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Ob damit endlich die 1cent Artikel mit 6€ Versand verschwinden?

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  1. Ob damit endlich die 1cent Artikel mit 6€ Versand verschwinden?

    Autor: Dadie 23.03.10 - 21:45

    Überall auf Amazon sieht man sie. 0,01€ Artikel. Meist von Großhändlern gefolgt von einer Versandpauschale pro Artikel von 4 bis 5€. Wird dagegen nun endlich vorgegangen so das diese Händler dieselben Bedingungen wie in ihren Shops geben müssen (Versand einmal pro Bestellung und reale Preise für die Artikel) Oder reicht es Amazon wenn Versand + Artikel zusammen dem entsprechen was man über den Händler eigenen Shop bezahlen würde? Und was ist mit 0,01€ Abzockern die gar keinen eigenen Shop haben sondern von eBay nach Amazon gewandert sind?

  2. Re: Ob damit endlich die 1cent Artikel mit 6€ Versand verschwinden?

    Autor: amazon ist gut 23.03.10 - 22:13

    Als Privatverkäufer kann ich die 3 Euro Versandpreis bei Büchern nicht verändern.
    Um Bücher "rauszuramschen" kann sowas mit 1 Cent+3 Euro also durchaus der Fall sein.
    Dann sollte man nach Mengenrabatten fragen. Allerdings weiss ich nicht, wie das läuft. Amazon bietet leider nichts, um z.b. Comic-Sammlungen günstig bei mehreren Händlern einzukaufen und die günstigste Kombination herauszusuchen.

    6€ halte ich auch für happig. Allerdings solltet Ihr auch Büchersendungen (85 Cent, 1,45 Euro) und Pakete (6-8 Euro) auseinanderhalten können.

    Hier reden viele von Marketplace. Aber nicht von der Produktsorte. Das zeigt leider den eingeschränkten Horizont vieler Leute.
    Einen Wand-Kalender kann man halt nicht billig versenden. Und Warensendungen haben auch zu kleine erlaubte Gewichte und Abmessungen, um mehr als für einen USB-Stick oder Handy zu reichen. Aber das handy wollt ihr als Paket. Aber nicht von Hermes (4 Euro) sondern von der Post(6-8 Euro) aber wie der Storch (kostenlos)...

  3. Re: Ob damit endlich die 1cent Artikel mit 6€ Versand verschwinden?

    Autor: Dadie 24.03.10 - 05:44

    Das ein Versand nicht kostenfrei ist verstehe ich ja. Aber nehmen wir folgendes Beispiel, vor gut 1/2 Jahr habe ich mir 6 Musik-CDs gekauft bei einem Händler. Die CDs haben zwischen 0,50€ und 2€ gekostet. Für jede CD durfte ich 3,90€ Versand bezahlen. Gekommen ist dann am Ende alles in einem Hermes Paket das wohl Gesamtkosten von Maximal 6€ (Karton und Klebeband eingerechnet) verursachte. Ich bezahlte jedoch laut Rechnung 24,40€ Versand und für die Ware etwa 7€.

    Das es auch anders geht habe ich oft genug gesehen. Es gibt genug Händler die den Versand nach Einkaufswagen-Summe und Artikel berechnen.

    Das ich eine Mikrowelle nicht für 4€ Versendet bekomme ist mir klar. Aber es geht mir eher darum das es einer Art betrug gleich kommt. Anstelle vom einfachen vergleichen der Warenpreise muss man jedes mal schauen wie der Händler den Versand berechnet. Wenn die CD 6€ Kostet, kann ich damit leben. Aber dann nicht für 2€ Verkaufen und 4€ Versand aufschlagen. Das ist für mich Wucher,Betrug und Täuschung.

  4. Re: Ob damit endlich die 1cent Artikel mit 6€ Versand verschwinden?

    Autor: amazon ist gut 24.03.10 - 07:34

    Vorwort: Nutzt die Kontakt-Möglichkeit, um das Porto nicht mehrfach zu bezahlen. Erklärung im Posting.

    Dadie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das es auch anders geht habe ich oft genug gesehen. Es gibt genug Händler
    > die den Versand nach Einkaufswagen-Summe und Artikel berechnen.
    Auch im Marketplace ? Ich als Privat-Verkäufer kann das nicht. Siehe unten.

    Du hast aber völlig Recht, das Mehrfach-Porto abgeschafft gehört.

