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Unternehmen machen es Online-Bewerbern immer noch schwer

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Unternehmen machen es Online-Bewerbern immer noch schwer

    Autor: Golem.de 02.07.02 - 09:12

    Bei deutschen Unternehmen scheint das E-Recruiting, also das Online-Personalmarketing, immer noch wie ein Stiefkind behandelt zu werden, wie eine aktuelle Untersuchung der Leonhardt Multimedia GmbH bei den beispielhaft ausgewählten 30 DAX- und 70 MDAX-Unternehmen zeigt. Nur wenige Firmen erreichen ihre Bewerber-Zielgruppen über ihre Firmen-Websites.

    https://www.golem.de/0207/20580.html

  2. Re: Unternehmen machen es Online-Bewerbern immer noch schwer

    Autor: Laif Hartmann 02.07.02 - 09:23

    Personalmanagment ist, so habe ich das Gefühl, ein Stiefkind vieler deutscher Firmen. Wenn man sieht was möglich ist und was getan wird ...
    Schade, Schade

  3. Re: Unternehmen machen es Online-Bewerbern immer noch schwer

    Autor: vc 02.07.02 - 11:25

    Laif Hartmann schrieb:
    >
    > Personalmanagment ist, so habe ich das Gefühl,
    > ein Stiefkind vieler deutscher Firmen. Wenn man
    > sieht was möglich ist und was getan wird ...
    > Schade, Schade

    ja aber die Frage ist - wie ändert man das. Was ich an der Uni im Bereich Personalmanagement beigebracht bekommen habe, das hat mir zwar die grundsätzlichen Instrumentarien an die Hand gebracht, nur mein toller Personalchef ist halt old school und hat kein Interesse sich was neues anzuhören. Er begründet das aus seiner Sicht auch logisch, denn er meint es funktioniert ja gut (seit 20 Jahren) und wenn man jetzt herum experimentiert, dann könne das auch schief gehen. Im Prinzip hat er ja recht, doch wenn man grad von der Uni kommt, dann hat man halt viele neue Ideen etc. und moechte auch mal "probieren:"

  4. Re: Unternehmen machen es Online-Bewerbern immer noch schwer

    Autor: Venkman 02.07.02 - 11:40

    vc schrieb:
    > ja aber die Frage ist - wie ändert man das.

    Naja, wenn ich von einem Personalleiter eines nicht unbedeutenden Unternehmens folgenden Satz höre: "Wir schalten keine Anzeigen mehr, ich habe allein noch 600 Emails von Bewerbern in meiner Mailbox - da kommen wir lange mit aus", würde ich es mit Common Sense versuchen :)

  5. Re: Unternehmen machen es Online-Bewerbern immer noch schwer

    Autor: Richard 02.07.02 - 13:06

    Venkman schrieb:
    >
    > vc schrieb:
    > > ja aber die Frage ist - wie ändert man das.
    >
    > Naja, wenn ich von einem Personalleiter eines
    > nicht unbedeutenden Unternehmens folgenden Satz
    > höre: "Wir schalten keine Anzeigen mehr, ich
    > habe allein noch 600 Emails von Bewerbern in
    > meiner Mailbox - da kommen wir lange mit aus",
    > würde ich es mit Common Sense versuchen :)

    das Problem haben wir auch. es ist zum Kotzen was wir an Bewerbungen für eine einzige ausgeschriebene Stelle bekommen haben. Ich weiss uberhaupt nicht, wie man das handeln soll. Hat jemand irgend nen Tool gebaut, mit dem man Bewerbungen per E-Mailkommunikation oder sonstewie verwalten kann ? Also den jeweiligen Bewerber mit Adresse etc erfassen, das Datum dazu pappen und dann den jeweiligen Status (Bestaetigungsschreiben Eingang, Absage, Bewerbungsgespraecheinladung, Absage nach Bewerbungsgespraech etc) verwalten kann ?

    Ich ertrinke in Bewerbungen!

  6. Re: Unternehmen machen es Online-Bewerbern immer noch schwer

    Autor: Laif Hartmann 02.07.02 - 13:09

    wenn man jetzt eine online-bewerbung hätte, könnte man ja aus der datenbank (die dahinter liegt) nach bestimmten daten sortieren (HIER SCHLIESST SICH DER KREIS!).
    wer eine findige software abteilung hat, sich sowas relativ schnell programmieren lassen. das kann bei einer flut richtig zeit sparen (und natürlich geld ... )
    tolles argument für ein online bewerbungsformular

  7. Re: Unternehmen machen es Online-Bewerbern immer noch schwer

    Autor: Laif Hartmann 02.07.02 - 13:11

    Meine Firma hat gerade den Sprung von Öffentlicher Dienst zu GmbH gemacht. Da kann mn sich ja auch denken, wie das da aussieht .....

