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IMHO ist Gentoo die beste Distro

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  1. Re: IMHO ist Gentoo die beste Distro

    Autor: Der braune Lurch 02.01.10 - 13:05

    Ich verstehe die Argumentation hier nicht. Ich habe niemals gesagt, Gentoo sei für Anfänger besonders leicht zu installieren. Den Anspruch haben andere. Ich habe gesagt (wenn auch verkürzt): Wer noch niemals Gentoo installiert hat, ist meines Wissens nach am besten dran, einfach die Befehle aus dem Handbuch abzutippen. Es soll ja sogar Leute geben, bei denen war Gentoo die erste Distribution überhaupt. Das waren damals auch Anfänger, aber sie wollten halt eine Distribution, die nicht Anfängerfreundlich ist, sondern bei dem man tiefen Einblick in das System erhält. Daraus nun abzuleiten, Gentoo sei für jeden Anfänger das richtige, ist totaler Unsinn. Gentoo muss man schon wollen.

    > Alles, was die Kommandozeile oder das Bearbeiten einer Konfigurationsdatei benötigt, schießt jeden Unbedarften direkt zu Windows oder Mac.

    Gentoo ist halt für Enthusiasten. Wer das Installationsmedium einlegen will und danach sofort arbeiten will, sollte eben zu Windows, Mac OS oder einer der Distributionen gehen, die im Artikel erwähnt sind - Mandriva, Ubuntu, SuSE, alle haben sie das Ziel, besonders einfach nutzbar zu sein. Einfach zu installieren. Aber ob man nachher so viel weiß wie nach Gentoo, ist hochgradig fraglich. Aber darum geht es bei denen ja auch nicht und diese Diversität ist eine Stärke von Linux.

    ------------------------------
    Der Molch macht's.
    ------------------------------

  2. Re: IMHO ist Gentoo die beste Distro

    Autor: Forkbombe 02.01.10 - 17:24

    cccccccccccccccc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Forkbombe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Einmal Gentoo User, immer Gentoo User. Ich habe schon oft versucht mich
    > mit
    > > anderen Distros anzufreunden, immer gab es Sachen, die mich so dermaßen
    > > störten, dass ich schnell wieder zurückgekrochen bin.
    >
    > [ ] Du hast verstanden worum es in dem Artikel geht.
    > Geh' weg.
    > Bleib im 2009. Im 2010 hat's keine Platz fuer solche ********.

    Ich habe verstanden um was es in dem Artikel geht. Es geht um Linux Distros, und dieser Kommentar spiegelt meine persönliche Meinung wider. Kein Grund also gleich ausfallend zu werden. Einen derartigen Hass kann nur ein Debian Stable User verspüren :D

    BTW Checkboxen im Multiple-Choice-Style zu machen ist sooooo 2008 :)

  3. Re: IMHO ist Gentoo die beste Distro

    Autor: spanther 02.01.10 - 19:12

    Der braune Lurch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe die Argumentation hier nicht. Ich habe niemals gesagt, Gentoo
    > sei für Anfänger besonders leicht zu installieren. Den Anspruch haben
    > andere. Ich habe gesagt (wenn auch verkürzt): Wer noch niemals Gentoo
    > installiert hat, ist meines Wissens nach am besten dran, einfach die
    > Befehle aus dem Handbuch abzutippen. Es soll ja sogar Leute geben, bei
    > denen war Gentoo die erste Distribution überhaupt. Das waren damals auch
    > Anfänger, aber sie wollten halt eine Distribution, die nicht
    > Anfängerfreundlich ist, sondern bei dem man tiefen Einblick in das System
    > erhält. Daraus nun abzuleiten, Gentoo sei für jeden Anfänger das richtige,
    > ist totaler Unsinn. Gentoo muss man schon wollen.

