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Gema: Provider sollen sich wegen Tauschbörsen verantworten

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: IHR SEID ALLE BESCHEUERT !!!

    Autor: censorshit 14.08.03 - 14:28


    Soweit ich weiss ging's hier mal irgendwann um die GEMA und nicht um die MI.
    Das dumme ist, dass ich für jede CD (und viele andere Sachen), die ich kaufe Geld an die GEMA abdrücke, dieses Geld aber nicht an jeden verteilt wird.
    Da ihr ja eine Band habt. frag ich mal: Seit ihr schon mitglieder in der GEMA?? wohl eher nicht.
    Wenn ihr's mal werden wollt, hier ein paar Auszüge aus der Satzung der GEMA:



    Zur GEMA-Mitgliedschaft
    Eine Aufnahme in die GEMA ist zu empfehlen, sobald Werke des zukünftigen GEMA-Mitglieds bereits öffentlich aufgeführt, gesendet, vervielfältigt oder verbreitet worden sind.

    Die Satzung der GEMA unterscheidet zwischen angeschlossenen, außerordentlichen und ordentlichen Mitgliedern.

    Voraussetzung für die angeschlossene Mitgliedschaft ist zunächst das Ausfüllen und Zurücksenden des Aufnahmeantrags, der bei der Direktion Mitglieder der GEMA (GEMA, Generaldirektion München, Direktion Mitglieder, Rosenheimer Straße 11, 81667 München, Tel. 089/48003-00) zu erhalten ist. Die einmalige Aufnahmegebühr beträgt für Komponisten und/oder Textdichter EUR 51,13, für Musikverleger EUR 102,26 zuzüglich 16% Mehrwertsteuer. Darüber hinaus ist ein jährlicher Beitrag von EUR 25,56 zu entrichten.

    Um außerordentliches Mitglied zu werden, haben Komponisten fünf Originalmanuskripte oder deren Ablichtungen von bereits öffentlich aufgeführten, gesendeten oder auf Ton- oder Bildtonträger vervielfältigten und verbreiteten Werken in Form von Partituren, Klavierauszügen oder anderen geeigneten Unterlagen einzureichen, Textdichter fünf ausschließlich selbst verfaßte Texte (Geschäftsordnung für das Aufnahmeverfahren § 3 Nr. 1. und 2.). Musikverleger haben den Umfang ihrer verlegerischen Tätigkeit durch Vorlage von Belegexemplaren nachzuweisen. Bei Verlagen der Unterhaltungs- und Tanzmusik ist der Nachweis durch Vorlage von 50 handelsüblichen Klavier- oder Akkordeon-Einzelausgaben oder 10 Salonorchester- oder 15 Combo- oder Blasmusik-Ausgaben erbracht. Ebenso sind Kopien der mit den Urhebern geschlossenen Verlagsverträge vorzulegen. Des weiteren ist ein Handelsregisterauszug nach dem neuesten Stand vorzulegen.

    Die ordentliche Mitgliedschaft kann nach fünfjähriger außerordentlicher Mitgliedschaft erworben werden. Komponisten und Textdichter müssen in fünf aufeinanderfolgenden Jahren sowohl ein Mindestaufkommen von 60000,- DM als auch jährlich in vier aufeinanderfolgenden Jahren mindestens 3600,- DM erreicht haben; für Musikverleger gelten dementsprechend die Beträge von 150000,- DM bzw. 9000,- DM [1]). Der Aufsichtsrat kann zudem aus kulturellen Erwägungen Komponisten, Textdichter und Musikverleger als ordentliche Mitglieder kooptieren.

    Für die Wahrnehmung der Rechte des Urhebers spielt die Art der Mitgliedschaft keine Rolle. Jedes Mitglied wird an den Erträgen in dem Umfang beteiligt, in dem seine Werke aufgeführt, gesendet, vervielfältigt und verbreitet werden.

