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Studie: Gehälter im IT-Mittelstand stagnieren

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Studie: Gehälter im IT-Mittelstand stagnieren

    Autor: Golem.de 14.05.04 - 10:10

    Die Einkommen von IT-Mitarbeitern in mittelständischen Unternehmen stagnieren. Das ergibt die zum zweiten Mal durchgeführte Studie über Gehälter im IT-Mittelstand, die die Computerwoche gemeinsam mit der Unternehmensberatung Towers Perrin erstellt hat.

    https://www.golem.de/0405/31296.html

  2. Re: Studie: Gehälter im IT-Mittelstand stagnieren

    Autor: Reinaldo 14.05.04 - 11:31

    Auf was basiert denn eigentlich diese Aussage ?
    Es fehlt doch der Bezug zur Wochenarbeitszeit, Pauschalen,
    Zuschlaegen etc.
    Es gibt z.B. auch IT-ler mit einer Wochenarbeitszeit von
    50 Stunden (durchschnitt), welche erst darauf basierend
    die ca. 60000,-- Euro bekommen (incl. aller Zuschläge).

    By the way bemerkt, die Steuern füer solche Summen "recht-
    fertigen" eigentlich nicht die Mehrarbeit und dass pers.
    Angement das dieser Personenkreis aufbringt.


    Nebenbei bemerkt, warum richtet sich der Steuersatz eigent-
    lich nicht nach der Arbeitszeit sowie dem Gehalt der letzten
    z.B. 2 Jahre.
    Jemand der sich "hochgearbeitet" hat wird fuer diesen Erfolg
    ja quasi bestraft sobald er mehr verdient.
    Hat er aber dann z.B. 3 Jahre gut verdient zahlt er dann
    bei Berücksichtigung diese Zeitraumes mehr Steuern.


    Gruss

  3. Re: Studie: Gehälter im IT-Mittelstand stagnieren

    Autor: johnnybravo 14.05.04 - 11:54

    Da bin ich völlig bei Dir. Überigens eine sehr interessante Überlegung.

  4. Re: Studie: Gehälter im IT-Mittelstand stagnieren

    Autor: Anonymer Nutzer 14.05.04 - 12:15

    was sollen auch gehälter steigen, bei solch desolaten wachstum ...

  5. Re: Studie: Gehälter im IT-Mittelstand stagnieren

    Autor: Ron Sommer 14.05.04 - 13:12

    Zitat: "Bei den Programmierprofis und Netzwerk-Spezialisten sieht es nicht anders aus. Mit 49.000 Euro bzw. 60.000 Euro Jahresgehalt müssen beide Berufsgruppen ebenfalls eine Nullrunde hinnehmen."

    Gerade beim Begriff "Netzwerk-Spezialist" kocht mir persönlich die Galle über:
    Ende der 90er wurden massenhaft Umschüler z.B. aus der Metallindustrie oder dauerarbeitslose Chemie-Laboranten vom Arbeitsamt 3 Monate auf Schulung zum MCSE usw. geschickt und dann tatsächlich mit völlig absurden Gehältern in größeren IT Firmen eingestellt. Dabei hatten/haben die von der Materie im Grunde null Checkung - was beinah jeder, der irgendwo im IT-Umfeld arbeitet, aus dem eigenen Kollegenkreis kennt.

    Ich will mich nicht beschweren. Arbeite selber als Software Entwickler und verdiene ganz gut, halt genau auf Basis von -wie in einem anderen Post schon erwähnt- 45++ Stunden und Samstags/Sonntags-Arbeit in dringenden Release-Fällen, ohne gewerkschaftlich organisierte Zuschläge für jeden Furz.

    Aber wenn ich lese, dass "Netzwerk-Spezialisten" bei -oh Graus!- EUR 60.000,- stagnieren, man selbst arbeitet sich für weniger den Arsch ab und kriegt seit 3 Jahren ein Festgehalt, und in der Politik wird von "1 Stunde mehr arbeiten pro Woche" geredet...
    Also irgendwas läuft hier grundlegend falsch.

