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WLAN-Sicherheit: Anwender sind skeptisch und warten ab

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  1. WLAN-Sicherheit: Anwender sind skeptisch und warten ab

    Autor: Golem.de 25.04.03 - 09:35

    Der verstärkte Einsatz von kabellosen Netzwerken im Unternehmensumfeld führt zu einer erheblichen Nachfrage nach Sicherheitsapplikationen zum Schutz der sensiblen Unternehmensdaten, so eine Studie von Frost und Sullivan. Das in fast allen WLANs genutzte Sicherheitsprotokoll WEP ("Wired Equivalent Privacy") ist zwar der gegenwärtig gebräuchliche Sicherheitsstandard, aber seine Sicherheitslücken haben die Unternehmen zu einem erneuten Überdenken ihrer Schutzstrategien bewegt.

    https://www.golem.de/0304/25203.html

  2. @golem: falscher hyperlink

    Autor: Teflo 25.04.03 - 12:05

    Herstellerlink am Ende des Artikels muss heissen:

    http://wireless.frost.com/

    statt

    http://www.wireless.frost.com/

  3. IPSec statt WPA

    Autor: Ralf Friess 25.04.03 - 13:36

    Es gibt eine Alternative, die jetzt Sicherheit verspricht. IPSec over W-LAN. Frost&Sullivan scheint diesen Standard, der unabhängig von Medium ist, komplett unbeachtet zu lassen.
    Da könnte der Eindruck entstehen, Cisco und Symbol hätten diese Studie zu ihren Gunsten schreiben lassen. Das proprietäre Ansätze keine allgemeine Lösung sind ist längst bekannt.
    Auch ein 802.11b Standard hätte sich nicht durchgesetzt, wenn es nur von einem Hersteller unterstützt worden wäre.
    WPA stellt eine Untermenge des geplanten IEEE 802.11i Standards dar und soll später auch zu diesem Standard aufwärtskompatibel sein. Eine IPSec basierte Verschlüsselung ist jedoch in WPA nicht enthalten. WPA ist abwärtskompatibel zu WEP, jedoch nur insofern, als das wenn auch nur eine einzige Station in einem Netzwerk nur WEP beherrscht das ganze Netzwerk von WPA auf WEP zurückfällt. WPA kann also nur dann sinnvoll verwendet werden, wenn wirklich alle Komponenten eines WLAN auch auf WPA umgestellt werden. Ob diese Umstellung aber mit vorhandenen WLAN Komponenten immer gelingt, ist fraglich. Obwohl viele Hersteller Software-Updates auf WPA für ihre Access-Points und Client Karten angekündigt haben, lassen diese Updates immer noch auf sich warten und es ist in einigen Fällen unsicher ob ein Upgrade auf WPA überhaupt durch ein reines Treiber-Update bei Client Karten, oder ein Firmware-Update bei Access-Points, machbar sein wird.
    Somit haftet WPA also, bevor es überhaupt eingesetzt werden kann, ein ähnliches Image wie WEP an, was die Verwendung in Bereichen die auf höchste Sicherheit Wert legen wohl verhindern dürfte. Es bleibt also das Warten auf IEEE 802.11i als hoffentlich allumfassende, standardisierte und kompatible Sicherheitslösung und die Kombination aller heute vorhandenen Sicherheitsmethoden in Verbindung mit dem anerkannt sicheren IPSec-over-WLAN dort wo es auf höchste Sicherheit ankommt.

  4. Re: IPSec statt WPA

    Autor: Christian Felsing 03.08.03 - 16:41

    Dem kann ich nur zustimmen. Ein Kunde, der ein heterogenes Netzwerk hatte, konnte auf diese Weise geholfen werden. IPsec sorgt nun mit einer X.509 Infrastruktur für einen verschlüsselten Datenvekehr zwischen Cisco-Accesspoints und Orinoco Karten. 802.1q VLANs über WLAN scheinen allersdings bisher Cisco Accesspoints oder Linux PCs vorbehalten zu bleiben.

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