1. Foren
  2. Kommentare
  3. PC-Hardware
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Windschutzscheibendisplays mit LED

70°C im Sommer

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. 70°C im Sommer

    Autor: Ferrum 30.11.09 - 13:51

    Bei strahlender Hitze im Sonnenlicht sind Innenraumtemperaturen von über 70°C schnell erreicht. Wie lange macht ein Display (womöglich sogar noch bei direkter Sonneneinstrahlung) so was mit? Und wenn es im Winter frostig wird und man lässt die von innen angefrorene Scheibe auftauen, herrscht so ein rascher Temperaturwechsel in unmittelbarer der Nähe des Displays, dass ich bezweifle dass sich da kein störendes Kondensat bildet. Wenn sich so was durchsetzen soll, dann sollte es mehr als eine Sommer-/Winterperiode durchhalten. Ich bin da skeptisch.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.11.09 13:55 durch Ferrum.

  2. Re: 70°C im Sommer

    Autor: Flow77 30.11.09 - 17:34

    Wenn man bedenkt was die ganzen Gerätschaften im Auto alles Durchmachen müssen (Erschütterungen, Beschleunigung, Bremsen, Kälte, Wärme, Feuchtigkeit,...) glaube ich kaum dass die Entwickler das Thema Temperatur aussen vor lassen.

    Ferrum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei strahlender Hitze im Sonnenlicht sind Innenraumtemperaturen von über
    > 70°C schnell erreicht. Wie lange macht ein Display (womöglich sogar noch
    > bei direkter Sonneneinstrahlung) so was mit? Und wenn es im Winter frostig
    > wird und man lässt die von innen angefrorene Scheibe auftauen, herrscht so
    > ein rascher Temperaturwechsel in unmittelbarer der Nähe des Displays, dass
    > ich bezweifle dass sich da kein störendes Kondensat bildet. Wenn sich so
    > was durchsetzen soll, dann sollte es mehr als eine Sommer-/Winterperiode
    > durchhalten. Ich bin da skeptisch.

  3. Re: 70°C im Sommer

    Autor: Ferrum 30.11.09 - 18:20

    Aber möglicherweise die Langlebigkeit. Die ist heutzutage ohnehin schon mitunter mangelhaft bei manchem elektrischem Equipment.

  4. Re: 70°C im Sommer

    Autor: Rama Lama 30.11.09 - 19:19

    Ferrum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei strahlender Hitze im Sonnenlicht sind Innenraumtemperaturen von über
    > 70°C schnell erreicht. Wie lange macht ein Display (womöglich sogar noch
    > bei direkter Sonneneinstrahlung) so was mit?

    Wie lange hielt das Display Deines letzten Autoradios?

    > Und wenn es im Winter frostig
    > wird und man lässt die von innen angefrorene Scheibe auftauen, herrscht so
    > ein rascher Temperaturwechsel in unmittelbarer der Nähe des Displays, dass
    > ich bezweifle dass sich da kein störendes Kondensat bildet.

    Wie kommst Du darauf das im Display genügend Feuchtigkeit zum Kondensieren enthalten wäre?

    > Wenn sich so was durchsetzen soll, dann sollte es mehr als eine Sommer-/Winterperiode durchhalten.

    Mußtest Du lange studieren um zu dieser sensationellen Erkenntnis zu kommen?

    > Ich bin da skeptisch.

    Ich nicht. Die Zeiten in denen in Autos Plastik oder Elektronik mit mangelnder Temperaturbeständigkeit verbaut wurden sind m.E. schon lange vorbei. Und damit reduziert es sich auf eine Frage des Preises.

  5. Re: 70°C im Sommer

    Autor: Ferrum 30.11.09 - 19:34

    Rama Lama schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie lange hielt das Display Deines letzten Autoradios?

    Wie viele Displays in einem Wagen sind unmittelbar der direkten Sonneneinstrahlung unmittelbar unter der Frontscheibe ausgesetzt?

    > Mußtest Du lange studieren um zu dieser sensationellen Erkenntnis zu
    > kommen?

    Wie lange musst du wohl noch den respektvollen zwischenmenschlichen Umgang studieren, um die Erkenntnis zu gewinnen, dass für eine sachliche Diskussion kein Sarkasmus notwendig ist?

  6. Re: 70°C im Sommer

    Autor: hmjam 01.12.09 - 08:52

    RamaLama hat allerdings recht, auch wenn er sich nicht wirklich freundlich ausgedrückt hat - wobei sein umgangston gemessen an verschiedenen anderen hier auf golem noch recht angenehm war - und sarkassmuss ist doch durchaus nicht schlimm ;-)

