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Was die Studie verschweigt:

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  1. Was die Studie verschweigt:

    Autor: Egg Eater 22.06.05 - 23:37

    FH'ler bekommen deutlich weniger als Uni-Asolventen. Denn eine qualitativ hochwertige Ausbildung gibt es nur an der Uni.

    FHs sind verkappte Berufsschulen für Leute mit miserablem Abi. Da lernt man zwar jede Menge Praxis kennen. Das fundierte Hintergrundwissen haben aber nur die Úni-Absolventen.

    FH'ler sind typische Zuarbeiter für die technische Elite. Der Uni-Absolvent sagt, was Sache ist. Der FH'ler gehorcht, und setzt um.

    Deshalb finde ich es voll ok, dass die FH'ler weniger Knete bekommen. Schließlich leben wir in einer Leistungsgesellschaft.

    Egg Eater

  2. Re: Was die Studie verschweigt:

    Autor: Meckerfritz 23.06.05 - 00:14

    Egg Eater schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > FH'ler bekommen deutlich weniger als
    > Uni-Asolventen. Denn eine qualitativ hochwertige
    > Ausbildung gibt es nur an der Uni.
    >
    > FHs sind verkappte Berufsschulen für Leute mit
    > miserablem Abi. Da lernt man zwar jede Menge
    > Praxis kennen. Das fundierte Hintergrundwissen
    > haben aber nur die Úni-Absolventen.
    >
    > FH'ler sind typische Zuarbeiter für die technische
    > Elite. Der Uni-Absolvent sagt, was Sache ist. Der
    > FH'ler gehorcht, und setzt um.
    >
    > Deshalb finde ich es voll ok, dass die FH'ler
    > weniger Knete bekommen. Schließlich leben wir in
    > einer Leistungsgesellschaft.
    >
    > Egg Eater
    >


    Also, du Eier-Esser: Wenn wir in einer Leistungsgesesllschaft leben, wieso denkst du dann, das man mit einem schicken Anzug und einer Zeitung unter dem Arm Geld verdienen kann? Das ist es, was die sogenannte Elite macht. Viel Wissen im Hirn, aber von nichts Ahnung, zu blöd, einen Schraubendreher festzuhaltn, und dann auf grosse Hose machen. Und wenn der Fh´ler macht, was der Uni-Absolvent sagt, bestätigt das doch nur die Therorie. Und Leistung soll ja belohnt werden, also sollte auch der FH´ler mehr Geld bekommen.
    >


  3. Do not feed the trolls!

    Autor: Mescalito 23.06.05 - 03:12

    Hast dich wohl verlaufen? Das hier ist nicht das Heise-Forum!

  4. Re: Was die Studie verschweigt:

    Autor: Sowjet! 23.06.05 - 09:30

    > Also, du Eier-Esser: Wenn wir in einer
    > Leistungsgesesllschaft leben, wieso denkst du
    > dann, das man mit einem schicken Anzug und einer
    > Zeitung unter dem Arm Geld verdienen kann? Das ist
    > es, was die sogenannte Elite macht. Viel Wissen im
    > Hirn, aber von nichts Ahnung, zu blöd, einen
    > Schraubendreher festzuhaltn, und dann auf grosse
    > Hose machen. Und wenn der Fh´ler macht, was der
    > Uni-Absolvent sagt, bestätigt das doch nur die
    > Therorie. Und Leistung soll ja belohnt werden,
    > also sollte auch der FH´ler mehr Geld bekommen.

    tja und genau das ist das Problem in Deutschland, viele suchen nur nach dem Zeugnis oder welchen Abschluss der jenige hat!! denn auch wenn man viele Kenntnisse und Erfarhungen mitbringt und nur einen ABI hat, dann wird man für einen gutbezahlten Job garnicht erst wargenommen und wenn dann irgendso ein Heini von der UNI kommt und zwar sein Deplom hat, jedoch aber 0 Erfahrung und 0 können, dann wird derjenige Sofort eingestellt!

