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AltaVista entlässt ein Viertel der Mitarbeiter

Über PC-Games lässt sich am besten ohne nerviges Gedöns oder Flamewar labern! Dafür gibt's den Freiraum!
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  1. AltaVista entlässt ein Viertel der Mitarbeiter

    Autor: Golem.de 19.01.01 - 09:19

    Das Webportal AltaVista entlässt 200 Angestellte, das sind rund 25 Prozent seiner gesamten Arbeitnehmerschaft. Die Maßnahme soll wie üblich Kosten senken und das hehre Ziel der Profitabilität in Sichtweite bringen.

    https://www.golem.de/0101/11814.html

  2. Re: AltaVista entlässt ein Viertel der Mitarbeiter

    Autor: Herrmann 19.01.01 - 11:41

    Die haben es doch wohl total verzockt. Von einer guten Suchmaschine zu ienr mittelmäßigen, dann Portal, dann doch weider nicht. Zwischendurch die Idee verstärkt Technologie zu verkaufen. Den Börsengang nicht auf die reihe bekommen dun jetzt Entlassungen. Und wann kommt der Epilog der Story?

  3. Re: AltaVista entlässt ein Viertel der Mitarbeiter

    Autor: Sven 19.01.01 - 12:12

    Eine typisch amerikanische Vorgehensweise - "Lass uns was probieren. Wenns nicht klappt, machen wir was anderes." Könnte halb Kalifornien aus dem selben Grund ohne Strom sein? Ein Schelm, wer böses dabei denkt

  4. Re: AltaVista entlässt ein Viertel der Mitarbeiter

    Autor: Barney 19.01.01 - 13:15

    Na diese Art und Weise hat ,an doch in Form der New Economy auch nach Europa gebracht. Hauptsache groß. d.h. mindestens unter den ersten drei in Europa, sprich Expansion, damit es auch richtig VC gibt, dann geht das schon. Dann noch nen .com hinten ran und irgendwas mit internet, gab ja erst nur B2C, dann machten alle auf B2B, jetzt ist .com gerade wieder unatrakktiv. Letzendlcih ist damit nicht nur Geld vernichtet worden, sondern auch viele gute Ideen, die es jetzt doppelt schwer haben, an VC zu kommen. Schließlcih fallen jetzt auch "altehrwürdige" wie AltaVista, die gab schließlich "schon immer" ...

    Barney

  5. AltaVista entlässt und wir suchen

    Autor: Eric Paschke 19.01.01 - 13:28

    ... sollten einige Mitarbeiter von Altavista in Deutschland davon betroffen sein, dann mögen die mal auf www.bch.delphi-mb.de klicken. Da gibt es eine Menge neuer Herausforderungen eines soliden Unternehmens ... :-)

    Eric Paschke

  6. Re: AltaVista entlässt ein Viertel der Mitarbeiter

    Autor: ARK 19.01.01 - 13:37

    Sven schrieb:

    > Eine typisch amerikanische Vorgehensweise - "Lass uns was
    > probieren. Wenns nicht klappt, machen wir was anderes."
    > Könnte halb Kalifornien aus dem selben Grund ohne Strom sein?
    > Ein Schelm, wer böses dabei denkt

    Da ist der Strom aus, weil die die Stromwirtschaft privatisiert haben und leider nen Maximalpreis fuer die Kilowattstunde festgelegt haben, der _mittlerweile_ unterhalb der Herstellungskosten liegt. Nun haben Kraftwerke zugemacht und andere ihre Kapazitaeten nicht ausgebaut, weil es unrentabel ist. Was jetzt fehlt, ist Strom.

    Einfach nen Beispiel fuer ne missglueckte Privatisierung, weil der Regulierer es verzockt hat, neben dem Verbraucherschutz (Strompreise sollten nicht steigen) auch die Privatunternehmen leben zu lassen.

  7. Re: AltaVista entlässt ein Viertel der Mitarbeiter

    Autor: Markus 19.01.01 - 23:37

    Ich hatte gestern morgen hier im Silicon Valley keinen Strom und es stimmt: Die Amerikaner handeln sehr nach dem Prinzip, erst mal etwas zu versuchen und dann spaeter mal zu schauen, was daraus geworden ist. Wenn es eine neue Richtung gibt, schlägt man diese sehr schnell ein.

    Das als negativ abzutun ist aber leicht. Sicherlich, ich hätte auch lieber Strom zurzeit :) Der Nachteil des Deutschen zum Amerikaner ist der, dass die deutschen immer erst mal einen Plan machen. Wenn der fertig ist, wird noch ein Plan gemacht, usw. Irgendwann haben wi dann eine perfekte Loesung. Bis dahin haben uns die Amis aber laengst ueberrollt.

    Beispiel WAP/Mobile Internet: Die Amis wollten da nicht lange drauf warten und haben Verizon Wireless aufgemacht. Die Japaner das Gleiche mit i-mode. Was ist also besser? Warten auf die perfekte Loesung oder den Markt gleich besetzen?

    AltaVista war einmal ein Vorreiter. Ich mag die These, dass ein Unternehmen, wenn es zu gross wird, an Innovationsfaehigkeit verliert. Das ist das Problem mit AltaVista.

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