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Hausgemachtes Problem von Amazon

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  1. Hausgemachtes Problem von Amazon

    Autor: Versteher 24.03.10 - 01:08

    Amazon zwingt den Händlern doch ein ziemlich unflexibles Versandkostensystem auf, sodass diese schnell Gefahr laufen, entweder zu teuer zu sein und damit Kunden zu verlieren oder zu billig, was desaströs enden kann. Total hirnrissig ist, dass im Marketplace offensichtlich Bücher und DVDs nicht gebündelt werden können, sodass bei demselben Händler für sechs DVDs sechsmal die Versandkosten anfallen, was sich selten lohnen wird. Im Ausgleich den Preis zu senken, führt aber dazu, dass der Händler Verlust macht, wenn nur einzelne Artikel bestellt werden. Manche Kunden sind offenbar sogar so dumm, das nicht zu durchschauen und beschweren sich, dann dass sie 3 Euro Versandkosten bezahlt haben, obwohl die Ware für 2 Euro verschickt wurde. Im eigenen Shop kann der Händler die Kosten dagegen wesentlich flexibler handhaben. Das ist aber die Schuld von Amazon und nicht der Händler.

    Ich habe schon oft und gern Marketplace genutzt, aber eben wegen dieser Versandkostenproblematik noch öfter davon abgesehen. Für Bücher und DVDs braucht man eigentlich kein Amazon, da bei ersten Buchpreisbindung gilt und Versandkosten - wohl dank Amazon - auch anderswo immer öfter entfallen. Eigentlich nutze ich Amazon auch nur, weils als Kunde bequem zentral verwaltbar ist und die Bewertungen schon recht hilfreich sein können.

    Ich weiß aber auch, dass sich Amazon immer dreister gegenüber Händlern und Zuliefern gebirt z.B. überzogene Strafgebühren und jetzt diese Sache. Daher werde ich in Zukunft zweimal überlegen, ob ich dort wirklich noch bestelle. Amazon scheint schon viel zu groß. Das ist letztlich weder für den Markt noch die Kunden gut.

  2. [+} Re: Hausgemachtes Problem von Amazon (@golem nicht so dringend)

    Autor: Problematik 24.03.10 - 07:45

    Danke für das Posting.

    Problem:
    - Das unflexible Porto-System bei Amazon.
    - 3 Euro Zwangs-Porto bei Büchern. Im Prinzip Amazon-Provisions-freie 3 Euro für den Händler, die man als Händler einkalkulieren kann/soll/muss.
    - Jeder hier redet von anderen Produkten.

    Worauf @golem vielleicht hinweisen sollte um den Lesern zu helfen:
    FRAGT VORHER den Händler NACH VERSANDRABATTEN. Das Amazon-System ist unflexibel, wie der Vorposter schon schreibt.

    Als privater Verkäufer kann ich nachträglich die Preise nicht rabattieren. Ich kann aber ein Buch vorher reinstellen mit den korrekten Preisen für Angebot und Porto und in die Beschreibung noch 3 DVDs und zwei andere Bücher reinschreiben.
    Bei Tauschticket nennt man solche Titel "reserviert für". Wegen der unflexibilität von Amazon muss man das etwas anders machen, aber es geht auch.

    Das umgekehrt andere Händler Marketplace als Werbung nutzen, ist nicht unüblich. Weil man sich aber die teuren Angebote nicht ansieht, dürfte der Effekt eher nur bei Produkten auftreten, die ansonsten nicht angeboten werden.

    Ich halte es aber auch für legitim, das man im eigenen Shop und die Provision von Amazon abziehen darf. Allerdings darf man auch nicht mehr abziehen oder wenn, dann nur für Vorführgeräte oder Selbstabholung o.ä.

  3. Re: Hausgemachtes Problem von Amazon

    Autor: WasIstDennHierLos 24.03.10 - 09:31

    Versteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Amazon zwingt den Händlern doch ein ziemlich unflexibles
    > Versandkostensystem auf, sodass diese schnell Gefahr laufen, entweder zu
    > teuer zu sein und damit Kunden zu verlieren oder zu billig, was desaströs
    > enden kann. Total hirnrissig ist, dass im Marketplace offensichtlich Bücher
    > und DVDs nicht gebündelt werden können, sodass bei demselben Händler für
    > sechs DVDs sechsmal die Versandkosten anfallen, was sich selten lohnen

    So ein Quatsch, habe schon öfter bei einem Händler mehrere Produkte gekauft und musste genau einmal Versandkosten bezahlen. Es funktioniert also, dass dies nicht alle Händler hinbekommen oder hinbekommen wollen ist eine andere Geschichte.

  4. Re: Hausgemachtes Problem von Amazon

    Autor: Problematik 24.03.10 - 09:36

    Ich kann in meinem privaten Seller-Konto keine Rabatte geben, soweit ich weiss. Bei Ebay kann man als Käufer mehr oder weniger auf den Preis draufschlagen/abziehen.

    Es kann gut sein, das andere Account-Sorten oder andere Produkt-Gruppen bei Marketplace andere Regeln haben.

    Noch mal an alle: Versandrabatte per PN daher vorher aushandeln.

  5. Re: Hausgemachtes Problem von Amazon

    Autor: Crowley 24.03.10 - 09:52

    Also ich habe auch schon ein paar mal mehrere Artikel bei ein und dem selben Verkäufer gekauft. Immer wurden jeweils die Versandkosten für jeden Artikel einzeln berechnet und abgebucht. Jedoch hat jeder Händler unaufgefordert hinterher die zu viel bezahlten Versandkosten wieder erstattet. Eventuell wirklich unflexibel von Amazon, jedoch die Händler können auch wenn sie wollen.

  6. "Rückerstattung geht bei Porto" Re: Hausgemachtes Problem von Amazon

    Autor: problematik 24.03.10 - 10:36

    Danke für den Hinweis.
    In meinem Market-Place-Account habe ich den Punkt "rückerstattung". Allerdings habe ich den niemals benutzt.
    Anscheinend gehen dort (vielleicht/vermutlich) auch die Porto-Rückerstattungen.
    Bisher dachte ich, es ginge nur eine vollständige Rückerstattung. Teilbeträge gehen vielleicht aber auch, wie ich Deinem Posting entnehme.
    Schade das das Forum so uninformiert ist, das dieser Punkt erst jetzt auf den Tisch kommt. Fast alle lästern aber kaum jemand scheint wirklich zu beobachten und mitzudenken und Informationen zusammenzusetzen.

    Noch mal: Fragt vorher nach Porto-Rabatten. Wenn der kleine Bruder vom Second-Hand-Musik-CD-Shop-Besitzer das macht, vergisst er die Rückerstattung vielleicht. Oder die Shop-Besitzer denken sich "ich sende Rabatte erst, wenn die nachfragen".

    Das mit den Portokosten ist allerdings eine sehr lästige Unflexibilität von Amazon.
    Die hält mich teilweise auch vom Kauf ab, weil ich gerne Comic/Manga-Sammlungen zusammenkaufen würde, aber keine Lust habe, das mit der Hand und Papier parallel zum Browser-Fenster zu machen.
    Oder gibt es ein Firefox/Chrome-Plugin dafür ? Sowas wie Amapsys aber für Gruppen von Produkten. Und dann kriegt man die günstigste Kombination von Marketplace-Händlern angezeigt. Und dabei sind die automatischen 3 Euro Versandkosten pro Exemplar dann natürlich blöd.

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