Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Deutsche Zeitschriftenverleger…

Werbeeinnahmen = Pressefreiheit? oO

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Werbeeinnahmen = Pressefreiheit? oO

    Autor: Tantalus 31.05.10 - 18:13

    Also, wenn Apple jetzt hergehen würde, und den Zeitungsverlagen diktieren wollte, über welche Themen sie berichten dürfen, und über welche nicht, oder noch schlimmer, in welcher Weise sie zu berichten haben, würde ich das ja wirklich als "Bedrohung für die Pressefreieheit" sehen. Aber hier geht es ja wohl ausschließlich um die Werbeeinnahmen, von denen Apple einen Teil abhaben will (ob zu recht oder nicht, lassen wir hier mal aussen vor, ist ein eigenes Thema). Also wo zum Henker sehen die hier die Pressefreiheit bedroht? *kopfschüttel*

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  2. Re: Werbeeinnahmen = Pressefreiheit? oO

    Autor: archi vierbar 31.05.10 - 18:17

    Berichte über Nackt-Statuen usw. müssen dann natürlich geschwärzt werden. T*tten sind verboten. Ehebruch wird mit Senatoren-Posten oder Landesfürsten-Posten belohnt usw... .

    Aber wie schon geschrieben: EPUB und PDF sind nicht verboten.
    Niemand muss eine App proggern. Daher sollte man die betriebliche Absetzbarkeit von Verlags-Apps verbieten oder nur erlauben, wenn derselbe Content auch als EPUB+PDF vorliegt.

  3. Re: Werbeeinnahmen = Pressefreiheit? oO

    Autor: Youssarian 31.05.10 - 18:18

    Tantalus schrieb:

    > Also, wenn Apple jetzt hergehen würde, und den Zeitungsverlagen diktieren
    > wollte, über welche Themen sie berichten dürfen, und über welche nicht,
    > oder noch schlimmer, in welcher Weise sie zu berichten haben, würde ich das
    > ja wirklich als "Bedrohung für die Pressefreieheit" sehen. Aber hier geht
    > es ja wohl ausschließlich um die Werbeeinnahmen,

    Nein, nicht ausschließlich. Aber es ist das Hauptargument.

    > von denen Apple einen Teil abhaben will (ob zu recht oder nicht,
    >lassen wir hier mal aussen vor, ist ein eigenes Thema). Also wo
    > zum Henker sehen die hier die Pressefreiheit bedroht? *kopfschüttel*

    Attraktive Inhalte zu erstellen kostet Geld.

  4. Re: Werbeeinnahmen = Pressefreiheit? oO

    Autor: Werbung 31.05.10 - 18:18

    Für jede eingeblendete Werbung bekommt die Zeitschrift 1 Cent. Für den Aufruf einer beworbenen Seite bekommt sie 1,40 und Apple behält 60 Cent für die Vermittlung und die Buchführung.

  5. Re: Werbeeinnahmen = Pressefreiheit? oO

    Autor: Tantalus 31.05.10 - 18:30

    Youssarian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, nicht ausschließlich. Aber es ist das Hauptargument.

    Hmmm... Dann muss das hier
    > Die Verleger bekämen auch die Nutzerdaten der Apps meist nicht vollständig zu sehen
    das andere Argument sein. Auch hierbei sehe ich die Pressefreiheit eher weniger bedroht.

    > Attraktive Inhalte zu erstellen kostet Geld.

    Das mag ja stimmen, nur, eo genau ist die Pressefreiheit an sich bedroht, wenn Apple einen Teil der Werbeeinnahmen einbehält? Mit dem Argument müssten die Verleger ja auch auf die Barrikaden gehen, wenn der Werbmarkt insgesamt nachgibt und somit weniger Geld für Zeitungswerbung ausgegeben wird. oO

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  6. Re: Werbeeinnahmen = Pressefreiheit? oO

    Autor: ps 31.05.10 - 18:55

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber hier geht
    > es ja wohl ausschließlich um die Werbeeinnahmen, von denen Apple einen Teil
    > abhaben will (ob zu recht oder nicht, lassen wir hier mal aussen vor, ist
    > ein eigenes Thema). Also wo zum Henker sehen die hier die Pressefreiheit
    > bedroht?

    es gibt ja nicht neben den dpa meldungen durchaus artikel die von journalisten geschrieben werden. und fotos die von agenturen gekauft werden wollen. den rest kannst du dir wohl denken. falls nicht, schau mal in die usa - dort kann man dem verfall der presselandschaft zusehen und das hat mit dem einbrochenen werbemarkt zu tun.

