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Computerfachleute werden noch immer spitzenmäßig bezahlt

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Computerfachleute werden noch immer spitzenmäßig bezahlt

    Autor: Golem.de 21.10.03 - 09:43

    Im Vergleich zu anderen Branchen und Berufsgruppen verdienen die Computerfachleute noch immer gut: IT-Berater bringen im Durchschnitt 80.000 Euro nach Hause, was einem Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. An zweiter Stelle folgen die SAP-Spezialisten, die durchschnittlich 70.000 Euro im Jahr einfahren.

    https://www.golem.de/0310/28047.html

  2. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: XL-Reaper 21.10.03 - 10:03

    Mich würde echt mal interessieren wo die diese Zahlen her haben ...
    Ich würde auch gerne so viel verdienen als Admin ..

  3. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: MOK24 21.10.03 - 10:08

    ich auch ;-)

  4. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: BeQuiet 21.10.03 - 10:19

    Seltsamer weise dachte ich gerade genauso :/

  5. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: plasma 21.10.03 - 10:46

    Ich auch

  6. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: Sven Janssen 21.10.03 - 15:32

    *handheb* als Coder sieht man auch nicht viel von dem Geld was der Chef so pro Stunde haben möchte. Wenn ich ne Stunde tippe hat mein Chef 90 Euro verdient.
    Wenn ich die Preise einzelner Programme sehe die ich geschrieben habe, dann wird mir schwindlig.
    Letzes Jahr gab es kein Wehinachtsgeld und auch dieses Jahr schaut es schlecht aus.
    Würde mich wirklich einmal interessieren wo es so viel Gehalt gibt.

    Sven

  7. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: jones 03.12.03 - 08:22

    Ich will auch wissen, wo man diese Summen verdient. Bitte um Zusendung entsprechender Adressen, werde mich umgehend bewerben.

  8. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: px 13.01.06 - 07:59

    Dito. Immerhin sind wir alle nicht allein mit unserer Verwunderung ;)

    jones schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich will auch wissen, wo man diese Summen
    > verdient. Bitte um Zusendung entsprechender
    > Adressen, werde mich umgehend bewerben.


  9. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: Deamon 21.10.03 - 10:21

    Hast du keine 45t als Admin ?
    Da würde ich mit meinem Chef aber ganz schnell ein Wörtchen sprechen....

    Immer wieder das selbe:
    Gute Leute verkaufen sich mal wieder für nothing....

  10. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: ABL 21.10.03 - 10:25

    wenn man den einen Job hat verdient man auch,
    als frischgebackener IT-Systemelektroniker mit sehr guten Linux Kentnissen,
    guten Ideen beim Schrauben und PHP/SQL/HTML Spielchen hab ich seit meiner Prüfung im Juni keine Stelle gefunden, und nicht gerade wenig Bewerbungen geschrieben...

  11. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: Sven Janssen 21.10.03 - 15:35

    45t Euro als Admin?
    Meinst auf die Hand? das wären 3750 Euro? wären ca 7500 EURO Brutto Gehalt.
    Wo bitte willst das Gehalt denn in der heutigen Zeit bekommen?

    Sven

  12. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: Deamon 21.10.03 - 17:34

    Wenn man von Gehältern spricht, wird die Angabe immer in Brutto angegeben. Dem Arbeitgeber ist es letzendlich egal, ob das Geld in die Hände des Arbeitnehmers, oder sonstwo hinfließt. Abhängig von der Steuerklasse, - in diesem Beispiel gehen wir mal von der 4 aus -bleibt dem Admin bei einem Bruttogehalt von 3750 Euro Monatlich, gerade einmal 1950 Euro übrig. Wenn du das viel Geld nennst, bist du warscheinlich noch nicht so sehr mit Miete, Familie, Fixkosten, Versicherungen ggf. eine kleine Eigentumswohnung usw. belastet. Man lebt davon nicht schlecht, allerdings nennt man "Spitzenverdiener" eine ganz andere Klasse.
    Diesen Lohn bekommen in einigen Bundesländern so manche Arbeiter, die am Fließband den ganzen lieben Tag Schrauben in die Fahrzeuge eindrehen.
    Diese können von sich aus behaupten "Spitzenverdiener" zu sein, allerdings haben sie für ihre laufende Weiterbildung keine weitere Ausgaben. Zu deinen Aufgaben als Admin, gehört eine ganz andere Art von Aufgabe: Der Betrieb der Server muss gesichert sein, die User müssen betreut werden... usw. Kurz: Von dir hängt letztendlich die gesammte Produktion ab.
    Fällt ein Server aus, verursacht dies im schlimmsten Fall, Schäden die in die Millionenhöhe gehen können. Vom Kunden und Imageverlust ganz zu schweigen.
    Im guten und ganzen, trägst du als Admin, eine enorme Verantwortung. Von dir und einiger deiner Admin Kollegen hängt letztendlich auch ab, - keinesfalls übertrieben - ob die Firma existiert... und ob zum Beispiel 500 oder 5000 Menschen ihr nächstes Gehalt bekommen.
    Also: Von dem Aspekt her gesehen, sind 45t Euro Brutto, wohl kaum der Rede wert.
    Denkst du nicht ?

