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Zuerst Kamras, dann GPS

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Zuerst Kamras, dann GPS

    Autor: Replay 20.04.10 - 09:17

    Es ist interessant, welche Flöhe die Industrie den Leuten ins Ohr setzt. Nachdem jetzt alle Geräte mit Kameras versehen wurden, werden die Dinger jetzt mit GPS ausgestattet.

    Wozu?

    Wo ich was abgelichtet oder gefilmt habe, weiß ich auch ohne GPS. Und wenn das jemand nicht weiß, weiß er hinterher zwar dank GPS den Standort, aber nicht, in welcher Richtung fotografiert/gefilmt wurde ;p

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  2. Re: Zuerst Kamras, dann GPS

    Autor: lachesis 20.04.10 - 09:31

    Ja stimmt, zuerst wurden die Fotoapparate mit Kameras bestückt (aber nur um nachher nen Markt für die GPS Dinger zu generieren) :-)


    Nee im Ernst, es gibt viele nutzlose Gadgets, aber gerade das Zuordnen von Koordinaten zu Fotos gehört doch definitv zu den nützlichen....

    --
    hier stand mal meine Signatur

  3. Re: Zuerst Kamras, dann GPS

    Autor: ThommyHommy 20.04.10 - 09:38

    Du weisst also auch nach vielleicht 5 Jahren noch wo in der freien Natur bei einem Spaziergang Du was auch immer für ein Motiv aufgenommen hast? Respekt!

    Für wen das mit der Richtung wichtig ist gibt es GPS-Aufsätze für den Blitzschuh die einen eingebauten Kompass haben und so auch zusätzlich noch die Richtung speichern. Die Blickrichtung interessiert mich nicht wirklich.

    Ich selbst tagge alle meine Bilder mit GPS-Informationen. 80-90% der Bilder mache ich an immer wiederkehrenden Orten. Diese habe ich einmal per GPS getagged und mir die Positionen als Favorit angelegt und seiter tagge ich die manuell.

    Die restlichen 10-20% arbeite ich mit einem GPS-Tracker und füge die Position anhand der Zeit in die Bilder ein.

  4. Re: Zuerst Kamras, dann GPS

    Autor: Replay 20.04.10 - 10:12

    Fotos, die keinem bestimmten Ereignis zugeordnet werden (z. B. Spaziergänge), landen alle pro Jahr in einem Verzeichnis. Fotos, die einem bestimmten Ereignis zugeordnet werden, landen in einem Verzeichnis, das eben den Namen des Ereignisses trägt (Beispiel: Fotos\2009\Süditalien)

    Und ja, ich weiß, wo ich die Spaziergang-Fotos gemacht habe, auch wenn das 1998 (damals habe ich mit der Digitalfotografie angefangen) gewesen ist. Ich erkenne das schlicht am Motiv.

    Ich frage mich nur, wie man es die letzten 130 Jahre schaffte, ein Foto einem Ort zuzuordnen. Kann es sein, daß man die Bilder einfach beschriftet hat? Und genau das mache ich mit den Verzeichnissen. Es ist also nichts anderes als ein elektronisches Fotoalbum. Einfach und effektiv, ohne viel GPS- und Technikgedöns.

    Die Leute verlagern ihr Gehirn mehr und mehr ins Mobiltelefon oder in andere technische Geräte. Kein Wunder, daß man jetzt GPS braucht, um sich zu erinnern, wo man ein Bild abgelichtet hat. Ich habe mir zum Glück trotz der Technik das Denk- und Erinnerungsvermögen behalten.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  5. Re: Zuerst Kamras, dann GPS

    Autor: Trajan 20.04.10 - 10:43

    Ich bin froh, dass es die Möglichkeit gibt GPS Daten direkt aufzuzeichnen. Es ist eine weitere Möglichkeit zum Sortieren und suchen der Bilder.

    Einfaches Beispiel:
    Dich fragt jemand nach allen Bildern die du von deinem Heimatsort hast. Bei der Sortierung ohne GPS suchst du alle Ordner von deinem Heimatsort ab oder suchst nach allen Bildern mit dem Namen. Dies erfordert immer viel Zeit für die Nachbearbeitung der Bilder, damit diese Methode auch funktioniert (Dann hast du sicher noch einen Ordner "unsortiert", mit den noch zu erledigenden Bilder.).
    Bei GPS wählst du auf der Karte einfach den Ort aus und schon hast du alle Bilder von diesem. Es ist vorallem bei großen Sammlungen eine extreme Hilfe und funktioniert auch mit den unsortierten Bildern.

