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  5. › Sandy Bridge: Intel verzichtet auf…

Ja und?

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  1. Ja und?

    Autor: Intel-igent 04.06.10 - 14:06

    Der Markt für Computer ist groß, nicht jeder 08/15 Bürorechner braucht USB 3.0. Warum sollen Unternehmen die ausser Office und ein paar anderer Programme auf den Rechnern nichts brauchen Geld für ein Features ausgeben, die ihnen keinerlei Vorteile bringen?

    PCI weg zu tarionalisieren ist nur konsequent, PCI-E ist heutzutage Standard, warum eine alte Schnittstelle mit auf das Mainboard klatschen, die nur unntötig die Kosten in die Höhe treibt? ISA ist eben auch irgendwann mal ausgestorben.

    Wenn auf dem Markt keine Produkte vorhanden sind die eine vernünftige Mischung aus Preis und Leistung darstellen ist die Folge nur das Investitionen in neue Geräte verschoben werden - und das kann die Branche nun auch nicht wollen.

    Es ist eben wirtscaftlich nicht unbedingt klug sich immer nur die Rosinen rauspicken zu wollen, der Markt für billige und elativ leistungsarme Rechner ist wesentlich grösser als der für Superpower Geräte mit allen Features.

  2. Re: Ja und?

    Autor: auch an Golem 04.06.10 - 14:19

    Zitat (Newsende): "... Auch zahlreiche private Nutzer hängen beispielsweise an Soundkarten oder TV-Tuner-Boards für PCI, die schon seit Jahren im Einsatz sind - warum wechseln, wenn es die alte Karte noch tut? ..."

    Wenn ein Nutzer die ganzen "alten" Karten mit ins neue Gerät umbaut, dann stellt sich die Frage, WARUM ÜBERHAUPT WECHSELN? Der ganze Performance-Wahnsinn muss ja nicht auch noch durch Scheibchenweise-Wechsel unterstützt werden.
    1. Wenn der Wechsel insgesamt etwas teurer wird, werden hoffentlich die vorherigen Systeme etwas länger genutzt.
    2. Wenn wirklich der nächste Leistungssprung nötig ist, dann eher sinnvoll komplett und dann ist er auch bezahltbar (falls nicht, ist es auch kein Performancesprung).

  3. Re: Ja und?

    Autor: Intel-igent 04.06.10 - 15:00

    Für Privatanwender ist das Sicherlich nichts, natürlich wollen diese ihre PCI-Karten mit in neue Systeme hinüberretten. Bietet der neue Low-End Rechner die Schnittstelle nicht, lohnt eine Neuanschaffung der Karten selbstverständlich nicht. Daher werden diese lieber warten bis der der Anschaffungspreis für die Karten in einem vernünftigen Verhältnis zum Performancesprung ist - wenn das Zeug bis dahin nicht ohnehin schon Onboard ist.

    Aber um die Privatanwender geht es hier glaube ich nicht primär. Firmen sind es die Rechner zu tausenden ordern, die haben i.d.R. keine zusätzlichen Karten, sei es PCI oder PCI-E.

    Golem hat hauptsächlich Privatanwender als Zielgruppe und betrachtet daher alles durch diese Brille - und dann kommt es eben leider zu solchen undurchdachten Äusserungen wie im Artikel.

    Es kann aber nicht falsch sein darauf hinzuweisen dass es eben auch andere Kundenkreise gibt für die diese Architektur durchaus interessant sein kann.

  4. Re: Ja und?

    Autor: Anonymer Nutzer 04.06.10 - 15:13

    fullack

    Und angeführt ist im Artikel auch das INTEL damit die eigenen Herstellungskosten möglicherweise senkt aber der Verbraucher wieder einmal das Nachsehen haben wird und die Preise deutlich anheben werden. Es also bestensfalls die INTEL-Aktionäre erfreuen wird.

    Ich MUSS nicht die neusten Spiele spielen und ob ich ein paar Sekunden spare ist für mich, privat wie beruflich, uninteressant und Augenwischerei. Bestenfalls für Leute die zuviel Geld haben und/oder sonst nichts besseres mit ihrem Leben anzufangen wissen. Wenn ein neues System, dann nur wenn dieses ohnehin einen deutlich, merklich wahrnehmbaren Gewinn an Performance mit sich bringt. Also alle paar Jahre.

    Deshalb kommt als Desktop für mich auch nur noch AMD in Frage. Diese bieten mittelweile das eindeutig bessere Preis-/Leistungverhältnis. Zumindest für jene die denken und rechnen können.

    Hinzukommt dass mir diese Sockel-Politik von INTEL gewaltig gegen den Strich geht. Wenn ich abhängig sein will, dann hätte ich auch bei Apple bleiben können.