  7. Re: Werbeeinnahmen = Pressefreiheit? oO

    Autor: xaan 31.05.10 - 21:08

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also, wenn Apple jetzt hergehen würde, und den Zeitungsverlagen diktieren
    > wollte, über welche Themen sie berichten dürfen, und über welche nicht,
    > oder noch schlimmer, in welcher Weise sie zu berichten haben, würde ich das
    > ja wirklich als "Bedrohung für die Pressefreieheit" sehen. Aber hier geht
    > es ja wohl ausschließlich um die Werbeeinnahmen,

    Da bist du offenbar schlecht informiert. Apple hat es bereits geschafft, ein wissenschaftliches Wörterbuch aus dem Appstore herauszuzensieren. Grund: es enthält anstößige Begriffe. Apple hat es auch geschafft, die Werke eines Karikaturisten aus dem Appstore zu verbannen. Erst als der Mensch für seine Werke den Pulitzer Preis gewonnen hat, hat Apple klein bei gegeben und die Karikaturen wieder zugelassen.
    Wenn das nicht ein Angriff auf die Pressefreiheit ist, was dann? Ich will nicht erst warten, bis jemand den Pulitzer Preis gewonnen hat, bevor mir Apple gnädigerweise erlaubtm seine Werke zu konsumieren....

  8. Re: Werbeeinnahmen = Pressefreiheit? oO

    Autor: xaan 31.05.10 - 21:13

    Nachschlag: http://www.youtube.com/watch?v=ixBV9GAr8lE&feature=player_embedded

  9. Re: Werbeeinnahmen = Pressefreiheit? oO

    Autor: Peter Brülls 31.05.10 - 21:14

    > Da bist du offenbar schlecht informiert. Apple hat es bereits geschafft,
    > ein wissenschaftliches Wörterbuch aus dem Appstore herauszuzensieren.

    Welches?

    > Grund: es enthält anstößige Begriffe. Apple hat es auch geschafft, die
    > Werke eines Karikaturisten aus dem Appstore zu verbannen. Erst als der
    > Mensch für seine Werke den Pulitzer Preis gewonnen hat, hat Apple klein bei
    > gegeben und die Karikaturen wieder zugelassen.

    Falsch dargestellt. Die Fiore-App wurde nicht zugelassen, das Thema von keiner der Parteien verfolgt. Nach dem Pulitzergewinn erwähnte Fiore die Geschichte und wurde gebeten, neu einzureichen.

    > Wenn das nicht ein Angriff auf die Pressefreiheit ist, was dann?

    Umm.. wenn man den Staatswanwalt losschickt und alle Ausgaben von X einziehen läßt? Oder die Spiegel-Redaktion durchsuchen läßt?

  10. Re: Werbeeinnahmen = Pressefreiheit? oO

    Autor: xaan 31.05.10 - 21:25

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welches?

    Google: "apple zensiert wörterbuch" eingeben -> http://www.google.de/search?client=opera&rls=de&q=apple+zensiert+w%C3%B6rterbuch&sourceid=opera&ie=utf-8&oe=utf-8

    > Falsch dargestellt. Die Fiore-App wurde nicht zugelassen, das Thema von
    > keiner der Parteien verfolgt. Nach dem Pulitzergewinn erwähnte Fiore die
    > Geschichte und wurde gebeten, neu einzureichen.

    Der Punkt ist, dass seine App nicht zugelassen wurde. Eine Begründung gab es (wie fast immer in solchen Fällen) nicht. Ist das nun Zensur oder willst du da ernsthaft widersprechen?

    > Umm.. wenn man den Staatswanwalt losschickt und alle Ausgaben von X
    > einziehen läßt? Oder die Spiegel-Redaktion durchsuchen läßt?

    Das war ne rhetoreische Frage du Scherzkeks... ;)

  11. Re: Werbeeinnahmen = Pressefreiheit? oO

    Autor: sa fari ist presse pur 31.05.10 - 21:52

    Jeder darf in seinem eigenen Appstore Epubs und PDFs veröffentlichen und jeder Apple (ipad, iphone,...) darf es lesen.

    Es geht NUR um den Appstore.
    Es gibt keine Verpflichtung, sein Mag als App herauszubringen.

    Das ist sogar eigentlich Verrat an den Presseprinzipien, dieselben Informationen nicht für Jedermensch (also in offenen Formaten) anzubieten.
    Alternative Ideen finden sich hier in einem anderen Thread. Ich glaub der mit den 100%. Du darfst auch in Safari Evolutions-Seiten ansurfen. Safari hat keine Content-Blocker soweit ich weiss.