    ~

  13. SAP Berater

    Autor: BlueScreen 21.10.03 - 10:22

    Lohnt es sich eigentlich heute noch zum SAP Berater ausbilden zu lassen?
    Und wenn ja, welche Module sind bei den Arbeitgebern besonders gefragt?

    BlueScreen

  14. ich bin billig...

    Autor: Janeck 21.10.03 - 10:40

    tja, ich mache im ö.D. notes domino... und bekomme 23.000 (ostgeld) aber wenn ich noch ein paar jahre warte und mir noch zwei kinder anschaffen sollte, und heirate, bin ich auch bei 40.000... als single bist du im ö.D. echt am arsch...

  15. Re: ich bin billig...

    Autor: Thilo 24.10.03 - 17:32

    >und bekomme 23.000 (ostgeld)

    Du wirst noch in Ostmark bezahlt?

  16. Re: SAP Berater

    Autor: Michael - alt 21.10.03 - 13:08

    Mach SAP CRM

  17. Re: SAP Berater

    Autor: Suzmo 26.04.04 - 20:35

    Michael - alt schrieb:
    >
    > Mach SAP CRM

    Oh bist Du auch so einer der älteren Generation a la "da gibts Geld - dann bin ich ab jetzt TOP-CRM-Spezialist" ?

  18. Re: SAP Berater

    Autor: Goodie 20.11.05 - 10:22

    Ja das lohnt sich. Heiße Themen sind zur Zeit SAP-CRM und SAP-BW. Damit kennen sich noch nicht so viele aus. Eher ungefragter sind die Klassiker (FI, HR und CO), weil hier durch Personalabbau einiger "Großer" genug Angebot auf dem Arbeitsmarkt ist. Der nächste Nachfrageschub wird meiner Meinung nach kommen, wenn die SAP mit Ihrer Umstellung auf Enterprise Java nach dem J2EE-Standard Ernst macht. Hier bieten sich gute Chancen für Einsteiger mit Java-Kenntnissen, da die etablierten SAP-Spezialisten umlernen müssen und weniger von ihren Erfahrungen profitieren können.



  19. ja aber wenn man einen vernünftigen Job...

    Autor: joke 21.10.03 - 10:42

    die Zahlen hören sich irgendwie besser an als die Realität aussieht,
    ich habe letzten Februar meine Ausbildung als
    Fachinformatiker Anwendungsentwicklung abgeschlossen:
    1. nicht übernommen worden
    2. konnte ein halbes Jahr keine Stelle bekommen
    3. repariere ich jetzt Thermodrucker (nix da Softwareentwicklung)
    4. verdiene ich beschießen
    5. ich finde immer noch keine Stelle in der IT-Branche (bitte keine Drucker mehr)

    Wenn man 3k€ Brutto hätte, wären das 36k€ / Jahr,
    wie kommen solche Zahlen wie 70-80 k€ zustande,
    wenn viele (auch ich) nicht mahl die genannten 3k€ kriegen???

  20. Re: ja aber wenn man einen vernünftigen...

    Autor: cmi 21.10.03 - 10:46

    joke schrieb:
    >
    > die Zahlen hören sich irgendwie besser an als
    > die Realität aussieht,
    >
    > Wenn man 3k€ Brutto hätte, wären das
    > 36k€ / Jahr,
    > wie kommen solche Zahlen wie 70-80 k€
    > zustande,
    > wenn viele (auch ich) nicht mahl die genannten
    > 3k€ kriegen???

    absolute zustimmung. ich kenne niemanden, der über 3000 bekommt. und selbst diese zahl gibt es nur in einem fall. tja der osten, dass armenhaus der republik.

  21. Re: ja aber wenn man einen vernünftigen...

    Autor: Frank 21.10.03 - 11:12

    ähm komisch ich kenne niemanden der unter 3000 verdient..

  22. Re: ja aber wenn man einen vernünftigen...

    Autor: Tigerwoods 21.10.03 - 12:54

    Moin,

    ich kenne genug, die unter 3000 in der IT-Welt verdienen.

    Bei uns in der Firma ist die Bandbreite der Gehälter für gleiche Tätigkeiten bei knapp 1200,- +/-. Leute die zu den IT-Hochzeiten eingestellt wurden, haben Glüch gehabt und entsprechende Gehälter bekommen, dafür gibt es nun kaum mehr. Leute die in der Flaute kamen, sind weit darunter eingestellt worden, haben aber noch Glück, mal 5 % Extra Gehaltserhöhungen zu bekommen.
    Alles machen aber den selben Job.

    Und wenn die frisch gebackenden IT´ler von 50 TEU Einstigesgehahlt träumen, wie das bei vielen Bewerbern der Fall ist, kommt mal auf den Boden zurück. Die Zeiten isnd vorbei und kommen so schnell nicht wieder. Heute zählt Berufserfahrung und mittlerweile auch wieder Dipl.-Abschlüsse, die Zeiten der Quereinsteiger ist sowies schon ganz vorbei. Zumindest bei uns werden davon keine mehr eingestellt.