    Der Mitgliederversammlung obliegt die Wahl und Abberufung der Mitglieder des Aufsichtsrats sowie der Fachausschüsse und Kommissionen, soweit diese in ihre Zuständigkeit fallen. Satzung, Verteilungsplan und Berechtigungsvertrag können nur von der Mitgliederversammlung geändert werden.

    In Verbindung mit jeder Mitgliederversammlung der ordentlichen Mitglieder findet eine Versammlung aller außerordentlichen und angeschlossenen Mitglieder statt, die wiederum insgesamt 34 Mitglieder als Delegierte für die Versammlung der ordentlichen Mitglieder wählt (vgl. § 12 der Satzung, Anhang S. 39).

    [1] Für Urheber und Musikverleger der Sparte E verringern sich die genannten Mindestbeträge um 1/3.



    Können ausübende Musiker Mitglied der GEMA werden?
    Wenn sie auch Komponisten sind, selbstverständlich ja. Die Leistungsschutzrechte der ausübenden Musiker allerdings werden nicht von der GEMA, sondern von der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL), Heimhuder Straße 5, 20148 Hamburg, wahrgenommen, die auch die sogenannte "LC-Nummer" ("Label-Code- Nummer") für vervielfältigte Tonträger vergibt.



    Kann eine Band als solche Mitglied der GEMA werden?
    Eine Band kann nicht insgesamt die Mitgliedschaft beantragen. Jedes komponierende oder textende Bandmitglied muß einen gesonderten Aufnahmeantrag stellen.

  2. Re: IHR SEID ALLE BESCHEUERT !!!

    Autor: Alien-Head 14.08.03 - 14:41

    Die Plattenindustrie braucht keine Musiker !!!!! Es gibt doch genug Vollidioten die für ne Menge Geld alles tun: unmusikalisch und grottenschlecht ins Micro jammern und danach den Computer benutzen um alles gerade zu biegen und es einen Song zu nennen.
    Und so etwas nennst du Musiker ?!

    Thema Cd`s : früher, also bei der Einführung kosteten sie 30 Dm und war eine neuartige fortschrittliche Technologie.
    Heute ist die Cd weit teurer und die Technik ist auch schon Uralt. und durch den Kopirschutz kann so mancher CD-Player diese nicht mehr abspielen obwohl er den sogenannten CompactDisk Standard kennt.

    Kauft keine komerzielle Musik mehr von diesen Monney-Sucker-Labels und Pseudostars und..und...!

  3. Re: IHR SEID ALLE BESCHEUERT !!!

    Autor: Executor17361 14.08.03 - 14:49

    ein paar freunde und ich machen auch musik und beim song schreiben fliegen des öffteren die fetzen dennoch müssen wir für unsere auftritte auf denen wir wirklich nur die musik spielen die auf unserem mist gewachsen ist spielen GEMA gebühren entrichten weil wir ja diesen weichspüll müll spielen könnten. dagegen gehe ich zum beispiel an.

    in der begründung der gema stand drin wir führen öffentlich musik auf.
    zwar nicht in dem wortlaut aber mit dem gleichen sinn.

  4. Re: IHR SEID ALLE BESCHEUERT !!!

    Autor: daniel 14.08.03 - 14:58

    CONDOR schrieb:
    >
    > Ich kann nur meine Erfahrung schildern.
    > Ich habe früher jede CD (neue cd's) für max. 23
    > DM gekauft
    > Musik würde schon immer so viel kopiert und ich
    > habe letztes erst meine ganzen Kassetten wieder
    > gefunden, Wahren über 100 auf Dachboden.
    Bei mir nicht anders. nur habe ich trotzdem meine CD die ich unbedingt haben wollte selber gekauft. Wenn ich wenig Geld hatte, hab ich halt gewartet bis sie billiger wurden.

