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Die meisten kennen Linux schon...

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  1. Re: Der Experte spricht lol

    Autor: Rolfkopter 03.01.10 - 16:37

    TuxShooter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Roflkopter schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Nun erklär mal wo ein Blur-Transparenter Fensterrahmen die Produktivität
    > > steigert!
    >
    > Gegenfrage:
    > Wieso würde ein nicht-Blur-Transparenter Fensterrahmen die Produktivität
    > steigern?

    Ui, ui... jetzt fängt das Spielchen an...

    Man kann die Frage nicht beantworten also stellt man eine Gegenfrage...

    Kann ja nur noch ärmer werden... ;)

  2. Re: Der Experte spricht lol

    Autor: ich auch 03.01.10 - 16:42

    Roflkopter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ich habe beispielsweise die ersten Linux-Distributionen 1992
    > installiert,
    > > zwischenzeitlich sogar Kernelmodule programmiert, kenne die
    > > Verzeichnisstruktur, habe sogar einige male LFS gebaut etc. Es geht aber
    > > einfach nicht wirklich voran mit Linux. Ich sehe dort nur einen
    > schlechten
    > > monolithischen Kernel, und eine horde Hobbybastler, von denen jeder das
    > > Forkt und weiterentwickelt wozu er gerade lust hat.
    >
    > Aha, bei Red Hat, Intel, Novell etc arbeiten auch Hobbybastler? ;)
    >

    Ne dort arbeiten die Leute welche versuchen die Arbeit der Hobbybastler zusammenzustellen.

    > > Plötzlich werden rotierende Desktops (sorry Jungs, aber würfel ist
    > wirklich
    > > unpraktisch) und brennende Fenster der Grund, wieso ein vorchristlicher
    >
    > Ach, und 5 cm dicke Blure-Transparente Fensterrahmen, Aero Shake und 3D
    > Flip sind praktisch unter Windows?
    >

    Es schadet auch nicht. Was jedenfalls allen vergleichbaren Linuxtechniken Jahre voraus ist, ist das darunter liegende WPF. Bei Linux wird doch immernoch die GUI von der CPU berechnet und dann als Bitmap in den Texturbuffer der GraKa geschoben, um Effecte drüber zu legen! Technologisch ist das Kindergarten.

    > Davon abgesehen haste den Sinn von Virtuellen Desktops anscheinend nicht
    > kapiert!

    Schon, aber diese auf einem Würfel anzuordnen ist unpraktisch, da ein Würfel immer genau 6 Seiten hat, von denen höchtens 3 gleichzeitig sichtbar sind - bei maximalen perspectivischen verzerrungen. Praktisch ist z.B. eine art Exposee wo man alle Vdesktops sieht. Sowas gibt es auch (sogar für Linux) aber die meisten müssen zeigen das Ihr rechner nen würfel drehen kann.

    > > X-11 Fenstermanager überlegen sein sollte. Und das von einer Community
    > > deren hauptargument gegen Windows noch vor einiger zeit darin bestand,
    > dass
    > > dort einige Einstellungen über Menüs zu tätigen möglich sind .
    > >
    > >
    > > Vielleicht ist es diese falsche Betrachtungsweise die einige Flamewars
    > > auslöst. Ihr braucht die Leute wirklich nicht für Windows-DAUs zu
    > halten,
    > > die meisten von denen kennen sicherlich Linux immernoch besser als Ihr -
    > > und finden es gerade deswegen scheisse. Die angebliche überlegenheit
    > > existiert in keinem bereich, versucht mal lieber zu Windows
    > > aufzuschließen.
    >
    > Jaja, Linux ist Windows TECHNISCH so unterlegen...

    Vom Kernel her ist Linux scheisse. Sogar Linus hat inzwischen eingesehen das ein monolithischer riesenbrocken schrott war. Nur dann hätte man den Politischen einfluss nicht mehr auf Kernelmodule gehabt, wenn man echte Treiber zugelassen hätte. Politik als begründung für bestimmte Designentscheidungen bei software halte ich aber aus Softwaresicht für keine gute idee.

    > Seltsam das in der Königsklasse (Supercomputer) zu 87% Linux eingesetzt
    > wird.

    Weil es für solche Supercomputer garkeine Windowsversion gibt. Da lohnt sich die Frickelei also, Ubuntu kommt da aber auch nicht drauf.

