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Lösung...

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  1. Lösung...

    Autor: Ainer v. Fielen 04.02.10 - 14:34

    Die einfachste Lösung wäre, solche Abo-Verträge von Amts wegen für ungültig zu erklären und klar zu sagen, dass die nicht bezahlt werden müssen. Das Thema wäre sofort vom Tisch!

    ___________

    "Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!"

    - Autor unbekannt -

  2. Re: Lösung...

    Autor: Prypjat 04.02.10 - 14:39

    Ainer v. Fielen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die einfachste Lösung wäre, solche Abo-Verträge von Amts wegen für ungültig
    > zu erklären und klar zu sagen, dass die nicht bezahlt werden müssen. Das
    > Thema wäre sofort vom Tisch!

    Abo mag ja noch in Ordnung sein, aber es müsste für die Firmen der betreffenden Seite die Pflicht geben, sich das Abo schriftlich bestätigen zu lassen. Dann kann niemand mehr sagen, dass er ausversehen Unterschrieben hat.

  3. Re: Lösung...

    Autor: anonym 04.02.10 - 14:43

    definiere "solche Abo-Verträge" juristisch. So einfach ist das dann doch nicht!

    Die Lösung der Ministerin geht auf jeden Fall in die richtige Richtung.

    Bin selber mal "Opfer" einer Abo Falle gewesen, aber war natürlich nicht so blöd die ca. 96 Euro zu bezahlen. Mit ein bischen Menschenverstand kommt man schnell drauf, dass diese dubiösen Firmen niemals das Geld einklagen würden.

  4. Re: Lösung...

    Autor: Denkstörung 04.02.10 - 14:44

    96.. soso..
    softwaresammler oder opendownload ?
    PS:
    niemand ist im Netz annonym..

    -----------------------------------------------------------------------------
    Fan von:
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    -

  5. Re: Lösung...

    Autor: Debian User 04.02.10 - 14:46

    Abos sind insoweit in Ordnung, nur die Art der "vermarktung" auf der Seite ist schlecht.

    Meine Lösung wäre, auch wenn sie umständlich wäre, dass alle Abos nur über den Postweg rechtskräftig sind. Also man muss einen echten Vertrag unterzeichnen. Damit hätte man auch auf jeden Fall eine Kopie vom Vertrag und den AGBs zuhause.

  6. Re: Lösung...

    Autor: Prypjat 04.02.10 - 14:57

    Debian User schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Abos sind insoweit in Ordnung, nur die Art der "vermarktung" auf der Seite
    > ist schlecht.
    >
    > Meine Lösung wäre, auch wenn sie umständlich wäre, dass alle Abos nur über
    > den Postweg rechtskräftig sind. Also man muss einen echten Vertrag
    > unterzeichnen. Damit hätte man auch auf jeden Fall eine Kopie vom Vertrag
    > und den AGBs zuhause.

    Mein Reden! Ich bin jetzt zwar nicht präziser auf die Art der Abos eingegangen, aber das spielt ja auch keine Rolle. Jedliches Abo sollte auf schriftlich Wege abgesegnet werden. Selbst wenn die User jetzt einen fetten Button anklicken müssen, kann man immer noch Leute in die Falle laufen lassen.

  7. Re: Lösung...

    Autor: LX 04.02.10 - 15:19

    Wie schon im Artikel erwähnt: Durch Abofallen kommen ohnehin keine gültigen Verträge zustande, da der Kunde keinen kostenpflichtigen Vertrag anerkennt.

    Allerdings sollte man die Inkassounternehmen grundsätzlich stärker in die Pflicht nehmen, die Gültigkeit der von ihnen vertretenen Forderungen selbst vertreten zu müssen. Dann könnte eine Betrugsklage auch gegen den Inkassounternehmer erhoben werden, an den man meistens leichter herankommt als an den Abofallenbetreiber.

    Des weiteren wäre es hilfreich, wenn der BGH die Formel "ausreichend kennbar" speziell für das Internet weiter konkretisieren würde, bspw. Schriftgröße > 10px; Kontrast mindestens 80% Tonwertunterschied, muss beim Drücken des Bestätigungs-Buttons nachweislich im sichtbaren Bereich sein (d.h. oberhalb des Buttons stehen).

