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Gegenbewegung 40-Euro Rechner

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  1. Gegenbewegung 40-Euro Rechner

    Autor: Casandro 03.06.05 - 18:40

    Servus,

    ich glaub, da wirds bald dann eine Gegenbewegung geben. So große Lüfter, wie sie auch wahrscheinlich schon bald in "normalen" Rechnern verwendung finden werden, sind einfach unpraktikabel.

    Im Gegenzug sehe ich eine neue Bewegung kommen, die 40-Euro Rechner. Eine Chinesische Firma hat kürzlich einen Teil von Transmeta übernommen. Ich denke die Chinesen werden demnächst mit Rechnern das selbe machen, wie mit DVD-Playern. Ich glaube, dass es einen Markt für 40-Euro Rechner mit Linux und ohne Festplatte gibt. Nicht jeder braucht eine wahnsinnig hohe Rechnenleistung. Besonders in Unternehmen könnte sowas sehr populär werden.

    Man muss sich nur mal überlegen, was man sich alles sparen könnte:

    1. IDE-Controller: Einfach die Flash-Chips und die RAM-Chips hintereinander in den Speicher legen. Wer wirklich eine Festplatte braucht kann die ja per USB/Firewire anschließen.

    2. "Legacy"-Komponenten: Gut Windows braucht den internen Piepser und eine VGA-Graphikkarte, Linux aber zum Beispiel nicht. Eine einfache Graphikkarte könnte extrem simpel werden, wenn nicht die ganze Kompatibilität mit alten Karten drin währe.

    3. BIOS: Anstelle von einem aufwändigen BIOS bräuchte man nur eine kleine Routine, die in den Kernel springt. Das Betriebssystem kann sich ja selber um die Hardware kümmern. (Macht es ja in der Regel zur Zeit auch)

    4. Monitor: Es muss ja nicht immer 1024x768 sein. Für viele Anwendungen währe ein einfacher TV-Ausgang gerade optimal. Mit entsprechenden Graphikchips und Benutzeroberflächen alles kein Problem.

  2. Re: Gegenbewegung 40-Euro Rechner

    Autor: d43M0n 03.06.05 - 18:52

    Casandro schrieb:
    -------------------------------------------------------

    >
    > 4. Monitor: Es muss ja nicht immer 1024x768 sein.
    > Für viele Anwendungen währe ein einfacher
    > TV-Ausgang gerade optimal.

    Mööp - ich möchte keinesfalls mit 50 oder 60 Hz arbeiten müssen! Aber ein normales 1024 x 768, 32 Bit, ab 85 Hz sollte ja problemlos machbar sein.

    Die Idee ansich klingt nicht schlecht. Ich würde für den Einstieg aber eher mit 100 € rechnen. Hoffentlich mit vernünftigem Support - ich fürchte das Gegenteil ;)

  3. Re: Gegenbewegung 40-Euro Rechner

    Autor: Lala 03.06.05 - 19:03

    Casandro schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Servus,
    >
    > ich glaub, da wirds bald dann eine Gegenbewegung
    > geben. So große Lüfter, wie sie auch
    > wahrscheinlich schon bald in "normalen" Rechnern
    > verwendung finden werden, sind einfach
    > unpraktikabel.
    >
    > Im Gegenzug sehe ich eine neue Bewegung kommen,
    > die 40-Euro Rechner. Eine Chinesische Firma hat
    > kürzlich einen Teil von Transmeta übernommen. Ich
    > denke die Chinesen werden demnächst mit Rechnern
    > das selbe machen, wie mit DVD-Playern. Ich glaube,
    > dass es einen Markt für 40-Euro Rechner mit Linux
    > und ohne Festplatte gibt. Nicht jeder braucht eine
    > wahnsinnig hohe Rechnenleistung. Besonders in
    > Unternehmen könnte sowas sehr populär werden.
    >
    > Man muss sich nur mal überlegen, was man sich
    > alles sparen könnte:
    >
    > 1. IDE-Controller: Einfach die Flash-Chips und die
    > RAM-Chips hintereinander in den Speicher legen.
    > Wer wirklich eine Festplatte braucht kann die ja
    > per USB/Firewire anschließen.
    >
    > 2. "Legacy"-Komponenten: Gut Windows braucht den
    > internen Piepser und eine VGA-Graphikkarte, Linux
    > aber zum Beispiel nicht. Eine einfache
    > Graphikkarte könnte extrem simpel werden, wenn
    > nicht die ganze Kompatibilität mit alten Karten
    > drin währe.
    >
    > 3. BIOS: Anstelle von einem aufwändigen BIOS
    > bräuchte man nur eine kleine Routine, die in den
    > Kernel springt. Das Betriebssystem kann sich ja
    > selber um die Hardware kümmern. (Macht es ja in
    > der Regel zur Zeit auch)
    >
    > 4. Monitor: Es muss ja nicht immer 1024x768 sein.
    > Für viele Anwendungen währe ein einfacher
    > TV-Ausgang gerade optimal. Mit entsprechenden
    > Graphikchips und Benutzeroberflächen alles kein
    > Problem.


    40 EUR? Keine Chance. Der Markt für so einen Rechner mit minimalster Leistung ist einfach nicht groß genug. Daher ist der Vergleich mit DVD-Playern auch Unsinn. Und in der Industrie sind robuste Lösungen gefragt, keine chinesischen low-budget Plastikwürfel..

  4. Re: Gegenbewegung 40-Euro Rechner

    Autor: Casandro 04.06.05 - 09:37

    d43M0n schrieb:

    > Mööp - ich möchte keinesfalls mit 50 oder 60 Hz
    > arbeiten müssen! Aber ein normales 1024 x 768, 32
    > Bit, ab 85 Hz sollte ja problemlos machbar sein.

    Bei LCD sind 60 Hz aber besser, da dort die Signale nicht so hochfrequenz sind.
    Aber klar, 85 Hz sind auch machbar, aber stell Dir mal die vielen Leute vor, die einfach nur mal gelegentlich etwas Internet machen wollen, oder die, die vielleicht nur MP3-Dateien anhören wollen. Die brauchen keine 1024x768.

    > Die Idee ansich klingt nicht schlecht. Ich würde
    > für den Einstieg aber eher mit 100 € rechnen.
    > Hoffentlich mit vernünftigem Support - ich fürchte
    > das Gegenteil ;)

    Support? Bei welchem real-existierenden Rechner unter 10^5 Euro hast Du denn Support? Die Firmen schmeissen Dir eine Kiste hin, und Du musst sehen, ob Du damit zurechtkommst oder nicht. Existiert mal ein nicht auf den Nutzer schiebbares Problem, so schiebt jeder Hersteller eines Subsystemes die Verantwortung auf die anderen. Computer sind in zwischen zu kompliziert um dafür wirklich Support zu geben.

    Aber, bei dem kleinen Teil fällt ja soviel weg, dass es vielleicht sogar wartbar wird. Da könnte dann, auf Grund der einheitlichen Hardware, auch ein relativ kleiner Linux-Kernel laufen.

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