    > Noch seltsamer ist das der globale MA von Linux höher ist als der von
    > Windows.

    Lass ich mal so unkommentiert stehen...


    > > Kein mensch der wirklich Ahnung hat glaubt z.B. das Märchen das bei
    > Linux
    > > irgendwas an der Benutzerrechteverwaltung sauberer wäre o.ä. - Ihr
    > > Linux-Anfänger wisst nur einfach nicht, dass Windows euch da mindestens
    > das
    >
    > Deshalb musste Microsoft UAC aus der Unix/Linux Welt kopieren? ;)
    >

    Äh Linux hat bis heute nichts wie UAC zu bieten, aber du hast den unterschied zu SUDO immernochnicht verstanden, klar. Einen Systemhypervisor findest du bestenfalls experimentell in SELinux. Etwas wie SUDO geht schon seit Windows NT unter Windows, das ist aber etwas ganz anderes.


    > > gleiche zu bieten hat - mit Gastrechten habt ihr nicht die chance dem
    > > System zu schaden, ihr dürft nichtmal eine Datei oder ein Verzeichnis
    > > ausserhalb eures Homeverzeichnis anlegen. Aber jeder der plötzlich nicht
    >
    > Oh ja!
    > Der tolle Gastaccount bei dem viele Programme die automatisch starten
    > rummeckern oder ggf. sogar die Antivirii Lösung nicht startet.
    >

    Äh, solche Probleme damit kennst offenbar nur Du. In hunderttausenden von Firmen, Internetcafees, Universitäten etc. geht das Problemlos. Ausserdem brauchst du mit einem Gastaccount KEINEN virenscanner. Der User hat dann ja nichtmal die rechte Trojaner zu installieren, und viren gibt es wie gesagt nur für ungepatchte Systeme. Ich biete dir ne kleine Wette an, du hast eine Stunde lang zeit (meinetwegen auch den ganzen Tag, aber dann müsste ich so lange warten) von einem Gastaccount zu probieren das Windows über eingaben zu beschädigen. Z.B. meine Dateien löschen oder einen Trojaner installieren. Wenn du es schaffst bekommst du 500Euro, sonst ich. [Würdest du es schaffen würdest, wäre die Info wie sowas geht eh mehr als 500Euro wert- Du schaffst es aber nicht!]

    > > mehr als "root" surft macht hier dick einen auf Sicherheitsexperten. Da
    > > unterscheiden sich Windows und Unices schon lange nicht mehr. Auch
    > > Laufwerke kann man in beliebige Pfade mounten etc. Und Viren gibt es für
    > > Windows mit aktuellem Patchlevel überhauptkeine - wirklich nicht (kein
    > > Spass, wetten Ihr findet kein Gegenbeispiel)!
    >
    > Echt?
    >
    > Wie kommt denn sowas wie Cornficker zustande?
    > Die Windows Systeme waren damals auch auf dem aktuellen Patchlevel.

    Nein, mit eingespielten Updates war Cornficker z.B. nie eine Gefahr für Vista64. Und wenn du unter Linux einen 0-Day hast kannst du darüber auch alle ungepatchten Systeme infizieren. Nur gibt es davon nicht so viele das es sinnvoll ist das "auf gut glück" zu probieren.
    >
    > Aber du kennst dich anscheinend super mit Sicherheitslücken aus. ;)
    >
    > > Lernt also lieber mal Windows richtig kennen, bevor ihr weiter eure Mär
    > vom
    > > überlegenen Linux erzählt. Dann könnt ihr anfangen Linux im
    > Desktopbereich
    > > zu Windows aufschließen zu lassen. Kleiner Tipp: Mit einem
    > monolithischen
    > > Kernel der keine Treiber unterstützt wird das erstmal garnichts. Denkt
    > mal
    > > lieber über BSD o.ä. für den Kernel nach...
    >
    > Dir ist aber bewusst das der BSD Kernel ein MONOLITH ist?
    >

    Ja, na klar!
    >
    >
    > Btw. Was uns dein Posting wieder mal zeigt ist, das Trolle einfach nur hohl
    > sind. :)

    Wie hohl du bist hast du gerade mit deiner aussage gezeigt, der BSD Kernel sei ein Monolith. BSD ist zwar kein vollkommener Microkernel, aber ganz bestimmt kein Monolith. Da war sich die Fachwelt bisher eigentlich einig.

    http://oreilly.com/catalog/opensources/book/appa.html

  3. Re: Der Experte spricht lol

    Autor: unbuntu_user 03.01.10 - 17:24

    Rolfkopter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Man kann die Frage nicht beantworten also stellt man eine Gegenfrage...


