)

  9. Re: wieso per e-mail

    Autor: Micha 20.05.05 - 19:21

    Hallo, ich habe genau dasselbe Problem nur mit einer länger zurück liegenden Vertragsänderung (Glaube August 2004). Hier wurde die Frist von 6 Tagen auf 20 Tage erhöht. Ich habe T-Online freundlich im Zuge meiner aktuellen Kündigung auf die Ungültigkeit der Änderung aufmerksam gemacht und wurde daraufhin von einem Service Mitarbeiter am Telefon als Idiot beschimpft. Ein T-Online Postfach habe ich nie eingerichtet ...

    Folgender Sachverhalt ist gegeben:

    1) Laut AGB bin ich weder zum Einrichten noch zum Abruf des Email Kontos vertraglich verfpflichtet

    2) Somit sind mir die AGB Änderung nie zugekommen, geschweige dem bekannt gewesen

    3) Die müssen mir sowohl die Zustellung der AGB Änderung als auch meine Willenserklärung zur Vertrags-Änderung nachweisen

    4) Schweigen stellt im B-C Business keine Willenserklärung dar und hat nur im kaufmännischen Bereich Kraft.

    Also können die auch per Post Änderungen schicken wie sie wollen,
    ohne meine Zustimmung haben diese keine Wirkung. Hier kann T-Online höchstens eine Frist setzen, zu der sie selber das Vetragsverhältniss kündigen können.

    Ich lasse mir von denen nicht nochmal auf den schw*** treten, einmal hat schon gereicht, und wenns es nur 30€ sind, mir reichts mit diesem Verein.

    Tipp: entzieht denen die Möglichkeit der direkten Buchung auf der Telekomrechnung, zwar wollen die für eine gesonderte Rechnungsstellung 6 € mehr haben (ist auch ein Witz, das Austellen einer Rechnung an den Kunden ist eine unternehmerische Pflicht) aber ihr könnt das mit einem Wechsel des gesamten Telefonanbieters begründen, denn dann dürfen die, die 6.-€ auf gar keinen Fall berechnen und tun es auch nicht.

    Nebenbei: Dasselbe zum Thema Schweigen und Willenserklärung gilt für uns Endkunde im Grunde auch bei Banken und deren Änderungen mit 6 Wochen Frist zum Wiedersprechen, nur die ändern meistens eh nur unbedeutenen Kleinkram ....

    So zum Schluss schönen Gruss an die T-Online Spassvögel, gleich geht meine Beschwerde an die Wettbewerbszentrale raus ....



    dstructiv schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > noch schöner wirds ja, wenn man sein
    > t-online-mailkonto (wie wir früher) überhaupt
    > nicht nutzt und daher nie darein schaut...
    > das kann ja wohl nicht sein, dass
    > vertragsänderungen nur per email kommen - man
    > hätte wenigstens zusätzlich schriftlich was machen
    > müssen...
    > naja haben ja aber unabhängig davon kürzlich den
    > provider gewechselt und sind jetzt sehr zu frieden
    > :-)


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