    Diese Einblicke in die Prozesse bekam ich auch dadurch, muss ich ganz ehrlich zugeben und sagen! :)
    Aber ich kann es halt nicht empfehlen um es als festes Haupt OS zu verwenden. Man hätte zuviel zu basteln und wäre dazu gezwungen, jedesmal bevor man etwas neues eingerichtetes nutzen kann.
    Wenn man sich Ubuntu zB. installiert und in einer VM dann Gentoo nutzt um nebenbei des öfteren mal zu üben und zu lernen, dann bietet Gentoo einen großen Nutzen! :)
    Wenn man dem Handbuch folgt! ^^
    Aber als ich Gentoo auf meinem Laptop probiert hatte und dann den ganzen Abend stundenlang da rumprobierte weil was aus der Anleitung nicht genau "so" wollte wie beschrieben, habe ich verzweifelt und gefrustet den Lappy weggelegt und bin eingeschlafen. War ein eher mieses Gefühl und das Laptop war die ganze Zeit unproduktiv tot, weil halt kein OS drauf war womit man arbeiten konnte...

    NIEMALS mit Gentoo anfangen!!!
    Wenn man den Schritt wagen will, lieber so wie oben beschrieben erstmal in Gentoo einüben aber sich den Weg einer funktionierenden Oberfläche ermöglichen! Erst mal üben und nicht ins kalte Wasser springen!
    Dein Einwand wenn man damit anfängt wäre es am besten, kann ich deshalb auch nicht zustimmen. Gerade wenn man zB. Ubuntu benutzt muss man sich doch wohl kaum irgendwo groß einlernen, was einen später wieder hindern könnte! Mit Apt kommt man noch nicht einmal in Berührung, wenn man nur die GUI Möglichkeiten nutzt und ganz normal auf/mit dem Desktop arbeitet! :)

    > > Alles, was die Kommandozeile oder das Bearbeiten einer
    > Konfigurationsdatei benötigt, schießt jeden Unbedarften direkt zu Windows
    > oder Mac.

    > Gentoo ist halt für Enthusiasten.

    Und genau deswegen für "Anfänger" und einfache "Nutzer" die es logischerweise nach der Einstufung einfach nur benutzen möchten um ihre Sachen zu machen, extrem ungeeignet! :)
    Da muss schon ein Wille zum Konfigurieren und basteln vorhanden sein! ^^

    > Wer das Installationsmedium einlegen will
    > und danach sofort arbeiten will, sollte eben zu Windows, Mac OS oder einer
    > der Distributionen gehen, die im Artikel erwähnt sind - Mandriva, Ubuntu,
    > SuSE, alle haben sie das Ziel, besonders einfach nutzbar zu sein. Einfach
    > zu installieren. Aber ob man nachher so viel weiß wie nach Gentoo, ist
    > hochgradig fraglich. Aber darum geht es bei denen ja auch nicht und diese
    > Diversität ist eine Stärke von Linux.

    So ist es! :)
    Aber der Sprung ins kalte Wasser mit Gentoo kann für die meisten Leute zum Frusterlebnis werden, wonach sie sich nie mehr damit befassen wollen und Linux als Frickelei abtun werden ohne ihm auch nur noch einmal eine Chance zu geben! :(
    Das sollte man vermeiden und deswegen erstmal fertige und gut funktionierende Desktops nutzen aus anderen Distros, die wirklich wie aus einem Ei gebacken funktionieren und abgestimmt sind auf Nutzerbedürfnisse! :)

    Damit der Nutzer sieht, was Linux kann und wo seine Stärken sind. Das Linux eben mehr ist als reines gefrickel! Genau diesen Eindruck bekäme der Anfänger aber, wenn er Gentoo nimmt zum Anfang und vorher noch nichts fertiges rundes laufen gesehen und getestet hat um die Power mal genießen zu können! :)

  4. Re: IMHO ist Gentoo die beste Distro

    Autor: spanther 02.01.10 - 19:27

    Bruno Bär schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bruno Bär schrieb:
    >
    > > Keine Ahnung, was bei dem genau los war.
    >
    > Bei dem spanther meine ich. ;)

    Ähm... :)

    Ich habe einfach die Partitionen eingerichtet, den Kernel geladen und gebacken. Dann den Bootloader installiert. Danach habe ich noch KDE kompiliert aber beim Start streikte dann der X Server und im Tutorial gab es keine Hilfe zu diesem Problem, welche mir direkt weitergeholfen hätte...

    Ein Weg aber, den ich dort gefolgt hatte führte zu einer Fehlerausgabe in meiner Shell. Komisch nur, das im Handbuch nichts davon stand und es dort ganz normal weiterging! Also scheinbar dort kein Fehler aufgetreten ist während das Handbuch gemacht wurde und alles sauber lief...

