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Bitkom: Zehn-Stunden-Tag für Programmierer gefordert

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Bitkom: Zehn-Stunden-Tag für Programmierer gefordert

    Autor: Golem.de 17.12.02 - 09:37

    Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) hat sein Mittelstandsprogramm "Kleine und mittlere Unternehmen stärken - Innovation und Beschäftigung sichern!" veröffentlicht. Darin werden vor allem Entbürokratisierungsvorschläge gemacht und eine höhere Arbeitszeitflexibilität eingefordert, unter anderem durch die Aufhebung der Begrenzung der täglichen Höchstarbeitszeit auf zehn Stunden für "knowledge-worker", wie sich der Lobbyverband ausdrückt. Dies würde beispielsweise auch auf Programmierer zutreffen.

    https://www.golem.de/0212/23181.html

  2. Re: Bitkom: Zehn-Stunden-Tag für Programmierer gefordert

    Autor: Oliver 17.12.02 - 09:47

    Kein Problem 10 Stunden am Tag = 20 % Mehrarbeit, bei 20 % mehr Lohn ok.

    Oliver

  3. Re: Bitkom: Zehn-Stunden-Tag für Programmierer gefordert

    Autor: noname 17.12.02 - 09:51

    10 Stunden gehen in Ordnung. Allerdings sollten die dann auch mehr zahlen.

    Also die Überschrift des Beitrags ist doch völlig unpassend. Weder beziehen sie sich speziell auf Programmierer, wie weiter unten zu lesen ist, noch fordern die speziell 10 Stunden-Tag, sondern Aufhebung dieser Grenze, also sogar mehr.

  4. Re: Bitkom: Zehn-Stunden-Tag für Programmierer gefordert

    Autor: Florian 17.12.02 - 09:53

    Was in der aktuellen Wirtschaftslage aber nicht mehr Geld bedeutet!!!

  5. Re: Bitkom: Zehn-Stunden-Tag für Programmierer gefordert

    Autor: hrhr 17.12.02 - 09:57

    arbeiten selber in der "itk" und kenne eigentlich niemanden, der weniger als 10h am tag arbeitet...

  6. Re: Bitkom: Zehn-Stunden-Tag für Programmierer gefordert

    Autor: Peter 17.12.02 - 09:57

    Hallo,

    > Zehn-Stunden-Tag für Programmierer gefordert

    Das machen ich doch jetzt schon, bin selbstständig und sitze fast das ganze Wochenende an was, und unter der woche bin Ich weit mehr als 10 Stunden für meine Kunden da, und das kann mir auch keiner verbieten :P

  7. Re: Bitkom: Zehn-Stunden-Tag für Programmierer gefordert

    Autor: axel 17.12.02 - 10:35

    Jetzt weiß ich auch, wo die vielen Bugs in Software herkommen. Es kann mir keiner erzählen, das er nach 10h intensiven programmieren noch voll konzentriert ist Ich arbeite auch im IT Bereich, und habe des öfteren mehr als 10h am Tag zu tun. Aber ich merke auch, wie so nach und nach die Konzentration nachläßt und sich Flüchtigkeitsfehler einschleichen.

    Im Sinne von fehlerfreierer Software würde ich eher das Arbeitspensum auf 8h senken. Leider scheuen sich die Hersteller ja schon lange nicht mehr, total fehlerbehaftete Ware auf den Markt zu bringen. Hauptsache schneller als die Konkurrenz. Wenn ein Auto mit sovielen Mängeln, wie in der meisten Software, ausgeliefert würde, würde man es sofort zurückgeben.

  8. Re: Bitkom: Zehn-Stunden-Tag für Programmierer gefordert

    Autor: werner 17.12.02 - 10:46

    Mehr als zehn Stunden am Tag und dann auch noch Samstags und das wochenlang arbeiten.

    1.) Als "Geistesarbeiter" ist es kein Problem hochkonzentriert, kreativ und fehlerfrei locker mal 12 Stunden zu arbeiten ???

    2.) Ich hoffe, Du hast eine gute Invalidenversicherung, denn spätestens nach ein paar Jahren haut es dich vom Hocker. "burnout" nennt man das und ist ab 30 häufig anzutreffen. Gerne in Verbindung mit Herz / Kreislaufproblemen usw. Ist ja weiter für die Firma nicht so schlimm, denn es stehen ja die nächsten Anwärter auf deinen Job schon vor der Türe. Der Firma ist geholfen.

    Der Wirtschaft auch!.
    Aber nur, wenn Du den finalen Abgang machst und schon genügend in die Altersversorgung eingezahlt hast. (das Stichwort vor Jahren war mal "sozialverträgliches Frühableben").

    Aus diesem Grund bin ich für die Sechstage-Woche mit mindestens 12 Stunden täglich ohne Lohnausgleich (man hat ja eh keine Zeit mehr, das Geld auszugeben) um der Wirtschaft und den armen Unternehmern zu helfen.

  9. Re: Bitkom: Zehn-Stunden-Tag für Programmierer gefordert

    Autor: noname 17.12.02 - 10:50

    Ich meinte, maximal 10 Stunden am Tag sind auf Dauer akzeptabel.