    Weitere Spielereien wie das einfache Anzeigen der Bilder auf einer Karte über die Positionsangaben sind auch etwas feines. Ich nutze diese Funktion auch gerne für meine Fotosammlung, die momentan 80.000 sortierte und 5.000 noch unsortierte Bilder umfasst (Davon leider grob 70% ohne GPS Daten ...). Aber schon in den restlichen 30% findet man immer wieder Bilder die man total vergessen hatte ;)

    Wie gesagt die Integrierung von diesen Daten ist etwas feines und erleichtert das Verwalten. Aber ich kann es verstehen, wenn man es für die jählichen Urlaubs- und Familienfotos nicht brauch ...

  6. Re: Zuerst Kamras, dann GPS

    Autor: Replay 20.04.10 - 11:19

    Nun, nach zwölf Jahren Digitalfotografie kommt ordentlich was zusammen, wobei ich wirklich nicht jeden Mist aufhebe, da wird schon ordentlich aussortiert. Die Motive reichen vom heimischen Garten über Patagonien bis in die Arktis/Antarktis. Also über den ganzen Planeten verteilt. Und nicht nur Fotos, dazu gesellen sich noch unzählige Stunden Videomaterial. Das wird mit der gleichen Methode sortiert.

    Wenn ich Fotos (Videos) von meinem Heimatort suche, greife ich auf die Bordmittel des Betriebssystems zurück. Der Ordner „Foto“ (oder „Video“) wird einfach mit dem Namen meines Heimatortes durchsucht und binnen weniger Sekunden habe ich die gewünschten Bilder. Es ist absolut simpel und wohl auch schneller, auch ohne GPS innerhalb weniger Sekunden die gewünschten Aufnahmen zu finden. Wie gesagt - die Beschriftung hat vor 130 Jahren funktioniert und das funktioniert heute in elektronischer Form immer noch, besser und schneller als GPS.

    In der von der Technik dominierten Welt vergessen die meisten Leute die einfachen, effektiven und somit schnellsten Methoden. Ich setze gerne Technik ein (eben Digitalfotografie), das aber wohlüberlegt und richtig dosiert. Daher halte ich GPS in einem Fotoapparat oder in einer Videokamera für blanken Unsinn.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  7. Re: Zuerst Kamras, dann GPS

    Autor: Loooooool 20.04.10 - 11:24

    In dem Fall das man das Handy mal vergessen hat wissen die Amis
    halt immer noch wo sich speziell derjenige der dumme Deutsche grad aufhält.
    Das Buch "Marktplatz der Diebe" lässt grüßen.

    Denkt mal drüber nach!!!

  8. Re: Zuerst Kamras, dann GPS

    Autor: Replay 20.04.10 - 11:56

    Loooooool schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In dem Fall das man das Handy mal vergessen hat wissen die Amis
    > halt immer noch wo sich speziell derjenige der dumme Deutsche grad
    > aufhält.
    > Das Buch "Marktplatz der Diebe" lässt grüßen.
    >
    > Denkt mal drüber nach!!!

    Wie meinen? Du hast nicht wirklich eine Ahnung, wie GPS funktioniert, oder? Die Dinger im Navi, im Telefon oder im Fotoapparat/Camcorder sind reine Empfänger (!), also keine Sender. Die Dinger sind als wie Radios, die nur empfangen können. Es sind keine Funkgeräte, die sowohl empfangen, als auch senden können.

    Es gibt GPS-Empfänger, die auch senden können. Die sind aber nicht in solchen Geräten eingebaut. Das wäre auch zu teuer und man würde das sehr schnell an der Batterielaufzeit merken.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  9. Re: Zuerst Kamras, dann GPS

    Autor: Rollercoaster 20.04.10 - 12:51

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn ich Fotos (Videos) von meinem Heimatort suche, greife ich auf die
    > Bordmittel des Betriebssystems zurück. Der Ordner „Foto“ (oder „Video“)
    > wird einfach mit dem Namen meines Heimatortes durchsucht und binnen weniger
    > Sekunden habe ich die gewünschten Bilder.

    Und was ist, wenn du Fotos suchst, auf denen eine Achterbahn drauf ist, die aber nicht auf einem Volksfest stand?

