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Parallel-Syslinux fehlr. Knoppix, grml usw. mit sowas.

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  1. Parallel-Syslinux fehlr. Knoppix, grml usw. mit sowas.

    Autor: Super-Talent 12.02.10 - 13:49

    Linuxe von sowas laufen lassen wäre nett.
    SSD für Arme bzw. Preis-bewusste.

    Da die Linuxe aber bei CD/DVD-Größe stagnieren was auch nicht schlecht ist, wäre ein Update von syslinux mal nicht schlecht.

    Die Sticks sind nämlich inzwischen viel größer als die Distros. Also müsste man mehrere Distros auf einen Stick packen können. Das ist teilweise überflüssig mühselig und geht leider auch nicht immer. Nämlich dann nicht, wenn Dateinamen verschiedener Distros gleich lauten. kernel kann man umbenennen und im syslinux eintragen. Aber manche Distros die von Knoppix abgeleitet sind, haben ihre Filesystem-Images in einem KNOPPIX-ordner, was man meist nicht so leicht ändern kann.

    Wenn es parallel-syslinux gäbe, müssten und würden die guten Distros sich anpassen.

    Momentan sammle ich alte SD-Karten mit 8-512 MEGA-Byte und packe darauf diverse Distros bzw. Appliances. Geexbox brauchte früher nur 32 Megabyte. Parted oder wie das heisst braucht auch nicht viel mehr. puppylinux und andere brauchen auch nicht viel. Die packt man in einen USB-SD-Card-Adapter und bootet davon wie von einem Stick. Evtl sind die mechanisch auch weniger anfällig für "verbogene" bzw. "abgebogene" USB-Stecker.

    Kommentar im heise-Forum: "Meine USB-Sticks halten nur ein Quartal. Muss man halt einkalkulieren." Wenn man ständig bei Kunden damit Daten einspielt, kann ich mir das gut vorstellen, das die Stecker irgendwann kaputtgehen.

  2. Re: Parallel-Syslinux fehlr. Knoppix, grml usw. mit sowas.

    Autor: fangorn 12.02.10 - 14:18

    Na ja, 200 Euro für 32 GB ist jetzt nicht SOOO preisbewusst. ;-)

    Aber die Richtung ist schon korrekt. Mit einem Standard USB 2.0 Stick hat so ein Gerät genau so wenig zu tun wie eine 15000 Upm SAS Festplatte mit einem Notebooklaufwerk.

    Das Ding wäre als Systemlaufwerk interessant. Nicht nur für Live-CDs. Sofern man ein Betriebssystem verwendet, das von USB booten kann. ;-)

  3. Re: Parallel-Syslinux fehlr. Knoppix, grml usw. mit sowas.

    Autor: fangorn 12.02.10 - 14:27

    Super-Talent schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Sticks sind nämlich inzwischen viel größer als die Distros. Also müsste
    > man mehrere Distros auf einen Stick packen können. Das ist teilweise
    > überflüssig mühselig und geht leider auch nicht immer. Nämlich dann nicht,
    > wenn Dateinamen verschiedener Distros gleich lauten. kernel kann man
    > umbenennen und im syslinux eintragen. Aber manche Distros die von Knoppix
    > abgeleitet sind, haben ihre Filesystem-Images in einem KNOPPIX-ordner, was
    > man meist nicht so leicht ändern kann.
    >
    Also GRML, SystemRescueCD und UltimateBootCD gehen problemlos zusammen. Und lassen sich auch auf einer fat16 Partition (max. 2 GB) zusammenfassen damit syslinux problemlos damit umgehen kann.

    Wobei GRML inzwischen ein weit flexibleres Booten erlaubt (inklusive Grub, diverse Testszenarien, ...

    > Kommentar im heise-Forum: "Meine USB-Sticks halten nur ein Quartal. Muss
    > man halt einkalkulieren." Wenn man ständig bei Kunden damit Daten
    > einspielt, kann ich mir das gut vorstellen, das die Stecker irgendwann
    > kaputtgehen.

    Wenn man sie in der Front stecken hat und ständig dagegen rennt. ;-)
    Meine Sticks halten Ewig (habe immer noch ein 1 GB Modell zuhause liegen). Ich verliere nur immer diese bescheuerten Deckel. Muss mir doch mal einen mit versenkbarem Stecker kaufen. Aber Aluminiumgehäuse ist auch nicht schlecht.

  4. Re: Parallel-Syslinux fehlr. Knoppix, grml usw. mit sowas.

    Autor: Jeem 12.02.10 - 14:33

    Pack den USB-Stick beim einstecken einfach immer so an, das Du mit den Fingern das Metall des Steckers berührst. Statischer Aufladung sei Dank, ist der Stick dann recht schnell hin. Alternativ kannst Du so sogar (unter schlimmstmöglichen Umständen) den USB-Port wrecken. Damit das auch wirklich gut klappt, empfehle ich Vlies-Pullover.