  10. Re: Bitkom: Zehn-Stunden-Tag für Programmierer gefordert

    Autor: noname 17.12.02 - 10:57

    Nebenbei gesagt, mache ich Pausen zwischendurch. Pausenlos zu arbeiten verlangt ja keiner (zumindest bei uns).

    Als Epileptiker habe ich da sowieso Schwächen (bei der Konzentration). Aber ich halte trotzdem durch, so schlimm finde ich es nicht.

  11. Re: Bitkom: Zehn-Stunden-Tag für Programmierer gefordert

    Autor: phan 17.12.02 - 11:04

    > Wenn ein Auto mit sovielen Mängeln,
    > wie in der meisten Software, ausgeliefert würde,
    > würde man es sofort zurückgeben.

    wenn man dann noch die chance dazu hat und nicht schon einen unfall gebaut hat :)

  12. Re: Bitkom: Zehn-Stunden-Tag für Programmierer gefordert

    Autor: Angestellter 17.12.02 - 11:14

    Es geht hier um festangestellte Mitarbeiter. Inwieweit Sie sich selber ausbeuten, ist Ihre Sache.
    Ob das der Softwarequalität förderlich ist, steht auch auf einem andern Blatt.

    Mindestens 10 Stunden am Tag heissen mind. 50 Std pro Woche!! Ich glaub, Anfang des Jahrhunderts wurde mal für die 48-Std.-Woche gekämpft. So ändern sich die Zeiten.

  13. Re: Bitkom: Zehn-Stunden-Tag für Programmierer gefordert

    Autor: stef 17.12.02 - 11:18

    ich finde die diskussion eh müssig, da doch insbesondere während der ganzen internet-welle viel leute mal 10,12,14 stunden gearbeitet haben. wo war da der aufschrei oder die kontrolle der gesetzlichen regelung?
    stef

  14. Re: Bitkom: Zehn-Stunden-Tag für Programmierer gefordert

    Autor: Micha 17.12.02 - 11:23

    Bin ich voll für, das würde mir 2 -3 Stunden mehr Freizeit geben. Klasse Idee ansich...

    Was die Jungs die 2 Stunden "mehr" machen sollen, wenn doch die Investitionsbereitschaft sinkt, also
    weniger Aufträge reinkommen frage ich mal vorsichtshalber nicht....

    Michael

  15. so schlimm??

    Autor: h 17.12.02 - 11:24

    mann.. mann.. mann.. tolles selbstbild! "so schlimm find ich's nicht": immer ne frage was man so erwartet im leben. mir macht meine arbeit spass. und so soll's auch bleiben. jedenfalls kann ich in 3 GUTEN Stunden mindestens zu viel schaffen, wie in 10 müden. im übrigen gibte es auch ganz nette sachen im leben, die nichts mit it zu tun haben...für die meisten braucht man aber ein happen energie und die geht mir bei pemanenter 10 stunden wochen echt verloren.

  16. Re: Bitkom: Zehn-Stunden-Tag für Programmierer gefordert

    Autor: ltd. Angestellter 17.12.02 - 11:25

    Peter schrieb:
    >
    > Hallo,
    >
    > > Zehn-Stunden-Tag für Programmierer gefordert
    >
    > Das machen ich doch jetzt schon, bin
    > selbstständig und sitze fast das ganze
    > Wochenende an was

    Zum ankreuzen:

    O schlechte Arbeitsorganisation
    O Sozialverhalten mangelhaft
    O Geldgeil
    O schlechte brauchen halt länger
    O find ich geil so, kann mir nichts Besseres vorstellen

  17. Re: so schlimm??

    Autor: noname 17.12.02 - 11:30

    wer sagt, seine arbeit mache ihm immer spaß, der lügt meistens.
    mir machts auch oft spaß. aber nicht immer

  18. Re: so schlimm??

    Autor: noname 17.12.02 - 11:34

    das muß jeder für sich selbst entscheiden, oder? Das ich die ganze Zeit müde bin habe ich nicht gesagt.

  19. Re: Bitkom: Zehn-Stunden-Tag für Programmierer gefordert

    Autor: noname 17.12.02 - 11:36

    wie willst du das beurteilen können? Vielleicht muß es so sein?

    Penner...

  20. Flexibel OK, aber nicht auf Dauer

    Autor: TheMue 17.12.02 - 12:10

    Ist ist eigentlich seit den 70ern bekannt, und hat auch nichts mit Gewerkschaften zu tun, sondern mit den Erkenntnissen der Atlantic Systems Guild rund um Tom DeMarco, dass eine Dauerbelastung von mehr als 40 Stunden weder der Qualität der Software noch der Effizienz der Entwickler dienen. Ein guter Entwicklungsleiter sollte also immer darauf achten, dass dies kein Dauerzustand wird. Dahingegen spricht nichts gegen kurzfristige Spitzen, die im Rahmen flexibler Arbeitszeitmodelle und Zeitkonten wieder ausgeglicher werden müssen. So haben diese Mitarbeiter, die ja die wertvollsten Ressourcen von IT-Unternehmen darstellen, auch eine Chance, ein Familienleben zu führen.

    mue

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