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Platformübergreifend

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  1. Platformübergreifend

    Autor: DASPRiD 29.04.10 - 17:51

    > [..] das Apple Entwicklerwerkzeuge, mit denen sich plattformübergreifende
    > Applikationen entwickeln lassen, aus Prinzip ablehnt. [..]

    Genau, Entwickler sollen auf garkeinen Fall die Möglichkeit bekommen, eine Software die sie für das i* entwickelt haben auch einfach auf anderen mobilen Geräten anzubieten, das würde ja Apples einkommen schaden. Profitgier soweit man schaut.

  2. Re: Platformübergreifend

    Autor: hwit 29.04.10 - 18:22

    DASPRiD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Genau, Entwickler sollen auf garkeinen Fall die Möglichkeit bekommen, eine
    > Software die sie für das i* entwickelt haben auch einfach auf anderen
    > mobilen Geräten anzubieten, das würde ja Apples einkommen schaden.
    > Profitgier soweit man schaut.

    Die Entwickler haben die Software dann allerdings nicht für das iPhone, Android oder sonstwas entwickelt, sondern für die Drittanbieterplattform. Ist doch nicht so schwer zu verstehen. Und ich kann die Abneigung gegenüber Cross-Platform-Tools schon gut verstehen.

    Die Profitgier steckt eher bei denen, die ne hingerotzte, grottenschlechte Software gleich auf mehreren Plattformen verteilen wollen. Ohne zusätzlichen Aufwand.

    kkthxbye

  3. Re: Platformübergreifend

    Autor: Wurstebrot 29.04.10 - 18:43

    >
    >Die Profitgier steckt eher bei denen, die ne hingerotzte, >grottenschlechte Software gleich auf mehreren Plattformen >verteilen wollen. Ohne zusätzlichen Aufwand.

    Stimme ich absolut zu!

  4. Re: Platformübergreifend

    Autor: Käsebrot 29.04.10 - 18:47

    So ein Käse! Dafür habt ihr euren AppStore der vorher für euch drüber schaut. Und für die Leute die noch wissen was frei bedeutet, die sind auch in der Lage selber schlechte Software wieder zu löschen.
    Und wenn jetzt jemand kommt, ja dann hab ich aber schon bezahlt. Dafür gibts Demos, aber selbst darauf scheinen einige nicht zu kommen. Auch wenn man mit dem ganzen Zaun winkt.

  5. Re: Platformübergreifend

    Autor: hwit 29.04.10 - 19:01

    Käsebrot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So ein Käse! Dafür habt ihr euren AppStore der vorher für euch drüber
    > schaut. Und für die Leute die noch wissen was frei bedeutet, die sind auch
    > in der Lage selber schlechte Software wieder zu löschen.
    > Und wenn jetzt jemand kommt, ja dann hab ich aber schon bezahlt. Dafür
    > gibts Demos, aber selbst darauf scheinen einige nicht zu kommen. Auch wenn
    > man mit dem ganzen Zaun winkt.

    Immer wieder diese AppStore- und Freiheits-Diskussionen. Ich versuche es mal ganz simpel auszudrücken: Du hast die Freiheit Dich für eine Plattform Deiner Wahl zu entscheiden. Für diese Entscheidung solltest Du unter anderem Deine Anforderungen mit den Gegebenheiten der Plattform abgleichen.

    Ich entwickle auch lieber für Android, da ich dort keine Club-Gebühr zahlen muss für On-Device-Debugging/Deployment usw. Ich kann dieses ewige Rumgejaule nicht nachvollziehen.

    Außer natürlich der Spaß am Trollen, was aber ein vollkommen destruktives Hobby ist ;-)

  6. Re: Platformübergreifend

    Autor: sichern sie sich 29.04.10 - 19:01

    Man kann auch Geld zurückfordern und Bewertungen lesen.

    Real Mandelbrot macht das. Wenn man es für das 3 gekauft hat, obwohl es nur auf dem 3gs läuft, soll man den kauf rückgängig macht und "falsche Plattform" als Grund anklicken. Geht alles im Appstore.

    Andere Sachen könnte der Appstore dafür aber ruhig mal bitte besser machen :-(

  7. Re: Platformübergreifend

    Autor: Käsebrot 29.04.10 - 19:12

    Schade das mein Hauptargument unter gegangen ist. Plattformübergreifende Programmierung hat nichts mit der Qualität einer Software zu tun. Und jedem Nutzer steht frei Software, mit der er nicht zufrieden ist, nicht zu nutzen. Dazu bedarf es in einer zivilisierten Welt keinen Hobby-Diktator. Und wenn jemand darauf steht, von anderen bevormundet zu werden, dann bitte. Aber das gibt ihm nicht das Recht, andere auch zu bevormunden. Und andere stehen auf freie Software, für freie Menschen, die wir in einem freiem Entscheidungsprozess, frei gewählt haben.
    Durch die Freiheit wird auch niemand in seiner Freiheit beschnitten. Ach nicht in seiner Freiheit, nicht frei zu sein oder bevormundet zu werden. Wo der umgekehrte Weg leider nicht möglich ist.