  5. Re: Parallel-Syslinux fehlr. Knoppix, grml usw. mit sowas.

    Autor: Regelbetrieb 12.02.10 - 14:53

    fangorn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also GRML, SystemRescueCD und UltimateBootCD gehen problemlos zusammen. Und
    > lassen sich auch auf einer fat16 Partition (max. 2 GB) zusammenfassen damit
    > syslinux problemlos damit umgehen kann.

    Dann wird das Menü beim booten aber lang.

    Am liebsten wäre mir je ein Ordner pro Distro und dort alles drin. auch das syslinux.cfg . Parallel-Syslinux würde diese Files suchen und anzeigen und dann sucht man die distro aus und kriegt dann erst das zugehörige syslinux-boot-menü.
    Es sollte halt kaum Arbeit machen, distros zusammenzuwerfen. Das tut es momentan aber noch viel zu viel.

    Die Cheatcodes und boot-optionen möchte man ja auch angezeigt bekommen usw. Speziell bei Appliances die man nicht ständig braucht oder wenn ein Rechner Ärger macht und nicht durchbootet.

    Es könnte natürlich sein, das es sinniger wäre, beispielsweise eine ubuntu-live zu nehmen und dort die entsprechenden Programme der Appliances draufzumachen (parted, mplayer, vlc, vdr,...) und genau so gut fahren würde.

    Aber mal Distros ausprobieren oder separieren also eine Distro zum SPielen, eine zum Entwickeln, eine zum Testen, eine ubuntu, eine knoppix, eine für Steuererklärung und Geschäftskrams usw. wird davon dann natürlich nicht unterstützt.


    > Wobei GRML inzwischen ein weit flexibleres Booten erlaubt (inklusive Grub,
    > diverse Testszenarien, ...
    fli4l und geexbox gingen auch per Netboot/PXE/... als es diesen "besseren" Netzwerk-Loader vom letztem Jahr dafür noch nicht gab.
    dsl oder puppy oder grml kann die config-änderungen bei boot von cd-rw auf die cd-rw hinten dranhängen! Sowas ist auch mal cool.
    Da gibts vieles was die voneinander abgucken könnten.
    Superfloppy kann glaube ich nur puppy oder dsl. die anderen vielleicht nur mit nachhelfen bzw. Zusatz-Wissen.

  6. Re: Parallel-Syslinux fehlr. Knoppix, grml usw. mit sowas.

    Autor: robinx 12.02.10 - 14:59

    > Die Sticks sind nämlich inzwischen viel größer als die Distros. Also müsste
    > man mehrere Distros auf einen Stick packen können. Das ist teilweise
    > überflüssig mühselig und geht leider auch nicht immer. Nämlich dann nicht,
    > wenn Dateinamen verschiedener Distros gleich lauten. kernel kann man
    > umbenennen und im syslinux eintragen. Aber manche Distros die von Knoppix
    > abgeleitet sind, haben ihre Filesystem-Images in einem KNOPPIX-ordner, was
    > man meist nicht so leicht ändern kann.
    >
    ich befürchte dass funktioniert auch nicht bei jeder distro aber wie währe es denn hiermit
    http://michael-prokop.at/blog/2009/05/25/boot-an-iso-via-grub2/
    http://blog.p-mt.net/archives/644
    also wenn die distro nicht extrem trickst um die ganzen dateien irgendwie auf cd / dvd zu bekommen sollte es klappen, aber ich habe auch schon distris gesehen die so extrem tricksten dass sie sich nicht so einfach überzeugen ließen.

  7. Re: Parallel-Syslinux fehlr. Knoppix, grml usw. mit sowas.

    Autor: Super-Talent - Regelbetrieb 13.02.10 - 11:58

    Danke. Der zweite Link ist fast genau was ich will und sogar besser.
    Die Anforderungen sind ja genau richtig: die .isos in einen Ordner vom USB-Stick klatschen und dann multi-booten.
    Ich muss nicht unbedingt die Files vom .iso kratzen und irgendwie auf dem Stick verteilen. Alles im .iso lassen macht es noch eine Stufe einfacher. Insbesondere, weil die meisten Appliances usw. oft als .iso erzeugbar sind.

    Ich habe mir jetzt nicht angesehen, wie er es genau macht, aber sehr schön, das ich mal nicht nicht der einzige bin, der sowas haben will. Bin ich hier im Forum nämlich häufig. Das beweist aber nur, das man von Kleingeistern umgeben ist.

    Man kann vermutlich nicht mehr nachträglich die syslinux.cfg ändern und Boot-Optionen die einen lieber sind, als default eintragen, so wie man es bei meiner Idee könnte. Aber damit kann man auch leben oder wenn das .iso erzeugt wird, dort vorher ändern und ein neues Iso auf den stick schieben. Bei 4 GB nicht besonders schnell, aber na gut. Die anderen Appliances sind ja meist kleiner.

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