    Heißen deine Bilder immer z.B.
    Fotos\Deutschland\Niedersachsen\Lüneburger Heide\Heide-Park Achterbahn Colossos Holzachterbahn Hypercoaster Intamin HolzbauCordes.<erweiterung>?

  10. Re: Zuerst Kamras, dann GPS

    Autor: Dietbert 20.04.10 - 12:52

    GPS Verortung für blanken Unsinn zu halten bleibt dir unbenommen. Trotzdem ist es grade auf längeren Rundreisen nicht immer 100%ig klar (4 Wochen USA) wo welches Foto gemacht wurde. AUßerdem kann anhand der Fotoverortung auch die Reiseroute auf ganz einfache Weise sehr exact nachgezeichnet werden.

    Ich hatte z.B. ohne besonderen Bezug (kein Nationalpark oder ähnliches) auf einem Vista-Point ein Panorama Foto geschossen, das wirklich toll ist. Hat mich fast 1 Stunde gekostet bis ich das Foto mit Streetview halbwegs verorten konnte.

    Mag zwar insgesamt Spielerei sein - wen kümmert schon wo es ist, solange das Bild gut ist - trotzdem, ganz unpraktisch ist es nicht.

  11. Re: Zuerst Kamras, dann GPS

    Autor: Anonymer Nutzer 20.04.10 - 13:29

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist interessant, welche Flöhe die Industrie den Leuten ins Ohr setzt.
    > Nachdem jetzt alle Geräte mit Kameras versehen wurden, werden die Dinger
    > jetzt mit GPS ausgestattet.
    >
    > Wozu?

    Nur weil du es nicht brauchst , brauchen es alle anderen auch nicht?

  12. Re: Zuerst Kamras, dann GPS

    Autor: Replay 20.04.10 - 13:41

    Das Problem ist, daß GPS in Bildaufzeichnungsgeräten Standard wird und ich dafür irgendwann zahlen muß. Genauso wie die Kameras in den Mobiltelefonen problematisch sind, weil das Telefon an sensiblen Orten (in vielen Unternehmen) und sogar teilweise in Schwimmbädern nicht erlaubt ist. Immerhin gibt es unterdessen wieder Telefone ohne Kamera.

    Nicht jede Kombination und jede Neuerung ist gut, es schadet nicht, auch mal darüber nachzudenken, sofern das aufgrund der ganzen Gadgets überhaupt noch möglich ist.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  13. Re: Zuerst Kamras, dann GPS

    Autor: Replay 20.04.10 - 13:47

    Die Aufnahmen tragen doch Datum und Uhrzeit. Und Du wirst doch nach vier Wochen noch wissen, an welchem Tag Du wo warst. Wenn nicht, kann die eine oder andere Eintrittskarte/Rechnung/Parkschein das Rätsel lösen.

    Ich weiß echt nicht, wo das Problem ist. Ich hatte auch nach acht Wochen Karakorum-Highway und Tibet keine Probleme, die Bilder und Videos zuzuordnen.

    Nachdem was hier zu lesen ist, war es eine schier unglaubliche Meisterleistung der frühen Fotografen, eine mehrjährige Expedition fotografisch festzuhalten und die Bilder zuzuordnen. Ohne PC. Und ich mache das halt digital, mit PC. Alles easy und wirklich eine leichte Aufgabe.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  14. Re: Zuerst Kamras, dann GPS

    Autor: Replay 20.04.10 - 13:52

    Wie ich das mache? Vielleicht, indem ich einfach nach „Achterbahn“ suche? Am Speicherort des Bildes sehe ich sofort, wo das Bild entstand. Und nach wenigen Sekunden habe ich genau das Bild der Achterbahn, die nicht auf einem Volksfest stand. Wo ist jetzt das Problem?

    Warum wird denn so eine simple Sache, Fotos zu beschriften, so kompliziert gesehen? Irgendwann kommt wohl der Tag, an dem die Leute ihre Toilettenschüssel taggen müssen, weil sie sonst in der Zwei-Zimmer-Wohnung nicht mehr hinfinden... o.O Ein Glück, daß man das Klo fotografiert hat ^^

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  15. Re: Zuerst Kamras, dann GPS

    Autor: Fleißarbeit 20.04.10 - 13:54

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Aufnahmen tragen doch Datum und Uhrzeit. Und Du wirst doch nach vier
    > Wochen noch wissen, an welchem Tag Du wo warst. Wenn nicht, kann die eine
    > oder andere Eintrittskarte/Rechnung/Parkschein das Rätsel lösen.
    >

    Das ist dann die ecvhte Fleißarbeit. Wieso verurteilst du Leute, die sich diese Fleißarbeit durch Maschinen abnehmen lassen wollen? Wären alle wie du und würden moderne Technik nur "dosiert" einsetzen, wären wir heute wohl höchstens auf dem technologischen Stand von 1900, wenn überhaupt.