    Zusätzlich sollte die Verwendung von Wörtern wie "gratis", "kostenlos" etc. in Fällen von versteckten Kosten generell nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb in Tateinheit mit versuchtem Betrug gehandhabt werden.

    Gruß, LX

  8. Re: Lösung...

    Autor: Ainer v. Fielen 04.02.10 - 15:43

    Da läuft man immer Gefahr, dass Seiten nachträglich verändert werden. Ich schliesse mich somit diversen Vorrednern an mit der Forderung nach einer Schriftform, um solche Verträge gültig werden zu lassen, so richtig per Post und so...

    ___________

    "Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!"

    - Autor unbekannt -

  9. Re: Lösung...

    Autor: grom 04.02.10 - 16:17

    Ainer v. Fielen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da läuft man immer Gefahr, dass Seiten nachträglich verändert werden. Ich
    > schliesse mich somit diversen Vorrednern an mit der Forderung nach einer
    > Schriftform, um solche Verträge gültig werden zu lassen, so richtig per
    > Post und so...


    Und was unterscheidet so ein Abo von anderen Online-Geschäften? Also rein rechtlich gesehen versteht sich. Vermutlich gar nichts. Und jetzt denkt noch einmal darüber nach, ob ihr die Schriftform wirklich wollt. Im Übrigen sollte das dann überall gelten: Beim Tanken, im Supermarkt, in der Kneipe. Alles in Schriftform und die Bürokratie lebe hoch.

  10. Re: Lösung...

    Autor: Knux 04.02.10 - 20:17

    grom schrieb:
    -----------------------------------------------------------------
    > Und was unterscheidet so ein Abo von anderen Online-Geschäften?
    > Also rein rechtlich gesehen versteht sich. Vermutlich gar nichts.

    Da vermutest du falsch. Ein Abo ist immer die Verpflichtung zu einer dauerhaften Leistung, während du bei normalen Verträgen nur die Verpflichtung zu einer einmaligen Leistung hast. (Aus dem Grund dürfen Minderjährige auch grundsätzlich keine Abonnements abschließen, trotz Taschengeldparagraph)

    Abgesehen davon gibt es jetzt auch schon verschiedene Formanforderungen bei Verträgen: Im Supermarkt kaufst du formlos ein, während ein Hauskauf der notariellen Beurkundung bedarf. Ich sehe also nicht, wieso es nicht möglich sein soll, bei Abos die Schriftform vorzuschreiben.

  11. Re: Lösung...

    Autor: grom 05.02.10 - 09:48

    Knux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > grom schrieb:
    > -----------------------------------------------------------------
    > > Und was unterscheidet so ein Abo von anderen Online-Geschäften?
    > > Also rein rechtlich gesehen versteht sich. Vermutlich gar nichts.
    >
    > Da vermutest du falsch. Ein Abo ist immer die Verpflichtung zu einer
    > dauerhaften Leistung, während du bei normalen Verträgen nur die
    > Verpflichtung zu einer einmaligen Leistung hast. (Aus dem Grund dürfen
    > Minderjährige auch grundsätzlich keine Abonnements abschließen, trotz
    > Taschengeldparagraph)
    >
    > Abgesehen davon gibt es jetzt auch schon verschiedene Formanforderungen bei
    > Verträgen: Im Supermarkt kaufst du formlos ein, während ein Hauskauf der
    > notariellen Beurkundung bedarf. Ich sehe also nicht, wieso es nicht möglich
    > sein soll, bei Abos die Schriftform vorzuschreiben.

    Das Beispiel mit den Minderjährigen hinkt, da Kinder ebenfalls keine Tiere kaufen dürfen. Eben alles nicht, was Folgekosten verursacht. Das hat mit dem Abo an sich nichts zu tun.

    Ein Abo kann ich ganz normal innerhalb der Widerrufsfrist kündigen, sofern im Internet abgeschlossen. Vorausgesetzt der Vertrag ist überhaupt zustande gekommen.

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