  8. Re: Platformübergreifend

    Autor: hwit 29.04.10 - 19:29

    Käsebrot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schade das mein Hauptargument unter gegangen ist. Plattformübergreifende
    > Programmierung hat nichts mit der Qualität einer Software zu tun.

    Natürlich hat es das. 3rd-Party-Frameworks bilden nie den vollen Funktionsumfang ab. Updates kommen unter Umständen verzögert an. Ergo ist Software die auf dem Original-Framework aufsetzt qualitativ hochwertiger. Schon einfach deshalb weil keine Vermittlungsschicht notwendig ist.


    > Und jedem Nutzer steht frei Software, mit der er nicht zufrieden ist, nicht zu
    > nutzen. Dazu bedarf es in einer zivilisierten Welt keinen Hobby-Diktator.

    Genau, es steht jedem frei iPhoneOS nicht zu nutzen. Hast Du gut erkannt ;-)

    > Und andere stehen auf freie Software, für freie Menschen, die wir in einem
    > freiem Entscheidungsprozess, frei gewählt haben.
    > Durch die Freiheit wird auch niemand in seiner Freiheit beschnitten. Ach
    > nicht in seiner Freiheit, nicht frei zu sein oder bevormundet zu werden. Wo
    > der umgekehrte Weg leider nicht möglich ist.

    Dann sei so frei und entscheide Dich einfach für Android und blick nicht zurück ;-)

  9. Re: Platformübergreifend

    Autor: GodsBoss 29.04.10 - 19:42

    > > Schade das mein Hauptargument unter gegangen ist. Plattformübergreifende
    > > Programmierung hat nichts mit der Qualität einer Software zu tun.
    >
    > Natürlich hat es das. 3rd-Party-Frameworks bilden nie den vollen
    > Funktionsumfang ab. Updates kommen unter Umständen verzögert an. Ergo ist
    > Software die auf dem Original-Framework aufsetzt qualitativ hochwertiger.
    > Schon einfach deshalb weil keine Vermittlungsschicht notwendig ist.

    Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder ist jede Software, die die nativen Möglichkeiten nutzt, egal wie schlampig sie programmiert ist, besser als als jede Software, die ein 3rd-Party-Framework benutzt, egal wie hochwertig sie sein mag, und daran habe ich ernste Zweifel, oder dem ist nicht so und es kann durchaus 3rd-Party-Framework-Anwendungen geben, die besser sind als manche native Anwendung, aber dann gilt das Qualitäts-Argument nicht mehr, denn etwas Schlechteres wird zugelassen, etwas Besseres nicht.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  10. Re: Platformübergreifend

    Autor: Käsebrot 29.04.10 - 19:52

    hwit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau, es steht jedem frei iPhoneOS nicht zu nutzen. Hast Du gut erkannt
    > ;-)

    Ich bezog mich auf den Thread nicht auf den Artikel. Somit ging es nicht um iPhone OS, sondern um die Frage, ob nur von Steve gesegnete Technik/Software als tauglich eingestuft werden kann. Und da sag ich ganz klar nein.

    > Natürlich hat es das. 3rd-Party-Frameworks bilden nie den vollen
    > Funktionsumfang ab.
    Ist ja auch nicht ihr Sinn. Sie sollen Dinge überall verfügbar machen und da muss man nun mal mit Kompromissen leben. Für die die es stört gibt es ja immer noch die native Möglichkeit. Software die überall gleich funktioniert hat aber für den Nutzer Vorteile, gegenüber Software die mal so funktioniert und mal so und mal gar nicht.

    > Updates kommen unter Umständen verzögert an. Ergo ist
    > Software die auf dem Original-Framework aufsetzt qualitativ hochwertiger.
    > Schon einfach deshalb weil keine Vermittlungsschicht notwendig ist.
    Ein ganz klares Nein. Software welche spezial Lösungen voraussetzt ist teurer, unflexibler und Fehler anfälliger. Weil immer ein Spezialist nötig ist um Anpassungen vorzunehmen. Das mag jetzt naiv und kurzfristig gedacht keine Rolle spielen, aber auch Steve Jobs wird sich nicht ewig auf seinem Spielzeug ausruhen. Und auch die Konkurrenz wird irgendwann mal wieder interessant. Und dann haben sich Entwickler und Anwender von einem Konzern abhängig gemacht.