    Vielleicht kommen deshalb aus Deutschland kaum noch neue Entwicklungen, weil alle erstmal rumkrakeelen "Man muss nicht alles neues mitmachen" oder "Früher ging's doch auch".

    > Ich weiß echt nicht, wo das Problem ist. Ich hatte auch nach acht Wochen
    > Karakorum-Highway und Tibet keine Probleme, die Bilder und Videos
    > zuzuordnen.
    >

    Was nicht heißt, dass man sich das nicht auch erleichtern können soll.

    > Nachdem was hier zu lesen ist, war es eine schier unglaubliche
    > Meisterleistung der frühen Fotografen, eine mehrjährige Expedition
    > fotografisch festzuhalten und die Bilder zuzuordnen. Ohne PC.

    Mit der Postkutsche kommt man auch von A nach B. Trotzdem gibt es heute Autos und Eisenbahnen.

    > Und ich mache
    > das halt digital, mit PC. Alles easy und wirklich eine leichte Aufgabe.

  16. Re: Zuerst Kamras, dann GPS

    Autor: Rollercoaster 20.04.10 - 13:58

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie ich das mache? Vielleicht, indem ich einfach nach „Achterbahn“ suche?

    Dann heißt ein Bild, das im Heide-Park Soltau aufgenommen wurde, bei dir dann tatsächlich "Heide-Park Soltau Niedersachsen Deutschland Achterbahn Colossos Intamin Holzbau Cordes Werner Stengel Holzachterbahn Ostern 2010-04-03.jpg"?

    Und wie suchst du dann alle Achterbahnen, die aus Stahl sind, Überschlagselemente enthalten und in Freizeitparks stehen? Erst "Achterbahn" suchen, die in einen Ordner kopieren, dann "Stahl" suchen, die in einen weiteren Ordner kopieren, dann "Überschlag" usw. usw?

    > Am Speicherort des Bildes sehe ich sofort, wo das Bild entstand. Und nach
    > wenigen Sekunden habe ich genau das Bild der Achterbahn, die nicht auf
    > einem Volksfest stand. Wo ist jetzt das Problem?
    >

    Wenn ich eine Thumbnailübersicht aller Achterbahnen, die nicht auf Volksfesten stehen, haben will?

    Rechne mal deine ganzen wenigen Sekunden zusammen.

    > Warum wird denn so eine simple Sache, Fotos zu beschriften, so kompliziert
    > gesehen? Irgendwann kommt wohl der Tag, an dem die Leute ihre
    > Toilettenschüssel taggen müssen, weil sie sonst in der Zwei-Zimmer-Wohnung
    > nicht mehr hinfinden... o.O Ein Glück, daß man das Klo fotografiert hat ^^

    Du bist sicher auch ein Navigegner, weil du mit Karte und Kompass umgehen kannst, gehst nie ins Restaurant, weil du selber kochen kannst usw?

  17. Re: Zuerst Kamras, dann GPS

    Autor: knv 20.04.10 - 14:00

    Das Problem ist nicht, Deine 3 Handybilder wiederzufinden, Wenn ich aber in meiner meherer Tausend Bilder umfassenden Bilddatenbank ein Bild X suchen muß, das einen gewissen Inhalt hat und an einem gewissen Ort gemacht wurde, suche ich einfach das korrekt getaggte Bild nach Stichworten und Ort durch und habe in 3 sekunden das gesuchte Bild.
    Außerdem ist Geotaggen von 1000 Bildern genauer und vor allem schneller als das Beschriften per Hand.
    Mangelnde Fantasie beim Benutzen einer technischen Neuerung sollte man nicht den Benutzern ankreiden.
    Denk mal drüber nach.

  18. Re: Zuerst Kamras, dann GPS

    Autor: Rollercoaster 20.04.10 - 14:00

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und sogar teilweise in Schwimmbädern nicht erlaubt ist.