  5. oft gesellschaftliche looser...

    Autor: sorry aber... 23.06.05 - 09:32

    Egg Eater schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > FH'ler bekommen deutlich weniger als
    > Uni-Asolventen. Denn eine qualitativ hochwertige
    > Ausbildung gibt es nur an der Uni.
    >
    > FHs sind verkappte Berufsschulen für Leute mit
    > miserablem Abi. Da lernt man zwar jede Menge
    > Praxis kennen. Das fundierte Hintergrundwissen
    > haben aber nur die Úni-Absolventen.
    >
    > FH'ler sind typische Zuarbeiter für die technische
    > Elite. Der Uni-Absolvent sagt, was Sache ist. Der
    > FH'ler gehorcht, und setzt um.
    >
    > Deshalb finde ich es voll ok, dass die FH'ler
    > weniger Knete bekommen. Schließlich leben wir in
    > einer Leistungsgesellschaft.
    >
    > Egg Eater
    >
    >


    Eigentlich schade...aber vielleicht kommst du irgendwann drüber hinweg...

  6. Re: Was die Studie verschweigt:

    Autor: Sandman 23.06.05 - 09:33

    Egg Eater schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > FH'ler bekommen deutlich weniger als
    > Uni-Asolventen. Denn eine qualitativ hochwertige
    > Ausbildung gibt es nur an der Uni.
    >
    > FHs sind verkappte Berufsschulen für Leute mit
    > miserablem Abi. Da lernt man zwar jede Menge
    > Praxis kennen. Das fundierte Hintergrundwissen
    > haben aber nur die Úni-Absolventen.
    >
    > FH'ler sind typische Zuarbeiter für die technische
    > Elite. Der Uni-Absolvent sagt, was Sache ist. Der
    > FH'ler gehorcht, und setzt um.
    >
    > Deshalb finde ich es voll ok, dass die FH'ler
    > weniger Knete bekommen. Schließlich leben wir in
    > einer Leistungsgesellschaft.
    >
    > Egg Eater
    >
    >

    Finde es nur interessant, dass bei IT-Fachpersonal immer gleich an Studis gedacht wird.

    Mal von der Bezahlung her abgesehen habe ich bisher fast immer gute Erfahrungen mit Fachinformatiker gemacht. Für IT-Support (first, second, third level) gibts keinen besseren.

    Und viele sind vielleicht vom theoretischen wissen nicht soweit wie Uniabsolventen oder fhler (mich zum Beispiel interessiert es nicht ob das Härteproblem lösbar ist oder warum 1+1 = 2 ist.)

    Und die Gehälter zwischen Uni-Fhler-Fachinfos variiert schon enorm.

    Gruß

    Der Sandmann

  7. Re: Was die Studie verschweigt:

    Autor: Oli 23.06.05 - 09:55

    muhaa!

    uni-absolventen sind sowas von für'n arsch. theoretiker ohne jeglichen bezug zur praxis.

    ich hab täglich mit diesen dummschwätzern zu tun (in diesem fall: diplom-designer). jeder schüler, der sich ein wenig mit grafikdesign auskennt, hat mehr potential, mir druckfertige daten zu schicken, die ich nicht erst nochmal komplett neu aufbauen muss.

    ...und ich glaub nicht, daß das in anderen berufsfeldern großartig anders aussieht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.06.05 09:56 durch Oli.

  8. Re: Was die Studie verschweigt:

    Autor: Jan^ 23.06.05 - 10:07

    Tach,

    > uni-absolventen sind sowas von für'n arsch.
    > theoretiker ohne jeglichen bezug zur praxis.