  23. Re: ja aber wenn man einen vernünftigen...

    Autor: cmi 21.10.03 - 13:08

    Tigerwoods schrieb:

    > Heute zählt
    > Berufserfahrung und mittlerweile auch wieder
    > Dipl.-Abschlüsse, die Zeiten der Quereinsteiger
    > ist sowies schon ganz vorbei. Zumindest bei uns
    > werden davon keine mehr eingestellt.

    was ich auch für schwachsinn halte. ich bin kein dipl-inf., habs nie studiert, schätze mich aber auf meinem gebiet (datenbanken und webanwendungen) als _wesentlich_ versierten ein, als einen kumpel mit dipl-inf (der kann dafür anderes wieder besser). aber nur nach titel zu gehen ist schwachsinn. andererseits gibts in der wirtschaft scheinbar eh keinen gesunden menschenverstand. erst rennen alle dem hype hinterher und 2 monate später alles wieder umgekehrt. schwarz/weiß statt grau.

  24. Re: ja aber wenn man einen vernünftigen...

    Autor: Namek 21.10.03 - 22:36

    Als Webentwickler kann man sich nicht profilieren.
    Ich selbst habe auch nur eine Ausbildung als FI AWE,
    was selbst betrachtet ganz logisch weniger Wert ist als ein Dipl.
    Bin aber auf Systementwicklung, besonders WinNT Dienste
    und Client-Serverdienste Anwendungen in C++ ( trend zu C# )
    spezialisiert und fahre damit sehr gut.
    Habe zwar auch in der Flautezeit mit schlechtem Gehalt angefanen,
    aber da scheinbar Bedarf besteht bin ich im ersten Jahr nach der Ausbildung schon in der 2ten Firma mit entsprechendem Gehaltsprung.

    Es gibt auch für FIs eine Welt hinter Linux und und Webbastelei.
    Sorry, aber es wird aus der Ecke zum Teil so laut gerufen, das der Eindruck nicht nur bei mir entsteht wie mir scheint.

  25. Re: ja aber wenn man einen vernünftigen...

    Autor: cmi 21.10.03 - 23:37

    Namek schrieb:
    >
    > Als Webentwickler kann man sich nicht profilieren.
    > Ich selbst habe auch nur eine Ausbildung als FI
    > AWE,
    > was selbst betrachtet ganz logisch weniger Wert
    > ist als ein Dipl.
    > Bin aber auf Systementwicklung, besonders WinNT
    > Dienste
    > und Client-Serverdienste Anwendungen in C++ (
    > trend zu C# )
    > spezialisiert und fahre damit sehr gut.

    ja ich weiß, das "richtige" programmierung besser bezahlt wird. verstehe ich aber auch nur zum teil. sicher: "webfrickelei" kann jeder, aber ich denke (hoffe ;)), dass das was ich mache (erp- und shopentwicklung auf oraclebasis), auch nicht unbedingt allerweltsbastelei ist.

  26. Re: ja aber wenn man einen vernünftigen...

    Autor: cmi 21.10.03 - 13:12

    und wo kommst du her?

  27. Re: ja aber wenn man einen vernünftigen...

    Autor: Artchi 21.10.03 - 10:50

    Ehem, aber die genannten Gehälter sind nicht die von Leuten die gerade mit der Ausbildung fertig sind. Das darf man nicht vergessen! Ich bin jetzt 4 Jahre dabei und bekomme 400 EUR mehr als du brutto im Monat. Und ich kann dich beruhigen, netto machts in der Steuerklasse 1 nicht sehr viel. :(

    Also, dafür das du "nur" Drucker reparierst, kannst du dir für die 3000 EUR auf die Schulter klopfen! Jemand der Autos repariert träumt davon!

  28. Re: ja aber wenn man einen vernünftigen...

    Autor: der_buerger 21.10.03 - 12:17

    hey Artchi,


    joke hat die 3k *nicht*. Du musst nochmal nachlesen. Er *hätte* sie gerne. So habe ich seinen Beitrag jedenfalls verstanden.

    Das Missverständnis macht auch ein wenig deutlich, daß es offenbar stark unterschiedliche Sichtweisen bzw. Schichtungen gibt, was die Einkommensklassen in dieser Branche betrifft. Für den einen wären 3000 EUR pro Monat ein absoluter Erfolg, der andere 'krebst(e)' (siehe ein anderer Beitrag in diesem Forum) bei ich glaube 65000 EUR per anno rum. Wer von den beiden ist der glücklichere ...

    Eine philosophische Frage ....

  29. Re: ja aber wenn man einen vernünftigen...

    Autor: Dr. Zook 21.10.03 - 12:47

    Man muss auch immer die Region mit einbeziehen. Jemand der in München wohnt hat wesentlich mehr kosten (und auch Einkünfte) als ein Muckel der im hintersten Ostfriesland lebt!

  30. Re: ja aber wenn man einen vernünftigen...

    Autor: Marc 21.10.03 - 11:00

    Hi!