  8. Re: Unternehmen machen es Online-Bewerbern immer noch schwer

    Autor: Frank Schwedes 02.07.02 - 13:42

    Richard schrieb:
    >
    > Hat
    > jemand irgend nen Tool gebaut, mit dem man
    > Bewerbungen per E-Mailkommunikation oder
    > sonstewie verwalten kann ? Also den jeweiligen
    > Bewerber mit Adresse etc erfassen, das Datum
    > dazu pappen und dann den jeweiligen Status
    > (Bestaetigungsschreiben Eingang, Absage,
    > Bewerbungsgespraecheinladung, Absage nach
    > Bewerbungsgespraech etc) verwalten kann ?
    >
    > Ich ertrinke in Bewerbungen!

    Kurz vor dem Ertrinken bitte Kontakt aufnehmen !
    Als Personalmarketing-Agentur haben und kennen wir Tools, die weiterhelfen.
    Bei Interesse schicke ich gerne Infos.

  9. Recruiting in Kinderschuhen

    Autor: R. Rouschal 02.07.02 - 14:00

    Man erkennt wiederum sofort, dass die Studie von einer Multimedia-Agentur ausgeht, die sich an eher unwichtigen technischen Konstrukten den Kopf zerbricht, jedoch sämtliche servicebezogenen, soften und humanbezogenen Aspekte außer Acht lässt.
    (ad hoc: Ich konnte auch auf dem probagierenden Unternehmen unter http://www.leonhardt.de keine Online-Bewerbungsfunktionalität finden.)

    Meiner Meinung ist es völlig unwichtig, ob ich nun eine Online-Bewerbungsfunktionalität habe oder nicht. Ich denke, die meisten Online-Bewerbungsformulare sind meist so mies konzipiert, dass ich im Gegenzug sehr oft nach den gleichen Dokumenten im PDF-Format gefragt wurde bzw. mit Hilfe der vorgegebenen Fragenstruktur überhaupt keine ordentliche Bewerbung möglich war, so dass man erst wieder gezwungen ist, die Bewerbung per Mail zu senden.

    Wesentlich wichtiger erscheint mir die Tatsache, dass die angebotenen Jobs nicht nur als Teaser auf der eigenen Webseite angeboten werden, sondern auch explizit in geeigneten Stellenbörsen und/oder Jobausschreibungsseiten gelistet werden. Es gibt in Deutschland wirklich nur wenige Unternehmen/Multinationals, deren Internet-Engagement Arbeitsuchende von sich allein heraus direkt ansurfen werden. Die Mehrheit muss sicherlich auf die Bekanntheit der einzelnen Online-Stellenbörsen und deren Traffic zurückgreifen.

    Lassen wir nun alle technischen Errungenschaften des Bewerbungsmanagement hinter uns und betrachten wir kurz das Service der einzelnen Personalabteilung hier in Deutschland. Meine Damen und Herren, was nützen high-tech Online-Auftritte und Online-Recruiting, wenn es mit dem Kommunikationsservice in Form von E-Mail bei mehr als der hälfte der Unternehmen komplett auslässt. Wie oft erhält man eine Eingangsbestätigung überhaupt nicht (auch nach mehrmaliger Aufforderung nicht) oder erst nach mehreren Tagen/Wochen. Hinsichtlich Absagen möchte ich erst gar nicht zum kritisieren beginnen, da ich da nur mehr den Kopf schütteln kann. Meine Damen und Herren, ich hatte Absagen erst 15 Monate später erhalten, ist das nicht belustigend bzw. eigentlich sehr traurig ? Natürlich beginnt man als Bewerber hinsichtlich derartigen Vorkommen über die zuständigen Unternehmen anders zu denken. Meist sind gerade dies Vorzeigeunternehmen wie beispielsweise die DB, um einen Spezial-Kandidaten zu erwähnen. Eine derartige Bewerberpraxis ist meiner Meinung nach unnötig und unbrauchbar, meine Damen und Herren. Dies trägt sicherlich auch nicht zum positiven Corporate Image bei !

    Des Weiteren möchte ich gerne den einleitenden Satz des Golem-Artikels umformen und zwar:

    "Bei deutschen Unternehmen scheint das Recruiting, also das Personalmarketing, immer noch wie ein Stiefkind behandelt zu werden."