    Naja, aber dazu sind die doch da: Ein möglichst fundiertes Hintergrundwissen zu haben. Die Aufgaben, die man im Unternehmen übernimmt, werden *dort* beigebracht. Das Spektrum der praktischen Anwendungen ist ja auch viel zu groß, als das man jeden Quatsch in der Uni lernen könnte ...

    vg
    Jan

  9. Re: Was die Studie verschweigt:

    Autor: bengaboy 23.06.05 - 10:17

    Oli schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > muhaa!
    >
    > uni-absolventen sind sowas von für'n arsch.
    > theoretiker ohne jeglichen bezug zur praxis.
    >
    > ich hab täglich mit diesen dummschwätzern zu tun
    > (in diesem fall: diplom-designer). jeder schüler,
    > der sich ein wenig mit grafikdesign auskennt, hat
    > mehr potential, mir druckfertige daten zu
    > schicken, die ich nicht erst nochmal komplett neu
    > aufbauen muss.
    >
    > ...und ich glaub nicht, daß das in anderen
    > berufsfeldern großartig anders aussieht.
    >
    > 1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.06.05 09:56.

    Neidhammeldebatte vom Feinsten.
    Schon mal darüber nachgedacht, das die Uni-Kollegen, eben
    nicht schnell, schnell Kohle machen wollen, sondern bereit sind
    sich (AUF EIGENE KOSTEN!!)freiwillig! und über meherere! Jahre mit komplexen Themen auseinander zu setzen.

    Was sagt das?
    1. Bereitschagft zur langfristigen, strategische Planung vs.
    privater Finanzoptimierung (Geld pro Ausbildungzeit wird hier maximiert)

    2. Erst geben (Zeit, Geld) dann evtl. nehmen

    3. Es auch noch Probleme, deren Lösung nicht im Handbuch stehen.
    Dann kann man a) Schulter zucken, b) Eigenes Hirn anstengen.
    Wem traue ich hier eher eine Lösung zu die nicht Frickelniveau hat?

    Schönen Tach noch,

    bengaboy

  10. Re: Was die Studie verschweigt:

    Autor: Sandman 23.06.05 - 10:24

    > 3. Es auch noch Probleme, deren Lösung nicht im
    > Handbuch stehen.
    > Dann kann man a) Schulter zucken, b) Eigenes Hirn
    > anstengen.
    > Wem traue ich hier eher eine Lösung zu die nicht
    > Frickelniveau hat?
    >
    > Schönen Tach noch,
    >
    > bengaboy
    >
    Ich würde jemanden trauen der Erfahrung mitbringt und jemand frisch von der Uni hat definitv ein großes Wissenspektrum, aber bestimmt nicht so viel Erfahrung wie von mir aus einer der seit 5 Jahren oder so in einem Unternehmer sich tagtäglich mit Problemen, Lösungen in welchem BEreich auch immer rumschlaegt (sei es nun Netzwerktechnik, oder Rollouts von Software, whatever)

    Der Sandmann


  11. Re: Was die Studie verschweigt:

    Autor: Mescalito 23.06.05 - 11:29


    > Wem traue ich hier eher eine Lösung zu die nicht
    > Frickelniveau hat?


    Ich würde die Lösung demjenigen zutrauen, der weder Frickelwerk noch die High-End-Lösung macht sondern selbst in der Lage ist zu entscheiden, welches der beste Zwischenweg ist, um eine brauchbare, wiederverwendbare Lösung in ANGEMESSENER ZEIT zu realisieren. Und da tut sich jemand einfach leichter, der solche Entscheidungen jeden Tag über einen langen Zeitraum hinweg trifft und nicht jemand, der Jahrelang die High-End-Lösungen ins Hirn gemeißelt bekommen hat und keinen Bezug zur Wirtschaftlichkeit seiner Arbeit hat. Kennst du das Sprichwort: "Mit Kannonen auf Spatzen schießen"?