    Du hast m.E. leider "Pech", dass Du in dieser allgemein schlechten Zeit mit Deiner Ausbildung fertig geworden bist. Jobs liegen nun mal nicht mehr auf der Strasse rum und die Zeiten, wo jeder Umschüler (der vom Arbeitsamt in 6 Monaten Crashkurs zum "IT-Spezialisten" ausgebildet wurde) und Quereinsteiger locker zwischen mehreren Anstellungen auswählen konnte, sind definitv vorbei!
    Für Dich wird es schwierig sein, überhaupt erstmal nen Job zu finden. Da beisst sich die Kuh leider in den Schwanz! Es werden Leute mit Erfahrungen gesucht, aber kaum einer gibt Dir die Möglichkeit, Erfahrung zu sammeln. Und Du konkurrierst am Markt mit Leuten, die älter sind und bereits Anstellungen hatten (und demzufolge einen ganz anderen Lebenslauf)!

    Grund: Nicht wenige (auch gute Leute mit viel Erfahrung) haben ihre Anstellungen verloren, weil Firmen pleite gegangen sind bzw. abgebaut haben.

    Die im Beitrag genannten Gehaltsangaben sind schon realistisch, obwohl ich sie (für Durchschnittswerte) auch als sehr hoch empfinde. Andere Auswertungen (ct' bzw. heise hat auch mal eine Umfrage durchgeführt) sind da, glaube ich, etwas niedriger mit ihren Durchschnittswerten. Da müsste man sich anschauen, woher das Zahlenmaterial stammt.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sich am schnellsten durch Jobwechsel entsprechend "hochverdient". Ich bin jahrelang auch bei 65 TDM rumgekrebst und habe durch 2 Wechsel (zu guten Zeiten wohlgemerkt) mein Gehalt locker verdoppelt.

    Eine Portion Glück gehört in diesen Zeiten leider auch dazu!
    Ich wünsche Dir viel Erfolg!

  31. Re: ja aber wenn man einen vernünftigen...

    Autor: Lance 21.10.03 - 14:34

    Marc schrieb:
    >
    >[...]
    > Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sich am
    > schnellsten durch Jobwechsel entsprechend
    > "hochverdient". Ich bin jahrelang auch bei 65
    > TDM rumgekrebst und habe durch 2 Wechsel (zu
    > guten Zeiten wohlgemerkt) mein Gehalt locker
    > verdoppelt.
    >
    > Eine Portion Glück gehört in diesen Zeiten
    > leider auch dazu!
    > Ich wünsche Dir viel Erfolg!

    Das habe ich evtl. auch vor, das schwierige dürfte nämlich sein, seinem Arbeitgeber klar zu machen, dass man überdurschnittliche Erhöhungen verdient (abgesehen von Qualifikationsstufenaufstiegen).

  32. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: Sathoan 21.10.03 - 10:49

    Frage mich auch wo die diese Zahlen herhaben? Evtl. haben die ja komplett gerechnet - also mit Arbeitgeberanteilen? Dann könnte man annähernd diese Zahlen erreichen...
    Ich als FI Aw liege gerade mal bei 25t Habe ich da was falsch gemacht? Wo muß man sich da melden? Und die Jobaussichten sind ja auch alles andere als Rosig!

  33. Enterprise Manager

    Autor: tux73 21.10.03 - 10:59

    Also,

    solche Zahlen (ab 70T€ aufwärts) gibts nur als IT-Manager in großen Netzwerken mit hunderten/tausenden Nodes. Diese leiten dann wieder Untergruppen von Admins und Systemtechnikern.
    Wenn sich ein Systemtechniker (Drucker konfigurieren, Netzwerkkarte tauschen etc.) als Admin fühlt - Schuld eigene. Wenn sich ein Admin als IT-Manager fühlt - Schuld eigene.

    Wenn Du nicht mindestens 50% Deiner Arbeitszeit bei Management-Meetings und Conference-Calls verschwendest, bist Du kein Manager - und verdienst eben weniger.

    Traurig aber war


    tux73

  34. Re: Enterprise Manager

    Autor: Frank 21.10.03 - 11:16

    Sorry aber ich kann das alles hier nicht bestätigen.. wenn es um studierte Informatiker o.ä. geht kenne ich NIEMANDEN der nach dem Studium unter 35.000€ im Jahr angefangen hat... im Gegenteil die Anfangsgehälter liegen im Schnitt zwischen 40 und 45 t€ ... man darf aber auch keine Fachinformatiker mit einer 2-3 Jährigen Ausbildung mit Diplomanten oder Doktoranten vergleich...

  35. Re: Enterprise Manager

    Autor: puk 21.10.03 - 11:34

    das kann ich auch bestätigen ...

  36. Re: Enterprise Manager

    Autor: lutscho0s 21.10.03 - 11:53

    Ja und jetzt schauen wir uns mal (fast) all die Leute an, die die Gehälter grade nicht nachvollziehen konnten und sehen, dass fast alle davon eine gerade / kürzlich abgeschlossene Ausbildung haben und schon ist klar, warum das nicht nachvollziehbar ist. Weil sich die sachen auf studierte IT-Spezialisten und IT-Berater (Consulting ist nunmal i.d.R. mit Ausbildung nicht drin) und nicht auf ausgebildete ITSE u.Ä.