  5. Re: Ja und?

    Autor: Anonymer Nutzer 04.06.10 - 15:20

    Intel-igent schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für Privatanwender ist das Sicherlich nichts, natürlich wollen diese ihre
    > PCI-Karten mit in neue Systeme hinüberretten. Bietet der neue Low-End
    > Rechner die Schnittstelle nicht, lohnt eine Neuanschaffung der Karten
    > selbstverständlich nicht. Daher werden diese lieber warten bis der der
    > Anschaffungspreis für die Karten in einem vernünftigen Verhältnis zum
    > Performancesprung ist - wenn das Zeug bis dahin nicht ohnehin schon Onboard
    > ist.
    >

    BLA BLA BLA... Ja, es ist Freitag.
    Für Privatanwender... weil alle Unternehmen/Freelancer das Geld auch gerne zum Fenster hinauswerfen oder wie?

    Haste dich mal informiert was es alles an PCI-Karten gibt? Dass diese sogar für Entwicklungen, Simulation usw... zum Einsatz kommen und nicht einfach nur eine Erweiterung eines Netzes oder für TV-Karten herhalten. Das Unternehmen sich sogar PCI-Karten haben speziell Entwickeln lassen usw...


    > Aber um die Privatanwender geht es hier glaube ich nicht primär. Firmen
    > sind es die Rechner zu tausenden ordern, die haben i.d.R. keine
    > zusätzlichen Karten, sei es PCI oder PCI-E.
    >
    > Golem hat hauptsächlich Privatanwender als Zielgruppe und betrachtet daher
    > alles durch diese Brille - und dann kommt es eben leider zu solchen
    > undurchdachten Äusserungen wie im Artikel.
    >
    > Es kann aber nicht falsch sein darauf hinzuweisen dass es eben auch andere
    > Kundenkreise gibt für die diese Architektur durchaus interessant sein kann.
    >

    Schnacker. Du bist Profi. Jetzt wissen es alle :(

  6. Re: Ja und?

    Autor: Intel-igent 04.06.10 - 15:40

    firehorse schrieb:
    -----------------------------------------------------------------> BLA BLA BLA... Ja, es ist Freitag.

    Man merkt es an deinem Beitrag, ja.

    > Für Privatanwender... weil alle Unternehmen/Freelancer das
    > Geld auch gerne zum Fenster hinauswerfen oder wie?

    Nur weil du nichts davon hälst muss das nicht bedeuten dass andere das auch so sehen. Grosse Unternehmen ordern zu tausenden, Freelancer holen sich i.d.R. hochpreisige Geräte weil sie diese auch Privat nutzen und von der Steuer absetzen können.

    Der Freelancer hat also einen doppelten Mehrwert, ein Unternehmen nicht, da die Geräte nicht Dual-Use sind (und selbst wenn, bringt es dem Unternehmen nichts), der Privatanwender darf 19% Märchensteuer + zusätzlich Zwangsabgabe für Brenner etc. latzen.

    > Haste dich mal informiert was es alles an PCI-Karten gibt?
    > Dass diese sogar für Entwicklungen, Simulation usw...
    > zum Einsatz kommen und nicht einfach nur eine Erweiterung
    > eines Netzes oder für TV-Karten herhalten. Das Unternehmen
    > sich sogar PCI-Karten haben speziell Entwickeln lassen usw...

    Das ist sicherlich richtig, diese Unternhemen werden dann aber keine Low-End PC hinstellen um ihre sauteueren PCI-Spezialkarten darauf werkeln zu lassen. Die Regel sind diese Karten mit Sicherheit nicht.

    > Schnacker. Du bist Profi. Jetzt wissen es alle :(

    Und Du eine leuchtendes Beispiel für Freundlichkeit und respektvollem Umgang miteinander, Danke für die Blumen.

  7. Re: Ja und?

    Autor: Anonymer Nutzer 04.06.10 - 16:39

    ich glaube Du hast es nicht verstanden.

    Wer wwas wann und wieviel von der Steuerabschreibt oder ob es sich lohnt, nur wegen der MwSt., gleich mehrere huntert/Tausend Euro über den Ladentisch flattern zu lassen, ist von mehreren Faktoren abhängig. Es gibt, je nach Einsatzbereich, durchaus wichtigere Dinge welche man ebenso gut von der Steuer dann abschreiben könnte. Außerdem kommen neben dem Rechner als solches dann auch noch weitere Kosten dazu. Neue Hardware: schau dich mal im PCI-Bereich um, da können noch einmal ein paar hundert/tausend Euro hinzukommen.

    Selbst als Freelancer ist es besser wenn man wie ein Unternehmen denkt und handelt. Als da wären dann noch Werbekosten, Personal-Partnerkosten, Fahrtkosten, dann willste vllt. auch nicht mehr zur Miete wohnen usw... Alles Faktoren für die Du das Geld auch erstmal verdienen/zusammenhaben muss. Es gibt zwar immmer noch Leute die sich auf die Banken verlassen, allerdings wäre dies nicht sonderlich intelligent.