    Dann habe ich es aufgegeben, weil ich ohne das Handbuch selbst sowieso nichts hinbekommen hätte und das eben wie schon erwähnt an einer Stelle nicht mehr weiterführte, weil der Weg so nicht funktionierte wie beschrieben...

  5. Re: IMHO ist Gentoo die beste Distro

    Autor: spanther 02.01.10 - 19:30

    Bruno Bär schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keine Ahnung, was bei dem genau los war. Vielleicht sollte er Bug-Reporter
    > werden. ;)

    Klaro ich werde Bug Reporterin! ;)
    Dann finde ich nen Fehler und stehe da doof rum. Höre von anderen nur "ja hier und da selber suchen!" oder was man halt so hört von den "hier lesen und selber denken!" Leuten. Weil genau das sagen sie einem dann -.-

    Als ob ich mir die Lösung aus den Rippen schneiden könnte!!! >.<

    Gott ey...

    Und dann stehe ich da Stunden, Tage oder Wochen ohne ein System dar, nur weil der Fehler noch nicht behoben ist und ich zu nix weiterem komme <.<

    Ne lass mal! O.o

    Die vorkompilierten Versionen in Ubuntu laufen wenigstens, da sie richtig aufeinander angepasst und sauber eingestellt sind so das sie laufen! :)

  6. Re: IMHO ist Gentoo die beste Distro

    Autor: Forkbombe 02.01.10 - 22:43

    spanther schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bruno Bär schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Keine Ahnung, was bei dem genau los war. Vielleicht sollte er
    > Bug-Reporter
    > > werden. ;)
    >
    > Klaro ich werde Bug Reporterin! ;)
    > Dann finde ich nen Fehler und stehe da doof rum. Höre von anderen nur "ja
    > hier und da selber suchen!" oder was man halt so hört von den "hier lesen
    > und selber denken!" Leuten. Weil genau das sagen sie einem dann -.-
    >
    > Als ob ich mir die Lösung aus den Rippen schneiden könnte!!! >.<
    >
    > Gott ey...
    >
    > Und dann stehe ich da Stunden, Tage oder Wochen ohne ein System dar, nur
    > weil der Fehler noch nicht behoben ist und ich zu nix weiterem komme <.<
    >
    > Ne lass mal! O.o
    >
    > Die vorkompilierten Versionen in Ubuntu laufen wenigstens, da sie richtig
    > aufeinander angepasst und sauber eingestellt sind so das sie laufen! :)

    Aus diesem Grund nutze ich aber auf meinem "Desktop System" kein Linux, sondern ein ordentliches Desktopbetriebssystem wie Mac OS X oder Windows. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass man gerade bei neuer Hardware das Problem hat, dass diese nicht erkannt wird oder irgendwas nicht so funktioniert, wie es soll (was ja natürlich keinesfalls die Schuld von Linux sein muss) - genau DANN muss man doch meistens selbst Hand anlegen, sei es Flutschbuntu, Suse oder Fedora, und das widerspricht doch dann wieder der gestellten Anforderung, einfach nur "arbeiten zu wollen"

  7. nee, lass ma

    Autor: looool 03.01.10 - 00:20

    habe knappe 3 jahre gentoo genutzt und bin davon reichlich geheilt.
    es bietet gegenüber binär-distris keine nennenswerten vorteile und die vielen nachteile können einen in den wahnsinn treiben. ich will ein os einfach nur nutzen und nicht selbst dran entwickeln. :)

    vor jahren war gentoo toll - man bekam immer die allerneuste software - das bieten andere distris inzwischen auch.

    lustige sachen wie cedega/winex verschwanden ausm portage, weil es zu einfach für den anwender war und so keiner den dreck mehr bezahlen wollte.

    man konnte sich schön sein system bis zum geht nicht mehr zerschiessen, wenn irgendwelcher murks im portage gelandet ist.

    eine neuinstallation ist nach wie vor großer fummelkram. wie bereits erwähnt - ich möchte ansich nur linux nutzen und nicht zum guru mutieren. :)

    ich nutze jetzt seit einigen jahren auf ein paar rechnern suse und auf anderen kubuntu. auch wenn mir letzteres etwas suspekt ist - da steckt jemand millionen $ rein, ohne dass zu erkennen ist, wo das geld wieder reinkommen soll? wer ist dieser typ? jesus? :D

