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generelle Frage

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  1. generelle Frage

    Autor: andreasm 13.06.05 - 16:50

    schon länger vergleicht man ja die Prozessoren nicht mehr bzgl. Taktfrequenz - bzw. man sollte es nicht mehr tun.

    Doch wie vergleicht man nun?

    Wieso steht nicht direkt bei den Prozessoren dabei, wieviel Flops diese maximal machen können?
    so könnte man diese doch besser vergleichen, oder liege ich da falsch?

    Zukünftig würde dann in einem Angebot nicht mehr "Intel Pentium 4 bla bla" sondern z.B. "Amd Athlon 64 - xxx Flops" stehen.


    ______________________
    Energieverschwendung ist out - Effizienz in!

  2. Re: generelle Frage

    Autor: for great justice 13.06.05 - 17:18

    reine flops skalieren viel zu gut bei steigenden taktfrequenzen mit, und helfen deshalb überhauptnicht zur bewertung der real-world performance.

    You have no chance to survive make your time.

  3. Re: generelle Frage

    Autor: andreasm 13.06.05 - 17:20

    wieso vergleicht man dann aber die Supercomputer immer bzgl. MFlops bzw. GFlops ?

    irgendwie muss es doch wohl ne brauchbare Vergleichssklala für die Rechengeschwindigkeit geben.

    ______________________
    Energieverschwendung ist out - Effizienz in!

  4. Re: generelle Frage

    Autor: for great justice 13.06.05 - 17:25

    naja also erstens werden die top500 auch über komplexere benchmarks ermittelt und zweitens sind solche extremen numbercruncher natürlich ein spezialfall, da diese tatsächlich zu 99% mit irgendwelchem fortran-float-zeugs beschäftigt sein können ;)



    You have no chance to survive make your time.

  5. Re: generelle Frage

    Autor: Sören 13.06.05 - 17:27

    Mit den Gigaflops ist das so eine Sache.
    Genauso könnte man die Spec-Suite dafür verwenden. Spec-FP und Spec-Int geben auch nur Zahlen von sich, die keinen Nutzen von Multicore haben.
    Ich denke, das würde Programmier-technisch keinen Sinn ergeben.
    Aber das Problem ist, daß die CPU´s ihre Leistung in der "Realität" nicht voll entfalten können, es sind halt nur syntetische Benchmarks.
    Also "protzt" man halt mit Takt. ("echte 3000 Mhz") (--- kennste das noch?

    Genauso könnte man als "großer kundenfreundlicher" Hersteller seine CPU´s nicht nach einem wilden Schema zuordnen, sondern nur teilweise nach dem Takt. Es gibt noch einige Leute, die das jetzt noch tun, um den Überblick zu behalten. Ich bin einer davon.

    Aber Ratings und "andere" Zahlen sind nicht wirklich durchschaubar.
    Wenn dann sollte man sie an etwas orientieren.
    Also z.B
    P4 mit 3,4 Ghz: 634
    oder: 2,8 Ghz: 528


    Wenn ich mir allerdings die neuen Opteron-Varianten ansehe, wird mir schlecht. 175, 275, und 875 als Top-modelle.
    Auch die A64 sind nicht so recht überschaubar.
    Wohin soll das bloß führen?

    Sören

  6. Re: generelle Frage

    Autor: mmj 14.06.05 - 01:21

    Was bitteschön ist:

    > irgendwelchem fortran-float-zeugs

    ???

    Fortran -> Programmiersprache, die besonders im Wissenscaftlichen eingesetzt wird, von daher sich warscheinlich besonders für Numerische Problemlösungen eignet (warscheinlich - selbst nochnicht verwendet)

    float -> Variablentyp Gleitkommazahl mit verhältnissmäßig kleiner Mantisse

    zeugs -> Ähm...

    Du willst warscheinlich sagen, dass die Masse der Supercomputer mit Simulationen, etc. beschäftigt wird, die eben zu einem großen Teil gleitkommamultiblikationen mit großer Genauigkeit berechnen. Bzw. dass dies ein Aufgabenfeld ist, das sich fast nicht auf das alltägliche Arbeiten/Spielen mit dem PC übertragen lässt.

    @andreasm:
    Fast nur bei Grafikberechnungen und Multimedia werden dem PC hohe Leistungen bei der Gleitkommaberechnung abverlangt. Diese müssen aber meist keine extreme genauigkeit aufweisen, und können über speziell dafür optimierte Chips berechnet werden. Die CPU hat damit bei einem entsprechend ansgestatteten System kaum mehr gleitkommaberechnungen auszuführen.

    Spezielle Chips:
    GPU (Grafikkarte)
    MPEG-De-/Encoder (auf TV-/Grafik-/etc...Karten)
    APU ( Gute Soundkarten oder auch der nForce-Chipsatz haben eine AudioProcessingUnit zur Effektberechnung im Audiobereich)
    PPU (Noch nicht geläufig, aber es soll ja den PhysiX-Chip zur Beschläunigung von Physik-Simulationen u.A. in Spielen geben)
    Und da wo man halt eine billige Grafikkarte, etc. hat muss sowas die CPU übernehmen. Aber was bringt mei die Leistung der CPU in einem Bereich, für den sie nicht optimiert ist? Eine aktuelle Grafikkarte bringt eine um mindestens eine zehnerpotenz höhere FLOP-Zahl als eine aktuelle CPU. Auch wenn der berechnungen der Grafikkarte nicht diese Genauigkeit haben. Die MHz-Zahl ist übrigens zum kompilieren meist recht gut. Doch wer macht das so den lieben langen Tag lang. Eine CPU muss ein Allrounder sein. Doch die einzelnen Punkte gegeneinander zu Gewichten kann man nicht allgemeingültig.

    FLOP ist übrigens die Anzahl an Gleitkommaberechnungen pro Sekunde.

    Gruß

    Meinert

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