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Kapitalismus

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  1. Kapitalismus

    Autor: svd 26.05.10 - 19:13

    Oder? der Kapitalismus kennt keine Humanität. Das ist das System dass jeden Tag bejubelt wird. Das ist doch die Ideologie die man nicht kritisieren darf!

    Ich verachte den Kapitalismus.

    Aber das darf man ja nicht!

    Und weil man das nichgt darf ist der Kapitalismus ist genauso totalitär wie alles ander zuvor.

    Wer heute andere Ausbeutet gilt doch als erfolgreich. Als LEistungsträger.

  2. Re: Kapitalismus

    Autor: Full Ack 26.05.10 - 19:16

    Full Ack.

  3. Re: Kapitalismus

    Autor: 0851 26.05.10 - 20:17

    svd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Ich verachte den Kapitalismus.
    > Aber das darf man ja nicht!

    Klar darfst du das. Es gibt ein Ländle, das dich sogar aufnehmen könnte. Nord-Korea. Willst du da hin? Da gibts aber kein Internet. ;)

    > Und weil man das nichgt darf ist der Kapitalismus ist genauso totalitär wie
    > alles ander zuvor.

    Wie gut der Sozialismus funktioniert haben uns alle bisherigen Staaten bewiesen.

    > Wer heute andere Ausbeutet gilt doch als erfolgreich. Als LEistungsträger.

    Willkommen in der Realität.

  4. Re: Kapitalismus

    Autor: Ack Full 26.05.10 - 20:27

    0851 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie gut der Sozialismus funktioniert haben uns alle bisherigen Staaten
    > bewiesen.

    Wie kommst du auf Sozialismus?

  5. Re: Kapitalismus

    Autor: Replay 26.05.10 - 20:29

    Nun, daß der Kapitalismus überdacht werden muß, ist ja seit dem Banken- und Griechenland-Theater mehr als deutlich. So kann es nicht weitergehen.

    Problematisch ist die Gier. 5 % Rendite zählen ja nicht mehr. Es müssen 25 % Rendite sein. Aber 5 % sind immer noch eine Rendite. Mit dem feinen Unterschied, daß das von Dauer ist. Und es hat den Vorteil, daß man den Arbeitern in den Fabriken (egal wo diese stehen) ordentliche Gehälter zahlen und ordentliche Arbeitsbedingungen bieten kann. Und es hat den Vorteil, daß die Arbeiter sich die Dinge, die sie herstellen, auch selbst leisten können. Ein neuer Markt würde entstehen. Aber das interessiert nicht, nur die kurzfristige Gewinnmaximierung ist im Fokus, er wichtige Rest verschwindet in der Randunschärfe.

    Die Mitarbeiter sind kein schnöder Kostenfaktor, sie sind das tragende Rückgrad eines Unternehmens. Ist dieses Rückgrad gebrochen, geht es mit dem ganzen Laden den Bach runter.

    Der Sozialismus (besonders in Verbindung mit der Planwirschaft) ist auch keine Lösung. Die Lösung liegt irgendwo in der Mitte, womit wir bei der sozialen Marktwirtschaft wären, mit gemäßigten Kapitalismus, der innerhalb bestimmten Regeln abläuft (z. B. Zockerei unmöglich/unattraktiv machen, CDS verbieten, Leerverkäufe verbieten, alles natürlich weltweit)

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.05.10 20:32 durch Replay.

  6. Re: Kapitalismus

    Autor: Soelen 26.05.10 - 20:43

    Kapitalismus: Scheisse.
    Soziallismus: Scheisse.
    So ist's. Was mich am ganzen stört: Warum klebt jeder an diese 2? Kann man nicht was entwicklen was dem Zeitgeist entspricht?

    Im ernst, wäre es nicht interresant ein Staatssystem zu haben das Softwareentwicklung ähnelt? Oder ein System mit kollektivem denken? Durch das Internet wäre sowas jetzt ja möglich... mehr oder weniger... naja... das mit dem kollektivem denken ist schon ne scheiss idee...

  7. Re: Kapitalismus

    Autor: wer ich 26.05.10 - 20:47

    Soelen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im ernst, wäre es nicht interresant ein Staatssystem zu haben das
    > Softwareentwicklung ähnelt? Oder ein System mit kollektivem denken?

    Ich glaube das nannte man mal Anarchie, bzw. "richtigen Kommunismus" (z.B. in Spanien).

  8. Re: Kapitalismus

    Autor: blaalb 26.05.10 - 21:02

    > Im ernst, wäre es nicht interresant ein Staatssystem zu haben das Softwareentwicklung ähnelt?

    Bei uns an der Fachhochschule hielt mal ein Professor eine Rede über Open Source entwicklung in bezug auf eine mögliche Gesellschaftsform, leider konnte ich nicht teilnehmen und weiss leider nicht wie der Kerl hiess, wenn von euch jemand darueber bescheid weiss postet bitte mal den namen/website/themenschwerpunkt :) hat mich wirklich sehr interessiert.

    Hab hier nur nen kleinen Link zu soetwas Ähnlichem gefunden:
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/4/4562/1.html

    Zitat aus der Quelle: "In dem Moment, in dem GNU, Linux oder *BSD zur Anwendung kommen, werde nicht nur Software installiert, sondern auch der dazugehörige gedankliche Virus."

  9. Falsch

    Autor: Korrekteur 26.05.10 - 21:19

    Deine Meinungsäußerung kratzt gerade mal die Oberfläche. Der Kapitalismus / die Marktwirtschaft schafft Wirtschaftssysteme, die größtenteils nach natürlich Gesetzmäßigen ablaufen. Mit Hilfe von Stellschrauben wie Besteuerung an genau den richtigen Stellen, kann man diese natürlichen Systeme dazu bringen alles mögliche zu Optimieren. Lässt man solche Systeme allerdings einfach freilaufen, wird immer nach renditesteigernden Lösungen optimiert.

    Beispiel: wenn Unternehmen mit unmenschlichen Arbeitsbedingungen erheblich mehr Steuern bezahlen, gibt es 2 Möglichkeiten:

    1. Das Unternehmen wechselt den Produktionsstandort in ein Land, in dem der Autorität die Zustände vollkommen egal sind.

    2. Die Produkte werden menschenwürdiger produziert und verteuern sich etwas, da die Menge zurückgeht oder für die gleiche Menge mehr Arbeiter beschäftigt werden müssen.

    Das Schlimme an der Sache ist jedoch: So lange es noch irgendwo auf der Welt Länder gibt, denen es so schlecht geht, dass Produktionsbedingungen in Fabriken ihnen einfach egal sein müssen, wird immer der Punkt Abwanderung der Produktion eine Rolle spielen.

    Würde die WTO wirklich für das stehen, was sie nach außen hin zu sein scheint, würde sie weltweit die Handelsketten nach solchen Menschenrechtsverletzungen überwachen und ggf. erheblich Strafen verhängen.

    Nur leider ist die WTO eine der treibenden Kräfte in diesem Unrechtssystem.

    Mit Marktwirtschaft aber hat das wenig zu tun, die könnte man so einstellen, dass alles wunderbar funktioniert. Die besten Beispiele sind die Soziale Marktwirtschaft in Deutschland, die aufgrund des Globalisierungsdrucks ja bekanntlich während der letzten 20 Jahre abgeschafft wurde.

  10. Re: Kapitalismus

    Autor: Anti-Anarchofaschismus 27.05.10 - 11:43

    Ja, und jetzt geh am 1. Mai auf die Strasse und schlag ein paar Fensterscheiben von Läden ein, deren Besitzer linksgesinnt ist.

    Logisch, oder?

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