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CeBIT: Aussteller sollen PCs an Schulen spenden

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  1. CeBIT: Aussteller sollen PCs an Schulen spenden

    Autor: Golem.de 19.03.01 - 09:20

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF hat gemeinsam mit der Wirtschaftssendung WISO und schul@ktiv die Aktion kl@sse gestartet. In dem Zusammenhang hat die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, die CeBIT-Aussteller aufgefordert, ihre schultauglichen Geräte und Softwareprogramme nach der Ausstellung den Schulen zu überlassen. Dieser Appell stößt nach Angaben der Veranstalter auf große Resonanz.

    https://www.golem.de/0103/12999.html

  2. Re: CeBIT: Aussteller sollen PCs an Schulen spenden

    Autor: Kurt Löffler 19.03.01 - 14:25

    Meiner Meinung nach ist dieser "Aktionismus" total unsinnig, da die betroffenen (wahrscheinlich wenigen) Schulen auf diese Art und Weise mit unterschiedlichster Hard- und Software ausgestattet werden um die sich dann wahrscheinlich niemend kümmern kann. Empfehlenswert wäre dagegen eine langfristig angelegte, von Politik und Industrie gezielt durchdachte, durchstrukturierte und zukunftssichere IT-Schulreform, die auch die notwendige Administartion, Wartung, Pflege und damit "cost of ownership" berücksichtigt. Denn was nützen unterschiedlichste PCs und Peripheriegeräte unterschiedlicher Hersteller, die meist nicht miteinander vernetzbar sind und oft auch keinen Internet/Intranet-Zugriff bieten. Da herkömmliche PC-Arbeitsplätze in traditioneller Client/Server-Konfiguration zu teuer und darüber hinaus in der Handhabung problematisch sind (grosser Service-/Wartungsaufwand; fehlende Admins; Gefahr, dass Schüler Programme/Spiele usw. über CD-ROM- oder Floppy-Laufwerke installieren usw.), drängt sich in Schulen generell der Einsatz von Thin Clients (kostengünstiger, sicherer, zukunftssicher und absolut wartungsfreundlich) geradezu auf. Einen Weg, wie man Schulen mit dieser Technologie ausstatten könnte, haben die Bertelsmann Stiftung und der amerikanische Halbleiterhersteller National Semiconductor kürzlich aufgezeigt. Sie rüsteten in einem bundesweit einzigartigen Projekt die Berliner Jules-Verne-Oberschule mit einem Computernetzwerk, bestehend aus 53 Thin Client-Computern, aus. Mit Hilfe der neuen Technologie ist geplant, das Internet in den Unterrichtsalltag zu integrieren und darüber hinaus den Schülern den Zugriff auf einen internen, stets aktuellen Informationspool zu sichern. National Semiconductor ist weltweit führender Technologielieferant für Thin Clients (TC) und forciert diese schon seit Jahren, u.a. mit dem Programm "Thin Clients @ School". Interessant in diesem Zusammenhang sind auch die im "Fraser Report" getroffenen Aussagen zu den Auswirkungen dieser Technologie im schulischen Umfeld (siehe http://www.national.com/appinfo/thinclient/). Es wäre für unser Bildungssystem und damit für unsere gesamte Volkswirtschaft wichtig, wenn solche Initiativen sowohl von der IT Branche und der zugehörigen Presse sowie den e.zines (golem wäre dazu prädestiniert) als auch von der Politik massiv unterstützt würden.

    Mit den besten Grüssen, Kurt Löffler.

    PR&ELEKTRONIK
    Kurt Löffler
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  3. Re: CeBIT: Aussteller sollen PCs an Schulen spenden

    Autor: Skatepunk 16.08.01 - 13:28

    Ich stimme dir zwar zu, dass Thin Clients sinnvoller sind, aber wenn diese Rechner sinnvoll verwendet werden, können auch sie ihren teil dazu beitragen. Ich glaube es ist aber auch einfach wichtig, dass die Ausstatung besser organisiert wird und vor allem Kooperationen mit den medien geschaffen werden. Machen wir uns nicht vor, Firmen geben nur was her, wenn sie einen Nutzen daraus zihen können, also wieso diesen nicht schaffen? Ob nun durch Artikel in denen darüber Berichtet wird und von mir aus 10x IBM erwähnt und gedankt wird, bessere Abschreibungsmöglichkeiten oder was auch immer. Ich denke da ist auf jeden Fall noch Luft/ Spielraum, denn man ausnutzen kann & muss.

  4. Re: CeBIT: Aussteller sollen PCs an Schulen spenden

    Autor: Philipp Kretschmer 09.12.07 - 16:25

    Meiner Meinung nach wäre es nur sinnvoll verschiedene Software-Applikationen, sowie Server zu spenden.
    Denn was will ein Informatikkabinett einer Schule mit 4 oder 8 Kern-Prozessoren? Das Spektrum dessen was als Spende nützlich wäre ist wirklich relativ gering.

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