    Wie kommst du überhaupt auf die Idee, dass der transparente Fensterrahmen die Produktivität steigern soll?

  4. Re: Der Experte spricht lol

    Autor: Rollkopter 03.01.10 - 17:35

    Ist doch das Feature an Vista und 7, dass es Windows-Admins leichter macht ihre Bosse zum Kauf von 7000 W7-Lizenzen zu überreden, so wie sie das dem Schulungsleiter von Microsoft am kostenlosen Windows-7-Party-Wochenende versprochen haben ...

  5. Re: Der Experte spricht lol

    Autor: Der braune Lurch 03.01.10 - 18:00

    Zum Thema Micro (bzw. Hybrid) gegen Mono: In deinem verlinkten Post geht es um Minix, das ist kein BSD. Minix ist Micro. Deshalb schreibt Tanenbaum auch:

    > Don't get me wrong, I am not unhappy with LINUX. It will get all the people who want to turn MINIX in BSD UNIX off my back.

    ------------------------------
    Der Molch macht's.
    ------------------------------

  6. Re: Der Experte spricht lol

    Autor: UbuntuUserU 03.01.10 - 18:04

    > Schon, aber diese auf einem Würfel anzuordnen ist unpraktisch, da ein Würfel
    > immer genau 6 Seiten hat, von denen höchtens 3 gleichzeitig sichtbar sind

    1. "Würfel" sind in compiz auch mit mehr als 6 Seiten möglich.
    2. Die Opazität der Würfeloberfläche ist einstellbar, daher ist es möglich, dass alle Seiten gleichzeitig sichtbar sind.

    Schade, dabei war das der Satz, der von der Idee her noch am ehesten akzeptabel war...

  7. Re: Der Experte spricht lol

    Autor: ich auch 03.01.10 - 18:13

    Der braune Lurch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zum Thema Micro (bzw. Hybrid) gegen Mono: In deinem verlinkten Post geht es
    > um Minix, das ist kein BSD. Minix ist Micro. Deshalb schreibt Tanenbaum
    > auch:
    >
    > > Don't get me wrong, I am not unhappy with LINUX. It will get all the
    > people who want to turn MINIX in BSD UNIX off my back.

    Trotzdem ist BSD kein Monolith. Das ist einfach Schwachsinn, den ich hier jetzt nicht weiter diskutieren werden. Ein Pferd ist auch keine Kuh, da kann man reden so viel man will. Aber ich denke DU wirst sowieso auch nicht behaupten BSD sei ein Monolithischer-Makro-Kernel.

  8. Re: Der Experte spricht lol

    Autor: ich auch 03.01.10 - 18:24

    UbuntuUserU schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Schon, aber diese auf einem Würfel anzuordnen ist unpraktisch, da ein
    > Würfel
    > > immer genau 6 Seiten hat, von denen höchtens 3 gleichzeitig sichtbar
    > sind
    >
    > 1. "Würfel" sind in compiz auch mit mehr als 6 Seiten möglich.

    OK, dann bekommen wir schon "Räder"

    > 2. Die Opazität der Würfeloberfläche ist einstellbar, daher ist es möglich,
    > dass alle Seiten gleichzeitig sichtbar sind.

    Was für ein genailer Patch, statt gleich was sinnvolles und praktisches zu implementieren. Ist natürlich ein wenig Geschmacksfrage. Ich hab leider nur dieses Video gefunden

    http://www.youtube.com/watch?v=Of4m0AgPv-o

    Am pratischsten finde ich etwas ähnlich wie die 1. Ansicht, wo man einfach (ja fast 2D und nicht fancy 3D) Minivorschaufenster aller Desktops sieht (ein bischen ähnlich wie beim Opera start), und dann der ausgewählt gross wird. Aber es gibt ja auch genug Leute die Würfeldesktops unter Windows benutzen. (Ich warte schon wer jetzt abgeguckt brüllt...) Diese Leute sehe ich meist ewig in Gedanken fancy am Würfel drehen, anstatt arbeiten...

  9. Re: Der Experte spricht lol

    Autor: Kaller 03.01.10 - 18:30

    Roflkopter schrieb:

    > Ach, und bei KDE/Compiz kann man den Würfel deaktivieren.