    > Leichter ausm Netzsaugen?
    > Das dauert teilweise stunden bis ich mein Album
    > runtergeladen habe. Bei Kassetten einfach CD
    > Play an Kassetten deck auf REC und gut ist.
    Ja aber erstmal wen finden der der CD hat, wenn man sie nicht selber hat. So guckt man ein paar Minuten im Net und das wars. Rest macht der PC alleine.

    >
    > Schaut euch doch einfach mal England an, dort
    > würden vor ca 2 Jahren auch die Kopiergeschützen
    > CDs eingeführt und keiner hat sich mehr die CDs
    > gekauft. Ein paar Monate später haben Sie die
    > CD’s wieder ausm Handel genommen und die CD’s
    > billiger verkauft.
    > Und was ist passiert?
    > Die CD’s würden wieder gekauft.
    > Und warum?
    > Da der aufwand und die kosten CDs zu hoch währen
    > alles ein Paar Pfund zu sparen.
    Ja kann ja auch sehr gut bei uns passieren, nur bezweifel ich das eher. Bin ja deiner Meinung, daß der Kopierschutz nicht die ideale Lösung ist. Aber einfach keine mehr kaufen und nur noch saugen auch nicht. Deswegen sind die ja nur auf die "tolle" idee gekommen.

    >
    > Klar würden weiter die Leute Kopieren aber nicht
    > mehr die Menge die es zurzeit tut.
    > Nach teil die Gewinn spannen sind nicht mehr so
    > Hoch
    Schon klar. Aber immer noch eine deutliche Menge. Momentan ist es halt verboten, den Kopierschutz zu umgehen und ob es einem passt oder niocht, hat man sich daran wohl zu halten, egal wie unsinnig es auch sein mag. Unser Rechtssystem hat mehrere Lücken und Schwächen; wäre nicht die Erste.

    >
    > Zum Thema Musiker!
    > Vielleicht sollten sich auch mal die Musiker
    > Gedanken machen und sich nicht weiter ausbeuten
    > lassen.
    > Können der Plattenindustrie ja klar sagen meine
    > CD soll für 10 Euro verkauft werden dann macht
    > ihr immer noch gewinn und ich auch.
    > Aber Warum sollten die das Wollen?
    > Wollen Sie ja gar nicht Weill dann könne Sie
    > sich ihre Fette 150 CM² große Wohnung oder Haus
    > nicht mehr leisten und Würden auch den Benz
    > gegen ein Golf Tauschen müssen.
    Naja von den großen Musikern red ich gar nicht. Ich glaube denen ist es relativ egal, was ne CD kostet. Da muss man auch sehen, daß die einen Großteil ihrer Kohle durch Merchandising, Werbeverträge usw. verdienen...

    >
    > Leitragende sind Die Musiker die nicht bekannt
    > sind, aber selbst für die gibt es kein Grund 20€
    > für ne CD zu bezahlen, ist meine Meinung.
    Uund wieso nicht? Wer sagt das? Schliesslich steckt (bei einigen Musikern) ne Menge Arbeit und Schweiß dahinter. Die meisten Produkte werden nicht zu Produktionskosten bzw. knapp darüber verkauft. Trotzdem nimmt man sie sich auch nicht einfach. Für Spiele zahlt man doch noch mehr, auch wenn da die Produktionszeit etwas länger ist.

    >
    > Und seid doch mal ehrlich selbst wenn die Leute
    > nicht so viel Kopieren würden wie jetzt oder
    > saugen, Glaubt ihr das die CD’s Billiger werden?
    > Nein die Plattenindustrie sagt sich cool nun
    > Kaufen alle wir machen die CD’s noch teurer und
    > selbst wenn wieder mehr Kopieren machen wir mehr
    > Gewinn als wenn wir den Preis unterlassen, und
    > neben bei könnten wir noch weinen das weniger
    > gekauft wird.
    glaube ich auch nicht wirklich, daß die dann mit dem preis runtergehen würden...höchsten unwesentlich....aber teurer würden sie auch nicht machen...