    Ich schließe damit an einen Kommentar (Autor: vc) im vorangegangen Thread an, der mich in meiner Ansicht bezüglich Personalmanagement und HRM bekräftigt.
    Meine Damen und Herren, ich habe hier in Deutschland nach meiner angelsächsischen Ausbildung in den Bereichen Human-Resource Management und Managing People bittere Erfahrung machen müssen und natürlich fast unglaubhafte Unternehmensgeschichten aus diesem Bereich gehört und gelesen.

    In Deutschland fehlt generell die angemessene Einstellung zum Humankapital und das nicht nur in den letzten 2 Jahren der Rezession und der 'hire and fire'-Politik vieler Unternehmen. Es überwiegen mehrheitlich die hard-facts der einzelnen Bewerber. Fragen wie 'Was und wie viel können Sie und wie schnell werden sie für uns produktiv ?' sind die Schwerpunkte eines jeden Interviews und mehr als einstellungsrelevant. Dagegen beleiben meist die soft-facts komplett unberücksichtigt. Meine Damen und Herren, ich bin noch nie gefragt worden, welche Sportarten ich bevorzuge, welches meine Lieblingseissorte ist, ob ich dusche oder bade am Morgen und/oder für welche Kulturveranstaltungen ich mich interessiere etc., egal für welche Stelle man sich bewirbt, sei es auch als Hilfskraft für die Bauwirtschaft. Bitte belächeln Sie die oberhalb angeführten Beispiel nicht. Diese sind feste Bestandteile eines Interviews in England !

    Beispielsweise vermisse ich die Kooperation unter den deutschen Unternehmen, die im Wettbewerb zueinander stehen, zum Thema Personalmanagement und Rekruiting. Es war sicherlich keine Eintagsfliege, als ich in London eine Praktikumstelle eines Unternehmens angeboten bekommen habe, dem ich keine Bewerbung geschickt habe. Die Ursache dafür liegt darin, dass englische Firmen anscheinend diesen krankhaften Wettbewerbseifer, wie er hier in Deutschland regiert, abgelegt haben und auch einmal Bewerbungsmappen an Konkurrenten weiterreichen, da sie selbst derzeit keine Praktika anbieten bzw. alles belegt waren. Da kommt wirklich Freude auf, meine Damen und Herren, das können Sie mir alle glauben.

    Des Weiteren bin ich auch der Meinung, dass mit einer zuletzt beschriebenen Praxis, sehr viele vakante Stellen besetzt werden könnten. Das ist jedoch hier im streng konservativen Deutschland reine Fiktion und nicht leicht durchsetzbar. Viel zu starr und engstirnig bewegen sich da die Personal- und vor allem Managementebenen, sehr zum Schaden der Arbeitswilligen und -losen. Können Sie sich vorstellen, wie viel Kosten der Wirtschaft und auch Mühen (teilweise Aggression, Frust, Angst etc.) der Suchenden diese einfache menschliche Einstellung in deutschen Unternehmen sparen würde, sicherlich nicht zum Nachteil im Wettbewerb. Wie man ja derzeit sieht, geht es einfach nur gemeinsam durch Dick und Dünn. Wenn die Wirtschaftstreibenden die Panik bekommen und konservatives bis keine Geschäfte mehr durchführen wollen, verdient niemand mehr. Sehr viel der derzeitigen mageren Wirtschaftslage in Deutschland wurde und ist einfach hausgemacht !

    All zu oft kauft man in Deutschland dann auch die Katze im Sack, weil man nur auf Skills und Qualifikationen schaut. Meine Damen und Herren, Ihre Mitarbeiter und zukünftigen Kollegen sind Menschen und keine Computer bzw. Software !
    Mit dieser Einstellung hilft auch kein Assessment-Center und alle anderen, meiner Meinung nach wenig tauglichen Mittel, den geeigneten Kandidaten zu finden.

    R. Rouschal

  10. Re: Unternehmen machen es Online-Bewerbern immer noch schwer

    Autor: Heinz 02.07.02 - 14:56

    Man kann auch den Spieß umdrehen: Die Online-Bewerber machen es auch den Firmen schwer.

    Bewerber, die richtige Bewerbungsmappen einreichen, halten sich an eine gewissen Form, dort gibt es ein Anschreiben, einen Lebenslauf, ein Foto und Zeugnisse.