    Alles natürlich nur IMHO und nix für ungut.

    mfg
    Sebastian


  12. Re: Was die Studie verschweigt:

    Autor: Kenny 23.06.05 - 12:28

    Mescalito schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > > Wem traue ich hier eher eine Lösung zu die
    > nicht
    > Frickelniveau hat?
    >
    > Ich würde die Lösung demjenigen zutrauen, der
    > weder Frickelwerk noch die High-End-Lösung macht
    > sondern selbst in der Lage ist zu entscheiden,
    > welches der beste Zwischenweg ist, um eine
    > brauchbare, wiederverwendbare Lösung in
    > ANGEMESSENER ZEIT zu realisieren. Und da tut sich
    > jemand einfach leichter, der solche Entscheidungen
    > jeden Tag über einen langen Zeitraum hinweg trifft
    > und nicht jemand, der Jahrelang die
    > High-End-Lösungen ins Hirn gemeißelt bekommen hat
    > und keinen Bezug zur Wirtschaftlichkeit seiner
    > Arbeit hat. Kennst du das Sprichwort: "Mit
    > Kannonen auf Spatzen schießen"?
    >
    > Alles natürlich nur IMHO und nix für ungut.
    >
    > mfg
    > Sebastian
    >
    >
    Hi All,
    hab FH und Uni gesehen. Hat beides seine Berechtigung.

    Bei der FH-Ausbildung fehlten mir einige Dinge die ich auf jeden Fall für Wichtig halte (Komplexitätsberechnung ist zu gering ausgelegt etc.). Uni hat schwächen hinsichtlich des Praxisbezuges, schult jedoch die selbstständige Erarbeitung von Problemlösungen.

    Leider verdiene ich nur FH-Gehalt. Dies Problem werd ich wohl auch noch lösen können.

    ;)Kenny

  13. Die Mischung macht´s

    Autor: Miss Verständnis 23.06.05 - 13:20

    > Neidhammeldebatte vom Feinsten.
    > Schon mal darüber nachgedacht, das die
    > Uni-Kollegen, eben
    > nicht schnell, schnell Kohle machen wollen,
    > sondern bereit sind
    > sich (AUF EIGENE KOSTEN!!)freiwillig! und über
    > meherere! Jahre mit komplexen Themen auseinander
    > zu setzen.

    Hallöchen !

    Ohne der wissenschaftlichen Prägung der Uni-Ausbildung zu nahe zu treten, ist es aber mit der THEORIE alleine heute nicht mehr getan. Genauso wenig hilft die PRAXIS(-erfahrung) alleine heute noch was, da ja der Trend (wie bereits gepostet) stetig zu den vielen bunten Zetteln mit den vielen, blumigen Titeln/Abschlüssen gegangen ist.

    Nach meiner persönlichen Erfahrung ist der Königsweg die gesunde Mischung aus beidem, denn nur wer das theoretische Wissen auch schon mal zur praktischen Anwendung gebracht hat, kann wichtiges Theorie-Wissen von Lehrbuch-Kapiteln unterscheiden, die in der praktischen Anwendung für die Katz´ sind.

    Ach ... noch was zum Thema "Uni vs. FH":
    Mein Haus ... Mein Auto ... Meine Pferdepflegerinnen ...


  14. Re: Was die Studie verschweigt:

    Autor: rhi 23.06.05 - 13:42

    Egg Eater schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > FH'ler bekommen deutlich weniger als
    > Uni-Asolventen. Denn eine qualitativ hochwertige
    > Ausbildung gibt es nur an der Uni.
    >
    > FHs sind verkappte Berufsschulen für Leute mit
    > miserablem Abi. Da lernt man zwar jede Menge
    > Praxis kennen. Das fundierte Hintergrundwissen
    > haben aber nur die Úni-Absolventen.
    >
    > FH'ler sind typische Zuarbeiter für die technische
    > Elite. Der Uni-Absolvent sagt, was Sache ist. Der
    > FH'ler gehorcht, und setzt um.
    >
    > Deshalb finde ich es voll ok, dass die FH'ler
    > weniger Knete bekommen. Schließlich leben wir in
    > einer Leistungsgesellschaft.
    >
    > Egg Eater
    >
    >

    du arroganter kleiner pisser. erst so einen aufriss machen, 12 feedbacks erhalten und dann nicht mehr reagieren. passt perfekt ins bild. wahrscheinlich geht dir gerade einer ab.