    Hinzukommt auch noch Neuinstalltion, Konfiguration, Software etc. Das sind dann jene Kosten die, selbst wenn du Freelancer bist und alles selbst machst, Dir keine Sau bezahlt. Also werden Rechner nicht jeden Monat neubestellt, sondern alle Jahre wieder. Dann etwas richtiges und das muss dann erstmal reichen. Auch bist die Kosten dafür wieder eingefahren sind.
    Und wenn du dann weiterdenkst wirste dir sicherlich vorstellen können, dass es selbst wenn Du 3D Visualisation/Animationen machst, auf ein paar Sekunden oder bei komplexen Berechnungen auch Minuten nicht ankommt. Wenn doch, dann ist etwas bei der eigenen zeitlichen Berechnung (muss nicht immer unfähigkeit sein) schief gelaufen.

    Wir reden hier nicht von AG's. Nur damit keine Missverständnisse aufkommen!

  8. Re: Ja und?

    Autor: Intel-igent 04.06.10 - 16:53

    Ich dachte mir schon dass du mit Freelancern hauptsächlich dich selbst meinst.

    Was die Finanzplanung eines Freelancers nun mit der Frage zu tun hat ob für Großunternehmen diese Architektur interessant ist oder nicht, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Aber gut, der geneigte Leser weiss nun dass du Freelancer bist, welch hartes Los du hast und dass du keine Lust auf diese Architektur hast. Ob's den Leser weiterbringt mag ich nicht beurteilen, mich allerdings nicht.

    Auch ist die Frage offen wer hier was nicht verstanden hat.

    Vielleicht wäre dein Los als Freelancer weniger hart wenn du aufmerksamer verfolgen würdest was eigentlich Thema ist und nicht daherpolternd versuchen würdest anderen deine Weisheiten aufzudrücken.

    Dies ist ein offenes Forum, wenn dir das Thema Intel & die Freelaner so am Herzen liegt mach einen Thread dazu auf. Verschone mich aber mit deinen Ergüssen in einem Thread den ich zu einem Punkt aufgemacht habe, der mich interessiert.

  9. Re: Ja und?

    Autor: DASPRiD 04.06.10 - 23:34

    Intel-igent:

    Du kannst schlecht sagen, "PCI ist obsolet, da PCI-E da ist", aber im gleichen Atemzug behaupten, "wieso USB 3.0, USB 2.0 tuts doch auch".

  10. Re: Ja und?

    Autor: Die Redaktion 05.06.10 - 01:40

    Doch kann er. Einfach mal drüber nachdenken. Und bis dahin möglichst die Fresse halten. Macht sympathisch. Ehrlich.

  11. Re: Ja und?

    Autor: tunnelblick 05.06.10 - 17:52

    es sprach ja keiner davon, dass man nur intel-boards nutzen muss?! die oems werden schon pci drauflöten, da sei dir mal sicher.

  12. Re: Ja und?

    Autor: Treadmill 08.06.10 - 02:15

    ISA-Slots gab es auch lange Zeit noch in den Rechnern, muss ja auch seinen Grund gehabt haben, ich sage nur SCSI-Controller, usw. Die waren mal sehr teuer.

    Auf meinem vorherigen Rechner hatte ich auch noch eine gute alte Soundblaster per PCI installiert, weil die Onboard-Karte mit Linux nicht so recht wollte. Da bin ich immer froh, wenn ich nicht nochmal extra etwas bezahlen muss, sondern noch irgendwo eine Karte herumliegen habe.

    Klar schaue ich heute auch lieber, dass mein Mainboard die Features mitbringt, die ich haben will, aber dafür zahlt man dann eben auch teilweise heftig drauf.

    Gibt bestimmt auch genug Leute, die sich extra RAID-Controller gekauft haben und diese eben noch per PCI ausgeführt sind. Ohne PCI-Slots wird ein teureres Board fällig, oder ein neuer Controller, was manchem Kunden nicht schmecken wird. Und auch eine Firma muss sich eben überlegen, ob man dann die alte, funktionierende Hardware einfach ersetzt, abgesehen von den Möglichkeiten zur Abschreibung, usw. hat eine Firma eben auch Admins, die nicht umsonst "Never change a running system" kennen dürften.

    Die Leute sind eben so, was alt ist, aber noch funktioniert, das wird noch behalten, es wirft nicht jeder seine Geräte auf den Müll und schafft sich alles neu an.

    Da müssen eben die Relationen stimmen. Wenn ich nur marginale Verbesserungen zu erwarten habe, dann kann ich mit dem Geld, das in eine Neuanschaffung fliessen würde, das alte Gerät noch eine ganze Weile weiternutzen.

    Aktuelles Beispiel dürfte die WM sein, alles rennt auf die LCD-Fernseher, klar kann sich das lohnen, aber bis sich der Stromverbrauch und das bessere Bild wirklich rentiert haben..., der Mensch hat eben noch viele andere Bedürfnisse, abgesehen von der Glotze.

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