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Bayern hat bislang die meisten Green Cards erteilt

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  1. Bayern hat bislang die meisten Green Cards erteilt

    Autor: Golem.de 25.03.02 - 09:13

    Nach den aktuellen Erhebungen scheint es so, als habe die Bundesregierung mit der "Green Card" ein wirksames Instrument zur Beseitigung des akuten Fachkräftemangels in der IT-Branche ins Leben gerufen. Zum 28. Februar 2002 haben 11.230 hochqualifizierte IT-Spezialisten aus aller Welt die deutsche "Green Card" beantragt und in deutschen Unternehmen Arbeit gefunden.

    https://www.golem.de/0203/18998.html

  2. Re: Bayern hat bislang die meisten Green Cards erteilt

    Autor: Jürgen 25.03.02 - 09:21

    ... wie heißt es so schön...


    "glaube keiner Statistik die Du nicht selbst gefälscht hast" // Ende Zitat



    Grüße Jürgen

  3. Wer glaubt dieser Regierung noch !

    Autor: Moritz 25.03.02 - 09:38

    Fachkräftemangel = Paaah. Nachdem die Regierung ordentlich die Arbeitsstatisken gefälscht hat und unsere IT-Fachkräfte durch Billigarbeitskräfte austauscht fangen sie an von Erfolg zu reden. In der Zeit hätten sie auch unsere deutschen Studenten besser fördern können und im Osten der Republik ein neues Selbstvertrauen aufbauen können.
    Mit Philipp Holzmann werden erstmal ordentlich wieder Arbeitskräfte abgebaut, ein sehr gutes Beispiel für die Erfolge von Gerhard. Er stützt er die Korruptionsbude Holzmann, dann fängt es im eigenen Laden an zu stinken. Pfui deibel, am besten gleich tief im Knast vergraben!!!

  4. Re: Wer glaubt dieser Regierung noch !

    Autor: Darkblade 25.03.02 - 12:17

    Ich stimme zu. Hier geht alles zur ende ziemlich schnell. Ich habe als Fachinformatiker hier in Deutschland studiert (ende 1997, anfangs 1998) Die haben uns in der Schule 386er und 486er zur verfügung gestellt... Dass ist so was von ein sauerei gewesen. Die meinten, ja klar können wir unseren eigenen PCs mitbringen und übernacht lassen... nur die sind nicht versichert. Dann reden die von "Fachkräftemangel".

    Da hört es aber lange nicht auf.....Wirtschaft... brauch ich mehr dazu zu sagen??

  5. Wer braucht diese Regierung noch?

    Autor: andi 25.03.02 - 13:11

    Moritz schrieb:
    >
    > Fachkräftemangel = Paaah. Nachdem die Regierung

    Zeig mir doch mal die Fachkräfte in Deutschland! Beispiel: die Firma, für die ich zur Zeit arbeite, eine der wenigen gut geführten Internetagenturen. Angestellte ca. 35-40. Wirklich kompetente Fachkräfte vielleicht 10 (nein, da zähle ich mich nicht dazu, und da zähle ich vor allem auch nicht die zahlreichen ich-bin-webdieseiner-und-ganz-toller-php-klicker und die ganzen ich-bin-dipl-inf-kann-aber-nicht-mal-winnt-bedienen dazu).


    > ordentlich die Arbeitsstatisken gefälscht hat

    Klar, die haben Statistiken gefälscht, um im IT-Bereich eine höhere Arbeitslosenzahl aufzuweisen? Wach auf, genau andersherum läuft es. Je geringer die Arbeitslosenzahlen, desto angenehmer die Sonntagsfrage.


    > und unsere IT-Fachkräfte durch

    IT-Fachkräfte? In Deutschland? LOL.


    > Billigarbeitskräfte austauscht fangen sie an von

    Billigsarbeitskräfte? Du gehörst auch noch zu den Leuten, die unter 100.000 EUR / Jahr nicht arbeiten, oder? Die Gehaltsforderungen im IT-Bereich sind exorbitant übertrieben. Vergleich doch mal einen IT-ler mit einem (bsp.) Bäcker. Wer hat die besseren Arbeitskonditionen in jeder Hinsicht? Und verdient trotz gleichartiger Ausbildung (Vergleich Bäckergeselle vs. Absolvent eines dieser neuartigen "Ausbildungs"-zweige) das 3- bis 4-fache?