  15. q.e.d.

    Autor: Miss Verständnis 23.06.05 - 15:40

    > du arroganter kleiner pisser. erst so einen
    > aufriss machen, 12 feedbacks erhalten und dann
    > nicht mehr reagieren. passt perfekt ins bild.
    > wahrscheinlich geht dir gerade einer ab.
    >

    Besser hätt ich´s auch nicht sagen können *grins*
    Da bekommt das Wort "karrieregeil" ne ganz neue Bedeutung ... hehe


  16. Re: Was die Studie verschweigt:

    Autor: pppp 23.06.05 - 17:40

    Egg Eater formuliert es zwar etws krass, aber im Prinzip hat er schon recht....Der Leistungsgedanke muss klar im Vordergrund stehen, und ein FH'ler hat faktisch nun mal weniger Hintergrundwissen und von wissenschaftlichem Denken oder Arbeiten zum grossen Teil gar keine Ahnung.
    Und das Argument, Akademiker sind zu dumm, einen Schraubenzieher in die Hand zu nehmen, kann von mir aus jeder bringen. Denn dazu gibt es nun mal den kleinern Handwerker.....
    Um was es ja in Wirklichkeit geht, ist der Grad der Schwierigkeit der Tätigkeit...einen Schraubenzieher in der Hand zu halten schaft ein Akademiker nach 3 Stunden schon, m-dimensionale Gleichungen zu lösen ein Handwerker halt in 20 Jahren nich...und deshalb wird da auch mehr und zwar zurecht verdient...diese kleinen Leute, die immer nur meinen, in den Führungsetagen werden die Eier geschaukelt haben halt gar keine Ahnung. Leute die da oben sind, haben sich das hart er-studiert und erarbeitet....es wird nämlich immer schwerer, nach oben zu kommen.....und wers nich drauf hat bleibt halt dann besser auch in eigenem Interesse gleich von Anfang bitte draussen, parkt aber dann seinen Neid auch woanders.....
    schönen Tag noch....


  17. Re: Was die Studie verschweigt:

    Autor: Bill Bo 23.06.05 - 18:42

    pppp schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Egg Eater formuliert es zwar etws krass, aber im
    > Prinzip hat er schon recht....Der Leistungsgedanke
    > muss klar im Vordergrund stehen,
    [...]
    Um was es ja in Wirklichkeit geht, ist der Grad
    > der Schwierigkeit der Tätigkeit...
    [...] diese kleinen Leute, die
    > immer nur meinen, in den Führungsetagen werden die
    > Eier geschaukelt haben halt gar keine Ahnung.
    > Leute die da oben sind, haben sich das hart
    > er-studiert und erarbeitet....es wird nämlich
    > immer schwerer, nach oben zu kommen>
    >

    Also da fragt man sich, wie lange du dich "da oben" schon umgesehen hast. Richtig ist, daß es immer schwerer wird, dorthin zu kommen. Falsch ist, dass diese - jedenfalls eine Top - Position er-studiert worden ist; über das Erarbeiten kann man sich unterhalten.

    Das Lösen m-dimensionaler Gleichungen zeichnet jedenfalls weder Bereichsleiter (vielleicht bei Versicherungsmathematikern) noch Vorstand aus. Schon eher gnadenloses Arbeiten vor allem an der eigenen Karriere. In Großuntenehmen bearbeitet bereits das mittlere Management ein Viertel des TagesIntrigen und bereitet den Weg für die eigene Seilschaft - dem Betrachten von Gleichungen vielleicht gar nciht unähnlich.