    Welche Schwimmbäder kontrollieren das und nehmen dir dann das Handy weg? Ich war bisher in ganz vielen und nie hatte ich ein solches Problem. Der Sicherheit wegen schließe ich aber meine Wertsachen gewöhnlich in ein Extra-Schließfach im Kassenbereich ein.

  19. Re: Zuerst Kamras, dann GPS

    Autor: Replay 20.04.10 - 14:09

    Fleißarbeit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Replay schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Aufnahmen tragen doch Datum und Uhrzeit. Und Du wirst doch nach vier
    > > Wochen noch wissen, an welchem Tag Du wo warst. Wenn nicht, kann die
    > eine oder andere Eintrittskarte/Rechnung/Parkschein das Rätsel lösen.
    > >
    >
    > Das ist dann die ecvhte Fleißarbeit. Wieso verurteilst du Leute, die sich
    > diese Fleißarbeit durch Maschinen abnehmen lassen wollen? Wären alle wie du
    > und würden moderne Technik nur "dosiert" einsetzen, wären wir heute wohl
    > höchstens auf dem technologischen Stand von 1900, wenn überhaupt.

    Es ist mir klar, daß in es Zeiten von Fratzen- und Pavianarsch-Erkennung in den Fotoapparaten und Camcordern eine Unmöglichkeit darstellt, zu wissen, wo man ein Foto geschossen hat. Ich weiß es halt und brauche keine Hilfsmittel. Vier Wochen sind ein durchaus zu überblickender Zeitrahmen. Und die Motive, die ich abgelichtet habe, sagen mir ja, wo das war. Wenn man natürlich nichtssagendes Zeug fotografiert, kann es tatsächlich problematisch werden...

    > Vielleicht kommen deshalb aus Deutschland kaum noch neue Entwicklungen,
    > weil alle erstmal rumkrakeelen "Man muss nicht alles neues mitmachen" oder
    > "Früher ging's doch auch".

    Hey, ich bin Norweger :D Keine falschen Anschuldigungen ^^

    > > Ich weiß echt nicht, wo das Problem ist. Ich hatte auch nach acht Wochen
    > > Karakorum-Highway und Tibet keine Probleme, die Bilder und Videos
    > > zuzuordnen.
    > >
    >
    > Was nicht heißt, dass man sich das nicht auch erleichtern können soll.

    Ich sehe keine Erleichterung, die ganzen GPS-Koordinaten erst auf Internetkarten zu suchen o.O Und stelle Dir mal vor, Du lichtest irgendein Motiv im Monument Valley ab. Du hast zwar die GPS-Koordinaten, aber nicht die Richtung, in der Du die Kamera gehalten hast.

    > > Nachdem was hier zu lesen ist, war es eine schier unglaubliche
    > > Meisterleistung der frühen Fotografen, eine mehrjährige Expedition
    > > fotografisch festzuhalten und die Bilder zuzuordnen. Ohne PC.
    >
    > Mit der Postkutsche kommt man auch von A nach B. Trotzdem gibt es heute
    > Autos und Eisenbahnen.

    Wie bereits gesagt, setze ich Technik ein, wenn es einen klaren Vorteil gibt. Den sehe ich bei GPS in der Kamera jedenfalls nicht, eher im Gegenteil. Und eine Arbeitserleichterung ist es auch nicht, da die Bilder trotzdem beschriftet werden. Auf dem Ausdruck/Abzug der Bilder oder dem per Beamer (ersetzt den Diaprojektor, Stichwort Technik) projizierten Bild habe ich auch keine Koordinaten.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  20. Re: Zuerst Kamras, dann GPS

    Autor: Replay 20.04.10 - 14:14

    Ich habe echt das Gefühl, daß die Leute immer dümmer werden. Muß ich jetzt ernsthaft die Suchfunktion eines Betriebssystems erklären? Wahrscheinlich.

    Achterbahn ist das Suchwort. Ich bekomme alle Verzeichnisse angezeigt, die ein Bild einer Achterbahn enthalten. Anhand der Verzeichnisse weiß ich, wo das gesuchte Bild ist. Verzeichnis öffnen, Bild erscheint. Und der GPS-Tag sagt nicht aus, ob die Achterbahn einen Überschlag enthält oder aus welchem Material sie gebaut wurde. Nur mal so zur Info.

    Ich muß Dich enttäuschen. Ich habe ein Navi :P

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