  11. Re: Platformübergreifend

    Autor: hwit 29.04.10 - 20:00

    GodsBoss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder ist jede Software, die die nativen
    > Möglichkeiten nutzt, egal wie schlampig sie programmiert ist, besser als
    > als jede Software, die ein 3rd-Party-Framework benutzt, egal wie hochwertig
    > sie sein mag, und daran habe ich ernste Zweifel, oder dem ist nicht so und
    > es kann durchaus 3rd-Party-Framework-Anwendungen geben, die besser sind als
    > manche native Anwendung, aber dann gilt das Qualitäts-Argument nicht mehr,
    > denn etwas Schlechteres wird zugelassen, etwas Besseres nicht.

    Da greift dann wieder die AppStore-Kontrolle, die schon eher zu streng als zu weich ist ;-) Klar kann man auch gute Software Cross-Platform entwickeln. Das Problem der Vermittlungsschicht bleibt. Das ist eine weitere Quelle für Bugs und Probleme. Mit dem zusätzlichen Problem, dass man nicht unbedingt alle Features der Plattform nutzen kann.

    Ich habe im Übrigen nicht in Kategorien "gut" und "schlecht" unterteilt, sondern in (vielleicht) gut und besser.

    P.S.: Es gibt immer mehr als nur S/W

  12. Re: Platformübergreifend

    Autor: hwit 29.04.10 - 20:10

    Käsebrot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hwit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----

    > Ich bezog mich auf den Thread nicht auf den Artikel. Somit ging es nicht um
    > iPhone OS, sondern um die Frage, ob nur von Steve gesegnete
    > Technik/Software als tauglich eingestuft werden kann. Und da sag ich ganz
    > klar nein.

    Den Smiley hast Du aber schon bemerkt... :-)

    > Ist ja auch nicht ihr Sinn. Sie sollen Dinge überall verfügbar machen und
    > da muss man nun mal mit Kompromissen leben. Für die die es stört gibt es ja
    > immer noch die native Möglichkeit. Software die überall gleich funktioniert
    > hat aber für den Nutzer Vorteile, gegenüber Software die mal so
    > funktioniert und mal so und mal gar nicht.

    Der Vorteil für die Unternehmen überwiegt hierbei aber ganz deutlich. Denn die müssen nicht "mit Kompromissen leben". Ich erwarte native, performante Software, die sich nahtlos in das System integriert. Wenn man natürlich auf seinem Schreibtisch einen Windows-, Linux-Rechner und Mac stehen hat und dazwischen ein iPhone und ein Android Handy und auf allen gleichzeitig die gleiche Software benutzen will... dann vielleicht ;-)

    > Ein ganz klares Nein. Software welche spezial Lösungen voraussetzt ist
    > teurer, unflexibler und Fehler anfälliger. Weil immer ein Spezialist nötig
    > ist um Anpassungen vorzunehmen.

    Diesen Spezialisten brauchst Du auch für das 3rd-Party-Framework.

    > Und dann haben sich Entwickler und Anwender von einem Konzern
    > abhängig gemacht.

    Oder von einem 3rd-Party-Framework.

  13. Re: Platformübergreifend

    Autor: Käsebrot 29.04.10 - 20:31

    hwit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Den Smiley hast Du aber schon bemerkt... :-)
    Ähh, nein! Schande über mein Haupt.

    > Der Vorteil für die Unternehmen überwiegt hierbei aber ganz deutlich. Denn
    > die müssen nicht "mit Kompromissen leben". Ich erwarte native, performante
    > Software, die sich nahtlos in das System integriert.
    Oh dann kennst du keine gescheiten Frameworks, die Guten integrieren sich nahtlos und performant in die native Umgebung. Das geht sogar so weit, das spezielle Features nach gebaut werden.

    > Wenn man natürlich auf
    > seinem Schreibtisch einen Windows-, Linux-Rechner und Mac stehen hat und
    > dazwischen ein iPhone und ein Android Handy und auf allen gleichzeitig die
    > gleiche Software benutzen will... dann vielleicht ;-)
    Es geht hier weniger um einen Schreibtisch, sondern um die vielen da draußen. Wenn ich ein Programm nutze erwarte ich, dass ich auf jeder Plattform die gleiche Qualität bekomme. Das gilt sowohl für die Fehler, als auch für die Funktion. Eine gleiche Codebasis hat zusätzlich den Vorteil es kann schneller reagiert werden.