    >
    > Und genau das muss man verhindern.

  5. nur einmal zahlen

    Autor: Executor17361 14.08.03 - 15:09

    ja ok aber du bezahlst das equipment nur einmal den raum ok dafür zahlst du die miete

    und ein bier bezahlst du auch nur einmal und kanst solange trinken bis es alle ist

    gebe es soetwas wie eine gema fürs bier müsstest du für jeden schluck bezahlen

    und müstest sogar für das glas

    für die flasche

    fürs bier

    für die kohlensäure

    bezahlen und das jedesmal

    willst du das?

    ich nicht und der beitrag vom ingenieur zu dem tehma drückt es passend aus.

    sich soll die leistung und das drum herum bezahlt werden aber ich zahle nicht für ein und die selbe sache mehrfach

    und der boykot aufruf ist mehr für den nicht normgerechten kopierschutz gedacht

  6. Re: Gema: Provider sollen sich wegen Tauschbörsen verantworten

    Autor: carl_coyote 14.08.03 - 15:14

    und wenn es diese musik nirgendwo zu kaufen gibt?

  7. Re: IHR SEID ALLE BESCHEUERT !!!

    Autor: CONDOR 14.08.03 - 15:28

    > Uund wieso nicht? Wer sagt das? Schliesslich steckt (bei einigen Musikern) ne Menge Arbeit > und Schweiß dahinter. Die meisten Produkte werden nicht zu Produktionskosten bzw. knapp > darüber verkauft. Trotzdem nimmt man sie sich auch nicht einfach. Für Spiele zahlt man doch > noch mehr, auch wenn da die Produktionszeit etwas länger ist.

    Wie gesagt ist meine meinung, Sicherlich wenn die Pro. Kosten so hoch sind Können Sie es verlangen, müssen es sogar tun das ist auch ok.
    Ich personlich würde mir die CD halt nicht Kaufen, da mir das zu teuer ist.
    Den selbst wenn ich die Bands da mit pusche und zum erfolg bringe wird mir die Band das Später mit Billigen CD's nicht danken.

    Wie sagt man so schön geben und nehmen. Bei Musik werd leider hauptsächlich genommen, und jeder der erfolg hat bedankt sich nicht bei seinen Fans und gibt von sein erfolg nix ab. Ein paar ausnammen gibt es schon.

    > glaube ich auch nicht wirklich, daß die dann mit dem preis runtergehen würden...höchsten
    > unwesentlich....aber teurer würden sie auch nicht machen...

    Schau doch einfach mal wie es bei DVD's läuft.
    Also DVD's rauskammen wahren Sie teuer, würden billig da mit viele von VHS auf DVD umsteigen.
    Jetzt wo DVD's verkaufts zahlen von VHS weitübertroffen haben, werden DVD's immer Teurer.
    Der absatz ist gestiegen die Preise auch.

  8. Re: Gema: Provider sollen sich wegen Tauschbörsen verantworten

    Autor: c.b. 14.08.03 - 17:04

    Mahlzeit...

    Wieso erinnert mich das Ganze irgendwie an *SCO*...?...:-))).
    ___________________________________________________

    Die GEMA hat schon begriffen, dass ihnen durch das Internet die Felle davonschwimmen. Sie wissen auch, dass sie langfristig nichts dagegen tun können...ausser ihre Bankkonten retten.

    Aber das Hauptproblem liegt nicht nur bei der GEMA. Hierzulande wird doch für alles, was jemals produziert/entwickelt/vertrieben wird, irgendein unsinniger/überflüssiger *Dach(schaden)verband* ins Leben gerufen, der, natürlich mit den entsprechenden Beziehungen zur Judikative, eine Zwangsabgabe einführt.
    Siehe diese ganzen Berufsgenossenschaften/Institutionen, deren einziger Zweck darin besteht, die Hand aufzuhalten und zu lachen.