  37. Re: Enterprise Manager

    Autor: Michael - alt 21.10.03 - 13:10

    Hier gings nicht um die Festangestellten, sondern um die Berater!

  38. Re: Enterprise Manager

    Autor: huig 21.10.03 - 13:11

    Ich wär auch gerne Manager vom Raumschiff Entenscheiß!

  39. Quatsch

    Autor: gonzman 21.10.03 - 12:03

    Hallo zusammen,

    ich treibe mich jetzt 15 Jahre in der IT herum, aber solche Verdienste (80.000 etc) sind selbst für Manager illusorisch, von Administratoren mal ganz abgesehen.

    Schade, dass die CW, die ansonsten ganz lesenswert ist, solch einen Quatsch veröffentlicht. Das gibt wieder endlose Diskussionen in Gehaltsfragen.


    GM

  40. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: Arne 21.10.03 - 12:25

    Die Umfrage wurde durch die Gesellschaft für Informatik gemacht und da sind hauptsächlich Hochschulabgänger drin, d.h. der "Durchschnitt" ist eigentlich kein Branchendurchschnitt, sondern nur ein Durchschnitt von der (mehr oder weniger) representativen "Oberklasse" der IT-Branche.

    Aber selbst dann (ja ich bin Dipl-Inf.) erreiche ich trotz mehrer Jahre Beruferfahrung diesen "Schnitt" nicht, obwohl ich an der Umfrage teilgenommen habe. Aber ich bin auch als Softwareentwickler und nicht als Berater tätig und nicht an der Uni oder bei einer Bank oder Versicherung sondern in der freien Wirtschaft.

  41. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: Michael - alt 21.10.03 - 12:49

    Liebe Golems,

    diese Zahlen sind FALSCH. Bitte beachten Sie dazu solche Instrumente wie GULP, die seit Jahren die Stundensätze sammeln. Es ist derzeit sehr selten möglich, über einen Stundensatz von 80 Euro zu kommen. Der Mittelwert liegt dabei eher bei 75 Euro (Süd-Nord-Gefälle). Davon gehen oft bis zu 30% für die Agenturen ab und damit schafft man bei angenommener Auslastung von 80% einen Umsatz von (jeder kann hoffentlich rechnen) ungefähr 100000 Euro. Davon verbleiben nach Abzügen für Zweit- und Drittwohnungen und ggfs. Hotels, Reisekosten (weil die Preise All-Inclusive-Preise sind), Taxifahrten und der erhebliche Mehraufwand für die Mahlzeiten etc und insbesondere die indirekten Steuern etc nicht mal mehr 60000 Euro. Und die bringt man auch nicht nach Hause Wenn Sie noch davon einen z.B. Siebel-Kurs zu deren Phantasie-Preisen ablegen wollen, müssen Sie nochmals zwischen 5000 und 10000 Euro abziehen. Der Betrieb meines Internetservers kostet mich mit allen Lizenzen im Jahr so um die 10000 Euro die auch davon noch abgezogen werden müssen, und dann kommt noch die Einkommensteuer.

    Absetzbar sind die wohntechnischen Mehraufwände nach 3 Monaten Mitarbeit in einem Unternehmen sowieso nicht. Da wird der Hotelaufenthalt Einkommensteuerpflichtig!!!!

    Die Schweinerei an Ihrem Verweis auf diese Computerwoche-Erhebung ist, daß Sie diese falschen Vorstellungen der Festangestellten um die irre hoch scheinenden Beträge schüren. Es wäre gescheiter, wenn Sie mal darauf verweisen würden, daß man Leuten mit abgeschlossenem Studium und hinreichend Berufserfahrung im internationalen Umfeld Stundensätze anbietet, die mit denen eines Fassadenanstreichers gleich kommen. Und im Nebensatz wird dann noch behauptet, man würde zuviel verdienen!!!!

    Es ist schon dümmlich, wenn man den Umsatz mit dem Einkommen gleichsetzt. Pisa schlägt da wohl zu.....

    Damit hier die Diskussion aber noch so richtig in Gang kommt: Ein Festangestellter mit 65000 Euro Jahresgehalt Brutto kostet seine Firma 100-120 Euro die Stunde. Also hieße das in Konsequenz, alle Festangestellten rauszuschmeißen???? Die verdienen ja noch viel mehr?`(bzw. kosten noch viel mehr)? Ich erwarte also wieder die Gewerkschaften um die 9% Selbständigen in Deutschland auf einen noch geringeren Prozentsatz zu bekommen. Oder eventuell fällt der SPD auch noch ein, das Scheinselbständigengesetz wieder zu verschärfen.

    Also damit kein falsches Bild aufkommt: Ich freue mich um jeden Arbeitsplatz für einen Festangestellten, aber ich hasse unüberlegte Stimmungsmache! Und diese Diskussion ist alles andere als fruchtbar!