    > Diesen Spezialisten brauchst Du auch für das 3rd-Party-Framework.
    Ja aber einen für viele Szenarien und nicht viele für jeweils ein Szenario.

    > Oder von einem 3rd-Party-Framework.
    Man muss Kompromisse finden und das kleinste Übel für sich finden. Und dabei ist selbst ein anderes 3rd-Party-Framework immer noch interessanter als viele verschiedene native APIs.

  14. Re: Platformübergreifend

    Autor: GodsBoss 29.04.10 - 20:42

    > Da greift dann wieder die AppStore-Kontrolle, die schon eher zu streng als
    > zu weich ist ;-)
    > Klar kann man auch gute Software Cross-Platform
    > entwickeln. Das Problem der Vermittlungsschicht bleibt. Das ist eine
    > weitere Quelle für Bugs und Probleme. Mit dem zusätzlichen Problem, dass
    > man nicht unbedingt alle Features der Plattform nutzen kann.

    Ja, und? Applikationen, die zu schlecht sind, werden doch von der von dir selbst genannten Qualitätskontrolle aussortiert. Insofern ist das pauschale Ausschließen doch erst recht kein Grund.

    Die Vermittlungsschicht ist eine potenzielle Quelle für Bugs und Probleme, genau wie die Einschränkung eine potenzielle ist, denn nicht immer gibt es tatsächlich Einschränkungen (kommt in der Realität wohl selten vor) und nicht alle Applikationen benötigen alle Features einer Plattform. Gerade Letzteres dürfte ständig vorkommen und die Produzenten der Vermittlungsschicht werden schon im eigenen Interesse soviel wie nur möglich umsetzen.

    > Ich habe im Übrigen nicht in Kategorien "gut" und "schlecht" unterteilt,
    > sondern in (vielleicht) gut und besser.
    >
    > P.S.: Es gibt immer mehr als nur S/W

    Ich habe ebenfalls lediglich in besser und schlechter unterteilt, wobei ich einfach mal die Qualität als Maßstab genommen habe. Diese muss irgendwie messbar sein (auch wenn es nur durch menschliche Anschauung ist), ansonsten ist deine ganze Argumentation sowieso für die Tonne, denn wenn es gar keine Unterschiede in der Qualität gäbe, bräuchte man weder Qualitätskontrollen noch ein Verbot einer Vermittlungsschicht.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  15. Re: Platformübergreifend

    Autor: hwit 29.04.10 - 20:43

    Käsebrot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh dann kennst du keine gescheiten Frameworks, die Guten integrieren sich
    > nahtlos und performant in die native Umgebung. Das geht sogar so weit, das
    > spezielle Features nach gebaut werden.

    In dem Nachbauen der Features sehe ich eher ein Problem als einen Vorteil. Änderungen am Original ziehen Änderungen an der Kopie nach sich. Für Frameworks die einen ganz speziellen Einsatzzweck haben der nicht Bestandteil des Lieferumfangs eines OS ist finde ich die Idee gut (GameEngines, KI...). Nicht jedoch um alle möglichen OS-APIs in einer großen API zu vereinheitlichen.

    > Es geht hier weniger um einen Schreibtisch, sondern um die vielen da
    > draußen. Wenn ich ein Programm nutze erwarte ich, dass ich auf jeder
    > Plattform die gleiche Qualität bekomme. Das gilt sowohl für die Fehler, als
    > auch für die Funktion. Eine gleiche Codebasis hat zusätzlich den Vorteil es
    > kann schneller reagiert werden.

    Gut, das ist vermutlich eine Frage des persönlichen Geschmacks. Ich habe mein bevorzugtes System und arbeite mit anderen Systemen eher selten. Da brauche ich dann nicht unbedingt die gleiche Qualität auf diesen.

    Das mit der gleichen Codebasis stimmt zwar, es ist aber wie gesagt in erster Linie ein großer Vorteil für die Unternehmen, die weniger investieren müssen um ihr Produkt in verschiedenen Märkten zu halten.

    >
    > > Diesen Spezialisten brauchst Du auch für das 3rd-Party-Framework.
    > Ja aber einen für viele Szenarien und nicht viele für jeweils ein
    > Szenario.

    s.o.

    >
    > > Oder von einem 3rd-Party-Framework.
    > Man muss Kompromisse finden und das kleinste Übel für sich finden. Und
    > dabei ist selbst ein anderes 3rd-Party-Framework immer noch interessanter
    > als viele verschiedene native APIs.