    Online-Bewerber glauben, dass die Bewerbung keinerlei Form folgen muss.
    Da gibt es schlichte Mails "Ich habe Interesse an Ihrem Job, melden Sie sich doch mal", da schicken die Leute irgend welche TAR Archive, die das Personamarketing dann auspacken soll, Word-Files lassen sich nicht ausdrucken etc. pp.

    Tipp an alle Online-Bewerber:

    E-Mail Text wie ein richtiges Anschreiben formulieren, den Rest in ein PDF packen. Keine HTMLs, keine ZIPs, kein technischer Schnickschnack. Einfach dran denken: Man muss es einfach und schnell ausdrucken können. Ein ordentlicher Lebenslauf ist darin ein Muss. Scans von Zeugnissen nicht unbedingt, die können bei Interesse auf Papier nachgereicht werden.

    Ein Bewerbungsformular auf der Website halte ich für Quatsch. Wer sich nicht mal die Mühe macht, eine E-Mail abzuschicken, sondern im Browser schnell ein paar Felder ausfüllen will, hat an dem Job ja wohl wenig Interesse.

    Heinz

  11. Re: Unternehmen machen es Online-Bewerbern immer noch schwer

    Autor: cronomax 02.07.02 - 15:18

    Heinz schrieb:
    >
    > Man kann auch den Spieß umdrehen: Die
    > Online-Bewerber machen es auch den Firmen schwer.
    >
    > Bewerber, die richtige Bewerbungsmappen
    > einreichen, halten sich an eine gewissen Form,
    > dort gibt es ein Anschreiben, einen Lebenslauf,
    > ein Foto und Zeugnisse.


    Muuuhahahahaha. Okay. das war jetzt unverständliche Komik aber wir kriegen schriftliche Bewerbungen wo echt.. in 30 Prozent der Fälle kein richtiges oder überhaupt kein Foto bei ist. In den Fällen wo eines dabei ist - Automatenfoto. Na klar, is ja billig, geht auch noch in letzter Minute und sieht ja sooooooooooooo toll aus. Ganz witzig auch Bewerber, die ein Foto _einscannen_ und dann auf einem FarbTintenstrahler der vorvorletzten Generation (so HP 550 C) ausdrucken direkt auf die Bewerbung.

    Zeugnisse in er PDF Bewerbung habe ich auch schon gesehen: mit so deutlich erkennbaren "Fotomontagen" (Briefkopf in anderere JPEG Komprimierung als die Unterschrift etc.) das ich glaub da machen manche Bewerber eher nen Intelligenztest mit mir..

    > Online-Bewerber glauben, dass die Bewerbung
    > keinerlei Form folgen muss.

    ach naja. Gibt solches und solches.

    > Da gibt es schlichte Mails "Ich habe Interesse
    > an Ihrem Job, melden Sie sich doch mal", da
    > schicken die Leute irgend welche TAR Archive,
    > die das Personamarketing dann auspacken soll,
    > Word-Files lassen sich nicht ausdrucken etc. pp.

    ehehehe. das Beste war jemand, der nen LaTex file schickte :)

    > E-Mail Text wie ein richtiges Anschreiben
    > formulieren, den Rest in ein PDF packen. Keine
    > HTMLs, keine ZIPs, kein technischer
    > Schnickschnack.

    Sehr gut. Und bitte ausdruckbare PDFs..


    > Ein Bewerbungsformular auf der Website halte ich
    > für Quatsch. Wer sich nicht mal die Mühe macht,
    > eine E-Mail abzuschicken, sondern im Browser
    > schnell ein paar Felder ausfüllen will, hat an
    > dem Job ja wohl wenig Interesse.

    Kann man aber bei sehr vielen Bewerbern den interessanten noch zumuten, sich nachträglich in ein standardisiertes Formular (Fragebogen halt) einzutragen ? Fände ich gut.

  12. Re: Unternehmen machen es Online-Bewerbern immer noch schwer

    Autor: NetMaster 02.07.02 - 15:21

    Hallo Heinz,

    >Online-Bewerber glauben, dass die Bewerbung keinerlei Form folgen muss.
    >Da gibt es schlichte Mails "Ich habe Interesse an Ihrem Job, melden Sie sich doch mal", da >schicken die Leute irgend welche TAR Archive, die das Personamarketing dann auspacken >soll, Word-Files lassen sich nicht ausdrucken etc. pp.

