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verkürzte IP-Adressen

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  1. verkürzte IP-Adressen

    Autor: Software-Entwickler 29.04.10 - 11:16

    Vor einigen Jahren (müsste 2006/2007 gewesen sein) habe ich für die hinter IVW stehende Firma infonline mal an einem Reporting-Projekt mitgearbeitet. Damals wurde die IP-Adresse vollständig gespeichert.

    Die Daten wurden auch einige Zeit vorgehalten, damit man das Zeugs geeignet verdichten konnte, um Reports zu erstellen. Damals ging es nur um Reports, die etwas sagen über Zugriffe auf Webseiten, aber die gespeicherten Rohdaten hätten auch gereicht, um sehr präzise Profile einzelner Benutzer zu erstellen. (Damit hat man noch nicht den Namen des Benutzers, sondern nur die IP-Adresse, aber von der IP-Adresse zum Benutzer ist es auch nicht weit.)

    Man sagte mir damals, dass diese Daten nach einigen Monaten auf Bänder o. ä. gespeichert und aus den laufenden DBs gelöscht werden. Eine Auswertung wäre sicher schwierig, weil die Datenmenge gigantisch ist. Für jeden Klick auf Spiegel.de/Stern.de/heise.de/rtl.de etc. wird ein Datensatz erzeugt, das sind mal ein paar :)

    Trotzdem fand ich das Verfahren ziemlich gruselig, deshalb habe ich meine Ad-Blocker passend konfiguriert :) Wenn Ihr das auch machen wollt, blockiert einfach "*ivwbox.de". Zum Spass könnt ihr in den Quellen der Webseiten mal nach "ivw" suchen, da findet Ihr Links zu Grafiken, in denen ein transparenter Pixel ist.

    Da man mit einem passenden AdBlocker-Eintrag die einschlägigen Seiten um ihre Werbe-Einnahmen bringt, bin ich mal gespannt, wie lange dieser Beitrag online bleibt. "Eine Zensur findet nicht statt." :D

  2. Re: verkürzte IP-Adressen

    Autor: Der es besser weiß 30.04.10 - 10:58

    Um mal die Fakten zu nennen: im durch die Infonline betriebenen IVW Verfahren (und auch im AGOF Verfahren) wurden seit der Einführung des neuen Systems im Jahre 2001 (und somit auch 2006 / 2007) IP-Adressen NICHT im System gespeichert. IP Adressen wurden und werden in den sogenannten "Boxen" teilw. zur Geo-Location "on the fly" aufgelöst und wurden und werden NICHT an nachgelagerte Systeme weitergegeben. Die Aussage, dass diese Informationen in Datenbanken oder gar auf irgendwelchen Bändern gespeichert würden ist schlicht und einfach falsch und lässt mich daran zweifeln, ob "Software-Entwickler" jemals etwas mit dem Verfahren zu tun gehabt hat.

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