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  5. › Durchblick im Linux-Dschungel

Zu viele Systeme?

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  1. Zu viele Systeme?

    Autor: Anonymer Nutzer 31.12.09 - 00:36

    Wer so etwas behauptet der mag es grau in grau und liebt die abhängigkeit.

    Ich denke dass es gerade die vielfalt ist, welche zu neuen entwicklungen beträgt und nicht eine monotomie. Egal in welchen lebenbereichen.

  2. Re: Zu viele Systeme?

    Autor: Einfalt 31.12.09 - 01:10

    Eine Vielfalt, wo wenige Leute an vielen Projekten arbeiten und nicht vorankommen ist auch nicht wirklich sinnvoll...

  3. Re: Zu viele Systeme?

    Autor: Hello_World 31.12.09 - 03:33

    firehorse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer so etwas behauptet der mag es grau in grau und liebt die abhängigkeit.
    Blödsinn. Wer so etwas behauptet, hat erkannt, dass die vielen Linuxdistris mehr schaden als nützen. Die Unterschiede zwischen den Distris sind nicht groß genug, um einen wirklich nennenswerten Unterschied zu machen, aber sie reichen, um alles mögliche irgendwie inkompatibel zu machen. Vernünftiges Software-Deployment für Drittanbieter ist unter Linux nach wie vor nicht möglich, und daran hat sich seit Jahren überhaupt nichts getan.

  4. Re: Zu viele Systeme?

    Autor: Der Kaiser! 31.12.09 - 13:56

    > Die Unterschiede zwischen den Distris sind nicht groß genug, um einen wirklich nennenswerten Unterschied zu machen, aber sie reichen, um alles mögliche irgendwie inkompatibel zu machen.

    > Vernünftiges Software-Deployment für Drittanbieter ist unter Linux nach wie vor nicht möglich, und daran hat sich seit Jahren überhaupt nichts getan.
    Hersteller sollen Ubuntu verwenden und gut ist. (Ich weiss selber das Ubuntu nicht der Weissheits letzter Schluss ist. Ich persönlich benutze noch nichtmal Ubuntu.)

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.12.09 13:58 durch Der Kaiser!.

  5. Re: Zu viele Systeme?

    Autor: X_FISH 31.12.09 - 14:10

    Einfalt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Vielfalt, wo wenige Leute an vielen Projekten arbeiten und nicht
    > vorankommen ist auch nicht wirklich sinnvoll...

    Daher galt bzw. gilt weiterhin der Gedanke "Du hast eine Idee wie es besser gehen könnte -> helfe mit oder gibt diese Idee weiter".

    Ansonsten wäre diese Vielfalt nicht entstanden.

    Was es die Kritik anbelangt die Distributionen würden untereinander "inkompatibel werden". Also zwischen SuSE, Debian und Slackware war es vor Jahren auch nicht anders. :)

    Mehr Distributionen mögen nicht wirklich Förderlich für eine Kompatibilität gewesen sein, aber der höhere Verbreitungsgrad (und damit mehr Interesse von Firmen zu entwickeln) lässt Patches sicherlich auch wieder in die diversen einzelnen Projekte einfließen.

    Aus den Patches wiederum profitieren alle Distributionen.

    Wenn nun wieder kommt "aber Ubuntu gibt weniger Patches zurück als Red Hat/Fedora oder Novell-Suse" -> Hauptsache ist doch es kommen welche zurück, oder?

    Soll ich meine Übersetzungstätigkeit an einigen Programmen/Projekten nur deshalb einstellen, weil ich nicht so viel übersetze wie jemand anders? Wohl kaum. :)

  6. Re: Zu viele Systeme?

    Autor: Karlheinz von Wolfenstein 31.12.09 - 14:59

    firehorse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer so etwas behauptet der mag es grau in grau und liebt die abhängigkeit.

    Warum denkt ihr immer nur in Extremen und Gegensätzen?

    Wer nicht 382136 freie Distris will, will nur eine einzige, nicht-freie von der man abhängig ist?
    Wer kein graues Theme will, will automatisch nur Klickibunti?
    Wer SUVs doof findet, fährt nur Smart?
    Wer nicht Links ist, ist automatisch ein Nazi?

  7. Re: Zu viele Systeme?

    Autor: klumpatsch 31.12.09 - 15:01

    X_FISH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einfalt schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eine Vielfalt, wo wenige Leute an vielen Projekten arbeiten und nicht
    > > vorankommen ist auch nicht wirklich sinnvoll...
    >
    > Daher galt bzw. gilt weiterhin der Gedanke "Du hast eine Idee wie es besser
    > gehen könnte -> helfe mit oder gibt diese Idee weiter".

    Soweit die Theorie.
    Leider sieht die Praxis anders aus. Wie so oft bei Linux.

  8. Re: Für manche Leute

    Autor: Anonymer Nutzer 31.12.09 - 15:10

    ...ist die "Freiheit" offendsichtlich durch den eigenen Verstand begrenzt. Etwas was ich nicht nur hier schon öfter feststellen musste.