    >E-Mail Text wie ein richtiges Anschreiben formulieren, den Rest in ein PDF packen. Keine >HTMLs, keine ZIPs, kein technischer Schnickschnack. Einfach dran denken: Man muss es >einfach und schnell ausdrucken können. Ein ordentlicher Lebenslauf ist darin ein Muss. Scans >von Zeugnissen nicht unbedingt, die können bei Interesse auf Papier nachgereicht werden.

    kann es sein, dass Du einer der Schlips tragenden Bürosesselfurzer bist, die meinen, alles herangetragen zu bekommen und so wenig wie möglich selbst zu machen?

    Wenn Du so ein Personlmarketing-Profi bist, dann kann es für Dich jawohl nicht so schwer sein ein TAR Archive zu entpacken. Wobei ich mich frage wer überhaupt eine Bewerbung mit TAR komprimiert. Das benutzen doch wohl meist nur Mac-Spezies. ZIP und RAR sind doch wohl die verbreitesten Varianten.

    PDF ist schön und gut, ABER meinst Du, dass jeder Bewerber es drauf hat ein PDF zu erstellen? Außerdem besitzt wohl nicht jeder ein Proggy mit dem man/fra PDFs erstellen kann.

    >Ein Bewerbungsformular auf der Website halte ich für Quatsch.

    Da bin ich Deiner Meinung. Nur sollte da dann genau angegeben werden WAS der Bewerber denn nun verschicken soll. Und wenn auch noch angegeben ist in welchem Format er/sie es schicken soll, dann kommen wohl weniger Probs auf. Hellsehen können die Bewerber wohl noch nicht.

    >Wer sich nicht mal die Mühe macht, eine E-Mail abzuschicken, sondern im Browser schnell ein paar Felder ausfüllen will, hat an dem Job ja wohl wenig Interesse.

    Sehe ich nicht so. Denke nur, dass mit solchen Formularen eher Verwirrung entstehen könnte, als alles andere.

    Gruß

    NetMaster

  13. Re: Unternehmen machen es Online-Bewerbern immer noch schwer

    Autor: Geek 02.07.02 - 15:29

    Aber wozu denn packen? Was soll denn da alles drin sein? Ein bisschen Text geht doch auch so plus ein Bild?

    > PDF ist schön und gut, ABER meinst Du, dass
    > jeder Bewerber es drauf hat ein PDF zu
    > erstellen? Außerdem besitzt wohl nicht jeder ein
    > Proggy mit dem man/fra PDFs erstellen kann.

    Warum denn nicht? Mit LaTeX ist das in nullkomma nix gemacht, sollte eh jeder der ne ernsthafte Diplomarbeit geschrieben hat schon mal benutzt haben. Gibt es sehr komfortabel Front-Ends für Linux, Windows etc. für. Alternativ gibt es genug kostenlose Progs die PDFs auch aus Word und Konsorten erstellen. Bei KDE ist nen entsprechender Drucker-Filter standardmäßig dabei.

    > Da bin ich Deiner Meinung. Nur sollte da dann
    > genau angegeben werden WAS der Bewerber denn nun
    > verschicken soll. Und wenn auch noch angegeben
    > ist in welchem Format er/sie es schicken soll,
    > dann kommen wohl weniger Probs auf. Hellsehen
    > können die Bewerber wohl noch nicht.

    Da geb ich dir recht.

    > Sehe ich nicht so. Denke nur, dass mit solchen
    > Formularen eher Verwirrung entstehen könnte, als
    > alles andere.

    Naja, also ich würde auch nen druckbares PDF bevorzugen, damit es ausgedruckt halt mit schriftlichen Bewerbungen gleich behandelt werden kann und unabhängig vom verwendeten OS lesbar ist.

  14. Re: Unternehmen machen es Online-Bewerbern immer noch schwer

    Autor: tiger 02.07.02 - 15:58

    NetMaster schrieb:

    > >E-Mail Text wie ein richtiges Anschreiben
    > formulieren, den Rest in ein PDF packen. Keine
    > >HTMLs, keine ZIPs, kein technischer
    > Schnickschnack. Einfach dran denken: Man muss es
    > >einfach und schnell ausdrucken können. Ein
    > ordentlicher Lebenslauf ist darin ein Muss.
    > Scans >von Zeugnissen nicht unbedingt, die
    > können bei Interesse auf Papier nachgereicht
    > werden.
    >
    > kann es sein, dass Du einer der Schlips
    > tragenden Bürosesselfurzer bist, die meinen,
    > alles herangetragen zu bekommen und so wenig wie
    > möglich selbst zu machen?