    Bleibt nur zu hoffen, dass sich das Internet so weit richtig etabliert, damit auch der letzte Abzockerverein kapiert, dass die fetten Jahre vorbei sein werden, dass sich die Medienlandschaft eben nun mal verändert, und diese *Firmen* sich anderweitig umschauen müssen.

    Gruss
    c.b.

  9. Re: Gema: Provider sollen sich wegen Tauschbörsen verantworten

    Autor: c.b. 14.08.03 - 17:25

    Offener Brief an Herrn Prof.Dr. Jürgen Becker:
    --------------------------------------------------------------------------------

    "Allein die Access-Provider sind technisch in der Lage, die notwendigen Daten über Musikpiraterie im Internet zu ermitteln. Mit Recht werden jetzt schon die Access-Provider in dem Kampf um die Verhinderung nazistischer Propaganda im Netz einbezogen, ebenso wie bei den Ermittlungsmaßnahmen wegen des Verdachts sexuellen Missbrauchs von Kindern. So können sie doch auch im Kampf um den Musikdiebstahl im Netz, der in die Milliarden geht, in die Pflicht genommen werden. Hierüber müssen wir mit den Betroffenen selbst, aber auch mit der Politik sprechen", meint Jürgen Becker.

    --------------------------------------------------------------------------------


    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Becker,

    abgesehen davon, dass die Geschäftsmethoden/Politik der Institution *GEMA* mehr als fragwürdig sind, es sich tatsächlich um Rückzugsgefechte handelt, da die Instituion *GEMA* die Medienentwicklung schlicht und ergreifend verschlafen hat und nun versucht, auf alle möglichen Weisen den überbezahlten Wasserkopf zu finanzieren, stellt Ihr Vergleich des Musikdiebstahls mit Kinderpornografie oder Nazi-Auswüchsen eine beispiellose Instinktlosigkeit, Geschmacklosigkeit und Beleidung dar.

    Von einem Bürger mit dieser offensichtlichen Bildung, kann man wohl etwas mehr Sensibilität erwarten.

    m.f.G.

    (eben abgeschickt.....hoffentlich tun das auch noch andere).

  10. Re: Gema: Provider sollen sich wegen Tauschbörsen verantworten

    Autor: joc. 14.08.03 - 18:06

    Na und, da fordert halt wieder Einer Etwas!
    Sicherlich haben seine Kumpels aus den benachbarten Lagern zu ihm gesagt,daß sein Posten in Gefahr sein könnte, wenn da nicht bald was passiert. Und dann muss der ja was sagen,

    Alles nur warme Luft.

    Alles regeltsich von alleine ein, irgendwie. Guckt aufs Klima, da hat der Club of Rome schon vor fast 40 Jahren Forderungen gestellt und nix ist rausgekommen!

    Einfach weitermachen wie bisher, irgendwann gibts dann möglicherweise ein Untergrund WWW auf WLAN-Basis.

  11. Re: Gema: Provider sollen sich wegen Tauschbörsen verantworten

    Autor: c.b. 14.08.03 - 18:11

    joc. schrieb:
    >
    > Einfach weitermachen wie bisher, irgendwann
    > gibts dann möglicherweise ein Untergrund WWW auf
    > WLAN-Basis.

    ...wäre gar keine so schlechte Idee...:-)))

    Gruss
    c.b.

  12. Apple Music Store soll endlich kommen

    Autor: Sven Janssen 14.08.03 - 20:07

    Ich will endlich den iTunes Music Store von Apple in Europa.
    Aber es gibt einige rechtliche Probleme :-(
    Dann würde ich mir auch wieder Musik kaufen, auch wenn Sie _nur_ aus dem Netz ist.
    Für meinen iPod reicht sie allemal.
    Meine letzte CD die ich gekauft hab war Machina von den Smashing Pumpkins. Ist schon ne Zeit her, aber bisher hat mich kaum Musik interessiert, oder sie war mir nach der Euro Umstellung einfach zu teuer.
    Es gibt heute eh keine Musik mehr, die micht dazu bringt das Lied/Album nach einem Monat noch einmal zu hören. Lieder schiebe ich meine alten Pumpkins CDs in den Player, oder stöpsel mit den iPod mit den SP Lieder um.