  8. Re: IMHO ist Gentoo die beste Distro

    Autor: spanther 03.01.10 - 01:00

    Forkbombe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aus diesem Grund nutze ich aber auf meinem "Desktop System" kein Linux,
    > sondern ein ordentliches Desktopbetriebssystem wie Mac OS X oder Windows.
    > Meine Erfahrung hat gezeigt, dass man gerade bei neuer Hardware das Problem
    > hat, dass diese nicht erkannt wird oder irgendwas nicht so funktioniert,
    > wie es soll (was ja natürlich keinesfalls die Schuld von Linux sein muss) -
    > genau DANN muss man doch meistens selbst Hand anlegen, sei es Flutschbuntu,
    > Suse oder Fedora, und das widerspricht doch dann wieder der gestellten
    > Anforderung, einfach nur "arbeiten zu wollen"

    Also für mich ist Ubuntu auch ein ordentliches Desktop OS! ;)
    Ja bei sehr aktueller Hardware ist Linux meist garnicht zu empfehlen, das stimmt schon! Das liegt aber eher an dem starken Mangel an Support seitens der meisten Hersteller als am OS selbst! ^^

    Wobei, einerseits ja auch logisch, erstmal muss es verbreitet sein. Irgendwie ein Rattenschwanz! :)
    Einer muss also mal den Anfang machen und ich würde sagen die Hersteller der Hardware! Wenn Support besteht, dann läuft das auch ordentlich überall! :)

    Ja im Falle wenn es mal nicht geht und man wieder frickeln muss stimmt das schon. Da hat Linux immernoch ein starkes Defizit das stimmt schon! :)

  9. Anfänger sollten die Klappe halten

    Autor: Semiprofi 03.01.10 - 11:09

    spanther schrieb:

    > Aber ich kann es halt nicht empfehlen um es als festes Haupt OS zu
    > verwenden.

    Man sollte auch nichts empfehlen, das man noch nicht mal installiert bekommen hat.

    Nichts gegen Dich, aber es gibt genügend Leute, die sich mit Gentoo auskennen und es deshalb empfehlen (oder nicht empfehlen).

    Anfänger sollten bei dem Thema einfach die Klappe halten. Meine Meinung.

  10. Re: nee, lass ma

    Autor: Semiprofi 03.01.10 - 11:37

    looool schrieb:

    > lustige sachen wie cedega/winex verschwanden ausm portage, weil es zu
    > einfach für den anwender war und so keiner den dreck mehr bezahlen wollte.

    Daran wird es wohl kaum gelegen haben, wenn ich mir den letzten Beitrag so ansehe:

    http://bugs.gentoo.org/230888

    > man konnte sich schön sein system bis zum geht nicht mehr zerschiessen,
    > wenn irgendwelcher murks im portage gelandet ist.

    Auch das ist Nonsens.

  11. Re: nee, lass ma

    Autor: Gent00 03.01.10 - 12:11

    looool schrieb:

    > man konnte sich schön sein system bis zum geht nicht mehr zerschiessen,
    > wenn irgendwelcher murks im portage gelandet ist.

    ich glaube du hast das prinziep der portage nicht verstanden...
    die portage bietet dir nur die installations quellen an, du kannst ja auch eingene overlays erstellen/einbinden, von daher ist es völlig egal was oder was nicht in der portage ist..

    bei gentoo kannst du einfach alles installieren, ohne größeren aufwand... nicht so wie bei ubunntu oder anderen binary-distris, bei denen du für jedes paket das nicht im apt-cache oder einem deiner quellen zu finden ist einen riesen konfigurations/kompilierungs und compiler-anpassungs aufwand aufwenden musst um es dann ggf. doch ans laufen zu bringen. das ist bei gentoo einfacher, da das erste was du in deinem system einstellst dein compiler ist... (C/CX/USE-FLAGS, etc.)

    von daher kannst du auch, nachdem du dein system erfolgreich geschrottet hast, schnell mit ner liveCD/DVD/USB in dein sys chrooten und alles reparieren.. was bei debian-derivaten,suse,redhat,etc. nicht ganz so einfach ist.. ;)

    btw. hat schonmal jemad versucht unter ubuntu gnome oder KDE from source zu builden? ;)
    schätze das der aufwand da ins unermessliche steigt(allein der kionfigurationsaufwand der abhängigkeiten).