    Ron

  6. Re: Studie: Gehälter im IT-Mittelstand stagnieren

    Autor: mc kinsey 14.05.04 - 13:39

    t-systems ist so und so bald tot. mit ihrem preisdumping und geschenken an die unternehmen ;)

    gr

  7. Re: Studie: Gehälter im IT-Mittelstand stagnieren

    Autor: ringelpiez 14.05.04 - 14:41

    Ron Sommer schrieb:
    >
    > Gerade beim Begriff "Netzwerk-Spezialist" kocht
    > mir persönlich die Galle über:
    > Ende der 90er wurden massenhaft Umschüler z.B.
    > aus der Metallindustrie oder dauerarbeitslose
    > Chemie-Laboranten vom Arbeitsamt 3 Monate auf
    > Schulung zum MCSE usw. geschickt und dann
    > tatsächlich mit völlig absurden Gehältern in
    > größeren IT Firmen eingestellt. Dabei
    > hatten/haben die von der Materie im Grunde null
    > Checkung

    Was kennt ein Netzwerkspezialist: Übertragungstechniken wie z.B. Frame relay, Routingprotokolle wie OSPF, IS-IS, IGRP, BGP, Subnetting, aber in Echt, Einsatz von VLANs auf gemanagten Switches, Multilayer switches, Voice-over-IP -Implementationen, vielleicht noch TK-Switches, OSI in- und auswendig in der Praxis, Kenntnisse der Betriebssysteme verschiedener Netzhardwarehersteller (Cisco IOS z.B. wird auf der Kommandozeile "fern" konfiguriert und es gibt keine "undo"-Funktion wenns mal schief ging. Da kann Köln nicht mehr mit Los Angeles reden, und dort stehen die Server. Und der verbastelte Router - fröhliche Weihnachten!).
    Da gibt es viel unmittelbare Verantwortung und viele superfähige Leute. Die verdienen ihr Geld zu Recht, durch logisches Denken übrigens wie etwa ein Programmierer.

    Wer redet denn von einem MCSE? Auf deine genannte Zielgruppe brauchst Du nicht eifersüchtig zu sein. Die sind inzwischen meist wieder arbeitslos und bestimmt keiner hat 120000 Mark Brutto weil er weiss, wie man eine Ethernetkarte unter Windows XP konfiguriert.

  8. Re: Studie: Gehälter im IT-Mittelstand stagnieren

    Autor: :-) 14.05.04 - 14:54

    >Gerade beim Begriff "Netzwerk-Spezialist" kocht mir persönlich die >Galle über:
    >Ende der 90er wurden massenhaft Umschüler...


    2002:
    Chef: Wir haben einen Virus...
    Sicherheitsexperte: Kein Problem, 10 Minuten und so etwas passiert nie wieder.
    2003:
    Chef: Wir haben einen Virus und einen Wurm...
    Sicherheitsexperte: Kein Problem, 10 Minuten und so etwas passiert nie wieder.
    2004:
    Chef: Wir haben einen Virus, einen Wurm und ein Pferd, oder wie das auch immer heißen mag...
    Sicherheitsexperte: Kein Problem, 10 Minuten und so etwas passiert nie wieder. (blöder Chef, weiß noch nicht einmal, dass das Trojaner heißt, mir aber Vorschriften machen wollen...)
    2005:
    Chef: Unsere Daten auf dem Rechner sind gelöscht worden...
    Sicherheitsexperte: Kein Problem, 10 Minuten und so etwas passiert nie wieder.
    .
    .
    .
    3030: usw.


    Was soll man von solchen Weichwarensicherheitsexperten halten???

  9. Re: Studie: Gehälter im IT-Mittelstand stagnieren

    Autor: :-))) 14.05.04 - 15:06

    >Jemand der sich "hochgearbeitet" hat wird fuer diesen Erfolg
    >ja quasi bestraft sobald er mehr verdient.