    Bloedsinn. Wenn es 20 Bewerber gibt und einer davon meint an meinen technischen Sacheverstand zu rütteln weil er es in einem komprimierten Format schicken muss, dann muss er einfach schon nen seeeeeeeeeehr guter Bewerber sein, damit ich mir die Mühe mache. Warum macht er mir Mühe ? Warum wenn es andere nicht tun muessen ?

    > Wenn Du so ein Personlmarketing-Profi bist, dann
    > kann es für Dich jawohl nicht so schwer sein ein
    > TAR Archive zu entpacken. Wobei ich mich frage
    > wer überhaupt eine Bewerbung mit TAR
    > komprimiert. Das benutzen doch wohl meist nur
    > Mac-Spezies. ZIP und RAR sind doch wohl die
    > verbreitesten Varianten.
    >

    Siehe oben.

    > PDF ist schön und gut, ABER meinst Du, dass
    > jeder Bewerber es drauf hat ein PDF zu
    > erstellen? Außerdem besitzt wohl nicht jeder ein
    > Proggy mit dem man/fra PDFs erstellen kann.

    doch gibt es wie Sand am Meer

  15. Personalmarketing online

    Autor: André 02.07.02 - 16:14

    Schon mal besucht?

    http://www.business-is-now.de/

  16. Re: Unternehmen machen es Online-Bewerbern immer noch schwer

    Autor: Laif Hartmann 02.07.02 - 16:30

    Ich verstehe unter Online-Recruiting, das Unternehmen gibt eine Eingabemaske vor, in der man vorerst die geforderten Dinge einträgt. Eine Email schicken, das ist kein Online Recruiting, dass ist eine normale Bewerbung.
    Und ich denke hier sollten die Unternehmen (und die, die auf Heinz geschrieben haben obacht!) etwas Mühe geben.
    Wo ist das Problem, eine Maske ,in Zusammenarbeit mit der Personalabteilung, zu entwickeln, die die wichtigsten Dinge abfragt. Die gesammelten Daten können dann entsprechen sortiert und in einem einheitlichen Format ausgegeben werden (eigentlich eine ideale Arbeitsbasis). Ausserdem werden dann nicht mehr ganz so viele Email mehr eingehen. Teilweise denke ich auch, es ist pure Verzweifelung, da viele Seiten nur eine info@ adresse haben, wo man seine Bewerbung hin schicken soll. Eine Initiativbewerbung kann dann schon fast nur noch daneben gehen.
    Ein besonderes Armutzeugniss ist es dann für Unternehmen, die sich dynamisch, jung und kreativ darstellen wollen. Wenn ich was gescheites haben will, muss ich schon vorher arbeit reinstecken. Von alleine passiert da nichts.

  17. Vorschlag

    Autor: André 02.07.02 - 16:37

    Schau mal unter www.business-is-now.de. Dazu noch ein Email-Parser Programm und die Sache sieht doch schon ganz gut aus. Es ginge natürlich auch eine Integration in Outlook. Melde Dich doch einfach einmal.

    Dann bis später


    André

  18. Re: Unternehmen machen es Online-Bewerbern immer noch schwer

    Autor: Reiner Sieg 02.07.02 - 17:58

    Hier wird lediglich an der Oberfläche gekratzt. E-Recruiting bedeutet, neben einem präzisen Recruiting-Portal auf der homepage, auch ein digitaler Recruiting-Prozess. Der Service gegenüber dem "Kunden Bewerber" wird enorm verbessert, der Berwerbungsdurchlauf sowie die Kommunikation intern und extern werden effektiv und optimal. In dem wirtschaftlichen Umfeld ist der Wettbewerb um Bewerber noch nicht wieder voll entbrannt. Früher oder später werden allerdings viele Positionen nicht rechtzeitig besetzt werden können.

  19. Re: Unternehmen machen es Online-Bewerbern immer noch schwer

    Autor: Reiner Sieg 03.07.02 - 13:15

    Eine nicht besetzte Stelle ist oft teurer als man glaubt. Zudem wird kaum Benchmarking durchgeführt. Wenn der Wettbewerb auf einem Top-Niveau ist, dann muss man das einigen Leuten mal unter die Nase reiben.
    Aber ohne Leidensdruck ändert sich der eine oder andere nie

  20. Re: Unternehmen machen es Online-Bewerbern immer noch schwer

    Autor: Reiner Sieg 03.07.02 - 13:18

    Wir haben ein entsprechendes Tool!
    Unser Produkt unterstützt das Recruiting im gesamten, von der Ausschreibung über das Bewerbermanagement bis hin zum Qualitätsmanagement.

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