    Der ist doch gar nicht standardmäßig aktiviert.

    War er zumindest bei mir nicht.

  10. Arbeitsflächen umschalten

    Autor: Kaller 03.01.10 - 18:39

    ich auch schrieb:

    > Am pratischsten finde ich etwas ähnlich wie die 1. Ansicht, wo man einfach
    > (ja fast 2D und nicht fancy 3D) Minivorschaufenster aller Desktops sieht
    > (ein bischen ähnlich wie beim Opera start), und dann der ausgewählt gross
    > wird.

    Gibt's in KDE (ohne das nervige Scrollen in Deinem Video). Nennt sich "Arbeitsflächen-Umschalter (Raster)".

  11. Re: Arbeitsflächen umschalten

    Autor: ich auch 03.01.10 - 18:56

    Kaller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich auch schrieb:
    >
    > > Am pratischsten finde ich etwas ähnlich wie die 1. Ansicht, wo man
    > einfach
    > > (ja fast 2D und nicht fancy 3D) Minivorschaufenster aller Desktops sieht
    > > (ein bischen ähnlich wie beim Opera start), und dann der ausgewählt
    > gross
    > > wird.
    >
    > Gibt's in KDE (ohne das nervige Scrollen in Deinem Video). Nennt sich
    > "Arbeitsflächen-Umschalter (Raster)".

    Ja, das hab ich ja beschrieben, das es sowas auch gibt. Hab ja auch beschrieben, das es in dem Video nur so ähnlich ist - das scrollen nervt natürlich ;) wenigstens sind wir uns da einig! Das ist mal ein wirklich nettes feature. Linux ist ja ok, nur geht mir dieses gerede von der Technischen überlegenheit tierisch auf den senkel. Besonders wenn die leute Linux nicht mal wirklich kennen - und Windows nicht wirklich kennen. Technologisch ist Windows einfach in 90% weit vorne - was ja auch nicht verwundern sollte bei der Kohle die da drinnen steckt. Für freaks die ein Hobby suchen, auf Supercomputern oder als offene Router Firmware hat Linux durchaus seine berechtigung...

  12. Re: Der Experte spricht lol

    Autor: ich auch 03.01.10 - 18:59

    Rollkopter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist doch das Feature an Vista und 7, dass es Windows-Admins leichter macht
    > ihre Bosse zum Kauf von 7000 W7-Lizenzen zu überreden, so wie sie das dem
    > Schulungsleiter von Microsoft am kostenlosen Windows-7-Party-Wochenende
    > versprochen haben ...


    Ne, da gibt es genug andere features (von active directory über kompatibilität zu 99,9% alter Software [selbst 32bit unter 64bit ohne dass man es merkt] bis weiss nicht wo). Mit transparenten fenstern bekommst du nur homeuser zum staunen, welche die überlegenheit eines OS sonst an drehenden Würfeln ausmachen. Ob die Fensterinhalte dabei immernoch von der CPU gerendert werden versteht dabei niemand...

  13. Re: Der Experte spricht lol

    Autor: Der braune Lurch 03.01.10 - 19:18

    Ich kenne mich mit den BSD-Kerneln nicht ausreichend aus und habe die Tage nach einem Hinweis gesucht, wie man die klassifizieren würde. Den einzigen Hinweis habe ich allerdings bei Wikipedia zu FreeBSD gefunden, dort stand etwas von einem monolithischen Kernel (und so steht es auch in der FreeBSD Mailingliste). Ich selber a) nutze aber kein BSD und b) bin kein Programmierer, dass ich mir selber von den verschiedenen Quellcodes selbst ein Bild machen könnte. Mir ist es auch egal, wie monolithisch oder modular der Kernel ist, solange er funktioniert, und das tut er für meine Zwecke gut.

    Nach Recherche finde ich nur Hinweise darauf, dass die BSD-Kernel monolithisch seien. Wie kommst du darauf, sie seien Mikro- oder Hybridkernel?