    Das müsste im Marketplace "anständiger" geregelt sein.
    Manchmal verdoppelt sich das Porto halt (fast), weil man eine Stufe größer rutscht und eine Versand-Tasche größer nehmen muss. Aber das ist selten. Allerdings ist der mögliche Rabatt bei 1 vs. 2 Artikel bei Büchersendungen oft gering. Erst bei 3 oder mehr Artikeln rentiert es richtig.
    Bei CDs/DVDs über Hermes (3,90 Euro) sollte man Versand nur einmal berechnen dürfen.

    Man müsste sich ein Angebot "berechnen" lassen können und dann z.b. innerhalb einer (vom Händler gewählten) Frist zusagen können.

    Die aktuelle Notlösung ist auch nicht so toll: Man fragt halt per PN/"Email" über Amazon nach, ob es Versand-Rabatte gibt.
    Wenn ich Bücherhändler wäre, und Büchersendung für 1,45 versenden kann und 20-30 Cent für Luftpolster-Hülle, werde ich von Amazon gezwungen, 3 Euro zu nehmen. Das wird teilweise in die Preise einkalkuliert.
    Für die Kunden ist es blöd.
    Aber auch für manche Händler. Die müssen ja auch eine einzelne CD für 50 Cent+3,90 versenden. Und die meisten Leute kaufen wohl meist nicht mehrere CDs. D.h. die Händler haben zu 95% Leute die nur eine CD bestellen und dann einen Tag später vielleicht noch eine. Ich vermute, die vermeintliche Porto-Abzocke ist gar keine Absicht, sondern "Faulheit" oder "man nimmt es halt mit, weil Amazon es erleichtert".

    NUTZT BEI MEHREREN Artikeln DIE KONTAKTMÖGLICHKEIT um Porto-Rabatte auszuhandeln.
    Im Gegensatz zu vielen anderen Email-Adressen dürften die meisten Händler zügig antworten. Bei Amazon wird ja auch zügiger Versand erwartet.

    Ich als Privat-Händler kann m.W. keine Rabatte geben oder müsste herum-mailen. Der Preis wird m.W. (ist schon etwas her) von Amazon (eigentlich zu) automatisch berechnet.
    Bei Ebay kann man (als Kunde) Aufschläge/Abzüge in der Preis-Berechnung reinschreiben. Die Ebay-Händler können das möglicherweise auch.

    Wenn ich Amazon wäre, würde ich das als Optionen reinmachen, das man immer Rabatte geben kann, aber auch als Kunde Aufschläge wählen wie "DHL"(+2,50) o.ä. Als Händler sollte man keine Aufschläge geben dürfen, oder der Kunde muss es bestätigen. Sonst kommen Händler mit nachträglichen Abzock-Aufschlägen.

    Wenn ich aktiviere, das ich Geld erst sehen will, wenn ich versendet habe, ist das auch möglich. Andere Händler wollen u.U. die Kohle direkt überwiesen. Auch dann muss man die Kontakt-Möglichkeit nutzen.
    Gewerbliche Händler haben andere/mehr Möglichkeiten bei Marketplace als Privat-Verkäufer. Ich vermute aber, bei der Preisbildung nicht, oder nicht ausreichend, um das Mehrfach-Porto-"Abzock"-Problem zu lösen.

    Noch eine Bemerkung: Als (Privat)Händler kriege ich von Amazon diese 3 Euro OHNE Provisionsabzüge. Bei mir und geringen Preisen macht das dann im Endeffekt faktisch 15% an Amazon für 5-15 Euro-Bücher.
    Ebay motivierte früher, Angebote ab 1 Euro reinzutun. So "motiviert" Amazon Buchanbieter vielleicht, auch Bücher mit günstigen Preisen reinzutum. Am Flohmarkt kriegt man ja viele Romane auch für 50 Cent-1 Euro. Auch bei gewerblichen Händlern. Dann halt noch 2 Euro drauf für Porto usw.

  5. Re: Ob damit endlich die 1cent Artikel mit 6€ Versand verschwinden?

    Autor: eh 24.03.10 - 08:04

    > Noch eine Bemerkung: Als (Privat)Händler kriege ich von Amazon diese 3 Euro
    > OHNE Provisionsabzüge. Bei mir und geringen Preisen macht das dann im
    > Endeffekt faktisch 15% an Amazon für 5-15 Euro-Bücher.
    > Ebay motivierte früher, Angebote ab 1 Euro reinzutun. So "motiviert" Amazon
    > Buchanbieter vielleicht, auch Bücher mit günstigen Preisen reinzutum. Am
    > Flohmarkt kriegt man ja viele Romane auch für 50 Cent-1 Euro. Auch bei
    > gewerblichen Händlern. Dann halt noch 2 Euro drauf für Porto usw.




