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Kinderpornografie

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  1. Kinderpornografie

    Autor: Wabenzi 29.03.10 - 19:31

    Möglicherweise bin ich naiv, aber gibt es tatsächlich so viele Pädophile, wie es die Politik behauptet? Oder soll von anderen Problemen abgelenkt werden?

    Außer den Kriminalbeamten, die berechtigt sind (mit welcher Qualifikation eigentlich?), diese Seiten anzusehen, weiß doch kein "normaler" Mensch, was wirklich auf diesen sogenannten Kinderporno-Seiten los ist. Möglicherweise sind diese Fotos uralt und immer die gleichen. Wer sich einmal die Mühe macht, auf normal zugänglichen Pornoseiten zu recherchieren, wird schnell feststellen, dass es fast immer die gleichen Fotos oder Videos sind (wobei ich hier keine repräsentative Aussage machen möchte, da mir dazu der Überblick fehlt).

    Ich glaube nicht, dass massenweise Kinder geschändet werden, nur um immer neue Fotos im Netz verkaufen zu können. Ist es nicht eher so, dass dem Volk ein Brocken vorgeworfen wird, an dem es sich trefflich aufregen kann und anderes übersieht? Hat Zensursula je Kinderpornos gesehen oder ist ihre Empörung nur vorgetäuscht?

    Ich war einmal von der Kripo eingeladen, Gewalt-Videos anzusehen, die ohne Beschränkungen im Netz zu finden oder praktisch von jedem in Videotheken auszuleihen sind. Ich hätte kotzen können, aber über solche Videos regt sich keiner auf. In jungen Menschen kann imho durchaus der Wunsch entstehen, auch einmal einem anderen den Kopf abzuschlagen (weil's ja so einfach ist!).

    Ich will damit keinesfalls einer Freigabe der Kinder-Pornografie das Wort reden. Diese Konsumenten sind krank und müssen behandelt werden. Nur - wer hat verlässliche Zahlen, wie viele es tatsächlich sind? Sind jene, die amtlich beauftragt sind, diese Fotos im Netz suchen, womöglich ebenfalls einschlägig?

    Mir scheinen viele Empörungen recht künstlich. Mein Gott, ich wurde im Alter von 12 Jahren von einem Pädophilen mißbraucht. Dauernde Schäden habe ich nicht davon getragen. Ich bin aber froh, dass ich später noch ahnungslos mit meinen Kindern nackt in der Wanne baden konnte. Ein paar Jahre später musste ich über das Schicksal eines Vaters berichten, der dies ebenso tat, die Kinder dies ahnungslos der Erzieherin erzählten, die daraus einen Missbrauch machte und die Kinder den Eltern entzogen wurden.

  2. Re: Kinderpornografie

    Autor: Frischling 29.03.10 - 20:09

    "Diese Konsumenten sind krank und müssen behandelt werden"

    Tja das ist halt so ne sache, findest du auch das homosexuelle Menschen krank sind?
    Meinst du wirklich eine therapie kann helfen sowas zu "behandeln"?
    Die behandlung sieht nämlich nur so aus, das die Leute versuchen mit ihren trieben klar zu kommen und trotz ihnen ein schönes Leben zu führen.
    Für mich sind das einfach arme schweine. Sie können ihre sexualität nicht ausleben, einem der stärksten triebe überhaupt.
    Aber anstatt das sich die Leute ihrer erbarmen und versuchen auf sie einzugehen, werden sie ausgegrenzt und als krank oder monster hingestellt.

    Man könnte grad meinen sie hätten sich irgendwann dafür entschieden das kinder bei ihnen sexuelle Reize auslösen.

    Bei homosexuellen kann man ja auch keinen biologischen "sinn" ihres triebs erkennen, aber da sind wir gott sei dank so weit das wir sie nicht mehr als "kranke" beschimpfen die behandelt werden müssen.

    Vielleicht ist die gesellschaft mal irgendwann soweit zu begreifen, das pädophilie auch "normal" ist, da sie unabhängig voneinander immer wieder auftritt.

    Aber: Selbst wenn man pädophile als normal anerkennt, bedeutet das natürlich nicht das sie ihre Sexualität ausleben dürfen.

    Leider scheint das gehirn bei vielen nicht mehr zu funktionieren sobald es um den Schutz von kindern geht. Da werden dann pädophile auf eine Stufe mit Kinderschändern gestellt.