    Neben der sich hier stellenden Frage nach der journalistischen Verpflichtung bw Bemühung um Wahrhaftigkeit, schlägt diese Meldung ja eigentlich Ihren Benutzern doch sehr heftig ins Gesicht.....

    PS: Ich schließe mich gerne mit Gleichgesinnten zusammen um diesem unglaublichen Treiben und der falschen Zahlenjongliererei ein Ende zu bereiten. Sowas erzeugt unnötig Neid und ist überhaupt nicht sachdienlich!

  42. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: RainerP 21.10.03 - 13:27

    Viel wahres dran...

    Allerdings kann ich den Zusammenhang zwischen Brutto-Jahresgehalt und stündlichen Kosten nicht nachvollziehen!
    Ich liege bei ca. 50k€ im Jahr, müsste meinen Arbeitgeber nach deiner Rechnung also ca.75€/h kosten. Unsere Stundensätze liegen deutlich niedriger und mein Arbeitgeber macht definitv keinen Verlust mit mir;-) Allerdings muß ich dazu sagen, daß unsere Zeit zu 100% verkauft wird.
    Also, wie kommst du auf die Stundenkosten?

    Gruß
    Rainer

  43. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: Michael - alt 21.10.03 - 14:06

    In meiner Rechnung sind verschiedene Elemente drin; dabei ist allerdings nicht ein Consulting-Unternehmen nachgerechnet, sondern die (IT)-Mitarbeiter größerer Unternehmen aus Metall und Telekom. Meine Rechnung wurde übrigens von Controllern einiger großen Firmen überflogen und für noch geschönt erklärt (sprich, die kalkulatorischen Kosten als zu gering angesetzt).

    Wenn Du zu 100% verkauft wirst, was sind die 100%? Du arbeitest ja nur zu etwa 80% wegen Urlaub, Krankheit, Feiertage und sonst was. In meiner Rechnung enthalten sind natürlich auch (wie im Freiberufler-Fall auch) die Aufwendungen für Schulungen und noch vieles andere mehr (13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld, Sachbezüge). Selbstverständlich gehört da auch rein, was Deine "Entsorgung" oder "Wiederbeschaffung" kostet.

  44. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: RainerP 21.10.03 - 14:37

    Genau das ist es doch wieder - von Controllern einiger großen Firmen....

    O.K., bei meinen 100% verkauften Stunden mußt du die Urlaubszeit noch abrechnen (krank war bei uns in der Firma seit ca. 5 Jahren keiner mehr;-)
    Urlaubsgeld und 13. war natürlich bei meinen 50k auch schon dabei.

    Wenn du nur mit 80% verkaufter Zeit rechnest, sollte das Verhältniss bei uns doch eigentlich noch schlechter werden.
    Also, wie geht das bei uns in einer kleinen IT-Klitsche (in der übrigens das Lohn-Niveau ziemlich einheitlich ist) ohne dass wir ständig Miese machen?
    Kleine Prognose von mir: Keine Wasserköppe die mit durchgezogen werden!

    Gruß
    Rainer

    PS: Deine Wortwahl bezüglich "Entsorgung" oder "Wiederbeschaffung" lässt tief blicken!

  45. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: Michael - alt 21.10.03 - 15:07

    Du widersprichst Dir ja selbst. Auf der einen Seite rühmst Du Dich, daß Ihr in der kleinen Firma keine "Wasserköppe" mit durchzieht (sprich, die Wasserköppe entsorgt) und auf der anderen Seite prangerst Du Leute an, die nicht nur quasseln, sondern die Kosten ordentlich berücksichtigen.

    Darüber hinaus ist es doch schön, wenn Du kein Wasserkopp bist, oder? Aber gerade deswegen würdest Du ja auch im Falle einer Kündigung wahrscheinlich zuerst ganz laut weinen und dann zum Rechtsanwalt rennen um die üblichen Abfindungen zu kassieren. Daher sollte Dein Chef Dir Dein Gehalt kürzen und ein Sparbuch für Deine Abfindung anlegen.

    Ausserdem könntest Du ja mal nen Kurs über Kostenrechnung machen....

  46. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: Uwe 21.10.03 - 15:10

    No,
    rechne mal nach:

    Also ich komme bei 65k Jahresbruttosalär unter Berücksichtigung von:
    bei 40-Stunden-Woche mit 80%-Auslastung
    5 Wochen Urlaub, 1 Woche Ausfall für krank, 4 Wochen Fortbildung
    zzgl. AG-Anteil an Sozialversicherungen

    + Kosten für den Arbeitsplatz: Technik, Software, Miete, Strom etc. pp
    + Gewinn für's Unternehmen

    auf einen durchschnittlichen Stundensatz von
    90 EUR

    bei 90 % Auslastung auf:
    80 EUR

    bei annähernd 100% auf:
    72 EUR

    Natürlich hängt das alles u.a. auch an den Kosten für den einzelnen Arbeitsplatz + Gewinnkalkulation für das Unternehmen.
    Auf jeden Fall darfst Du damit rechnen, dass Du Deinem Arbeitgeber trotz 100% Auslastung leicht das Doppelte kostet

  47. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: Michael - alt 21.10.03 - 15:25

    Richtig.
    Und wehe, der Umsatz bricht ein. Die beschriebenen Umstände hören sich nach einer hardwarenahen Aufgabenstellung an. Muß nur ein Kunde, der Hauptauftraggeber war, pleite gehen. Bei der Kalkulation ist klar, was passiert.
    Die Branche berichtet von 60% Umsatzrückgang in 2003...........