    Jetzt fragen wir uns doch einmal wie viele Menschen es auf der Erde gibt? Als nächstes wie viele Menschen von denen Zugang zum WWW haben?

    Wenn man das alles zusammenrechnet dann könnten es ruhig noch ein wenig mehr Distributionen sein ;)


    sauberen rutsch ins neue!

  9. Re: Zu viele Systeme?

    Autor: Anonymer Nutzer 31.12.09 - 15:16

    Karlheinz von Wolfenstein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > firehorse schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wer so etwas behauptet der mag es grau in grau und liebt die
    > abhängigkeit.
    >
    > Warum denkt ihr immer nur in Extremen und Gegensätzen?
    >
    > Wer nicht 382136 freie Distris will, will nur eine einzige, nicht-freie von
    > der man abhängig ist?
    > Wer kein graues Theme will, will automatisch nur Klickibunti?
    > Wer SUVs doof findet, fährt nur Smart?
    > Wer nicht Links ist, ist automatisch ein Nazi?

    Wie kommste dadrauf?
    Es war mehr als Anregung/Kritik gedacht. Nicht mehr und nicht weniger. Wer da extreme herauslesen will kann das aber trotzdem gerne tun. Dies ist auch jedem selbst überlassen ;)

    sauberen rutsch ins neue ^^

  10. Re: Zu viele Systeme?

    Autor: Anonymer Nutzer 31.12.09 - 15:26

    klumpatsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > X_FISH schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Einfalt schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Eine Vielfalt, wo wenige Leute an vielen Projekten arbeiten und nicht
    > > > vorankommen ist auch nicht wirklich sinnvoll...
    > >
    > > Daher galt bzw. gilt weiterhin der Gedanke "Du hast eine Idee wie es
    > besser
    > > gehen könnte -> helfe mit oder gibt diese Idee weiter".
    >
    > Soweit die Theorie.
    > Leider sieht die Praxis anders aus. Wie so oft bei Linux.

    Ja ja....wie so oft...

    Frage mich warum ich immer wieder von Problemen mit Treibern usw. von anderen Systemen höre?

    Wohlgemerkt: Ich arebite mit 80% mit Windows und jeweils 10% mit Mac und linux. Habe keine Probleme (mehr) mit Windows, teilsweise aber mit Mac und eigentlich nie mit den Linux-Distros welche ich selbst verwende (Slax/Ubuntu/Salayon/Flux).

    Genau schau es bei mir so aus.

    Desktop: xppro/win7pro/ubuntu
    Media: sabayon
    Netbook: xppro/FluxFlux
    MacBook: OSX
    Stick: FluxFlux/slax

  11. Re: Zu viele Systeme?

    Autor: Dünnsch Heisst 31.12.09 - 15:27

    Hello_World schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > firehorse schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wer so etwas behauptet der mag es grau in grau und liebt die
    > abhängigkeit.
    > Blödsinn. Wer so etwas behauptet, hat erkannt, dass die vielen Linuxdistris
    > mehr schaden als nützen. Die Unterschiede zwischen den Distris sind nicht
    > groß genug, um einen wirklich nennenswerten Unterschied zu machen, aber sie
    > reichen, um alles mögliche irgendwie inkompatibel zu machen. Vernünftiges
    > Software-Deployment für Drittanbieter ist unter Linux nach wie vor nicht
    > möglich, und daran hat sich seit Jahren überhaupt nichts getan.

    Aha, inkompatibel!

    Soso, deshalb kann jeder Mensch mit bisschen Verstand ein Autodesk Maya, Avira, AVG, Scriber, Nero, ETQW, Nvidia Treiber, ATI Treiber usw usf auf jeden Linux (Debian, Fedora, Suse, Gentoo, Arch, Slackware usw usf) zum laufen bekommen?

  12. Re: Zu viele Systeme?

    Autor: mike123 31.12.09 - 15:44

    > Die Unterschiede zwischen den Distris sind nicht
    > groß genug, um einen wirklich nennenswerten Unterschied zu
    > machen, aber sie reichen, um alles mögliche irgendwie
    > inkompatibel zu machen.

    Die Sinnhaftigkeit der vorhandenen Vielzahl an Distributionen kann man durchaus in Frage stellen, was sie aber fördern ist im Endeffekt die Kompatibilität und die Mechanismen (Paketmanager etc.) und diese in 'heterogenen' Systemen (auch wenn es im Kern das selbe Systme ist) zu erreichen.

  13. Re: Zu viele Systeme?

    Autor: Im neuen Jahr wird alles besser 31.12.09 - 16:27

    mike123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Die Unterschiede zwischen den Distris sind nicht
    > > groß genug, um einen wirklich nennenswerten Unterschied zu
    > > machen, aber sie reichen, um alles mögliche irgendwie
    > > inkompatibel zu machen.
    >
    > Die Sinnhaftigkeit der vorhandenen Vielzahl an Distributionen kann man
    > durchaus in Frage stellen, was sie aber fördern ist im Endeffekt die
    > Kompatibilität und die Mechanismen (Paketmanager etc.) und diese in
    > 'heterogenen' Systemen (auch wenn es im Kern das selbe Systme ist) zu
    > erreichen.