    Wenn ich mich richtig erinner, dann wollte die Kelly Family Ihre Alben damals sehr günstig verkaufen, aber Gema und/oder Media Control verboten Ihnen es, weil die Alben sonst nicht gezählt werden und es keine Goldenen und Platin Platten gäb. ........ ohne Worte oder?

    Gruß Sven

  13. Re: @golem: was ist "Musikpiraterie"

    Autor: xoxox 14.08.03 - 20:48

    Das scheint ein Fall für "Zwiebelfisch" zu sein => http://www.spiegel.de/kultur/0,1518,k-4050,00.html
    Schreib denen doch mal.

  14. Gema dumm

    Autor: tralala 14.08.03 - 23:11


    "damit wir gemeinsam dafür sorgen können, dass das Musikleben
    in unserem Land vital und vielgestaltig bleibt."

    der typ muss blind sein.
    alles was "vielseitig" ist, jazz, neo classics, electronica, hatte steigende
    umsatzzahlen die letzten jehre, einzig der massenschrott leidet unter
    filesharing.
    leider gibt es kaum eine möglichkeit aus den verwertungsgesellschaften
    (in erster linie gema) auszutreten, denn ohne gema gehts halt auch nicht.

  15. Finde ich gut

    Autor: roterfant 15.08.03 - 09:10

    ist schon lange mein reden.
    die werbespams und banner einiger ip sind doch schon wie radio.
    die qualität der mp3 sind auch nicht besser als aufnahmen from radio xy.
    alle lieben und anständigen mündigen sowie unmündigen einkommensbeziehende bundesbürger zahlen doch schon rufgebühren an die GEZ.
    also lasst die gema doch die downstreamszählen und mit den ip oder gez abrechnen.
    das schafft doch wieder arbeitsplätze.
    übrigens...wer weiß eigentlich welchen umsatz pro arbeitnehmer die mi heute zu damals(vinyl)hat?

  16. Re: Gema: Provider sollen sich wegen Tauschbörsen verantworten

    Autor: Grufty 17.08.03 - 11:15

    Den Datenklau im grossen Stil jetzt endlich mal einzuhalten, ist schon richtig. Aber der wirtschaftliche Erfolg wird trotzdem nur begrenzt einstellen.

    In Deutschland verdienen die Menschen 2003 netto weniger als 1991. Damals hat man vielleicht noch 100 Mark monatlich in Musik investiert, heute eher in Handies, Computer und was weiss ich nicht sonst noch alles. Glauben denn Künstler und Plattenindustrie wirklich, die Menschen würden auf Handies und Computer verzichten, um wieder CD's zu kaufen ?

    Quatsch!

    Das sind dieselben Unsinns-Rechnungen wie mit der Schwarzarbeit (angeblich 370 Mrd. Euro - woher soll denn das Geld überhaupt kommen ? Das ist rein fiktiver Schwachsinn...!)

  17. Re: IHR SEID ALLE BESCHEUERT !!!

    Autor: Patrick 18.08.03 - 10:15

    Klasische Musik ist doch ein gutes Beispiel:

    Die bekannten Komponisten, von Bach bis Stockhausen, waren und sind alle bezahlte Profis (Bach eher schlecht, Stockhausen ziemlich gut bezahlt). Wenn denen keiner Geld gegeben hätte, wüssten wir heute noch nicht mal, dass es das Zeug überhaupt gibt!