  48. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: RainerP 21.10.03 - 15:59

    Geht jetzt an beide, Uwe und Michael!

    Irgendwie quatscht ihr viel, wollt mich aber nicht verstehen.

    Wir SIND eine kleine IT-Klitsche, in der alle Mitarbeiter ca. das selbe verdienen (zwischen 43k und 50k).
    Wir haben eine Auslastung (abzüglich Urlaub) von 100% -sprich, wir verkaufen pro Tag pro Mitarbeiter 8 Stunden an den Kunden! (Ausgenommen der Chef;-)
    Wir haben einen Stundensatz DEUTLICH unter dem Betrag, den ihr da immer als kostendeckend berechnet!
    Wir EXISTIEREN mittlerweile seit ACHT Jahren.
    Wir mussten nie WASSERKÖPPE ENTSORGEN, weil es bei uns nie welche gab!

    In einer Firma in der mit offenen Karten gespielt wird, rennt keiner zum Anwalt, weil man einfach immer fair behandelt wurde und versteht, wenn es nicht mehr geht!

    Kurs über Kostenrechnung besuchen - das ist wieder typisches Consulting Gequatsche, wozu?
    Bei uns läufts doch!

    Gruß
    Rainer

  49. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: Michael - alt 21.10.03 - 16:27

    Rainer, was willst Du uns sagen? Doch sicherlich nicht, daß wir doof sind, weil wir falsch rechnen? Oder willst Du Dich über die 20000 Berater lustig machen, die Siemens entlassen hat weil es für sie kein Geschäft mehr gibt? Oder willst Du denjenigen sagen, die seit über einem Jahr als Freiberufler ohne Arbeit sind, daß sie Dummköpfe seien?
    Rainer, Ausnahmen bestätigen die Regel und ich wünsche Dir wirklich, daß alles in Eurer Firma so schön bleibt, wie Du es beschreibst. Nur gehts hier nicht darum, wie toll die Firma, in der Du arbeitest, aufgestellt ist, sondern welcher Unsinn im Allgemeinen über die Gehälter und Kostenstrukturen in der Presse rumgeistert und welche Effekte das auf unsere Existenzen hat.
    Du leistest wirklich einen Superbeitrag, wenn Du das Glück, das Ihr in der Auswahl Eurer Mitarbeiter habt, weil Ihr nie krank seid, weil Ihr Euch auch als Gentlemen nach dem Rausschmiss verhaltet und so weiter als gegeben annimmst.
    Trotzdem gehören zu einem Vergleich immer Zwei. Und den Glücksfall auf Seiten Deiner Kunden ebenso wie bei Euch anzunehmen, ist schon sehr frech. Daher hast Du indirekt geäussert, daß Eure Kunden ohne ihre IT-Mitarbeiter aber mit Beauftragung Eurer Firma sehr viel besser dran wären, denn Ihr seid ja soooo kostengünstig und habt keine Wasserköppe (wie beispielsweise alle anderen also auch Eure Kunden......)

    Und..... was ist schon dabei, sich mit Kostenrechnung zu befassen?

  50. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: c.b. 21.10.03 - 16:39

    Special Regards to *Michael-alt*.
    100%...

    Gruss
    c.b.

  51. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: _ 22.10.03 - 07:56

    Eine Auslastung von 100% bedeutet aber auch, dass man keine Reserven hat. Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters wird dann spätestens zum Kostenfaktor.

  52. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: Uwe 22.10.03 - 10:58

    Hallo ReinerP,

    nun, ich kann rechnen - wie es bei Dir aussieht kann ich nicht nachvollziehen,
    ich kann rechnen wie ich will, aber bei uns gibt es jedes Jahr neue Technik und Software, es gibt für jeden entsprechende Weiterbildung, auch während der Arbeitszeit oder mit entsprechender Arbeitszeitabgeltung und die Firma muss auch Gewinn machen.

    Also so nach Deinen Worten sieht es bei Euch wie folgt aus:
    5 Wochen Urlaub,
    Krank is nich
    Fortbildung - nun denn wer es denn in seiner Freizeit tun will, bitte

    Technik und Software wird nur aller 3-4 Jahre ausgetauscht

    Bei einem angenommenen Bruttogehalt von 46,5 T EUR komme ich so auf einen Stundensatz von
    rund 45 EUR bei annähernd 100% Auslastung

    Aber wehe, es wird mal wirklich einer Krank oder 1 Auftraggeber fällt weg, dann kippt das ganze Modell sofort um, der Cheffe muss Dich entlassen - Du klagst - dann meldet Dein Cheffe Konkurs an - TOLL !!!!

