Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. PC-Hardware
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Prozessoren 2010: Die Fusion…

Artikel == Widerspruch in Sich

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Artikel == Widerspruch in Sich

    Autor: /mecki78 03.01.10 - 02:59

    Der ganze Artikel ist für mich ein totaler Widerspruch in Sich.

    "Dass es sich weiterhin um Dual-Cores handelt, zeigt, dass der Trend zu immer mehr Kernen gebrochen ist: Die Mehrzahl gebräuchlicher Anwendungen profitiert nicht von vier oder gar bald sechs Kernen."

    "GPU-Computing wird Alltag"

    Lächerlich! Warum ist denn GPU Computing so schnell? Die GPUs sind doch viel niedriger getaktet als die CPUs. Eine GPU ist doch nur aus einem Grund schnell. Weil sie 32, 64, 128, 256 oder noch mehr Kerne hat und damit einen ultra starken Parallelrechner darstellt. Nur deswegen sind GPUs schnell. Eine GPU mit nur 2 Kernen, die nur 2 FPU Operationen parallel ausführen kann wäre einer 2 Core CPU um Dimensionen unterlegen.

    Also wozu sollte irgend ein Mensch auf dieser Welt eine GPU mit 256++ Rechenwerkene brauchen, wenn eine CPU ja laut erster Aussage gar nicht von 4 oder 6 profitiert. Die CPU profitiert also nicht von 4 Kernen, aber wenn ich die gleichen Operationen dann auf dreistellige Anzahl von Kernen verteile, dann profitiert sie als doch davon? Sorry, aber das ist lächerlich! Entweder mehr Kerne bringen mehr Leistung, dann gilt das aber auch für CPU *und* GPU, oder sie tun dass nicht, dann brauche ich aber auch keine GPU für was anderes als 3D Bilder anzuzeigen am Schirm.

    Mein System hat schon seit langer Zeit 4 Kerne (2 CPUs, beide Dual Core) und ich kann die locker oft genug auslasten, dass ich von 8 Kernen definitiv mehrmals am Tag profitieren würde. Klar, mag seine das ein Texteditor nicht viel davon profitiert, aber das macht nichts. Alleine die Tatsache dass auf meinen Rechner immer mindestens 64 Prozesse am laufen sind (vom Systemprozess bis zur UI App) heisst bei 4 Cores, dass immer 4 Prozesse gleichzeitig, bei 8 eben 8 gleichzeitig laufen können.

    Und jedes mal wenn ich ein Video rippe, jedes mal wenn ich eine App kompiliere, jedes mal wenn ich ein Screencasting mache, jedes mal wenn Bilder oder Videos nachbearbeite schaffe ich es meine 4 Cores alle auszulasten und müsste teilweise nur halb so lange warten, wenn ich 8 hätte.

    Abgesehen davon bin ich selber Programmierer und unsere Firma arbeitet seit einem Jahr daran dass unser Software so parallel wie möglich arbeitet und ich nehme gerne Wetten an, dass unsere Software auf einem 16 Core System deutlich schneller läuft als auf einen 8 Core System (vielleicht nicht doppelt so schnell, aber gut 80% schneller).

    /Mecki

  2. Re: Artikel == Widerspruch in Sich

    Autor: uran 721 03.01.10 - 03:06

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der ganze Artikel ist für mich ein totaler Widerspruch in Sich.
    >
    > "Dass es sich weiterhin um Dual-Cores handelt, zeigt, dass der Trend zu
    > immer mehr Kernen gebrochen ist: Die Mehrzahl gebräuchlicher Anwendungen
    > profitiert nicht von vier oder gar bald sechs Kernen."
    >
    > "GPU-Computing wird Alltag"

    Nur blöd dass das eine mit dem anderen mal gar nix zu tun hat.

  3. Re: Artikel == Widerspruch in Sich

    Autor: /mecki78 04.01.10 - 13:18

    uran 721 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Nur blöd dass das eine mit dem anderen mal gar nix zu tun hat.

    Nur blöd, dass du anscheinend nach den 2 Zitaten aufgehört hast meinen Post zu lesen, sonst wüsstest du, was es miteinander zu tun hat.