    naja als gentoo-user braucht man halt gedult, was das warten auf die fertigstellung eines kompillier-prozesses anbelangt. und natürlich die lust am lernen, denn bei gentoo lernt man täglich, wenn man sich mit seinem system auseinandersetzt, etwas neues dazu, was bei anderen distris(ubunut,suse,redhat,etc.) durch die grafischen einstellungsmöglichkeiten garnicht abgedeckt werden kann! denn configs sind weitaus mächtiger als GUIs!

    in dem sinne RTFM!

    ein kleiner gentoo-user

  12. Re: Anfänger sollten die Klappe halten

    Autor: spanther 03.01.10 - 13:33

    Semiprofi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man sollte auch nichts empfehlen, das man noch nicht mal installiert
    > bekommen hat.

    Richtig!

    > Nichts gegen Dich, aber es gibt genügend Leute, die sich mit Gentoo
    > auskennen und es deshalb empfehlen (oder nicht empfehlen).

    Schön für sie! Es ist trotzdem nichts für einfache Anwender und Einsteiger! Sondern nur für Leute die sich in den Kern einlernen wollen und dazu bereit sind, vor größere Probleme zu stoßen und diese mühsam bearbeiten zu wollen! Das ist nichts für einen einfachen Anwender Desktop! MEINE Meinung, als Anwenderin!

    > Anfänger sollten bei dem Thema einfach die Klappe halten. Meine Meinung.

    Bitte? Aber sonst bist du noch ganz sauber? Es ging hier um Benutzerfreundliche Distros und genau dazu ist meine Aussage es sei ungeeignet absolut richtig! Was soll deine Überheblichkeit? Glaubst du, du kannst besser beurteilen was für Anfänger geeignet ist als ein Anfänger selbst, der einiges ausprobiert hat und klar definiert hat warum und weshalb etwas nicht für "normale Benutzer" geeignet ist?

  13. Re: nee, lass ma

    Autor: spanther 03.01.10 - 13:38

    Gent00 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > in dem sinne RTFM!
    >
    > ein kleiner gentoo-user

    Ja RTFM scheint so ein Lieblingsspruch der Gentoo'ler zu sein, wie ich auch schon schmerzlichst herausfinden durfte! *g*

  14. Re: Anfänger sollten die Klappe halten

    Autor: Semiprofi 03.01.10 - 14:37

    spanther schrieb:

    > Glaubst du, du
    > kannst besser beurteilen was für Anfänger geeignet ist als ein Anfänger
    > selbst, der einiges ausprobiert hat und klar definiert hat warum und
    > weshalb etwas nicht für "normale Benutzer" geeignet ist?

    Kurze Antwort:

    Ja, das kann ich besser beurteilen.

  15. Re: nee, lass ma

    Autor: Schnuffel 03.01.10 - 21:28

    > bei gentoo kannst du einfach alles installieren, ohne größeren aufwand...
    > nicht so wie bei ubunntu oder anderen binary-distris, bei denen du für
    > jedes paket das nicht im apt-cache oder einem deiner quellen zu finden ist
    > einen riesen konfigurations/kompilierungs und compiler-anpassungs aufwand
    > aufwenden musst um es dann ggf. doch ans laufen zu bringen. das ist bei
    > gentoo einfacher, da das erste was du in deinem system einstellst dein
    > compiler ist... (C/CX/USE-FLAGS, etc.)

    Das kann ich so nicht bestätigen. Ich habe einige Jahre lang Gentoo auf den firmeninternen Servern eingesetzt und musste feststellen, dass diese Entscheidung damals nicht die cleverste gewesen ist.

    Updates dauern einfach jedes Mal eine ganze Weile und durch die "rolling releases" stößt man häufiger auf nicht mehr funktionierende Konfigurationen, weil sich an der Syntax der Konfigurationsdateien von Paket X in Version A zu Version B etwas verändert hat. Ganz zu schweigen von irgendwelchen Abhängigkeiten, die Portage nicht selbständig auflösen kann. Das ist zwar in letzter Zeit etwas besser geworden, aber so gut wie in einer Distribution mit festen Release-Zyklen funktioniert es IMHO immer noch nicht.