    Und wie Du siehst, bist Du (durch miese Presse) desinformiert worden. Vielleicht glaubst Du sogar, das news.google Content klauen würde.

    Die tun alles, um noch schnell Leistungsschutzrechte durchzudrücken durch Desinformation die bei der Presse als Hochverrat einzustufen ist. Moral ist egal. Wahrheit ist gekauft.
    Aber das Ende der Unwahrheiter naht möglicherweise.
    Und dann heulern sie...


    Die Appstore-"Zensur" ist böse. Aber Android ist leider keine Alternative, weil es für Rentner nicht denselben Nutzen bietet. Was trivial wäre.

  12. Re: Werbeeinnahmen = Pressefreiheit? oO

    Autor: xaan 31.05.10 - 22:12

    sa fari ist presse pur schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jeder darf in seinem eigenen Appstore Epubs und PDFs veröffentlichen und
    > jeder Apple (ipad, iphone,...) darf es lesen.
    >
    > Es geht NUR um den Appstore.[...]

    Der Appstore ist für ePapers das, was der Kiosk für die gedruckte Zeitung ist: die Anlaufstelle für willige Zeitungskäufer.

    Wenn eine große Kioskkette versuchen würde Einfluss auf die Presseerzeugnisse der Zeitungsverlage zu nehmen, sagst du dann auch "tja, die Verleger können sich ja mit ihrer Zeitung selbst auf die Straße stellen und sie selbst verkaufen"?

    Und lenk doch nicht ab auf Leistungsschutzrecht. Die Verlage machen weiss gott genug falsch. Aber hier gehts nicht darum was die Verlage falsch machen. Hier gehts darum wie Apple seine prüden amerikanischen Moralvorstellungen mit dem Holzhammer der gesamten Welt aufdrückt.

  13. Re: Werbeeinnahmen = Pressefreiheit? oO

    Autor: nicht an alle 31.05.10 - 22:19

    Um bei Ibook zu veröffentlichen, muss man drei Rules beachten:
    - ISBN-Nummer besitzen
    - EPUB hochladen
    - Die Zensur durchstehen

    EPUB ist das Buchformat für Apple. Nicht die (bisher dafür üblichen) Apps. Aber Internetausdrucker und ihre Fanbois sind halt fortschrittsmäßig zurück.

    Mit der zentralen Stelle hast Du Recht. Aber sowas hat hier noch fast keinen interessiert. Und den Androids ist es egal, das man auf der Suche nach Apps die finger wund touched.

    Und ich bin nicht sicher, ob Apps oder iBook der Anlaufpunkt für Bucher werden. Ich bezweifle, das Rentner verschiedene Apps für 2-5 Abos und Vereinzzeitschriften (ADAC-Magazin) lernen wollen und sollen.

    Und Pressefreiheit ist also, wenn man an die mikroskopische Minderheit der (laut Hatebois) 3 Ipad-user von Deutschland verkauft. Dann aber nicht an Androids und nicht an Kindles und nicht an Nokias... .

  14. Re: Werbeeinnahmen = Pressefreiheit? oO

    Autor: xaan 01.06.10 - 00:08

    Mit Apples iPad macht ePublishing ja nun erstmal nen ordentlichen Anfang. Es ist halt das erste elektronische Lesegerät, das auch in Deutschland eine brauchbare Verbreitung erfährt. Wie viele Leute haben in Deutschland einen Kindle? Der ist ja bisher nur über Import von Amazon US erhältlich. Macht bisher keinen Sinn für einen Zeitungsverlag, dort zu publishen.

    Ich denke, ePublishing wird sich übers iPad etablieren. Und dann von dort auf andere Geräte weiterwandern. Das ist gut fürs ePublishing, aber dass es ausgerechnet auf nem Aplegerät startet ist imo die große Gefahr.
    Wenn es schlimm kommt werden die Zeitschriftenverlage nämlich einfach die zensierte Appleversion nehmen und auf andere Geräte übertragen. Und das ist recht wahrscheinlich. Warum sollte ein Zeitschriftenverlag denn da nochmal Zeit und Geld reinstecken, wenn er auch einfach copy & paste betreiben könnte?

  15. Re: Werbeeinnahmen = Pressefreiheit? oO

    Autor: knalli 01.06.10 - 00:23

    xaan schrieb:
    > Der Punkt ist, dass seine App nicht zugelassen wurde. Eine Begründung gab
    > es (wie fast immer in solchen Fällen) nicht. Ist das nun Zensur oder willst
    > du da ernsthaft widersprechen?
    Das ist scheinbare Willkür. Was fehlt ist ein transparenter Katalog aller Regeln, die Apple hat. Dann kann man konkret darüber sprechen. Zur Zeit kann es alles sein: die Montagslaune eines Reviewers, die Apple-Politik, ein amoklaufender Rejectbot.. herje, wir wissen ja nix.