    Am Schluss möchte ich noch sagen das ich homosexualität nicht mit pädophilie gleichsetzen will.
    Aber da es sich auch um eine "sexuelle orientierung" handelt führe ich sie gerne als vergleich an.

    mfg

  3. Re: Kinderpornografie

    Autor: aze 29.03.10 - 20:17

    Ich glaube schon, dass es einen Unterschied zwischen pädophilen und homosexuellen Neigungen gibt. Bei pädophilen Neigungen scheint der "Machtfaktor" eine grosse Rolle zu spielen.

    Zudem halte ich persönlich es für sehr wahrscheinlich, dass pädophile Neigungen nicht angeboren werden sondern "vermittelt" werden, durch einen sexuellen Missbrauch in der eigenen Kindheit. Sprich, aus Opfern werden später Täter. So ähnlich wie bei Misshandlungen (nicht sexueller Natur). Geschlagene Kinder werden nicht selten zu Eltern die ebenfalls ihre Kinder schlagen.

    Man müsste also dafür sorgen, dass Opfer nicht später zu Tätern werden um den Teufelskreis zu durchbrechen.

    Ist aber nur meine persönliche Meinungen. Bin kein Psychologe.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.03.10 20:19 durch aze.

  4. Re: Kinderpornografie

    Autor: Tantalus 29.03.10 - 20:29

    aze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube schon, dass es einen Unterschied zwischen Pädophilen und
    > Homosexuellen Neigungen gibt. Bei pädophilen Neigungen scheint der
    > "Machtfaktor" eine grosse Rolle zu spielen.

    Nur sehr, sehr begrenzt. Siehe weiter unten. Was Du meinst, sind Kindheitstraumata, die dieses Verlangen nach der absoluten Macht (und wobei kann Macht absoluter sein, als wenn man jemandem sein intimstes, seine Sexualität und teils danach auch sein Leben, nach belieben zu nehmen?) auszuüben.

    > Zudem halte ich persönlich es für sehr wahrscheinlich, dass pädophile
    > Neigungen nicht angeboren werden sondern "vermittelt" werden, durch einen
    > sexuellen Missbrauch in der eigenen Kindheit. Sprich, aus Opfern werden
    > später Täter. So ähnlich wie bei Misshandlungen (nicht sexueller Natur).
    > Geschlagene Kinder werden nicht selten zu Eltern die ebenfalls ihre Kinder
    > schlagen.

    Das ist so allerdings nicht korekt. Was Du meinst, sind Misshandlungen, die nichts oder nur sehr wenig mit Sexualität an sich zu tun haben. Klar, kann ein Missbrauch in der eigenen Kindheit jemanden so traumatisieren, dass er/sie sich dann später selbst an Kindern vergeht. Das hat dann aber i.d.R. absolut nichts mit der sexuellen Ausrichtung dieses Menschen zu tun.
    Es gibt aber auch Menschen, die sich eben sexuell zu Kindern hingezogen fühlen, ebenso wie heterosexuelle zu angehörigen des anderen und homosexuelle zu angehörigen des eigenen Geschlechts. Bei mir z.B. als hetero-Mann regt sich das Lustzentrum, wenn ich eine attraktive Frau sehe, dagegen tut sich beim Anblick eines attraktiven Mannes gar nix. Bei einem homo-Mann wäre es genau umgekehrt. Jemand mit pädophilen Neigungen würde nun genau dieses Gefühl beim anblick eines Kindes erfahren. Das hat mit der eigenen Kindheit rein gar nichts zu tun.

    Gruß
    Tantalus

  5. Re: Kinderpornografie

    Autor: asdfasdfasdf 29.03.10 - 20:30

    Wabenzi hat eingentlich grundlegend recht, der Vergleich ist nämlich sehr gut gewählt. Jede sexuelle Orientierung ist gleich zu behandeln, höchstens Heterosexualität kann differenziert angeschaut werden, da sie einen genetischen Sinn hat. Folglich müssen entweder alle sexuellen Orientierungen ausser Hetero als psychische Krankheit gewertet werden, oder keine. Natürlich ist es ein kleiner aber feiner Unterschied zwischen einem Pädophilen und einem Kinderschänder, der Kinderschänder ist grundsätzlich ein Vergewaltiger mit von der Norm abweichender Sexualität, weil das Kind so eine Entscheidung nicht treffen kann. Ob man nun alles ausser Hetero als krank ansieht, oder keine sexuelle Orientierung als krank ist jedermanns Privatsache. Ich persönlich finde, auch wenn ich gleich gelyncht werde, alles ausser Hetero einfach nur krank, denn mit Logik kann all dies nicht begründet werden und ich vertraue sehr auf meine Logik.

