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PDF-Ausgabe war teurer als Print-Ausgabe

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  1. PDF-Ausgabe war teurer als Print-Ausgabe

    Autor: Rost 19.02.10 - 16:06

    Schon sehr eigenartig, daß das Abo der PDF-Ausgabe bis vor ein paar Tagen noch (!) jährlich mehr als das Abo der Printausgabe kostete. Im Zuge des iPhone-Abos wurde der Preis angepaßt, jetzt kosten beide gleich viel, wobei ich das immer noch ziemlich derb finde, weil bei der PDF-Ausgabe die kompletten Druck- und Vertriebskosten wegfallen. Bei meiner Tageszeitung ist das PDF-Abo jedenfalls ein Stück günstiger als das Print-Abo, aber der Spiegel sitzt hier wohl auf einem hohen Ross :-P

  2. Re: PDF-Ausgabe war teurer als Print-Ausgabe

    Autor: Printe 19.02.10 - 16:47

    Vor allem, da es Printausgaben von vielen Zeitschriften dank Aboprämienin Form von Bargeld oder Gutscheinen ja mittlerweile quasi kostenlos gibt. Selbst bei Heften mit Beilage (z.B. TV Movie mit DVD dabei) kostet das Jahresabo meist nur 10 €. Grundsätzlich sollten PDF Abos DEUTLICH günstiger sein als Print Abos (>50%) und zu Print Abos sollte es die PDF Versionen kostenlos dazu geben.

  3. Re: PDF-Ausgabe war teurer als Print-Ausgabe

    Autor: Bezahlinhalt 19.02.10 - 17:54

    Bei VW haben die Lieferanten die Kapitalbindung, deren Teile erst bezahlt werden, wenn der VW längst verkauft ist. Und die Autohändler, die die VWs gekauft und bezahlt haben.

    VW gehören nur die Fabriken. Wenn doppelt so viel VWs produziert werden, kümmert die das quasi fast garnicht.

    Verlage drucken und die Händler bezahlen.
    Was "zurück" geht (es wird gezählt und vernichtet in "neutralen" Dritt-Unternehmen), wird mit der nächsten Lieferung verrechnet.

    Das ct-Abo wird 1 Jahr im Voraus bezahlt. Die 84 Euro haben die also lange bevor meine Version im Briefkasten liegt.

    Das ist ein falscher irrglaube mit Verlagen und gebundenem Kapital.

    Die haben von E kein Vorteil. Weil die Händler die Drucker bezahlen.
    Das ist das Problem.
    Den Spiegel kaufe ich ja erst wenn ich wieder Geld habe oder was auch immer. Kindle oder Apple kauft ja nicht 100.000 Spiegel und verteilt die dann.

    D.h. der Cash-Flow verschiebt sich bei E-Vertrieb nach später.
    Da viele Leute sofort kaufen, hat man leichte Vorteile. Die gleichen sich aber über "kauf ich später mal" aber wieder aus. Eine E-Ausgabe ist ja nicht ausverkauft.

    So genau kann es keiner sagen, weil es keiner erzählt. Aber das sind so Abhängigkeitsnetzwerke und bei E-Vertrieb ändert sich der Cash-Flow.
    Leider berichtet keiner darüber und deckt es mal auf.
    Die ÖR-TV-Berichte sind oft auch nicht besser als die von RTL2 :-(
    Oder lest mal die ARD-Headlines :-( Sowas ist kein neutraler Journalismus :-(((

  4. Re: PDF-Ausgabe war teurer als Print-Ausgabe

    Autor: Sicainet 19.02.10 - 17:54

    Aeh _quasi kostenlos_? Hast du in Wirtschaft nicht aufgepast?

    Deine TVMovie(die mal wirklich ein mieses Beispiel ist...) kostet mit irgendeiner DVD 3,5Euro was im Jahr bei 2 woechiger Erscheinung fast 90 Euro ausmacht. Fuer ein Abo bekommst du EINMALIG 10,- Euro verrechnet.

    Du bekommst also 10% Rabatt im ersten Jahr und danach sparst du dir nur die Zustellgebuehr sonst nichts. Bei der TVMovie ohne DVD bekommst du im ersten Jahr 20% Rabatt.

    Also nix mit Jahresabo von 10,- Euro und scheis auf Beilage: Wenn ich eine DVD sehen will, dann leih ich mir die fuer 1,- Euro irgenwas aus und guck dann den Film den ich sehen will und nicht irgendeinen.

    Was jetzt mit grundsaetzlich ein Problem ist: Die Redaktion muss ja trotzdem bezahlt werden. Es mag ja sein, dass der Druck wegfaellt und der Vertrieb billiger wird aber >50%?

  5. Re: PDF-Ausgabe war teurer als Print-Ausgabe

    Autor: hd-scaler 19.02.10 - 23:41

    Sicainet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > trotzdem bezahlt werden. Es mag ja sein, dass der Druck wegfaellt und der
    > Vertrieb billiger wird aber >50%?

    Das Porto fällt weg.
    ADAC-Magazin hat jetzt einen 5jahres-Vertrag mit der Post gemacht. Schlau finde ich das nicht.
    Handel kriegt 15%-45% bei Zeischriften. Die bezahlen aber früher als E-Käufer und leihen dem Verlag Geld.

    Was hier gerne vergessen wird:
    Die gängigen Zeitungen/Zeitschriften sind eine Mischkalkulation aus Verkaufs-/Abo-Preis und Werbe-Einnahmen.
    Wenn man länger nachdenkt, bezahlt die Redaktion u.U. die Werbung.
    D.h. wenn man Print usw. weglässt, ist man bei 50%. Der Verlag darf dann aber nicht weniger Werbung pro Ausgabe verkaufen. Sonst kann er die Redaktion nicht mehr bezahlen.

    Diese Mischung ist pro Zeitschrift verschieden. Das sind nur so Faustregeln.
    Was Du im Laden bezahlst, ist also nicht die Redaktion sondern Transport und Papier+Druck.

    Es ist auch egal, ob es die Redaktion oder das Papier+Druck ist.
    Wenn Du den papierpreis bei Zero-Paper-Spiegel (E_Spiegel/EBook) verrechnet/abgezogen haben willst, dann muss halt die Werbung immer mehr von der Redaktion bezahlen.
    Davon wird die Werbung aber nicht weniger oder sie muss effizienter werden.

    Für Google wäre das kein Problem. Wer Spiegel in New York downloaded, kriegt new yorker werbung eingeblendet, die zu ihm passt und ihm sogar hilft. Wer in mallorca oder australien ist, kriegt passende werbung angezeigt.
    doof nur das man mit google teilen müsste.

    Gute Zeitschriften brauchen dann u.U. weniger Werbung. Für manche rechnet es sich dann aber vielleicht nicht mehr bzw. die Kunden bleiben dann weg, weil das E-Mag zu teuer ist.

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