    Zum Thema: Wenn Du den Artikel aufmerksam liest, dann wirst Du feststellen, dass von einer LED-Technologie die Rede. Diese ist im Gegeensatz zu LCD-Technik weit unempfindlicher gegenüber dauerhafter thermischer Exposition, einfach prinzipbedingt.
    Bei erhöter thermischer Belastung ist eine Abnahme der Helligkeit der LED zu erwarten, da weniger Rekombination möglich ist: mehr freie Ladungsträger (Elektronen im Leitungsband - Siehe Bändermodell) sind vorhanden, welche auf Grund der erhöhten Energie nicht mehr in das Valenzband zurückfallen und Licht abgeben können. Dieser Prozess ist aber reversibel, allerdings nicht Vollständig, daher ergibt sich auch eine Alterungsfähigkeit von Halbleitern, welche natürlich durch Dauerhafte thermische Beeinflussung beschleunigt wird.
    Dabei reden wir aber von einer Betriebsdauer der LED von momentan bis zu 100.000 Stunden!
    Durch die Alterung wird die max. Betriebsdauer dann etwas herabgesetzt - gehen wir im worst case nur mal von 50.000 Stunden aus. Dann ist das für derartige Anwendungen mehr als genug - zwischenzeitlich wirst Du sicherlich die Karosse des Autos von Rost befreien müssen, wenn man von einer durchschnittlichen Nutzung des Autos von um die 3 Stunden an rund 300 Tagen pro Jahr ausgeht - das macht überschlagsmäßig mehr als 50 Jahre!

    Genug erklärt?
    hmjam - Frühstück!

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. DATAGROUP Köln GmbH, Leverkusen
  2. KION Group AG, Frankfurt am Main
  3. Kassenärztliche Bundesvereinigung, Berlin
  4. INTENSE AG, Würzburg, Saarbrücken, Köln

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Arbeit: Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen
Arbeit
Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen

In Deutschland ist die Zahl der Frauen in IT-Studiengängen und -Berufen viel niedriger als die der Männer. Doch in anderen Ländern sieht es ganz anders aus, etwa im arabischen Raum. Warum?
Von Valerie Lux

  1. Arbeit Was IT-Recruiting von der Bundesliga lernen kann
  2. Arbeit Wer ein Helfersyndrom hat, ist im IT-Support richtig
  3. Bewerber für IT-Jobs Unzureichend qualifiziert, zu wenig erfahren oder zu teuer

Digitalisierung: Aber das Faxgerät muss bleiben!
Digitalisierung
Aber das Faxgerät muss bleiben!

"Auf digitale Prozesse umstellen" ist leicht gesagt, aber in vielen Firmen ein komplexes Unterfangen. Viele Mitarbeiter und Chefs lieben ihre analogen Arbeitsmethoden und fürchten Veränderungen. Andere wiederum digitalisieren ohne Sinn und Verstand und blasen ihre Prozesse unnötig auf.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Arbeitswelt SAP-Chef kritisiert fehlende Digitalisierung und Angst
  2. Deutscher Städte- und Gemeindebund "Raus aus der analogen Komfortzone"
  3. Digitalisierungs-Tarifvertrag Regelungen für Erreichbarkeit, Homeoffice und KI kommen

Radeon RX 5600 XT im Test: AMDs Schneller als erwartet-Grafikkarte
Radeon RX 5600 XT im Test
AMDs "Schneller als erwartet"-Grafikkarte

Für 300 Euro ist die Radeon RX 5600 XT interessant - trotz Konkurrenz durch Nvidia und AMD selbst. Wie sehr die Navi-Grafikkarte empfehlenswert ist, hängt davon ab, ob Nutzer sich einen Flash-Vorgang zutrauen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte AMD bringt RX 5600 XT im Januar
  2. Grafikkarte Radeon RX 5600 XT hat 2.304 Shader und 6 GByte Speicher
  3. Radeon RX 5500 XT (8GB) im Test Selbst mehr Speicher hilft AMD nicht

  1. Staatssekretäre: Versorgungsstand Telefónicas "dramatischer als bei anderen"
    Staatssekretäre
    Versorgungsstand Telefónicas "dramatischer als bei anderen"

    Der Beirat der Bundesnetzagentur hat nicht nur die Telefónica wegen ihres Rückstands beim LTE-Ausbau kritisiert. Auch Vodafone und die Telekom hätten viel nachzuholen, heißt es.

  2. Nintendo: Pokémon Home Premium kostet 16 Euro im Jahr
    Nintendo
    Pokémon Home Premium kostet 16 Euro im Jahr

    Statt 30 können 6.000 Monsterchen gelagert werden: Im Februar 2020 soll die Verwaltungs-App Pokémon Home für Smartphones, Tablets und Nintendo Switch erscheinen. Selbst sparsame Spieler dürften langfristig kaum ohne die Premiumversion auskommen.

  3. Bestandsdaten: Justizministerin hält an Passwortherausgabe fest
    Bestandsdaten
    Justizministerin hält an Passwortherausgabe fest

    Die Pläne für die Herausgabe von Passwörtern an Behörden beunruhigen Datenschützer und Netzaktivisten. Zwar will die Bundesjustizministerin nun ihren Gesetzentwurf ändern, doch ganz verzichten will sie auf die Herausgabe nicht.


  1. 18:14

  2. 17:33

  3. 17:09

  4. 16:00

  5. 15:44

  6. 14:37

  7. 14:21

  8. 13:56