  6. Re: Kinderpornografie

    Autor: aze 29.03.10 - 20:33

    dann würde mich aber interessieren, ob es tatsächlich viele Pädos gibt, die in ihrer eigenen Kindheit NICHT sexuell missbraucht wurden.

    Kennst Du da zahlen? Gibts dazu überhaupt Untersuchungen?

  7. Re: Kinderpornografie

    Autor: asdfasdfasdf 29.03.10 - 20:41

    gidf

    http://www.kidsschutz.de/index.php?option=com_content&task=view&id=31&Itemid=37

  8. Re: Kinderpornografie

    Autor: Frischling 29.03.10 - 21:38

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aze schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich glaube schon, dass es einen Unterschied zwischen Pädophilen und
    > > Homosexuellen Neigungen gibt. Bei pädophilen Neigungen scheint der
    > > "Machtfaktor" eine grosse Rolle zu spielen.
    >
    > Nur sehr, sehr begrenzt. Siehe weiter unten. Was Du meinst, sind
    > Kindheitstraumata, die dieses Verlangen nach der absoluten Macht (und wobei
    > kann Macht absoluter sein, als wenn man jemandem sein intimstes, seine
    > Sexualität und teils danach auch sein Leben, nach belieben zu nehmen?)
    > auszuüben.
    >
    > > Zudem halte ich persönlich es für sehr wahrscheinlich, dass pädophile
    > > Neigungen nicht angeboren werden sondern "vermittelt" werden, durch
    > einen
    > > sexuellen Missbrauch in der eigenen Kindheit. Sprich, aus Opfern werden
    > > später Täter. So ähnlich wie bei Misshandlungen (nicht sexueller Natur).
    > > Geschlagene Kinder werden nicht selten zu Eltern die ebenfalls ihre
    > Kinder
    > > schlagen.
    >
    > Das ist so allerdings nicht korekt. Was Du meinst, sind Misshandlungen, die
    > nichts oder nur sehr wenig mit Sexualität an sich zu tun haben. Klar, kann
    > ein Missbrauch in der eigenen Kindheit jemanden so traumatisieren, dass
    > er/sie sich dann später selbst an Kindern vergeht. Das hat dann aber i.d.R.
    > absolut nichts mit der sexuellen Ausrichtung dieses Menschen zu tun.
    > Es gibt aber auch Menschen, die sich eben sexuell zu Kindern hingezogen
    > fühlen, ebenso wie heterosexuelle zu angehörigen des anderen und
    > homosexuelle zu angehörigen des eigenen Geschlechts. Bei mir z.B. als
    > hetero-Mann regt sich das Lustzentrum, wenn ich eine attraktive Frau sehe,
    > dagegen tut sich beim Anblick eines attraktiven Mannes gar nix. Bei einem
    > homo-Mann wäre es genau umgekehrt. Jemand mit pädophilen Neigungen würde
    > nun genau dieses Gefühl beim anblick eines Kindes erfahren. Das hat mit der
    > eigenen Kindheit rein gar nichts zu tun.
    >
    > Gruß
    > Tantalus


    Kann ich voll und ganz unterschreiben. Habe mich lange Zeit aus Interesse mit dieser Thematik beschäftigt.
    Pädophilie tritt genauso in ganz "normalen" Familien auf bei denen kein erkennbarer Grund dafür auszumachen ist (analog zur homosexualität)
    Die übergänge sind fließend. Manche haben diese Neigung schon bei der ersten wahrnehmung ihrer sexualität andere erst mit 20 oder 30.
    Genauso kann sich im laufe der Zeit diese Neigung ohne erkennbare Einflüsse verändern oder ganz verschwinden.


    "dann würde mich aber interessieren, ob es tatsächlich viele Pädos gibt, die in ihrer eigenen Kindheit NICHT sexuell missbraucht wurden.
    Kennst Du da zahlen? Gibts dazu überhaupt Untersuchungen?"

    Wenn es dich wirklich interessiert besuche einfach mal ein Forum das sich mit der Thematik von pädophilie auseinander setzt. Dort finden sich unzählige Menschen mit pädophilen Neigungen die dort ihr Leid klagen.
    Und dann eröffne mal ein Thema nach dem Motto: "Pädophile wurden alle in ihrer Kindheit Missbraucht/misshandelt"
    Dann wirst du sehr schnell feststellen wie sich dieses Vorurteil in Luft auflöst.