    Aus Unternehmersicht stimme ich Dir zu. Nicht als Benutzer :-)

  16. Re: Platformübergreifend

    Autor: hwit 29.04.10 - 20:51

    GodsBoss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, und? Applikationen, die zu schlecht sind, werden doch von der von dir
    > selbst genannten Qualitätskontrolle aussortiert. Insofern ist das pauschale
    > Ausschließen doch erst recht kein Grund.

    Qualitätskontrolle ist mit Kosten verbunden. Das muss an dieser Stelle abgewogen werden, was offenbar auch getan wurde.

    > Die Vermittlungsschicht ist eine potenzielle Quelle für Bugs und Probleme,
    > genau wie die Einschränkung eine potenzielle ist, denn nicht immer gibt es
    > tatsächlich Einschränkungen (kommt in der Realität wohl selten vor) und
    > nicht alle Applikationen benötigen alle Features einer Plattform. Gerade
    > Letzteres dürfte ständig vorkommen und die Produzenten der
    > Vermittlungsschicht werden schon im eigenen Interesse soviel wie nur
    > möglich umsetzen.

    Das ist doch kein Argument bezüglich zusätzliche Bugs und Probleme. Im Gegenteil, man erspart sich Supportanfragen die unter Umständen an die 3rd-Party delegiert werden müssten.


    > Ich habe ebenfalls lediglich in besser und schlechter unterteilt,

    ;-)


    > wobei ich einfach mal die Qualität als Maßstab genommen habe. Diese muss irgendwie
    > messbar sein (auch wenn es nur durch menschliche Anschauung ist), ansonsten
    > ist deine ganze Argumentation sowieso für die Tonne, denn wenn es gar keine
    > Unterschiede in der Qualität gäbe, bräuchte man weder Qualitätskontrollen
    > noch ein Verbot einer Vermittlungsschicht.

    Natürlich gibt es Unterschiede in der Qualität. Meine Aussage sollte nur verdeutlichen, dass ich nicht verallgemeinernd jede Cross-Platform-Software als "schlecht" bezeichnen würde.

  17. Re: Platformübergreifend

    Autor: Käsebrot 29.04.10 - 21:01

    In den Diskussionen hier, bekomme ich den Eindruck man verbeißt sich immer an den Programm-Oberflächen. Dabei machen diese den geringsten Teil einer guten Software aus, zumindest vom technischen Aufwand. Es ist absolut kein Problem eine native Oberfläche mit irgendetwas anderen zu verbinden. Vorausgesetzt, man lässt es zu. Und dann kann der Entwickler sein Programm entwickeln und schreibt 3 Oberflächen, anstatt 3 mal das gleiche irgendwie anders. Und der Vierte muss warten, bis es auch eine Version für ihn gibt, oder vielleicht auch nicht.
    Ich sehe darin einen riesen Vorteil für den Nutzer. Viele fordern einfach immer nur, dass sie alles bekommen und möglichst immer richtig gut. Dass das aber unmöglich ist interessiert die nicht, obwohl sie noch nicht mal ein "Hello world" in wenigstens einer Sprache hinbekommen. Wenn sie sich dann noch die Mühe machen würden sich eine andere Sprache anzusehen, dann würden sie auch mal begreifen was sie fordern.

  18. Re: Platformübergreifend

    Autor: Käsebrot 29.04.10 - 21:02

    Bekommt man dann auch seine 30% wieder?

  19. Re: Platformübergreifend

    Autor: hwit 29.04.10 - 21:07

    Ich sag's mal so: Das "Write once, run anywhere" hat man in der Geschichte der Informatik mehr als nur einmal gehört. Den heutigen Stand solcher Programme sieht man ganz deutlich. Es gibt sie, sie werden von vielen genutzt, schlecht sind sie auch nicht. Bevorzugt werden (falls vorhanden) allerdings immer native Lösungen.

    Verlangen kann man von einem Unternehmen alles, ob sie es umsetzen ist eine andere Sache. Als Beispiel aus dem Spielebereich kann man hier Blizzard lobenswert anführen. Dort wird Software nativ für zwei Systeme entwickelt. Das steht in einem krassen Kontrast zu EA oder Ubisoft, die ihre Titel per Transgaming Cider portieren, wobei mir klar ist, dass es sich bei Cider nicht um ein Cross-Platform-Framework handelt.

    Die Unternehmen müssen sich anstrengen mich als Kunden zu bekommen, nicht umgekehrt.

  20. Re: Platformübergreifend

    Autor: MacUser 29.04.10 - 21:10

    > Die Profitgier steckt eher bei denen, die ne hingerotzte, grottenschlechte Software gleich auf mehreren Plattformen verteilen wollen. Ohne zusätzlichen Aufwand.

    Jawohl, genau so siehts aus!

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