    Du hast Seuerklasse I und 60.000 Euro,
    deine Frau möchte arbeiten
    gehen:
    Sie braucht dazu ein Auto 15.000 Euro im Jahr (Vollkostenrechnung)
    Die Kinder zuhause müssen
    versorgt sein, eine Frau
    wird eingestellt 30.000 Euro im Jahr (inc.Urlaub+Weihn.Geld
    Deine Frau verdient 58.000 Euro im Jahr
    da sie StKl. V hat,
    bleiben ihr Netto 30.000 Euro

    Also kostet dich die Arbeit deiner Frau jedes Jahr 15.000 Euro...
    macht doch Spaß, oder???

  10. Re: Studie: Gehälter im IT-Mittelstand stagnieren

    Autor: Blitter 14.05.04 - 15:36

    Aber wenn ich lese, dass "Netzwerk-Spezialisten" bei -oh Graus!- EUR 60.000,- stagnieren, man selbst arbeitet sich für weniger den Arsch ab und kriegt seit 3 Jahren ein Festgehalt, und in der Politik wird von "1 Stunde mehr arbeiten pro Woche" geredet...
    Also irgendwas läuft hier grundlegend falsch.

    ----

    Don't worry...
    du bist nicht allein, aber wenigstens haben wir noch ein Gehalt, was ich in den nächsten 2 Tage auch leidenschaftlich ausgeben werde.
    Es ist nämlich nicht sicher wie lange wir es noch können !
    P.S
    Das ist bestimmt nicht die Aussage eines deprimierten Einzelgängers.

  11. Re: Studie: Gehälter im IT-Mittelstand stagnieren

    Autor: Ron Sommer 14.05.04 - 16:43

    ringelpiez schrieb:
    >
    > Was kennt ein Netzwerkspezialist:
    > [...]
    > Da gibt es viel unmittelbare Verantwortung und
    > viele superfähige Leute. Die verdienen ihr Geld
    > zu Recht, durch logisches Denken übrigens wie
    > etwa ein Programmierer.

    Hab nix anderes gesagt: Es gibt sehr wohl auch richtig fitte Leute in dem Metier (unser Admin z.B. ist so einer) und die *verdienen* viel Geld. Ob sie es auch kriegen, ist eine andere Sache... ;-)

    > Wer redet denn von einem MCSE? Auf deine
    > genannte Zielgruppe brauchst Du nicht
    > eifersüchtig zu sein. Die sind inzwischen meist
    > wieder arbeitslos und bestimmt keiner hat 120000
    > Mark Brutto weil er weiss, wie man eine
    > Ethernetkarte unter Windows XP konfiguriert.

    Eifersüchtig bin ich nicht, das widerspricht meinem Naturell und das zu erläutern führt zu weit. Nur als Zitat: "Ich will mich nicht beschweren."
    Und es stimmt auch, dass beim Platzen der dot.com Blase die genannten "Umschüler-Schaumschläger" in vielen Fällen am ehesten auf der Strecke geblieben sind. Aber trotzdem bin ich der Meinung, dass...

    [A] gerade durch dieses Arbeitnehmer-Clientel in den letzten 5 Jahren das Gehaltsgefüge im IT-Sektor total in Schieflage geraten ist, gemäß dem üblichen Hype Schweinezyklus: Auf unbegründet überbordende Euphorie (von der ich als "Programmier-Oldie" kaum profitiert habe) folgt Überkompensation nach unten, und deshalb ist im IT-Sektor auf breiter Front die Gehaltsentwicklung zum erliegen gekommen.
    Was für mich bedeutet, dass ein nominell gleiches Gehalt ohne Inflationsausgleich nach 3 Jahren etliche % weniger Kaufkraft bedeutet.

    die Administratorjobs im Vergleich zu Entwicklern zu hoch dotiert sind. Ich formulier's mal provokativ: Cisco Switches zu konfigurieren kann jeder auswendig lernen, ein geniales Stück Software zu kreieren nicht...