    /Mecki

  4. Re: Artikel == Widerspruch in Sich

    Autor: XHess 04.01.10 - 20:52

    Ich habe Ihn ganz gelesen und kann Dir da nur zustimmen. Fande den Artikel auch recht seltsam. Vorallem der erste Absatz!
    Arbeite ebenfalls mit einer QuadCore CPU, mache Musik und auch viel mit Grafik und Videoschnitt. Bei der Musik ist ganz klar, mehr CPUs == mehr Leistung der PlugIns oder eben mehr dieser. Leider ist es mir bis heute nicht bekannt warum diese PlugIns nicht in die GPU geschleudert werden um sich da zu berechnen. Ein eigener RAM stünde somit ebenfalls zur Verfügung. Das würde die Grafikkarte schön ausnutzen. So gammelt diese (immerhin eine GTX260²) oft gut und gerne 8-10 Stunden herum. Bei der Videoschnittgeschichte genau das selbe. Zwar wird schon das Video über die GPU beschleunigt, jedoch werden die PlugIns und Effekte weiterhin von der CPU gerendert. Echtzeit leider kaum möglich (ausser bei Videoschnittkarten (die tun dieses bereits)).
    Nun mögen viele denken, ja gut, wieviele machen nun schon solche Dinge. Ich denke, immer mehr, da immer mehr, mehr Power zu geringen Preisen bekommen. Weil nahezu jeder seine Filmchen und Bildchen am Rechner bearbeitet. Demzufolge ist eine QuadCore CPU schnell am Ende (schon mal 1080i mit einer DualCore bearbeitet? :-)).

    Ich für mein Teil sehe den Artikel als schlecht geschrieben und Intels Schritt als Rückschritt. GPU (z.B. CUDA) mehr nutzen und mehr Kerne mit geringerer Leistungsaufnahme sehe ich da eher als Fortschritt.

    LG.X

    --
    Always look on the bright side of life!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 04.01.10 20:57 durch XHess.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. NOVENTI Health SE, Oberhausen, Mannheim, Gefrees
  2. Service-Reisen Heyne GmbH & Co. KG, Gießen
  3. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  4. Ziehm Imaging GmbH, Mitteldeutschland, Süddeutschland

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 529,00€
  2. 114,99€ (Release am 5. Dezember)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

Super Mario Maker 2 & Co.: Vom Spieler zum Gamedesigner
Super Mario Maker 2 & Co.
Vom Spieler zum Gamedesigner

Dreams, Overwatch Workshop und Super Mario Maker 2: Editoren für Computerspiele werden immer mächtiger, inzwischen können auch Einsteiger komplexe Welten bauen. Ein Überblick.
Von Achim Fehrenbach

  1. Nintendo Switch Wenn die Analogsticks wandern
  2. Nintendo Akku von überarbeiteter Switch schafft bis zu 9 Stunden
  3. Hybridkonsole Nintendo überarbeitet offenbar Komponenten der Switch

Raumfahrt: Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen
Raumfahrt
Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen

Seit Donnerstag senden die Satelliten des Galileo-Systems keine Daten mehr an die Navigationssysteme. SAR-Notfallbenachrichtigungen sollen aber noch funktionieren. Offenbar ist ein Systemfehler in einer Bodenstation die Ursache. Nach fünf Tagen wurde die Störung behoben.

  1. Satellitennavigation Galileo ist wieder online

  1. Digitale Souveränität: Bundesregierung treibt den Aufbau einer Europa-Cloud voran
    Digitale Souveränität
    Bundesregierung treibt den Aufbau einer Europa-Cloud voran

    Aus Angst vor Industriespionage will die Bundesregierung eine Europa-Cloud - in Abgrenzung zu Anbietern wie Amazon, Microsoft und Google, die nach dem CLOUD-Act, den US-Behörden weitreichende Zugriffe auf die Daten geben müssen, auch wenn sie nicht in den USA gespeichert sind.

  2. 3G: Huawei soll Mobilfunknetz in Nordkorea ausgerüstet haben
    3G
    Huawei soll Mobilfunknetz in Nordkorea ausgerüstet haben

    Die Washington Post will Dokumente erhalten haben, die belegen sollen, dass Huawei ein Mobilfunknetz in Nordkorea ausgerüstet habe. Huawei hat dies dementiert.

  3. 5G-Media Initiative: Fernsehen über 5G geht nicht einfach über das Mobilfunknetz
    5G-Media Initiative
    Fernsehen über 5G geht nicht einfach über das Mobilfunknetz

    In einem Streit unter den Öffentlich-Rechtlichen wird dem Intendanten des Deutschlandradios erklärt, dass Rundfunk über 5G nicht einfach über die Netze der kommerziellen Betreiber ginge. Der Intendant hatte die Technik nicht ganz verstanden.


  1. 21:15

  2. 20:44

  3. 18:30

  4. 18:00

  5. 16:19

  6. 15:42

  7. 15:31

  8. 15:22