    Ein weiteres Viertel dient der Selbstdarstellung. Es ist nicht egal, wie man die Gleichung löst, und schon gar nciht, wem man´s erzählt. Kann man sie nciht lösen (z.B., weil sie gar nicht lösbar ist): macht nix, der echte Stratege erkennt und verkündet den falschen Ansatz (je nach Unternehmenskultur zeigt er noch die Zwangsläufigkeit der Fehlentwicklung auf, das macht den belasteten Vorgänger zum Förderer).

    Das hilft außerdem drei anderen zu schicken Lösungen eines Problems, das man zuvor gar nicht hatte. Und die zeigen sich für die Flanke erkenntlich, wenn sie schlau sind. Erfolge auf der ganzen Linie. Nicht nur im Marketing (Umsatz sinkt? "Ja, aber der Markenwert und die Zielgruppe...") und im Controlling, auch bei den Ingenieurenund quer durch die Abteilungen (Bluetooth-Freisprechanlagen eines bekannten Herstellers sollen übrigens den Anschluß einer Außenantenne gar nicht mehr vorsehen).

    Wer das nicht kann oder will, hat schlechte Karten.

  18. Re: Was die Studie verschweigt:

    Autor: kieran 24.06.05 - 09:27

    oder man ist so ueberragend gut (ich rede nicht von mir), dass man durch eigene leistung fuer sich werbung macht, und taktieren und intrigieren nicht noetig hat! das einzige problem was dann auftritt ist, dass man aufpassen muss, dass einem nicht die leute von oben "weggeklaut" werden, weil alle mitarbeiter durch den charismatischen und kompetenten chef so motiviert sind, dass die abteilung von allen beneidet wird, weil der entsprechende chef ja bloss glueck hatte weil er die besten mitarbeiter habe.

  19. Re: Was die Studie verschweigt:

    Autor: Bill Bo 24.06.05 - 13:55

    kieran schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > oder man ist so ueberragend gut (ich rede nicht
    > von mir), dass man durch eigene leistung fuer sich
    > werbung macht, und taktieren und intrigieren nicht
    > noetig hat! das einzige problem was dann auftritt
    > ist, dass man aufpassen muss, dass einem nicht die
    > leute von oben "weggeklaut" werden, weil alle
    > mitarbeiter durch den charismatischen und
    > kompetenten chef so motiviert sind, dass die
    > abteilung von allen beneidet wird, weil der
    > entsprechende chef ja bloss glueck hatte weil er
    > die besten mitarbeiter habe.

    Jo. Es gbit nichts, was es nciht gibt. Gib es zu: Dieser Fall ist nciht sooo verbreitet.


  20. Re: Was die Studie verschweigt:

    Autor: pppp 24.06.05 - 14:41

    > Also da fragt man sich, wie lange du dich "da
    > oben" schon umgesehen hast. Richtig ist, daß es
    > immer schwerer wird, dorthin zu kommen. Falsch
    > ist, dass diese - jedenfalls eine Top - Position
    > er-studiert worden ist; über das Erarbeiten kann
    > man sich unterhalten.
    >
    > Das Lösen m-dimensionaler Gleichungen zeichnet
    > jedenfalls weder Bereichsleiter (vielleicht bei
    > Versicherungsmathematikern) noch Vorstand aus.
    > Schon eher gnadenloses Arbeiten vor allem an der
    > eigenen Karriere. In Großuntenehmen bearbeitet
    > bereits das mittlere Management ein Viertel des
    > TagesIntrigen und bereitet den Weg für die eigene
    > Seilschaft - dem Betrachten von Gleichungen
    > vielleicht gar nciht unähnlich.
    >
    > Ein weiteres Viertel dient der Selbstdarstellung.
    > Es ist nicht egal, wie man die Gleichung löst, und
    > schon gar nciht, wem man´s erzählt. Kann man sie
    > nciht lösen (z.B., weil sie gar nicht lösbar ist):
    > macht nix, der echte Stratege erkennt und
    > verkündet den falschen Ansatz (je nach
    > Unternehmenskultur zeigt er noch die
    > Zwangsläufigkeit der Fehlentwicklung auf, das
    > macht den belasteten Vorgänger zum Förderer).
    >
    > Das hilft außerdem drei anderen zu schicken
    > Lösungen eines Problems, das man zuvor gar nicht
    > hatte. Und die zeigen sich für die Flanke
    > erkenntlich, wenn sie schlau sind. Erfolge auf der
    > ganzen Linie. Nicht nur im Marketing (Umsatz
    > sinkt? "Ja, aber der Markenwert und die
    > Zielgruppe...") und im Controlling, auch bei den
    > Ingenieurenund quer durch die Abteilungen
    > (Bluetooth-Freisprechanlagen eines bekannten
    > Herstellers sollen übrigens den Anschluß einer
    > Außenantenne gar nicht mehr vorsehen).
    >
    > Wer das nicht kann oder will, hat schlechte
    > Karten.
    >



