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Studie: E-Government fehlt weiterhin die Bürgernähe

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  1. Studie: E-Government fehlt weiterhin die Bürgernähe

    Autor: Golem.de 07.02.03 - 09:43

    Wenn es um E-Government geht, kommt Europa langsam aber sicher voran. Nach Ländern betrachtet weisen Schweden und Irland den höchsten Grad an Online-Fähigkeit ihrer Verwaltungen auf. Deutschland verschlechterte sich innerhalb eines Jahres von Platz 14 auf Platz 16. Dies ergab eine Studie der Management- und IT-Beratung Cap Gemini Ernst & Young zum Online-Angebot der Öffentlichen Dienste im Auftrag der Europäischen Kommission.

    https://www.golem.de/0302/23861.html

  2. Re: Studie: E-Government fehlt weiterhin die Bürgernähe

    Autor: nove 08.02.03 - 11:16

    naja. E-Goverment ist gut und recht. schaut euch mal die Seiten der meisten Städte und Gemeinden an, meistens schlecht gemacht unübersichtlich gestaltet. Und warum? Weil in den meisten Städten und Gemeinde eine Vetternwirtschaft vorherscht und Unternehmen mit Ideen oder Erfahrung nicht berücksichtig werden. Solche Erfahrung machen wir mit unserer Stadtverwaltung immer wieder. Z.B. soll jetzt ein Interactiver Stadtplan erstellt werden (gute Idee), nur wurde eine Firma ausgewählt die zwar ein Produkt hat aber die Umsetzung nicht wirklich toll ist.(wer gut schmiert der gut fährt). So fehlt auch den meisten Städten und Gemeinden(nicht Großstadte), ich spreche von der breiten Masse ein Marketing und/oder Organistation. Erforderlich wäre ein Umdenken in der Basis, weg vom verstaubten Schreibtisch. Problematisch sind auch Gemeinde und Stadträte da das durchschnittliche alter wahrscheinlich so um die 45 - 50 liegt. Also noch ein Stück weg von wirklicher Aufgeschlossenheit gegenüber neuer Techniken und Medien. Sicher wären Aufklärung und Seminare hilfreich. Es wird immer noch angenohmen eine öffentliche Verwaltung gehorcht anderen Gesetzten doch kann man einen oV mit einem Wirtschaftsunternehmen vergleichen und auch so behandeln. Es muss alles Hand in Hand gehen. Es fehlt am Grundsätzlichem, solange nicht erreicht wird, daß Städte und Gemeinden offener in ihrem Denken und Handeln werden, ist an einen Fortschritt unseres Landes nicht zu rechnen im Gegenteil wir werden weiter zurückfallen.

    NOVE

  3. Re: Studie: E-Government fehlt weiterhin die Bürgernähe

    Autor: Ron Sommer 10.02.03 - 15:50

    100% Zustimmung!
    Nur ein Beispiel: Ich habe vor ca. 2 Jahren mal eine Mail an die Betreiber der Darmstadt-Homepage geschrieben und meine Hilfe angeboten, da mir die grottenschlechte Website meiner Heimatstadt peinlich war. Keine Reaktion.
    6 Wochen später nochmalige Nachfrage per E-Mail. Keine Reaktion. Und das in der sogenannten "Wissenschaftsstadt Darmstadt".
    Bitter, bitter...

    Deutschland, Fortschritt, Zukunft, eGovernment?!? Ha, ha, ha - da lachen ja die Hühner!
    Sogar unter halbwegs jüngeren Leuten (< 40) regiert hier zulande noch soviel 50er-Jahre-Filz, Formular-Denken und Innovationsangst, dass es einen gruseln kann.

    Noch zehren wir im IT-Sektor von den Staats-/Großindustrie-Monopolen, die bis in die Achtziger hinein reichten (Siemens, Telekom etc.), aber in den nächsten Jahren können wir über jeden Nicht-Abstiegsplatz in der Innovationsliga froh sein...
    Spitze werden wir *nie* mehr werden, dafür steht uns Deutschen viel zu sehr unsere ureigene Sparbuch- und Versicherungs-Mentalität im Weg!

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