    Aber schon allein, wenn ich wie in meinem ersten Posting geschrieben statt mit 65k "nur" mit den oben angegebenen 46,5k rechne lässt unter den im ersten Posting avisierten Grundlagen bei 100% Auslastung ein Stundensatz
    von ca. 59 EUR
    die Firma im sicheren Fahrwasser "schwimmen"

    Leute wie Du vergessen zu oft, dass eine Differenz von 20k im Jahr Deinem Chef mindestens 24k kosten. Und schon allein dies macht eine Differenz bei 210 Arbeitstagen im Jahr a 8 Stunden von immerhin rund 15 Eur PRO Stunde aus.

  53. Aha...

    Autor: RainerP 23.10.03 - 08:38

    Na schau mal an, da kann ja doch noch einer richtig rechnen;-)

    Ich habe mich eben nur gegen die Behauptung von Michael_alt ausgesprochen, der umgerechnet auf mein Gehalt auf einen Kostensatz von 75€/h kommt.
    Die 46,5k dürften so ca. unserem Durchschnitt-Verdienst entsprechen. Jetzt setz´ auf deine errechneten 45€ noch 10 drauf, das Ganze mal 8 Mitarbeiter und man wird schnell erkennen, daß da im Jahr noch locker 150K€ übrig bleiben. Damit kann man auch ohne Probleme neue Mitarbeiter einarbeiten, neue Firmenwagen anschaffen etc.
    Womit ich dir Recht geben muss ist, dass es bei Wegfall einer unsere Grosskunden Probleme geben wird, aber das wissen wir als Mitarbeiter und ein bisschen vorgesorgt ist dafür auch schon.
    Ich kann nur diese Gejammer auf hohem Niveau der Chefs nicht ausstehen.
    Den Mitarbeitern vorrechnen, wie teuer sie doch angeblich sind, aber selber den SLK als Zweitwagen neben dem A8 in der Garage der Mio€ Villa stehen haben!
    Glücklicherweise sind wir mit unserem Chef besser dran!

    Gruß
    Rainer

  54. Re: Aha...

    Autor: Michael - alt 23.10.03 - 09:34

    was heißt hier "richtig rechnen?" zahlen zusammenzählen kann zum richtigen ergebnis bezogen auf die angewendeten zahlen führen und ist trotzdem falsch..... weil nämlich einige zahlen fehlen.

    ein steuerberater rechnet als zu erzielenden umsatz die pro-kopf-ausgaben mal 3,6

    es ist aber, glaube ich, müssig dir zu erklären, aus welchen kosten sich diese zahlen zusammenrechnen. du schlägst mit deinen falschen behauptungen all denen ins gesicht, die eine (aus meiner sicht) ordentliche kostenrechnung machen. du unterschlägst dinge, die hineingehören.

    es gibt zum beispiel großunternehmen, die sich nie auf eine 8-mann-bude einlassen. wer bezahlt die sekretärin, wer bezahlt den facility-manager, wer bezahlt den key-accounter, wer bezahlt die immens teueren beantwortungen auf ausschreibungen, deren anfertigung teilweise den betrag von 200.000 euro und mehr kostet?

    da du aber anscheinend von all diesen dingen keine ahnung hast frage ich mich, weswegen du mir bei meinen noch als sehr geschönt geltenden rechnungen permanent widersprichst.

    noch mal: in eurem fall mag das alles im moment stimmen: ich würde unter keinen umständen in eurer firma arbeiten und ich weiß auch genau, warum.

  55. Re: Aha...

    Autor: RainerP 23.10.03 - 11:24

    Ach irgendwie machts kein Spass mehr.
    Nur eins noch:

    >ein steuerberater rechnet als zu erzielenden umsatz die pro-kopf-ausgaben mal 3,6

    Da muss ich unserer Steuerberaterin aber mal einen grossen Vorwurf machen...
    Faktor 3,6 - Deiner Meinung nach ist es also vollkommen Wurscht, ob eine Firma ihre Umsätze aus purer Dienstleistung oder als Händler generiert!?


    Gruß
    Rainer

    PS: Du würdest wahrscheinlich auch unter keinen Umständen einen Job bei uns in der Firma bekommen und ich weiss auch, warum.
    Wenigstens da sind wir uns einig;-)

  56. Re: Aha...

    Autor: Kobold 23.10.03 - 17:36

    Fing gut an, artet aus, ist fürn Orkus?
    Warum immer das selbe..

  57. Re: Aha...

    Autor: bk 26.04.04 - 20:36

    Michael - alt schrieb:
    > da du aber anscheinend von all diesen dingen
    > keine ahnung hast frage ich mich, weswegen du
    > mir bei meinen noch als sehr geschönt geltenden
    > rechnungen permanent widersprichst.
    >
    > noch mal: in eurem fall mag das alles im moment
    > stimmen: ich würde unter keinen umständen in
    > eurer firma arbeiten und ich weiß auch genau,
    > warum.

    Oh mann bist Du ein Dummschwätzer.

  58. Re: Computerfachleute werden noch immer...

    Autor: _ 21.10.03 - 14:06

    Sehr guter Beitrag.

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