    Richtisch! Genau deshalb investiert sogar Microsoft selbst in die Communitys, wenn auch eher verhalten im Gegensatz zu anderen Größen am Markt.

    Letztlich bietet Vielfalt nicht nur neue Ideen, sondern bei offenen Quelltexten auch die Gewissheit zu Verbesserungen. Das ist ja auch ein wesentlicher Bestandteil der Philosophie :)

  14. Re: Zu viele Systeme?

    Autor: ich auch 31.12.09 - 16:58

    Ja, die Qualität des Fernsehprogramms steigt auch mit Anzahl der vorhandenen Sender...

  15. Re: Zu viele Systeme?

    Autor: cropx 31.12.09 - 17:20

    ...es mag ja viele geben, aber verbreitet sind ja dann auch nicht wieder Hunderte.

    Sieht man sich selbst Windows an, so gibt es in den letzten 3 (3 sind ja auch noch ueberall anzutreffen, sogar noch NT 4.0 in manchem Betrieb) Generationen 9, mit den Serverversionen gar 11, 12 und mehr verschiedene 'Flavours'!?

    Und die haben auch eines gemeinsam, den Kernel.

    Klar ist dann da noch das Ding mit den Desktops. Aber auch fuer Windows gibt es verschiedene GUI-Shells; jene Benutzer sind dann aber mehr auf dem Niveau, so das sie mal zu Linux greifen taeten.

    Also sollte man sich darueber nicht allzusehr aufregen; der Markt regelt sich schliesslich von selbst, selbst im Open-Source Bereich. Wer ein Experiment mit seiner eigenen Distribution wagt kann nur daraus lernen, und diese spez. Form von Erfahrung ist es das die non-Profit Bewegung stark macht, und die Person auf dem echten Arbeitsmarkt Charakter verleiht, oder auch nicht.

    Man kann alles schlechtreden, und immer durch eine Rosa Brille kucken.

  16. Re: Zu viele Systeme?

    Autor: Hello_World 01.01.10 - 14:21

    Dünnsch Heisst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aha, inkompatibel!
    Ja, genau.
    > Soso, deshalb kann jeder Mensch mit bisschen Verstand ein Autodesk Maya,
    > Avira, AVG, Scriber, Nero, ETQW, Nvidia Treiber, ATI Treiber usw usf auf
    > jeden Linux (Debian, Fedora, Suse, Gentoo, Arch, Slackware usw usf) zum
    > laufen bekommen?
    Zum laufen kriegt man es vielleicht. Aber z. B. Updates über den Paketmanager funktionieren dann nicht. Das gehört auch zu vernünftigem Deployment!

  17. Re: Zu viele Systeme?

    Autor: linux-macht-glücklich 05.01.10 - 12:18

    Erklär mal bitte warum Fernsehsender so wunderbar mit Linux Distris vergleichbar sind und daher dieser Vergleich gut passt.

    Aus meiner Sicht ist es genau umgekehrt im Gegensatz zu TV Sendern, man nehme nur das aufkommen der Privaten vor ca. 20 Jahren bei uns, wo diese Sender wegen Werbeeinnahmen den Mainstream bedienen und daher senden oder selber produzieren was möglichst viele schlucken, kommen viele Linux Distries aus Spezialbedürfnissen die die Macher bei den Mainstream Distris nicht gedeckt sehen.
    Ich meine eher das die Vielfalt die beim TV zum sinken der Qualität führt, bei Linux anders funktioniert und eher zu Verbesserungen führt.

    Also diese Analogie müsstest du schon genauer ausführen warum die für dich passt.

  18. Re: Zu viele Systeme?

    Autor: Dünnsch Heisst 05.01.10 - 16:46

    Hello_World schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dünnsch Heisst schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Aha, inkompatibel!
    > Ja, genau.
    > > Soso, deshalb kann jeder Mensch mit bisschen Verstand ein Autodesk Maya,
    > > Avira, AVG, Scriber, Nero, ETQW, Nvidia Treiber, ATI Treiber usw usf auf
    > > jeden Linux (Debian, Fedora, Suse, Gentoo, Arch, Slackware usw usf) zum
    > > laufen bekommen?
    > Zum laufen kriegt man es vielleicht. Aber z. B. Updates über den
    > Paketmanager funktionieren dann nicht. Das gehört auch zu vernünftigem
    > Deployment!


    Seitwann bietet Windows einen Paketmanger wie Linux?

    Oops...

    Da muss man ja alles einzeln von Hand updaten!

    -----------------------------------------------------------------------

    Seitwann sind Dinge wie ETQW, Nero etc im Paketmanager zu finden?

    Oops...

    Garned!
    Es ist kostenpflichtige Software!

    -----------------------------------------------------------------------

    Was hat das mit der Komptabilität zu tun?

    Oops...

    Garnix!

    -----------------------------------------------------------------------

    Deine Argumentation ist mehr als lächerlich und Doppelmoralistisch zumal selbst Windows nicht annähernd sowas bietet!

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