    > Erfolg zu reden. In der Zeit hätten sie auch
    > unsere deutschen Studenten besser fördern können

    Das Konzept "Hochschulstudium" ist definitiv nicht geeignet, um Fachkräfte zu schaffen. Jedenfalls nicht im Bereich IT. Vergleiche zwischen Quereinsteigern und Hochschulabsolventen in IT-Firmen beweisen das eindeutig und immer wieder.


    > und im Osten der Republik ein neues
    > Selbstvertrauen aufbauen können.

    Mangelndes Selbstvertrauen ist in Gesamtdeutschland gewiss nicht das Problem, eher schon Überheblichkeit. Und btw, die IT-Ausbildung ist in weiten Teilen der neuen Bundesländer wesentlich besser organisiert, als im Rest des Landes.


    > Mit Philipp Holzmann werden erstmal ordentlich
    > wieder Arbeitskräfte abgebaut, ein sehr gutes

    Die ja auch sehr stark in der IT-Branche hängen.


    > Beispiel für die Erfolge von Gerhard. Er stützt

    Wenn schon ein aktuelles Wirtschaftsbeispiel hierher gehört, dann thematisch eher Kirch. Womit wir ganz schnell von Schröder weg bei Stoiber angekommen wären und auch schon wieder tief in die Kohl-Zeit zurückgreifen müssten.


    > er die Korruptionsbude Holzmann, dann fängt es
    > im eigenen Laden an zu stinken. Pfui deibel, am
    > besten gleich tief im Knast vergraben!!!

    Ob Wirtschaft oder Politik, stinken tuts doch überall. Meinst Du ernsthaft, daran würden noch so viele aufgedeckte Holzmann- oder Kölschklüngel-Affären etwas ändern?

    Solange unsere Gesellschaftsordnung dahinsiecht hilft es reichlich wenig, einzelnen Politikern den schwarzen Peter zuzuschieben. Sobald die Gesellschaft endlich anfängt, progressiv zu denken, ihre Bildungsfeindlichkeit, ihren Kinderhass und Altenwahn überwindet und vernünftige Kommunikationswege sinnvoll nutzt, braucht es keine Politiker, um Fachkräfte zu schaffen. Leute, denkt doch eigenverantwortlich, *wir sind die Fachkräfte*, nicht irgendwelche Politiker!

    Grüße,
    Andi

  6. Re: Wer braucht diese Regierung noch?

    Autor: Jens 25.03.02 - 16:40

    Gut gesprochen,

    man sollte noch erwähnen, das der Fachkräftemangel nicht auf den IT-Bereich beschränkt ist. Man versuche mal (spez. in Süddeutschland) qualifizierte Schlosser, Dreher etc. die CNC-Maschinen programieren können, zu finden.

    Als Sekretärinnen mit Fremdsprachenkenntnissen, die auch auch in der Lage ist Geschäftsbriefe in Englisch zu verfassen und eine passable Aussprache hat, ist man eigentlich auch nicht lange arbeitslos.

    Das Problem mit den 4Mio Arbeitslosen ist, daß die meisten alleinerziehend sind und lediglich Teilzeitstellen suchen, ein Grossteil hat keine oder nur unzureichende Qualifizierung. Die sind nur schwer zu vermitteln.

    Meiner Meinung nach ist das Hauptproblem die Ausbildungsystem insgesamt. Diese ganze Meister- und Lehrlingskacke stammt noch aus dem Mittelalter. Mir soll mal einer erklären, warum die Ausbildungszeiten für Tankwarte, Fleischfachverkäufer und Elektriker und die neuen "Meister"-berufe der IT-Branche alle mehr oder wenig gleichlang sind.

    Wieso werden das abfassen von Geschäftsbriefen, Bewerbungen etc. nicht vernünftig an den Schulen unterrichtet? Wieso verstehen 80% aller Deutschen (meine Schätzung) unter Computerfortbildung einen Wordkurs?

    Deutschland ist in vielen Bereichen mehr als hintendran. Überspitzt gesagt brauchen wir ausländische Fachkräfte aller Art, damit entstehen dann Arbeitsplätze für deutsche Putzfrauen und Hausmeister... Was Schule, Ausbildung, Studium etc. angeht sind wir in einem Dornröschenschlaf. Leider wird uns kein Prinz wachküssen, ein Arschtritt würde vielleicht helfen.

    Jens

  7. Re: Wer braucht diese Regierung noch?

    Autor: Herb 25.03.02 - 20:10

    Stimme ich so ziemlich zu...

    vielleicht sollte man noch sagen, dass es einfach besser klingt, wenn man vor der Presse sagt "Wir könnten 50 Informatiker einstellen" als "Wir brauchen dringend 4"....

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