    "Ich persönlich finde, auch wenn ich gleich gelyncht werde, alles ausser Hetero einfach nur krank"

    Da man Menschen nicht einfach umpolen kann würde ich es eher als unheilbare krankheit sehen. Aber wie ist das dann mit behinderten Menschen? Bezeichnest du die auch als krank?
    Ich würde da eher einen nicht wertenden Begriff wie "anders" verwenden.
    (Natürlich will ich nicht pädophile mit homosexuellen oder behinderten Menschen vergleichen oO)

    "der Kinderschänder ist grundsätzlich ein Vergewaltiger mit von der Norm abweichender Sexualität"

    Das ist kompletter Unsinn. Informieren hilft!!!
    Über 95% aller Kindesvergewaltigungen werden von Menschen mit nicht pädophilen Neigungen begangen. Da spielt dann der Machtaspekt und eine krankhafte persönlichkeit eine Rolle aber nur selten die sexuelle Orientierung.
    Eine solche krankhafte persönlichkeit ensteht sehr häufig durch kindheitstraumata.
    Da du dachtest Übergriffe auf kinder würden hauptsächlich von pädophilen begangen, hast du sie mit Kinderschändern gleichgesetzt, ein fehler der häufig begangen wird.

    Wenn man sich mal näher mit der Thematik beschäftigt, gewinnt man den Eindruck Pädophile verachten durchgehend sexuelle Übergriffe oder Missbrauch an Kindern, da dieser den Kindern Schaden zufügt. Auch Kinderpornografie ist in dieser "szene" verpönt. Da sie Kinder "lieben", wollen sie alles andere als ihnen Schaden.
    Man muss es auch mal von der emotionalen und nicht nur von der sexuellen Seite betrachten die pädophilie mit sich bringt.

  9. Re: Kinderpornografie

    Autor: Frischling 29.03.10 - 21:41

    asdfasdfasdf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gidf
    >
    > www.kidsschutz.de

    "Der Anteil pädophiler Täter am sexuellen Missbrauch von Kindern wird auf 2 bis 10 Prozent eingeschätzt."

    Warum steht die wichtigste Erkenntnis so klein und unbedeutend am ende des Textes oO

  10. Re: Kinderpornografie = Volksverarschung

    Autor: Anonymer Nutzer 30.03.10 - 00:57

    Wabenzi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Möglicherweise bin ich naiv, aber gibt es tatsächlich so viele Pädophile,
    > wie es die Politik behauptet? Oder soll von anderen Problemen abgelenkt
    > werden?
    >

    Ja und nein. Nein deshalh weil du fragen tust. Fakt ist nur dass sich ohne weiteres solche Inhalte nicht mehr anzeigen lassen. Dafür sorgen die SM's selbst, selbst bei ausschalten der Moderat-Einstellungen!

    Das Problem sind Scriptkiddys, welche die Möglichkeit haben - häufig - irgendwelche Links zu manipulieren und den Besucher einer Page hierdurch umzuleiten. Ein BKA, also die Beamten, und, deren Neuneeger, die Presse könnten dies dann als Erfolg vermarkten. Es wäre im Grunde nichts anderes als dass was damals in der SED vorherrschte - eine Stasi-Gesellschaft!

    Vor einigen Jahren oder jahrzehnten waren solche Inhalte allein schon mit der Eingabe lolita oder teeny möglich und auffindbar. Das ist seit etlichen Jahren ohnehin nihct mehr möglich. Allerdings habe die Politiker erst jahrzehnte später das WWW für sich entdeckt, was aufzeigen sollte was für dämlich blödes Gesockse uns regieren will!!!

    Das ist Fakt. Zumindest wenn man einem glaubt er schon seit Anbegin im Netz ist!

    Diese Art der Perversion lässt sich jedenfalls von solchen Maßnahmen nicht beeinflussen. Leider aber war. Was allerdings geistig zurückgebliebene nicht kapieren!

    PS: Solche Tussies versuchen sich nur zu profilieren. Ist immerhin Gleichberechtigung... :( Wirkliches Wissen haben jene keines!

    Scheiße.. ich war mal für eine Gleichberechtigung. Mittlerweile bin ich gegen eine solche. Schon weil die Bedingungen nicht erfüllt sind!!!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.03.10 01:00 durch firehorse.

  11. Re: Kinderpornografie

    Autor: Wikifan 30.03.10 - 06:55

    Frischling schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber wie ist das dann mit behinderten Menschen?
    > Bezeichnest du die auch als krank?

    Kommt auf die Art der Behinderung an, gell?

    Wenns was ist wie ein fehlender Arm etc., dann eher nicht. Wenns aber sowas wie eine dauerhafte Nieren- oder Leberschädigung ist, dann würde ich es durchaus als krank bezeichnen, auch wenns nun keine herkömmliche Krankheit ist.

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