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Internationale Bürgerrechtsorganisationen gegen RFID

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  1. Internationale Bürgerrechtsorganisationen gegen RFID

    Autor: Golem.de 20.11.03 - 09:27

    Internationale Verbraucherschutz- und Bürgerrechtsorganisationen haben in einem Positionspapier die nach ihrer Meinung entstehenden Gefahren für Privatsphäre und Bürgerrechte erläutert, die durch RFID-Etiketten (Transponder) auf und in Waren entstehen können.

    https://www.golem.de/0311/28583.html

  2. Re: Internationale Bürgerrechtsorganisationen gegen RFID

    Autor: Rohde 20.11.03 - 12:12

    > ... RFID auf Geldscheinen oder Münzen

    Wenn es dazu kommen sollte, wird meine Barschaft wohl regelmäßig in die Mikrowelle wandern.

  3. Re: Internationale Bürgerrechtsorganisationen gegen RFID

    Autor: Frank-S 20.11.03 - 12:41

    Man hat das Gefühl, dass seit dem 11. September eine regelrechte Überwachungs-Euphorie ausgebrochen ist. So schnell wie neue Ideen bekannt werden, muss man sich fragen, wie lange die schon in den Schubladen liegen.

    Was das Thema RFID betrifft, so mag es für den z.B. Handel durchaus nützlich sein. Aber der mündige Verbraucher sollte, wie auch bei Gen-Futter, die freie Entscheidung darüber haben, ob er das Zeug kauft oder nicht! Sollte das Thema RFID nicht gekippt werden (was ich nicht glaube), würde ich mir auf jeden Fall ein RFID-Aufspür-und-Eliminiergerät kaufen. Weiterhin würde ich nach Möglichkeit Läden bzw. Produkte meiden, die mit RFIDs ausgerüstet sind.

    Ich bin zwar nicht paranoid was Überwachung betrifft, aber mir wird es langsam wirklich zu viel. Ob Internet, WLAN, Bluetooth oder EC-Karte, es ist doch überall das selbe. Nichts ist sicher!

  4. Re: Internationale Bürgerrechtsorganisationen gegen RFID

    Autor: salamander 20.11.03 - 13:20

    Mikrowellenherde werde dann nur noch verkauft werde dürfen, wenn sie einen RFID-Blocker haben und bei Feststellen eines RFID-Chips im Innern ihren Dienst verweigern. Microwellengeneratoren werden im Übrigen unter das Waffengesetz gestellt. Ein Grund gibt es zwar noch nicht, es wird aber so kommen: Ein Schüler bastelt sich aus einer ausgedienten MW ein Mikrowellen-Gewehr und erschießt in einer Schule seine Lehrer damit. Oder: "Politiker wird unerwartet heiß - Mikrowellenwaffen bedrohen die Demokratie. Sonderkommision gegründet." Haha!

  5. Re: Internationale Bürgerrechtsorganisationen gegen RFID

    Autor: Michael 20.11.03 - 13:29

    Das mit RFID ist noch ziemlich harmlos, wenn ihr euch mal anschaut was gerade in Grossbritanien passiert - ID-Cards (Personalausweis) mit digitalisiertem Fingerabdruck und Bild der Augeniris. Das ist meiner Meinung nach der erste wirkliche Schritt zum totalen Überwachungsstaat. Aber die Engländer waren ja schon immer ein bischen anders ;-)

    Gruss
    Michael

  6. Re: Internationale Bürgerrechtsorganisationen gegen RFID

    Autor: banzai 21.11.03 - 13:54

    das ist aber harmlos. Da kann man dich nur identifizieren, wenn du den Ausweis vorzeigst. Mit RFID wird der einfach gelesen, ohne das du das merkst.

  7. Re: Internationale Bürgerrechtsorganisationen gegen RFID

    Autor: so gott will 23.11.03 - 22:30

    was ist daran harmlos ? die fingerabdrücke werden natürlich zentral gespeichert damit die polizie darauf zugreifen kann... und dann kann, wenns ein informationsleck oder halt normaler missbrauch gibt, ein unbekannter oder eine institution deinen weg durch die welt anhand deiner, überall vorhandenen fettmuster, verfolgen können.

    das problem das wir momentan haben ist, dass die technischen möglichkeiten explosionsartig wachsen während wir in der entwicklung schon vor vielen vielen tausend jahren stehengeblieben sind... und mit den neuen möglichkeiten entstehen unfassbare machtakkumulationen und .... tja und wir konnten noch nie gut mit macht umgehen

    mit vollgas in die hölle

  8. Re: Internationale Bürgerrechtsorganisationen gegen RFID

    Autor: enfant terrible 20.03.04 - 22:03

    Also, Ihr Schlafmützen, aufwachen! Transponder gibt es bereits seit 1995 in sehr handlicher Form (Tierkennzeichnung). Die Mikrotechnik machts möglich. Mittlerweile ist man soweit, dass diese RFID auch selber speichern können, weil sie auf einer Frequenz von ungefähr 855 Mhz arbeiten. Und da liegen auch die EEG-Gehirnwellen. Und die Handi-Frequenzen. Für alles gibt es ein Gegenmittel, man muss nur auf Draht sein. Ein starkes Magnetfeld tut es auch (noch). Datensender dieser Art kann man schon basteln, auch wenn sie aus eigener Küche vielleicht etwas grösser geraten, und elektrisch verstärkt, übertönen diese so ziemlich alles, wenn man alle deren Frequenzen überdeckt. Aber - interessant: stellt Euch mal vor, Ihr hättet ein wenig mehr Geld in der Tasche als zum unkontrollierten Mitführen gedacht ist. Und überall stehen diese Zähler, die -generell- in falscher Hand sind. Ist doch interessant, wer dann so unverhofft an einen herantritt und ihn doch höflich und bestimmt bittet, sein Portemonnaiechen zu öffnen. Und um dann zu erklären, wo gerade das Taschengeld hergekommen ist.......
    Man wird damit die sogenannte Geldtransferkontrolle ausüben- der Schutz gegen Fälschungen ist absolut sekundär, weil es eigentlich gewollt ist, die Banknoten fälschbar zu lassen, damit man irgendwann die Schnauze voll hat und sich - aus "Sicherheitsgründen- den Geldkarten selbst ergibt. Na, und was da der Zweck ist dürfte ja wohl jedem klar sein. Biometrische Datenübermittlung ist schon lange im Gespräch, seit dem KAM Seiters, der dachte ja schon laut über die Katalogisierung Neugeborener nach. >Proteste mögen ja helfen, aber eines ist in jedem Falle klar: der "Staat" ( der wir ja eigentlich selbst sein müssten ) kümmert sich einen Scheiss um Legalität. Er praktiziert seit jeher die "Erkenntnisgewinnung" auf JEDE edenkliche Art und Weise, auch hier in der "BRD". Daran sind übrigens auch die ehemaligen Turnschuhparlamentarier beteiligt, weil man -egal was man auch hier wählen darf- immer dasselbe wählt, auch wenn es anders heissen möge.
    Übrigens: wenn man die Banknoten vor der MW anfeuchtet, knallt zwar der Chip, aber der Schein brennt nicht!.

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