  16. Re: Werbeeinnahmen = Pressefreiheit? oO

    Autor: knalli 01.06.10 - 00:26

    Werbung schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für jede eingeblendete Werbung bekommt die Zeitschrift 1 Cent. Für den
    > Aufruf einer beworbenen Seite bekommt sie 1,40 und Apple behält 60 Cent für
    > die Vermittlung und die Buchführung.
    Das betrifft nur die Werbeplattform von Apple (iAd), die angekündigt und noch nicht verfügbar ist.

    Dabei scheint es den Verlagen (bzw. den "Sprachrohren") nicht klar zu sein, dass es sowohl eine freie Wahl des Werbedienstleisters gibt (etwa einen eigenen zu nehmen) als auch der derzeitige AdMob von Google ist. Ich bleibe dabei: Die führen nur einen Möchtegern-Stellvertreterkrieg gegen Apple, weil es grad in den Hype-Rummel des iPads passt.

  17. Re: Werbeeinnahmen = Pressefreiheit? oO

    Autor: xaan 01.06.10 - 00:27

    knalli schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist scheinbare Willkür. Was fehlt ist ein transparenter Katalog aller
    > Regeln, die Apple hat. Dann kann man konkret darüber sprechen. Zur Zeit
    > kann es alles sein: die Montagslaune eines Reviewers, die Apple-Politik,
    > ein amoklaufender Rejectbot.. herje, wir wissen ja nix.

    Spielt es wirklich eine Rolle, ob die Zensur willkürlich geschah oder nach System?

    Wobei: Willkür IST Apples System. Nach klaren Regeln für den Appstore wird doch verlangt, seit es den gibt. Dass es bis heute keine gibt, ist genau so von Apple beabsichtigt.

  18. Re: Werbeeinnahmen = Pressefreiheit? oO

    Autor: e publishing 01.06.10 - 00:37

    >...Stellvertreterkrieg...

    Wie xaan korrekt schreibt, ist es die erste brauchbare! Form des E-Publishing. Der Aldi des E-Vertriebs weil man viele Kunden erreicht und daher seine Software günstig anbieten kann, als wenn man mit Mediamarkt und Aldi und CD-Press-Werken und Sony-Lizenzen und Sony-Presswerken oder nintendo-ds-modulfabriken usw. teilen muss. Vergleicht doch mal DS/PSP-Spiele-Preise mit Appstore. Da gibts auch Spiele von Gameloft und nicht nur Convenience-Kleinkram-Spiele.

    Dasselbe bietet Apple für Bücher und Zeitschriften.
    Wie gut Romane laufen werden, wird man sehen. Aber Zeitschriften usw. werden der Renner.

    Die Urheber sind die Autoren. Nicht die Verlage!
    Warum die zeitungen so heulen, ist fraglich. Echte Autoren werden bald ihre Bücher als Epub bei IBook hochladen und den verdienten Lohn kriegen. Pro Buch und nicht einmalige Pauschalzahlungen.

    Die PC-Zeitschriften und golem sollten der Desinformation widerstand leisten und sinnvolle Informationen liefern.

  19. Re: Werbeeinnahmen = Pressefreiheit? oO

    Autor: albern 01.06.10 - 00:47

    Ich verstehe die ganze Diskussion nicht. Wenn Apples iPod keine MP3s abspielt, geht dann Amazon auf die Barrikaden, weil Apple Nutzer dann Amazons MP3 Downloads nicht nutzen können? Eher nicht. Wenn sich die Verlage hier über jemanden beschweren können, dann doch eher über die Apple Nutzer, die sich dermaßen auf der Nase rumtanzen lassen. Ich denke, dass Apple auf ihren Plattformen machen kann, was sie wollen. Wer sich daran stört, soll einfach nicht mitmachen. Ist ja nun beileibe nicht so, als hätte Apple ein Technologie-Monopol.

  20. Re: Werbeeinnahmen = Pressefreiheit? oO

    Autor: abugida 01.06.10 - 00:53

    xaan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > knalli schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist scheinbare Willkür. Was fehlt ist ein transparenter Katalog
    > aller
    > > Regeln, die Apple hat. Dann kann man konkret darüber sprechen. Zur Zeit
    > > kann es alles sein: die Montagslaune eines Reviewers, die Apple-Politik,
    > > ein amoklaufender Rejectbot.. herje, wir wissen ja nix.
    >
    > Spielt es wirklich eine Rolle, ob die Zensur willkürlich geschah oder nach
    > System?

