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@Golem - elliptische Nadelköpfe

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  1. @Golem - elliptische Nadelköpfe

    Autor: ich auch 30.11.09 - 14:25

    sind gerade nicht so gut fürs Scratchen geeignet und haben durch die geringere Auflagefläche auch höheren Plattenverschleiß. Sie kommen durch ihre Form aber besser in die feinen bereiche welche die Höhen abbilden hinein, und haben dadurch besseren klang. Ich seh schon wieder so ein gerücht aufkommen das niemals wieder totzukriegen ist...

  2. Re: @Golem - elliptische Nadelköpfe

    Autor: ich auch 30.11.09 - 14:30

    http://www.elevator.de/product_info.php/info/p851-Tonabnehmer-Ortofon-DJ-S-Concorde.html

    Ich weiss, etwas armselig hier den elevator zu zitieren, aber was ihr meint war ein spherischer Tonabnehmer. Im Rundfunk wird allerdings selten gescratcht, aber der Klang ist wichtig, weswegen dort tatsächlich elliptische Tonabnehmer verwendet werden.

    Und wo wir grade dabei sind: beim Scratchen wird nicht die nadel von rechts nach links geschleudert, sondern die Platte vor und zurück bewegt. Da habt Ihr zwar nichts falsches behauptet, aber in weiser voraussicht wollte ich das auch schonmal klarstellen...

  3. Re: @Golem - elliptische Nadelköpfe

    Autor: nie (Golem.de) 30.11.09 - 14:38

    Ja, nur sind die sphärischen Nadeln eine recht neue Erfindung. Die elliptischen, die sich auch fürs Back-Cueing im Studio eignen, gab es schon vorher.

    Nico Ernst
    Redaktion Golem.de

  4. Re: @Golem - elliptische Nadelköpfe

    Autor: ich auch 30.11.09 - 14:47

    Und welche Form hatten dann die übrigen Tonabnehmer mit denen das Scratiching nicht funktioniert? Dreieckig - in die eine richtung verhaken sie?

  5. Re: @Golem - elliptische Nadelköpfe

    Autor: DJ got no skill 30.11.09 - 17:49

    ich auch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und welche Form hatten dann die übrigen Tonabnehmer mit denen das
    > Scratiching nicht funktioniert? Dreieckig - in die eine richtung verhaken
    > sie?


    fast ^^ aber es is schon richtig dass zuerst elliptische genutzt wurden. die restlichen nadeln damals waren nur für eine laufrichtung bestimmt und haben vinyl sehr angenagt wenn man zurückgezogen hat.

  6. Re: @Golem - elliptische Nadelköpfe

    Autor: AlecTron 30.11.09 - 21:40

    ich auch schrieb:


    > Und wo wir grade dabei sind: beim Scratchen wird nicht die nadel von rechts
    > nach links geschleudert, sondern die Platte vor und zurück bewegt.


    Na ja . Für den DJ, der Mitte der 90er begonnen hat, mag das stimmen.
    Betagtere DJ'S ( Q Bert z.B.) haben auch beim "scratchen" auch schon mal die Nadel von rechts nach links "geschleudert" ;o)

    http://www.youtube.com/watch?v=u2ZFsQjaOTI

  7. Re: @Golem - elliptische Nadelköpfe

    Autor: alter Mann 01.12.09 - 00:31

    nie (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, nur sind die sphärischen Nadeln eine recht neue Erfindung.

    Wie bitte?

    Was ist denn an z. B. Denon DL 103, Ortofon SPU oder EMT TSD 15 SPH neu?
    Der sphärische Schliff (Rundschliff) mit 25 µm Verrundung war der erste quasi-standardisierte Schliff den es gab (Denon DL 103 z. B. von 1963).
    Erst später kamen dann die elliptischen Schliffe auf, um die Höhen besser wiedergeben zu können.
    Einige Hersteller haben auch Spezialschliffe wie z. B. Micro-Ridge (Shibata), Fine-Line, Biradial oder van den Hul eingeführt, um der bei elliptischen Nadelschliffen, der kleineren Flankenradien wegen, auftretenden höheren Abnutzung entgegenzuwirken. Die zum Spitzenklasse-System Shure V15V xMR gehörende Nadel hat z. B. einen Micro-Ridge MASAR Schliff, der bei hervorragender Höhenwiedergabe eine sehr niedrige Abnutzung möglich macht.
    Ein Bild dieses Nadelschliffs ist dort zu sehen: http://www.supertube.de/V15V/V15Dat.jpg

  8. Re: @Golem - elliptische Nadelköpfe

    Autor: cgb 02.12.09 - 16:01

    Tja, wie alter Mann bereits geschrieben hat: die sphärischen Nadeln waren zuerst da. Elliptische Nadeln fanden erst in den 70ern Verbreitung.
    Im Rundfunk wurden immer sphärische Nadeln genutzt. Aus Gründen der Betriebssicherheit wurden nämlich Auflagekräfte über 3 Gramm gefahren, ausserdem war das Back-Cueing unerlässlich, um Songs genau am Beginn starten zu können. Rundfunklaufwerke wie EMT hatten dafür sogar eine Automatikfunktion, die bei Drücken des CUE-Schalters den Plattenteller um eine Viertelumdrehung zurückfuhren (benötigte Hochlaufzeit), um dann bei Drücken von START den Teller anzufahren und das Ausgangssignal bis zum erreichen der gewünschten Stelle und der Nenndrehzahl stummzuschalten. Damit wurde das "Hochjaulen" vermieden.
    Ausserdem ist bei Mittelwelle sowieso, aber auch bei UKW der Frequenzgang nach oben so begrenzr, dass eine (gute) sphäriche Nadel völlig reicht.

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