    Gruß,
    Ron

  12. Re: Studie: Gehälter im IT-Mittelstand stagnieren

    Autor: Keymaster 14.05.04 - 16:58

    Zitat: "Bei den Programmierprofis und Netzwerk-Spezialisten sieht es nicht anders aus. Mit 49.000 Euro bzw. 60.000 Euro Jahresgehalt müssen beide Berufsgruppen ebenfalls eine Nullrunde hinnehmen."

    Wo kommen denn solche Zahlen her?? Ich bin seit nunmehr 4 Jahren in einem sog. mittelständischen Unternehmen als (einziger)Administrator angestellt, betreue rund 110 PC-Arbeitsplätze, 11 Server, dabei alles was man so kennt, Unix, NT4, W2k, SQL, MSX und diverse Spezialserver, Cisco-Router, dazu eine Hicom 300 von Siemens, die komplette aktive und passive Verkabelung, mache den gesamten Systemsupport, Insider wissen, was da in der Regel anfällt, installiere, repariere und setze Instand, kaufe ein und noch einiges mehr, kann mittlerweile auf über 1600 unbezahlte Überstunden zurückblicken, auf rund 800 nicht per Stechkarte erfasste Stunden abends zu Hause, wo ich dann Probleme gelöst habe, für die in der Firma keine Zeit war, aber mein Gehalt übersteigt nur knapp die 40.000 Euro-Grenze, da sind schon Zuschläge, Prämien etc. enthalten.
    Im letzten Jahr hat mein Arbeitgeber dann auch noch eine Nullrunde gefahren, Begründung - schlechte Ertragslage, was allerdings nicht stimmt. Das Unternehmen schreibt solide schwarze Zahlen.

    Irgendwas läuft hier mit Sicherheit falsch.
    Da die IT faktisch 24 Stunden am Tag 365 Tage im Jahr verfügbar ist, die Produktion immer gewährleistet ist, ist mein Arbeitgeber nicht bereit, auch nur annähernd das zu zahlen, was auch ich mir vorstelle und was gerechtfertigt wäre. Offensichtlich glaubt er, ich würde Däumchen drehen oder so.
    In anderen Firmen gibt es für diese vielen Jobs bestimmt sogar ganze Abteilungen...oder etwa nicht? Bin ich mal kein Einzelfall.
    Wenn ich meinem Chef so eine Gehaltsstudie zeige lacht er maximal, mehr passiert da nicht.
    Solche Studien scheinen irgendwie das Geld nicht wert, das das Papier, auf das sie gedruckt werden, gekostet hat.

  13. Re: Studie: Gehälter im IT-Mittelstand stagnieren

    Autor: Nils 14.05.04 - 17:12

    Das kenne ich gut. Ungefähr die selbe Größenordnung an Aufgaben, aber noch weniger Knete. Uptime komme ich bequem auf die 99,9% - ist aber selbstverständlich. Die 100 PCs betreuen, ein paar Server, das bisschen Datenbankentwicklung, ein paar Webauftritte für Kunden alles als OneMan-Show mit einem Hiwi - und seit drei Jahren keine Gehaltserhöhung.

    Danke an dieser Stelle auch an unseren Kanzler, für die GreenCard-Debatte, die tausende in Ausbildungsplätze und Studium gelockt hat (und heute in die Arbeitslosigkeit) - und ganz nebenher diesen Arbeitsmarkt auch noch ruiniert hat.

  14. Re: Studie: Gehälter im IT-Mittelstand stagnieren - Netzwerk

    Autor: Tischler 15.05.04 - 17:10

    An die Netzwerkprofis, beantwortet mal diese Fragen AUS DEM KOPF und OHNE irgendwo nachzugucken :

    1. Convert the binary number 10111010 into its hexadecimal equivalent. Select the correct answer from the list below.

    85

    90

    BA

    A1

    B3

    1C
    ---------------------------------------------------------------
    3. Which part of an IP address identifies a specific device on a network?

    first two octets

    third and fourth octets

    network portion

    host portion

    only the fourth octet
    ------------------------------------------------------------------
    3. "CompA" is trying to locate a new computer named "CompB" on the network. Which of the following does "CompA" broadcast to find the MAC address of "CompB"?