    ------------------------------
    Der Molch macht's.
    ------------------------------

  14. Re: Arbeitsflächen umschalten

    Autor: Der braune Lurch 03.01.10 - 19:32

    Nun, ich habe diese Diskussion um Fenstereffekte auch nie ganz verstanden und hätte es auch mal gerne gehabt, dass X etwas weniger CPU benötigt, als das der Fall ist, wenn man Fenster bei aktivierten Effekten auf der Arbeitsfläche verschiebt. Linux ist mit Sicherheit nicht der Weisheit letzter Schluss, und das wäre auch äußerst schade. Aber zu einem guten OS gehören für _mich_ eben auch so Sachen wie dass ich es modifizieren kann, basteln usw - natürlich ganz andere Ansprüche als irgendwo in einer Firma. Aber mein Linux-Heimserver läuft eben besser, als ich es jemals mit Windows hinbekommen habe und habe hier auch keinen Vendor Lock-In. Wenn ich Samba nehme (AD wäre ja wenn dann dort anzutreffen) kann ich auch auf andere Systeme setzen und meine Konfiguration im Optimalfall einfach übernehmen. Dazu ist Windows alles andere als perfekt - dort gibt es einfach von Zeit zu Zeit kritische Bugs, zuletzt in SMB2 - ein paar manipulierte Daten reichten da, um Administratorrechte zu erhalten (siehe hier).

    ------------------------------
    Der Molch macht's.
    ------------------------------

  15. Re: Der Experte spricht lol

    Autor: ich auch 03.01.10 - 19:54

    Der braune Lurch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kenne mich mit den BSD-Kerneln nicht ausreichend aus und habe die Tage
    > nach einem Hinweis gesucht, wie man die klassifizieren würde. Den einzigen
    > Hinweis habe ich allerdings bei Wikipedia zu FreeBSD gefunden, dort stand
    > etwas von einem monolithischen Kernel (und so steht es auch in der FreeBSD
    > Mailingliste). Ich selber a) nutze aber kein BSD und b) bin kein
    > Programmierer, dass ich mir selber von den verschiedenen Quellcodes selbst
    > ein Bild machen könnte. Mir ist es auch egal, wie monolithisch oder modular
    > der Kernel ist, solange er funktioniert, und das tut er für meine Zwecke
    > gut.
    >
    > Nach Recherche finde ich nur Hinweise darauf, dass die BSD-Kernel
    > monolithisch seien. Wie kommst du darauf, sie seien Mikro- oder
    > Hybridkernel?

    Keine Ahnung, wie kommen andere darauf das ein Golf3 üblicherweise einen Verbrennungsmotor besitzt, und keinen Elektromotor. Und was würde es bringen sowas noch zu diskutieren, wenn dir jemand was anderes erzählen will?

    http://en.wikipedia.org/wiki/Mach_(kernel)
    http://en.wikipedia.org/wiki/Hybrid_kernel

    Naja, hab grad auch ne menge monolith müll in der wiki gelesen. Keine ahnung wer das da eingetragen hat. Witzigerweise stammen sowohl moderne BSD-Kernel (darunter fällt auch OS X) als auch Windows >NT von dem Mach-Microkernel ab. Diese MK wurde aber aus praktischen gründen aufgweicht und so zu Hybrid-Kerneln. Aber OK, in zeiten in denen böse Hacker plötzlich Cracker heißen (wer legt hier fest was gut oder böse ist, und wie nennt man jetzt die Hacker welche software cracken?) wird auch BSD zum monolithkernel wenn es in der wiki steht. Komisch, ich würde behaupten es sind Hybrid-Kernel, schon weil Sie echte Treiber unterstützen :)

  16. Re: Arbeitsflächen umschalten

    Autor: ich auch 03.01.10 - 20:55

    Der braune Lurch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dazu ist Windows alles andere als perfekt - dort gibt es einfach von Zeit
    > zu Zeit kritische Bugs, zuletzt in SMB2 - ein paar manipulierte Daten
    > reichten da, um Administratorrechte zu erhalten (siehe hier).

    Naja, Linux hatte in letzter zeit mindestens genausoviele kritische Bugs... das Windows perfekt wäre hat doch auch niemand behauptet.