    Pakete die in keinem Repository sind kann ich unter Debian ähnlich leicht selbst kompilieren, wie unter Gentoo. Der einzige Unterschied ist, dass Gentoo die nötigen dev-Pakete aus Prinzip schon installiert hat, während ich das unter Debian selbst machen muss. Auch unter Gentoo kann es passieren, dass mal ein exotisches Paket fehlt und du eine nicht paketierte Anwendung nicht übersetzen kannst. Das ist in meinen Augen ein an den Haaren herbeigezogenes Argument für Gentoo, was du hier anbringst. ;)

    > von daher kannst du auch, nachdem du dein system erfolgreich geschrottet
    > hast, schnell mit ner liveCD/DVD/USB in dein sys chrooten und alles
    > reparieren.. was bei debian-derivaten,suse,redhat,etc. nicht ganz so
    > einfach ist.. ;)

    Was ist daran nicht einfach, in z.B. ein Debian-System zu chrooten und es zu reparieren? Mir gelingt das genauso einfach, wie es unter Gentoo funktioniert.

    > btw. hat schonmal jemad versucht unter ubuntu gnome oder KDE from source zu
    > builden? ;)
    > schätze das der aufwand da ins unermessliche steigt(allein der
    > kionfigurationsaufwand der abhängigkeiten).

    Das ist natürlich ein Argument für Gentoo, aber mal ganz ehrlich: Wie oft macht man das? Ich bin bisher immer mit den mitgelieferten bzw. zurückportierten Versionen für eine Distribution zurechtgekommen.

    Wenn ich im Debian Stable-Zweig etwas nicht finde bzw. die Version ein Feature noch nicht hat, welches ich benötige (zuletzt ging's mit so mit dem rsyslog in Lenny), dann nehme ich halt die Version von backports.org. Geht viel schneller, als das Kompilieren unter Gentoo.

    > naja als gentoo-user braucht man halt gedult, was das warten auf die
    > fertigstellung eines kompillier-prozesses anbelangt.

    Oh ja. Viel Geduld. Auch auf aktuellen Systemen können schon mal ein paar Stunden für das Update einer Desktop-Umgebung drauf gehen.

    > und natürlich die lust
    > am lernen, denn bei gentoo lernt man täglich, wenn man sich mit seinem
    > system auseinandersetzt, etwas neues dazu

    Das ist nicht nur bei Gentoo so. Wenn man etwas lernen möchte, dann kann man das auch unter allen anderen Distributionen tun. Ohne, dass man ständig auf den Compiler warten muss, wenn man ein neues Paket installiert. Aber vielleicht ist es ja auch die Vorfreude die sich breit macht, während man darauf wartet, dass der "emerge -atv XYZ"-Aufruf endlich mit der Arbeit fertig ist, die es ausmacht, Gentoo einzusetzen. ;)

    > denn configs sind weitaus mächtiger als GUIs!

    Ja, aber configs gibt es nicht nur unter Gentoo. Extreme Wartezeiten bei Updates und/oder Paket-Installationen jedoch schon. ;)

    Es gibt sicher Einsatzgebiete für Gentoo-Linux und wenn du mich vor ein paar Jahren gefragt hättest, hätte ich bestimmt auch ein paar Argumente dafür gefunden, aber mittlerweile sagt mir meine Erfahrung, dass es für mich und auch für den Einsatz bei uns in der Firma keinen Grund gibt, auf Gentoo zu setzen. Debian läuft genauso performant und macht weitaus weniger Stress bei Sicherheitsupdates.

    Die Idee, Gentoo dauerhaft auf meinem Desktop einzusetzen, habe ich schnell verworfen, denn selbst mit angeschlossener Compiler-Farm (mit distcc) dauern Updates einfach viel zu lange.