    MAC request

    ARP request

    ping

    Telnet

    proxy ARP
    ----------------------------------------------------------------
    4. How is a MAC address represented?

    four groups of eight binary digits separated by a decimal point

    four Base10 digits separated by a decimal point

    six hexadecimal digits

    twelve hexadecimal digits

    twenty-four Base10 digits
    -------------------------------------------------------------------
    5. Using the data transfer calculation T=S/BW, how long would it take a 4MB file to be sent over a 1.5Mbps connection?

    52.2 seconds

    21.3 seconds

    6.4 seconds

    2 seconds

    0.075 seconds

    0.0375 seconds
    -------------------------------------------------------------------
    Natürlich kann man Netzwerktechnik auswendig lernen, aber beim Programmieren ist es genau so, man muss sich ebenfalls an Konventionen halten, immer dasselbe, Generalisierung, Polymorphie, Kapselung, Vererbung bei OOP, If - Then - Else Bedingungen, For, While Schleifen etc. pp. klar hat man einen kreativen Freiraum, aber wenn es Dir nur darum geht werd lieber Maler :-)
    Und sag bescheid wenn Du die geniale Software fertig hast :o)

  15. Re: Studie: Gehälter im IT-Mittelstand stagnieren

    Autor: rabazz 15.05.04 - 20:46

    Jungs (und Mädels :) ) ich sag Euch was,
    die Probleme fangen erst richtig an, wenn Ihr jenseits der 45
    seid. Wehe dem, der dann durch was auch immer seinen Job
    verliert. Da ist eine eventuelle Gehaltseinbuße das ungleich
    kleinere Übel.

    Nach über 20 Jahren in der IT mache mittlerweile 3 Jobs
    parallel, arbeite im Schnitt 17 Std. am Tag und bin weit entfernt vom ehemaligen Einkommen. Ich will mich nicht beklagen, kenne ich doch Leute, denen es weit schlechter geht. Ich komme halt über die Runden. Aber wenn ich dann die ganzen Kommentare (nicht hier im Forum!) lese oder in TV und Radio höre, kocht es in mir so langsam
    hoch. Am schlimmsten ist es, wenn DIr dann so ein käsegesichtiger Jüngling ( der vermutlich älter auf die Welt kam als ich jemals werden kann) erzählt, das Du ja eigentlich zu alt bist für einen
    Job - oder zu überqualifiziert - oder ..., dann pocht sichtbar die kleine Ader am Hals und mich überkommen leichte Gewaltphantasien.

    Ich kann nur sagen - Ihr Schröders, Eichels, Stoibers etc. dieser Welt, kommt mal vom Thron und seht Euch die Wirklichkeit an. Und dann denkt noch mal über Euren täglich geäußerten Sermon nach.

  16. Re: Studie: Gehälter im IT-Mittelstand stagnieren

    Autor: Gast 16.05.04 - 16:00

    > Offensichtlich glaubt er, ich würde Däumchen drehen oder so.

    Wenn der Admin Däumchen drehen kann, macht er seinen Job am besten.