  17. Re: Der Experte spricht lol

    Autor: Wii 03.01.10 - 23:57

    ich auch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der braune Lurch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich kenne mich mit den BSD-Kerneln nicht ausreichend aus und habe die
    > Tage
    > > nach einem Hinweis gesucht, wie man die klassifizieren würde. Den
    > einzigen
    > > Hinweis habe ich allerdings bei Wikipedia zu FreeBSD gefunden, dort
    > stand
    > > etwas von einem monolithischen Kernel (und so steht es auch in der
    > FreeBSD
    > > Mailingliste). Ich selber a) nutze aber kein BSD und b) bin kein
    > > Programmierer, dass ich mir selber von den verschiedenen Quellcodes
    > selbst
    > > ein Bild machen könnte. Mir ist es auch egal, wie monolithisch oder
    > modular
    > > der Kernel ist, solange er funktioniert, und das tut er für meine Zwecke
    > > gut.
    > >
    > > Nach Recherche finde ich nur Hinweise darauf, dass die BSD-Kernel
    > > monolithisch seien. Wie kommst du darauf, sie seien Mikro- oder
    > > Hybridkernel?
    >
    > Keine Ahnung, wie kommen andere darauf das ein Golf3 üblicherweise einen
    > Verbrennungsmotor besitzt, und keinen Elektromotor. Und was würde es
    > bringen sowas noch zu diskutieren, wenn dir jemand was anderes erzählen
    > will?
    >
    > en.wikipedia.org
    > en.wikipedia.org
    >
    > Naja, hab grad auch ne menge monolith müll in der wiki gelesen. Keine
    > ahnung wer das da eingetragen hat. Witzigerweise stammen sowohl moderne
    > BSD-Kernel (darunter fällt auch OS X) als auch Windows >NT von dem
    > Mach-Microkernel ab. Diese MK wurde aber aus praktischen gründen aufgweicht
    > und so zu Hybrid-Kerneln. Aber OK, in zeiten in denen böse Hacker plötzlich
    > Cracker heißen (wer legt hier fest was gut oder böse ist, und wie nennt man
    > jetzt die Hacker welche software cracken?) wird auch BSD zum monolithkernel
    > wenn es in der wiki steht. Komisch, ich würde behaupten es sind
    > Hybrid-Kernel, schon weil Sie echte Treiber unterstützen :)

    Da hat sich einer den Text Tanenbaum vs. Torvalds durchgelesen und versucht hier auf Klugscheißer zu machen. Wie süß ;-)

  18. Re: Arbeitsflächen umschalten

    Autor: Der braune Lurch 04.01.10 - 01:34

    Das war allerdings auch nur ein Beispiel. Wer solche Securityblogs liest, findet so gut wie nur Beispiele unter Windows, die wirklich gefährlich sind. Und dass, obwohl die meisten im Internet erreichbaren Rechner Linux sind und das ganze damit sehr wohl ein lohnenswertes Ziel wäre. Aber vielleicht werden wir ja mit Hurd die nächste Generation der Betriebssysteme erleben - auch wenn ich nicht wirklich daran glaube :D

    ------------------------------
    Der Molch macht's.
    ------------------------------

  19. Re: Arbeitsflächen umschalten

    Autor: ich auch 04.01.10 - 01:51

    Der braune Lurch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das war allerdings auch nur ein Beispiel. Wer solche Securityblogs liest,
    > findet so gut wie nur Beispiele unter Windows, die wirklich gefährlich
    > sind. Und dass, obwohl die meisten im Internet erreichbaren Rechner Linux

    Woher hast du diese erstaunliche Information? Hast du alle deine Freunde denen du vorher Linux installiert hast gefragt?

    > sind und das ganze damit sehr wohl ein lohnenswertes Ziel wäre. Aber
    > vielleicht werden wir ja mit Hurd die nächste Generation der
    > Betriebssysteme erleben - auch wenn ich nicht wirklich daran glaube :D

    Nein, Hurd kommt mit Duke Nuke Em Forever zusammen raus. Das Linus vs. Tanenbaum hab ich übrigens nicht ganz gelesen, aber irgendwo noch das original Minix-Buch von Tanenbaum rumliegen. Inzwischen hat Linus aber selbst eingesehen das Linux 'bloated and huge' ist und das es dadurch Performance und Stabilitätsprobleme gibt:

    http://www.theregister.co.uk/2009/09/22/linus_torvalds_linux_bloated_huge/

  20. Re: Arbeitsflächen umschalten

    Autor: ich auch 04.01.10 - 01:55

    Ok, bevor es jemand anders schreibt - Linus hat offenbar nur die Performanceprobleme eingesehen. Die ließen sich ja auch nicht mehr abstreiten. Bis er ein Stabilitätsproblem einsieht muss es wohl noch offensichtlicher werden:

    He maintains, however, that stability is not a problem. "I think we've been pretty stable," he said. "We are finding the bugs as fast as we're adding them — even though we're adding more code."

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