  16. Re: nee, lass ma

    Autor: spanther 04.01.10 - 01:15

    Schnuffel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist nicht nur bei Gentoo so. Wenn man etwas lernen möchte, dann kann
    > man das auch unter allen anderen Distributionen tun. Ohne, dass man ständig
    > auf den Compiler warten muss, wenn man ein neues Paket installiert. Aber
    > vielleicht ist es ja auch die Vorfreude die sich breit macht, während man
    > darauf wartet, dass der "emerge -atv XYZ"-Aufruf endlich mit der Arbeit
    > fertig ist, die es ausmacht, Gentoo einzusetzen. ;)

    > configs gibt es nicht nur unter Gentoo. Extreme Wartezeiten bei
    > Updates und/oder Paket-Installationen jedoch schon. ;)

    Und genau aus diesem Grund sehe ich keine Verwendung für Gentoo! :)
    Das wird ein Fanboy der sich sonst nur langweilt vor dem fertigen PC natürlich nie akzeptieren können. Denn dieser fühlt sich ja "1337" während er dort etwas tut, was andere nicht kennen. Wenn man dann schon mit ansieht, das es manchmal sogar schon in religiöse Züge schweift, empfinde ich das als außenstehende Person schon als ziemlich krank! :D

    Ganz zu schweigen von der verschwendeten Lebenszeit, während man selbst kompiliert anstatt fertige Produkte einzusetzen! :)

    Für einige Wichtigtuer wird das sicher der heilige Gral sein, für die meisten aber einfach nur nervig und überflüssig. Da findet man schon das andere Distros weiter sind und man freut sich das sie einem Arbeit abnehmen und einfach nur funktionieren, anstatt eine Baustelle zum basteln darzustellen! :)

  17. Re: nee, lass ma

    Autor: Peking-Ente 04.01.10 - 01:20

    Gentoo: Hört sich an wie der Ideale Zeitpunkt einzusteigen!

  18. Re: IMHO ist Gentoo die beste Distro

    Autor: GratisGratisGratis 04.01.10 - 10:57

    > Wenn man deswegen dann in den Chat geht,
    > wird direkt rumgeranzt, das man sich fühlt als wäre die Elite unter sich
    > und würde Anfänger hassen...
    >
    > Ziemlich harte Gesellschaft, ne so stelle ich mir keine
    > Einsteigerfreundliche Distribution vor, tut mir leid! :)

    Kann ich nicht nachvollziehen. Kenne den Chat zwar nicht, aber im Forum (http://forums.gentoo.org/viewforum.php?f=28) herrscht ein sehr freundlicher Umgangston und jedem Einsteiger wird dort freundlich unter die Arme gegriffen.

  19. Re: nee, lass ma

    Autor: GratisGratisGratis 04.01.10 - 11:12

    > es bietet gegenüber binär-distris keine nennenswerten vorteile

    Doch. Rolling Updates, individuelle Anpassung aller Pakete an den eigenen Bedarf, sowie diverse Pakete, die Binärdistris aus lizenzrechtlichen Gründen nicht anbieten dürfen / wollen (Font-Rendering, Codecs).

    > vor jahren war gentoo toll - man bekam immer die allerneuste software - das
    > bieten andere distris inzwischen auch.

    Das Wettrüsten um die aktuellsten Versionen treibt mittlerweile seltsame Blüten. Wenn man sich anguckt was für ein unstabiler Beta-Schrott mittlerweile in den "Mainstream"-Distris landet, bin ich froh, dass es bei Gentoo noch ein halbwegs funktionierendes Konzept von stabilen und unstabilen Paketen gibt.

    > lustige sachen wie cedega/winex verschwanden ausm portage, weil es zu
    > einfach für den anwender war und so keiner den dreck mehr bezahlen wollte.

    Gentoos Fehler: Es war zu einfach, Cedega zu installieren. Junge Junge, welch goldige Argumentation...

    > eine neuinstallation ist nach wie vor großer fummelkram.

    Mittlerweile ist das eigentlich ziemlich zügig erledigt. Im Gegensatz zu früher kriegt man heute ein fertiges Stage3-Image serviert und muss noch nichtmal alles neukompilieren.
    Die Erstinstallation geht heute _deutlich_ schneller als vor einigen Jahren.

    > ich nutze jetzt seit einigen jahren auf ein paar rechnern suse und auf
    > anderen kubuntu.

    Hab Ubuntu auch mal angetestet, bin aber überhaupt nicht damit klargekommen. Jedem Tierchen sein Wie-auch-immer-man-das-schreibt...