    Na ja, Beutlin, ich dachte es geht erst einmal um das nach oben kommen, und nicht um die Taktik und die Arbeitsweisen dort....dass dann natürlich andere Sachen im Vordergud stehen ist schon klar....die Gleichungen lösen wird natürlcih weg deligiert...aber is ja auch wieder klar...dafür ist der manager natürlich wieder nicht zuständig, u7nd davon hab ich auch gar nicht geredet....mir gings darum, erst mal dahin zu kommen...und dass dazu ein Studium Pflicht ist heutzutage, wirst du mir kaum absprechen können, also doch er-studiert...danach gehts natürlich anders weiter, aber das studium ist erst mal basis....
    je höher man ist desto mehr steht nun einmal der überblick an erster stelle, und nich das sich im detail verlieren....würde ja auch keinen sinn machen....
    aber ausgangspunkt war ja, dass sich leute beschweren, dass Beschäftige in höheren Positionen mehr verdienen und dabei weniger machen....
    mag sein, dass es nach weniger aussieht, wenn die untere abteilung die harte arbeit mnacht (m-dimensionale Gleichungen lösen) und der chef nur deligiert...aber das muss ja auch richtig gemacht werden...und dazu muss man auch der richtige typ sein, da insbesondere das knüpfen von kontakten sehr wichtig ist...
    na ja, und das rumjammern wegen Intrigen und so...man muss schon ein dickes fell haben, aber wie du gesagt hast, wer das nich hat oder sich das nich zulegen will, is halt an einer höheren position fehl am platze.....denn auch das gehört dazu wenn es nicht sogar den hauptverdienst darstellt, intrigen aufzulösen und aufgaben und leute zusammenzuführen....
    je höher desto wichitger wieder softskills wie erkennen der fähigkeiten der mitarbeiter, firmenkontakte und personalführung....deshalb glauben viel wohl, dass es "da oben" so einfach wäre, weil die "hardskills" wie höhere Mathematik etc. nicht mehr (so) zum einsatz kommen...und genau da liegt der Fehler....
    nicht nur dass dadurch das allgemeine Denken natrülich höher liegt, was den softskills auf jedem fall zu gute kommt (falls man die nicht schon an der uni verloren hat), nein, man war ja auch mal "unten" und hat mitbekommen was wichit ist, und wo dort die Probleme liegen....
    deine restlichen argumente kann ich nich einordnen, wüsste nich was die zum Ausdruck bringen sollten....ich hgab kein problem damit, dass "da oben" ein harter Kampg tobt...deshalb will man doch nach oben oder??? sonst wirds ja langweilig...ausserdem steht dann wieder der wettbewerb im vordergrund, was ja nur gut sein kann....


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    Deutsche Industrie zu 5G
    "Eine Lex China darf es nicht geben"

    Ein Gesetz, das chinesische 5G-Ausrüster pauschal ausschließt, will die deutsche Industrie nicht. Auch in Großbritannien kommt es bald zur Entscheidung.


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