  17. Re: Studie: Gehälter im IT-Mittelstand stagnieren

    Autor: Keymaster 16.05.04 - 20:10

    So sehe ich das auch, doch Chefs denken wohl anders...aha, der macht nichts, also ist sein Job scheinbar nicht so anstrengend, wie er immer tut. Wozu also will er Geld bzw. mehr Geld? Wie kann man ihn einsparen oder womit kann man ihn ärgern. Bspw. für Null Euro Aufpreis 24 Stunden an 7 Tagen die Woche telefonosch verfügbar sein. Das hatte ich schon, egal wo und wann, das Telefon klingelte, bis ich im Sommer 2002 fast durchgedreht hätte, bei jedem Problem, bspw. Papier hängt im Drucker, weil Chef ein Brötchen darüber zerkrümelt hat, Anruf am Samstag vormittag im Supermarkt "Ich kann nicht mehr drucken und brauche jetzt dringend ihre Hilfe oder noch krasser...nach einem Stromausfall war ich der einzige, der in einer Wand mit 'zig Sicherungen die einzige abgefallene Sicherung per Knopfdruck wieder in betrieb nehmen konnte, abends um kurz vor Mitternacht. Ein anwesender Hauselektriker und ein Betriebsleiter zeigten sich beide unfähig, das zu tun. Um noch eins drauf zu setzen, bei einem Stromausfall in einem unserer Öfen mußte ich die ISDN-Dose im Schaltschrank, deutlich sichtbar beschriftet und vor allem unter lauter Sicherungsautomaten auch optisch auf den ersten Blick erkennbar, ausfindig machen. Das hatten vorher 5 Leute offenbar zwei Stunden lang nicht geschafft. Dann verlangte man von mir, diese über ein Relais gegen Fremdeinwahl gesicherte Dose wieder funktional zu machen, wohlgemerkt, ohne Spannung (technisch unmöglich, das hatten die Techniker des Herstellers bereits telefonisch mitgeteilt, doch meine Chefs glaubten denen nicht und haben mich aus dem Bett geholt...)
    Für mich ist diese Gehälterstudie eben irgendwie falsch. Man sollte statt ausgewählte Unternehmen zu befragen, mal in die Realität gehen. Der Mittelstand schreit immer, wie schlecht es ihm geht und das er sparen muss, ja klar, um den eigenen Profit zu maximieren, das sehe ich in meinem Unternehmen täglich, die stopfen sich pausenlos die Taschen voll. Keiner von denen berücksichtigt, daß schon ein Tag Produktionsausfall durchaus langwirkende Nachwirkungen haben kann. Kunden springen ab, Material verdirbt etc.

  18. Re: Studie: Gehälter im IT-Mittelstand stagnieren

    Autor: YoMama 16.05.04 - 20:46

    >Ich kann nur sagen - Ihr Schröders, Eichels, Stoibers etc. dieser >Welt, kommt mal vom Thron und seht Euch die Wirklichkeit an. Und >dann denkt noch mal über Euren täglich geäußerten Sermon nach.

    Wie das? Sind sie nicht *nur* überbezahlte Rhetoriker?
    Und es ist immer wieder die selbe Leier -> Stichwort "Wahlversprechen" -> Wer von den Schaumschlägern kann sich nach seiner Ernennung zum $WUNSCHAMT schon noch daran erinnern, was er vorher alles versprochen hat?! Ist es nicht eine bodenlose Unverschämtheit, was die Politik momentan mit dem Volke macht?
    Ich finde langsam, man sollte ein Exempel an diesen Berufslügnern statuieren ...

  19. Re: Studie: Gehälter im IT-Mittelstand stagnieren - Netzwerk

    Autor: .-) 17.05.04 - 00:30

    So kann man Schulaufgaben intelligent lösen lassen :-))

    Gegenfrage: Wenn 4+3=12 ist, wieviel ist dann 2+2?

  20. Re: Studie: Gehälter im IT-Mittelstand stagnieren - Netzwerk

    Autor: Wippl 17.05.04 - 09:21

    Wer ernsthaft meint, beim Programmieren käme man auf Dauer mit "Auswendiglernen" ans Ziel, der hat noch nie *richtig* programmiert!!

    "Programmieren" besteht eben nicht aus den ständig gleichen Routinen - es ist und bleibt eine kreative Aufgabe, Lösungen möglichst kunden- und benutzerfreundlich umzusetzen. Jeder der schonmal zusammen mit dem Kunden versucht hat, Lösungen zu erarbeiten und programmiertechnisch umzusetzen müsste das wissen.

    Und mit "kreativ" meine ich nicht nur die Oberfläche (aber auch das will *gelernt* sein - nichts schreckt einen Benutzer mehr ab als eine chaotische, dem Arbeitsablauf widersprechende Bildschirmmaske!!!).

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