    Das ist Quatsch. Amazon behält einen Großteil der Versandpauschale für sich. Ich habe jahrelang dort verkauft und es lohnt sich schlichtweg nicht, einen Artikel für unter 6 Euro dort anzubieten. Am Ende bezhalst du samt Umsatzsteuer, Amazon-Pauschale + Versand + Verpackung an Amazon, statt das sie Geld an dich überweisen. Bzw. du kriegst ganze drei Euro raus, wofür sich der ganze Rabatz mit Einstellen, Einpacken und Versenden ja voll gelohnt hat.

  6. Re: Ob damit endlich die 1cent Artikel mit 6€ Versand verschwinden?

    Autor: amazon ist gut 24.03.10 - 08:39

    Wenn man die Postings zu diesem Thema betrachtet, schreibt jeder von einem anderen Marketplace. Weil jeder von anderen Produkt-Gruppen oder anderen Account-Arten schreibt.
    Mein Posting ist also kein Widerspruch zu Deinen Aussagen.

    Ich kann meine Versandpauschale behalten.
    Bei Büchern. Als Privat-Marketplace-Verkäufer.

    Du solltest lernen, das es unterschiedliche Produkte gibt, und die Spielregeln jeweils sehr unterschiedlich sein können.
    SAPler kriegen 200 Euro pro Stunde (die tun jedenfalls so) aber PHPler 20 Euro und haben Spanien-Konkurrenten ohne Steuern und Rücklagen und in der Medienbranche Web-Designer sind Stundenlöhne zwischen 10-20 Euro für viele schon ganz gut bzw. normal. Dein Friseur kostet ja auch wohl nicht 200 Euro die Stunde. Andere Friseure schon... .

    Zurück zum Thema:
    Da 3 Euro Brutto-Rendite wenig für Dich zu sein scheinen, handelst Du vermutlich mit Dingen die teurer sind oder höhere Margen erlauben.
    Märkte sind effizient. Wenn sie funktionieren. D.h. all zu hohe Margen gibt es üblicherweise nicht. Weil es genug "billigheimer-Konkurrenz" gibt.

    Hier auf den Flohmärkten gibts gewerblich Händler die Bücher für 1 Euro in Kisten haben. Die anderen Bücher-Händler auf dem Flohmarkt sind meist teurer. Privatleute auch 50Cent-1 Euro für Romane.
    Es gibt ein Segment von 1 Euro-Büchern. Versand+Luftpolster-Hülle machen 2 Euro. Im Prinzip ist das eine Form von Lager-Räumung. Und diese Händler haben oft eh nicht viel zu tun als im Laden herumzusitzen.

    Wenn Du mit denen konkurrierst, sagen die meisten hier "du machst was falsch". Ich hingegen sage einfach: Dann versuch beispielsweise Neuwaren zu verkaufen oder ändere das Produkt-Angebot.

    Wenn ich bei eurobook(?).com die Preise für viele Bücher sehe, tue ich sie bei Amazon gar nicht erst hinein. Die Käufer sind nämlich sehr pingelig und bewerten tun die auch fast nie. Und dabei untertreibe ich bei den Beschreibungen schon. Aber viele Bücher gehen dort halt nicht. Also hitflip weils schneller geht. Tauschticket wäre netter, aber der Einstell-Aufwand ist zu hoch.
    Und ich will gar keinen Gewinn machen, sondern die Bücher loswerden.

    Antiquariate u.ä. haben Software um Marktplätze mit den Daten zu beliefern. Die sind teilweise (laut Software-Anbieter) froh darum, Marketplace nutzen zu können. Dort wären Titel weggegangen, für die sonst quasi kein Markt vorhanden ist.
    Als Händler muss man dann schauen, was man dort los-ramschen kann und/oder was dort gut läuft, weil das Angebot gering ist. Dann ist allerdings oft auch die Nachfrage gering oder die Nachfrager speziell: Picassos, Blaue Mauritius-Briefmarken oder Ersatzteile für ModelT. Bestimmte Picasso-Drucke wurden allerdings viel zu oft produziert, um einen Wert zu haben. Die liegen wohl unter dem damaligen Neu-Preis.

    Man kann natürlich auch booklooker u.ä. nutzen.
    Dann muss man aber das Inkasso vermutlich selber machen und das Risiko von bösen Käufern ist möglicherweise höher. Inkasso kostet voll viel Zeit. Die hat man oder muss (teuer sehr teuer) bezahlt werden.

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