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IT-Stellenmarkt geht dramatisch zurück

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  1. IT-Stellenmarkt geht dramatisch zurück

    Autor: Golem.de 18.01.02 - 09:22

    Der einst als Jobmotor titulierte IT-Arbeitsmarkt scheint von einem Abwärtstrend erfasst worden zu sein. Die Zahl der in den Zeitungen ausgeschriebenen IT-Jobs sank im Jahr 2001 um 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit liegt der Stellenmarkt unter dem Stand von 1997. Diese Bilanz zieht die Computerwoche in ihrer aktuellen Ausgabe unter Berufung auf eine Analyse des Hamburger Marktforschungsunternehmens EMC/Adecco, das die Stellenmärkte von 40 Tageszeitungen sowie der Computerwoche untersuchte.

    https://www.golem.de/0201/17827.html

  2. das macht der stoiber und der INTERNETPFENNIG

    Autor: schorsch 18.01.02 - 13:03

    der kommt nämlich mit seiner Lederhosn daher, laptop drumgeschnallt,
    und zieht die ganze Wirtschaft wieder nach oben.
    HAHA

    Schuld an der ganzen Misere ist einzig und allein die Überschätzung des
    gesamten Marktes, also die IT Branche selber.

    Die Firmen haben einfach eingestellt wie blöde, ohne

    A) auf Qualität der Leute zu achten (konnten Sie ja auch nicht, gab ja
    kaum Leute)

    B) sich zu überlegen, ob das tolle Produkt, die tolle Dienstleistung,
    die die Firma vertreibt überhaupt irgendjemand WIRKLICH braucht.
    In Zeiten eines Booms, eines Blase kann man Eskimos Kühlschränke
    verkaufen, aber wenn dann wieder alles zusammenfällt, wird schnell
    klar, dass man einfach keine 10 freemailprovider, 1000 ERP/SFA/CRM oder
    sonstwas Software Schmieden braucht.

    Es wurden einfach MASSIVE Überkapazitäten aufgebaut, weil man wohl
    irrsinnigerweise geglaubt hatte, die Menschheit könnte sich von
    java.applets ernähren, und der Bedarf nach diesen (und natürlich
    mindestens 1000 Derivaten/Konkurrenten) wäre wirklich derart
    essentiell, dass mann mal schnell 300 Leute von der Strasse zu
    Gehältern einstellt, die ein erfahrener studierter Seimensmanger erst
    nach 10 Jahren bekommt.
    JaJa und sich dann wundern, wenn man auf einmal keinen Job mehr
    bekommt.

    So klingt alles ziemlich besserwisserisch, aber ich bin selber genauso
    ein Fall ;-))

    Nix Gscheits gelernt (MCSE), Traumgehälter abgesahnt, und jetzt steh
    ich auf der Strasse, aber es war halt so schön verlockend, das Studium
    zu schmeissen, und das schnelle Geld abzuzocken, und am Abend die
    Kollegen beim Kickern im BackStein Neweconomy Bau.

    Schöne Alte Welt.

    Siemens, wir kommen, Stechkarte unterm Arm.

    Aber ha !!!!!!!

    Jetzt kommt mir eine RICHTIG gute Ide, hat jemand die Nummer vom
    Stoiber ?

    Wir machens, wie in der LAndwirtschaft und im Bergbau !!

    Wir stellen mit einem, vom bäldigst einzuführenden

    -- INTERNET-PFENNIG --

    gefüllten Fördertopf, die ganze MEUTE arbeitloser ITler wieder ein,
    stecken Sie in Programmierbatterien (1x1 Meter), nur Kunstlicht, ohne
    Fenster)

    die Leute produzieren kartonweise wiederliche ungesunde nutzlose und
    überflüssige Software;
    das alles werfen wir zu SChleuderpreisen auf den Weltmarkt,
    schauen uns auf Explosiv dann sichtlich erschüttert Berichte an, wie
    ein Battaillon an Traktoren (mit selbstverständlich subventionierten
    und beschussten Fahrergehältern) Softwarepakete in ein Loch im Boden
    schiebt, und dann Zack schnell Erde drauf.

  3. Re: das macht der stoiber und der INTERNETPFENNIG

    Autor: wil 18.01.02 - 13:37

    text

  4. Re: das macht der stoiber und der INTERNETPFENNIG

    Autor: Alfredo 18.01.02 - 14:00

    Häää??? Was ist das für ein wirres Zeug, Schorsch?

    Was hat die IT - Arbeitslosigkeit mit Stoiber - und der wiederum mit dem "Internetpfennig" zu tun??

    Stoiber plant ganz sicher keinen "Internetpfennig" (dieser Pfennig würde sowieso niemandem helfen, sondern nur Geld "verbraten")

    Abgesehen davon ist die Arbeitslosigkeit z. B. in Bayern deshalb so GERING, WEIL so viele hier im IT Bereich arbeiten, während man woanders das gleiche Geld in Steinkohle (Ruhrpott) "investiert" - warum wird da eigentlich nicht gleich das Geld zum Sankt-Martinstag fürs Feuer benutzt? Kommt aufs Gleiche raus...

    Alfredo

  5. Re: das macht der stoiber und der INTERNETPFENNIG

    Autor: schorsch 18.01.02 - 15:55

    Schonmal was von Ironie gehört ?
    Denkst der Vorschalg war ernst gemeint ?
    Ausserdem ist in Bayern nicht aufgrund des IT Sektors die Arbeitslosigkeit so gering, sondern auf Grund des hochqualifizierten Sektors im Allgemeinen, unter anderem auch IT.

  6. Re: das macht der stoiber und der INTERNETPFENNIG

    Autor: kappa9 18.01.02 - 16:21

    Klar - wer im Bayerland lebt denkt natürlich im Rurhgebiet gäbe es nur Kohle - und dort würde auch alles Geld reingesteckt...
    Ich empfehle mal eine Reise hierhin - Dein letzer Besuch muss ja schon 30 Jahre her sein...
    Mir jedenfalls kommt die Luft hier mittlerweile sauberer vor, als in so mancher Bayrischen Grossmetropole...
    Im Übrigen denke mal daran, was Bayern seinerzeit für Olympia abgesahnt hat (nicht nur ÖPNV...) und den anderen Zahlern nun vorwirft, sie hätten nix vorzuweisen und seinen Geldfresser - gerade aktuell auch wieder die Schönrechnerei der Magnetschwebebahn - Bayern will die gesamte Förderung mal wieder für sich alleine!
    Wenn die schonwieder damit durchkommen, braucht man sich anschliessend nicht zu wundern von genau denselben Leuten dann auchnoch verhöhnt und ausgelacht zu werden: "Ihr armen Ruhrgebietler mit Eurer hohen Arbeitslosigkeit...!" - Und derweil werden 100.000 Arbeistplätze mal wieder über ein Megaprojekt mit Steuergeldern quersubventioniert, welche zu einem großen Teil aus Länderen wie NRW kommen. Somit darf ich meine eigene Verarschung auchnoch mitbezahlen - Danke.

  7. Re: das macht der stoiber und der INTERNETPFENNIG

    Autor: Audio_King 20.01.02 - 23:48

    Die Arbeitslosenrate ist vor allen Dingen in Oberbayern gering, frag mal die Leute in Oberfranken - Stoiber kann sich da nicht mehr blicken lassen. Der verballert die ganze Staatsknete hauptsächlich in München.

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