    Straßenmusik ist was wunderbares, und es freut mich, dass es Dir gefällt. Aber steht da nicht auch immer ein Hut, in den die erfreuten Zuhörer ein paar Münzen rein werfen sollen? Und ein Symphonie-Orchester hab ich noch nie in der Fußgängerzone spielen sehen. Für entsprechende Konzerte bezahlst Du nämlich mal locker ab 30 Euro aufwärts; gute Plätze bei Spitzenveranstaltungen kosten nicht selten sogar das Zehnfache.

    Musik machen ist eben teuer. Zu verschenken gibt's da nix. Warum auch?

    Trotzdem bin ich ja gar nicht dagegen, sich Stücke aus dem Netz zu ziehen. Mach ich ja selbst auch. Ich hab so zwischen 2000 und 3000 Songs auf meiner Festplatte. Das meiste davon hätte ich mir nie gekauft, also entsteht für die MI kein Verlust. Wichtig finde ich nur, dass Musik-Fans durch ihr Konsumverhalten diejenigen Künstler unterstützen, die sie wirklich gut finden. Man kann ja bei Kazaa und Co so viel saugen wie man will und parallel trotzdem CDs kaufen. Das wär nämlich die Lösung: Durch seine eigenen Käufe dazu beitragen, dass trotz Tauschbörsen der Umsatz der Plattenfirmen steigt. Dann müssen die nämlich die Schnauze halten. Und wir Musiktauscher haben endlich unsere Ruhe. Oder?

    Pat

  18. Re: Gema: Provider sollen sich wegen Tauschbörsen verantworten

    Autor: Muddy 13.09.03 - 16:40

    Meines Wissens zahlen wir jede Menge dieser Gebühren und zwar für jedes Gerät mit dem man etwas vervielfältigen kann (CD-Brenner, Kassettenrekorder, usw.) und auch für die Medien (CDR, Audiokassetten, DAT-Tapes, usw.), denn der Hersteller muss diese Gebühr schon bei der Produktion abführen, deshalb ist diese im Verkaufspreis einkalkuliert.
    Damit bezahl ich als Urheber auch Gebühren für meine eigenen Werke, bekomme aber, solange ich sie nicht schützen lasse, keinen Cent dafür zurück. Das gilt nicht nur für Musik. Wenn ich z.B. meine Word- oder Exceldokumente auf CD brenne, habe ich bereits Gebühr dafür bezahlt, nämlich beim Erwerb des Rohlings.
    Schon das alleine ist eine sehr fragwürdige Verfahrensweise.
    Die Urheberrechtsschützer setzen also voraus, dass all diese Dinge einzig und allein zur Vervielfältung urheberrechtlichgeschützen Materials dienen und kassieren schon mal vorab.
    Und nun wollen sie ein zweites Mal die Hand aufhalten.

  19. Re: Gema: Provider sollen sich wegen Tauschbörsen verantworten

    Autor: Roland 14.09.03 - 16:42

    Ja wen wundert es bei dieser komunistisch-diktatorischen Regierung noch. Die haben noch nicht Gutes für den Bürger geschaffen, nur Verbote, Vorschriften und alles was Freude machen könnte. Zeigt diesen Polit-Gangstern bei der nächsten Wahl.

  20. Re: Gema: Provider sollen sich wegen Tauschbörsen verantworten

    Autor: Fullhouse 17.09.03 - 00:05

    Ich bin der Meinung, dann sollte die Musikindustrie reagieren und die CD`s doch zu fairen Preisen anbieten. BMC hat in Amerika reagiert und die Preise um dreißig Prozent gesenkt.
    Das sollte sich die Musikindustrie auch annehmen. Bei den Arbeitslosenzahlen in Deutschland
    ist es nicht verwunderlich, das der Internettausch blüht. Wer kann denn noch diese Preise zahlen. Wenn unsere Politiker schon nicht in der Lage sind die Situation zu ändern, dann muss die Industrie eben reagieren. Denn wo kein Geld ist, ist auch keine Kaufkraft.

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