  20. Die Besserwisserei nervt

    Autor: Besserer Wisser 04.01.10 - 11:18

    spanther schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schnuffel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist nicht nur bei Gentoo so. Wenn man etwas lernen möchte, dann kann
    > > man das auch unter allen anderen Distributionen tun. Ohne, dass man
    > ständig
    > > auf den Compiler warten muss, wenn man ein neues Paket installiert. Aber
    > > vielleicht ist es ja auch die Vorfreude die sich breit macht, während
    > man
    > > darauf wartet, dass der "emerge -atv XYZ"-Aufruf endlich mit der Arbeit
    > > fertig ist, die es ausmacht, Gentoo einzusetzen. ;)
    >
    > > configs gibt es nicht nur unter Gentoo. Extreme Wartezeiten bei
    > > Updates und/oder Paket-Installationen jedoch schon. ;)
    >
    > Und genau aus diesem Grund sehe ich keine Verwendung für Gentoo! :)

    Und wen interessiert das, ob jemand, der noch nicht mal eine richtige Installation zusammengebracht hat, keine Verwendung für Gentoo sieht, weil die Compilierung zu lange dauert?

    > Für einige Wichtigtuer wird das sicher der heilige Gral sein, für die
    > meisten aber einfach nur nervig und überflüssig.

    Warum Compilieren Vorteile hat und welche, wurde in diesem Thread schon längst genannt. Das Compilieren selbst hat wiederum den Preis der Wartezeit. Die nur am Anfang etwas lange ist, was jemand, der Gentoo nur angetestet hat wie Du, vielleicht nicht nachvollziehen kann. Im Betrieb dauert das (von Ausnahmen abgesehen) wirklich nicht so lange, wie Du denkst.

    Du solltest Dich wirklich über etwas äußern, was Du auch richtig von der Praxis her kennst. Ich kann Deine Kritik nachvollziehen, dass die Installation nicht so einfach ist wie bei Ubuntu und man evtl. irgendwo hängenbleibt. Aber das ist bei so ziemlich jeder Distribution auch so, auch wenn Du persönlich dort keine Probleme hast. Dafür haben dann eben dort andere welche.

    Also was soll das Rumrotzen auf Gentoo, weil man es mal angetestet hat und es nicht sofort auf den Arm gesprungen ist?

    Nicht nur diese Besserwisserei nervt, sondern auch Deine Bezeichnungen wie "Wichtigtuer" für Leute, die das Compilieren zu schätzen wissen.

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Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

Transport Fever 2 angespielt: Wachstum ist doch nicht alles
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Wesentlich mehr Umfang, bessere Übersicht dank neuer Benutzerführung und eine Kampagne mit 18 Missionen: Das Schweizer Entwicklerstudio Urban Games hat Golem.de das Aufbauspiel Transport Fever 2 vorgestellt - bei einer Bahnfahrt.
Von Achim Fehrenbach

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  2. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
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Raumfahrt: Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen
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Seit Donnerstag senden die Satelliten des Galileo-Systems keine Daten mehr an die Navigationssysteme. SAR-Notfallbenachrichtigungen sollen aber noch funktionieren. Offenbar ist ein Systemfehler in einer Bodenstation die Ursache. Nach fünf Tagen wurde die Störung behoben.

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  1. X-Pay: Deutsche Banken erwägen Zusammenlegung von Zahlungsdiensten
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    Einem Medienbericht zufolge wollen die deutschen Geldhäuser gegen die Tech-Konzerne ihre eigenen Zahlungsdienste bündeln. Das System wird derzeit unter dem Arbeitstitel X-Pay entwickelt.

  2. Apple: iOS 12.4 mit iPhone-Migrationsfunktion ist da
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    Apple hat mit iOS 12.4 das vierte Update seines mobilen Betriebssystems iOS 12 für iPhones, iPads und den iPod Touch veröffentlicht. Es bietet eine kabellose Migrationsfunktion und Unterstützung für Apples kommende Kreditkarte, die Apple Card.

  3. CO2: Wie Kohlebergwerke zum Klimaschutz beitragen können
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    Wie Kohlebergwerke zum Klimaschutz beitragen können

    Der Wärmesektor verursacht immense Mengen CO2. Um die Klimaziele zu erreichen, muss er dringend umgebaut werden. Ein Pilotprojekt in Aachen zeigt nun, dass ausgediente Kohlebergwerke einen wichtigen Beitrag leisten könnten.


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