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Siemens verneint große Offshoring-Pläne

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  1. Siemens verneint große Offshoring-Pläne

    Autor: Golem.de 24.03.04 - 10:17

    Nachdem die Wellen um angeblich großangelegte Arbeitsplatzverlagerungen bei Siemens von Deutschland ins Ausland hochschlugen, sah sich das Unternehmen nun veranlasst, eine offizielle Stellungnahme zu den Plänen zu veröffentlichen. Demnach will man möglichst viele Arbeitsplätze in Deutschland halten, ein vollständiges Dementi der Pläne gab es erwartungsgemäß nicht.

    https://www.golem.de/0403/30481.html

  2. Ich kaufe Siemens nicht mehr ...

    Autor: Mambo 24.03.04 - 10:52


    Zu viele Arroganzen in dem Laden: auf der einen Seite die Verlagerungspläne, trotz hoffieren von Siemens durch die Politik, dann die ungeklärten Vorwürfe von Siemens-Nukleararbeitern über Misstände, Bau von (Atom-)Kraftwerken. Irgendwie wird mir die Firma langsam persönlich viel unsymphatisch.

  3. Re: Siemens verneint große Offshoring-Pläne

    Autor: Deamon 24.03.04 - 13:31

    Tja, wenn das nur Siemens betreffen würde ...
    Es ist eher beunruhigender, das mehrere Unternehmen mit diesem Gedanken spielen.

  4. Re: Siemens verneint große Offshoring-Pläne

    Autor: Deamon 24.03.04 - 13:31

    Tja, wenn das nur Siemens betreffen würde ...
    Es ist eher beunruhigender, das mehrere Unternehmen mit diesem Gedanken spielen.

  5. Re: Siemens verneint große Offshoring-Pläne

    Autor: Frank2 24.03.04 - 15:03


    ... alle IT-Unternehmen spielen mit diesem Gedanken !

    Warum teure Software hier entwickeln lassen, das können nach Ansicht aller Unternehmensleitungen die Inder und die Chinesen viel billiger (nicht preiswerter aber billiger !). Nicht um sonst sind in der Software der Mobiltelefone so viele Fehler drin !

    Mich ärgert nur, dass in diesen Billiglohn-Länder die Mitarbeiter echt ausgebeutet werden und Mindestlöhne da ein Fremdwort sind. Für uns bedeutet das letztendlich, dass wir unser Lohnniveau und unseren Lebensstandard über kurz oder lang an diese Länder anpassen werden müssen. Das aber funktioniert leider nicht, wenn die Lebenshaltungskosten hier in Deutschland und auch in anderen europäischen Ländern dieselben bleiben wie bisher auch. Der Teuro trägt ein übriges dazu bei. Wie soll ich bitte meiner Bank begreiflich machen, dass ich meinen Kredit nicht mehr abbezahlen kann, weil mein Lohn jetzt auf das Niveau von Indien gesenkt wurde und ich nur noch 300 Euro im Monat verdiene. Drüben mag das viel sein, hier reicht es nicht mal für eine Sozialwohnung.

    Und der Staat mit seiner besch... und unsicheren Reformpolitik tut sein übriges dazu. Wie soll heute ein durchaus solides Unternehmen wie Siemens neue Investitionen und Arbeitsplätze einplanen, wenn nicht planbar ist, wie sich die Unternehmensbesteuerung, die Gewinnbesteuerung und die Lohnnebenkosten in den nächsten Jahren ändern werden.

    Soviel hierzu heute von mir
    Frank2

  6. Re: Siemens verneint große Offshoring-Pläne

    Autor: Ulrich 24.03.04 - 16:47

    So so, man will also möglichst viele Arbeitsplätze in D erhalten. Da steckt zumindest die Aussage dahinter, dass welche in D nicht erhalten werden können.

    Meines Erachtens ist das eine planmäßige Desinformation nach folgendem Schema:

    1. Man streue eine Gerücht 10.000 Arbeitsplätze werden abgebaut.

    2. Die Unternehmensleitung dementiert das unverzüglich und versichert man müsse nur flexibler werden; aber es werden möglichst viele Stellen in D erhalten (was möglichst bedeutete legt natürlich das Unternehmen fest).

    3. Wenn sich die öffentliche Aufregung gelegt hat kommt dann in einigen Monaten das Ergebnis der Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretungen in die Öffentlichkeit: Und da wird es dann heißen es ist gelungen den Abbau auf ca. 2.000 Mitarbeiter zu reduzieren. Man brüstet sich, dass 8.000 Arbeitsplätze erhalten geblieben sind.

    4. Nach 1 Jahr kommt dann wieder Ziffer 1...

    Im übrigen ist es nicht illegal im Ausland zu produzieren. Es legt an unserem Staat, wenn er die Bedingungen für Unternehmen immer mieser macht.

    Das Problem ist, dass die Gesetzesmacher und Regierer in diesem unserem Lande weit weit weg von den Realitäten sind. Die Kasse eines Abgeordneten, Ministers, Kanzlers stimmt immer, egal wie erfolgreich er ist. Warum sollten die denn an den Zuständen etwas ändern wollen? Nur wer leidet ist auch bereit was neues zu wagen.

    Der einzige Weg aus diesem Dilemma ist doch
    a) eine radikale Verbilligung des Faktors Arbeit
    b) der radikale Abbau unserer unzähligen Gesetze, Verordnungen,
    Reglementierungen
    c) der Bevölkerung endlich die reine Wahrheit sagen und radikal bei allen Ausgaben der öffentlichen Hand zu kürzen. Natürlich bei gleichzeitiger Umsetzung von a) und b)
    d) die verschiedenen Lobby-Gruppen die jede Veränderung verhindern ausschalten

    Ach man könnte noch viel schreiben... Wahrscheinlich sind das alles Illusionen. Vielleicht dann doch lieber Variante e):

    Auswandern....

  7. Re: Siemens verneint große Offshoring-Pläne

    Autor: Öhm 25.03.04 - 09:38

    Frank2 schrieb:

    >
    > Mich ärgert nur, dass in diesen
    > Billiglohn-Länder die Mitarbeiter echt
    > ausgebeutet werden und Mindestlöhne da ein
    > Fremdwort sind. Für uns bedeutet das
    > letztendlich, dass wir unser Lohnniveau und
    > unseren Lebensstandard über kurz oder lang an
    > diese Länder anpassen werden müssen. Das aber

    Den Anfang sieht man schon: die Mieten sind (noch) hoch, aber die Immobililenpreise sind stellenweise am stagnieren oder gar zurückgehen. In Stuttgart ist eine Wohnung in bester Innenstadtlage zur Zeit nahezu unverkäuflich. Wenn jetzt die Löhne sinken (und das tun sie im Durchschnitt sicher bald) werden die Mieten billiger und das Gesamtniveau sinkt. Was leider nicht sinkt ist die Abgabenbelastung. Durch die Mindeinnahmen wird alles nur noch teuerer. Ein Teufelskreis, den z.B. die Niederlanden schon vor einigen Jahren sehr erfolgreich durchbrochen haben.

    Ob sich ein Volk aus Arbeitslosen in Zukunft noch eine Arbeitslosenversicherung oder Sozialhilfe leisten kann - ich hoffe es, glaube es aber nicht so recht. Wer soll es denn dann noch bezahlen ?

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