    Die Fragen sind doch andere:

    1. Kann man einem Wirtschaftsunternehmen Zensur vorwerfen, nur weil es Produkt A verkaufen und Produkt B nicht verkaufen will, zumal, wenn es nur Nr. 3 des Smartphone-Marktes und Nr. 7 des Handymarktes ist und damit keine marktbeherrschende Stellung hat? Werden die Verbraucher Apple nicht von allein abstrafen, wenn die Inhalte nicht mehr attraktiv sind? Was sagst du zu Nintendo oder Vodafone, wenn sie eine Karikatur- oder Titten-App nicht verkaufen wollen?

    2. Warum bleiben die Verlage nicht einfach bei ihren tollen Webseiten, die ja auch auf dem iPhone und iPad sehr gut laufen (anders als auf jedem Telefon vor 2007)? Vielleicht, weil es ihnen einzig und allein ums Geld geht? Geht es jetzt nach dem Motto: "Mehr Geld oder Ihr seid gegen die Pressefreiheit?"

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH, Wedel
  2. Bechtle Onsite Services, Emden
  3. Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Inneres und Sport, Landesamt für Verfassungsschutz, Hamburg
  4. PROSIS GmbH, Berlin, Gaimersheim, Wolfsburg, Leipzig, Braunschweig

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-12%) 52,99€
  2. 3,40€
  3. (-80%) 5,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

Banken: Die Finanzbranche braucht eine neue Strategie für ihre IT
Banken
Die Finanzbranche braucht eine neue Strategie für ihre IT

Ob Deutsche Bank, Commerzbank oder DKB: Immer wieder wackeln Server und Anwendungen bei großen Finanzinstituten. Viele Kernbanksysteme sind zu alt für aktuelle Anforderungen. Die Branche sucht nach Auswegen.
Eine Analyse von Manuel Heckel

  1. Bafin Kunden beklagen mehr Störungen beim Online-Banking
  2. PSD2 Giropay soll bald nahezu allen Kunden zur Verfügung stehen
  3. Klarna Der Schrecken der traditionellen Banken

SSD-Kompendium: AHCI, M.2, NVMe, PCIe, Sata, U.2 - ein Überblick
SSD-Kompendium
AHCI, M.2, NVMe, PCIe, Sata, U.2 - ein Überblick

Heutige SSDs gibt es in allerhand Formfaktoren mit diversen Anbindungen und Protokollen, selbst der verwendete Speicher ist längst nicht mehr zwingend NAND-Flash. Wir erläutern die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Solid State Drives.
Von Marc Sauter

  1. PM1733 Samsungs PCIe-Gen4-SSD macht die 8 GByte/s voll
  2. PS5018-E18 Phisons PCIe-Gen4-SSD-Controller liefert 7 GByte/s
  3. Ultrastar SN640 Western Digital bringt SSD mit 31 TByte im E1.L-Ruler-Format

  1. Quartalsbericht: Netflix erneut mit rückläufigem Kundenwachstum
    Quartalsbericht
    Netflix erneut mit rückläufigem Kundenwachstum

    Netflix kann ein weiteres Mal die selbstgesteckten Ziele bei der Gewinnung neuer Abonnenten nicht ganz erreichen. Doch Gewinn und Umsatz legen stark zu.

  2. Ex-Mars Cube: LED-Zauberwürfel bringt Anfängern das Puzzle bei
    Ex-Mars Cube
    LED-Zauberwürfel bringt Anfängern das Puzzle bei

    Der Ex-Mars Cube hat wie ein herkömmlicher Zauberwürfel sechs Seiten mit je neun Farbkacheln - das System kann allerdings auch als Brettspielwürfel oder Dekolicht genutzt werden und Anfängern die Logik dahinter erklären.

  3. FWA: Huawei verspricht schnellen Glasfaserausbau ohne Spleißen
    FWA
    Huawei verspricht schnellen Glasfaserausbau ohne Spleißen

    Huawei hat Komponenten für den Glasfaserausbau entwickelt, die das Spleißen überflüssig machen sollen. Statt in 360 Minuten könne mit End-to-End-Plug-and-Play der Prozess in nur 36 Minuten erfolgen.


  1. 22:46

  2. 17:41

  3. 16:29

  4. 16:09

  5. 15:42

  6. 15:17

  7. 14:58

  8. 14:43