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so wird aus Sch**** Gold

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  1. so wird aus Sch**** Gold

    Autor: Shibbi 12.07.10 - 09:58

    Ein Titel dem das Label vlt 1000$ eingebracht hat wird hier gleich zu einem Wert von über 22k $(vor dem neuen Urteil). Ich weiß nicht wie man so hohe summen ansetzen kann. Wenn mann z.B. 10€ pro Song nimmt wäre das finde ich völlig ausreichend. Wirkt vielleicht nicht ganz so abschrekend, jedoch ist der Unterschied zum Laden immernoch sehr deutlich. Eine SIngle hat ja beisten 3-5 Tracks. SOmit wäre eine SIngle bis zu 50€ wert. Finde ich angemessener und dazu wäre die Strafe auch bezahlbar.

  2. Re: so wird aus Sch**** Gold

    Autor: asdfasdfasdf 12.07.10 - 10:03

    22'500 $ für ein Song? Bei normalem Stundenlohn ist der ganze Titel nicht mal annähernd so viel Wert...
    Dazu kommt, dass er den Titel ja nicht geklaut und selbst veröffentlicht hat, sondern nur eine Kopie davon geklaut hat, welche im Kaufhaus vieleicht nen Euro Wert wäre.
    Alles, was über 20 $ pro Song ist, ist irgendwie völlig weltfremd überzogen.

  3. Re: so wird aus Sch**** Gold

    Autor: lert 12.07.10 - 10:12

    Entscheidend ist nicht, dass er eine Kopie des Songs besessen hat, sondern das er es zum Download bereitgestellt hatte. Man darf also davon ausgehen, dass er daran schuld ist, dass jeder Song x-mal verbreitet wurde (und gemäß der Denkweise der Musikindustrie x-mal pro Song Schaden entstanden ist).

    Ein Song ist beim Kauf übrigens nicht mehr als 2-3$ wert, andernfalls wären Alben mit 12-16 Titeln unbezahlbar. Nun geht man hier wohl davon aus, dass jeder Song ca. 10.000x heruntergeladen wurde, folglich ein Schaden von 22.000$ entstanden sei.

    Ich frage mich vielmehr, warum jemand mit einem so hohen Bildungsgrad überhaupt Songs per Filesharing herunterlädt. Sofern er nicht arbeitslos oder spielsüchtig ist, sollte er über ausreichend finanziellen Rückhalt verfügen, um sich Musik legal kaufen zu können.

  4. Re: so wird aus Sch**** Gold

    Autor: SharpCommenter 12.07.10 - 10:13

    asdfasdfasdf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 22'500 $ für ein Song? Bei normalem Stundenlohn ist der ganze Titel nicht
    > mal annähernd so viel Wert...
    > Dazu kommt, dass er den Titel ja nicht geklaut und selbst veröffentlicht
    > hat, sondern nur eine Kopie davon geklaut hat, welche im Kaufhaus vieleicht
    > nen Euro Wert wäre.
    > Alles, was über 20 $ pro Song ist, ist irgendwie völlig weltfremd
    > überzogen.

    <Ironie>
    Da kann man nur eines raten: Wenn schon klauen, dann lieber in der Realität! Im Kaufhaus wäre er für die CDs mit rund 50$ "Bearbeitungsgebühr" davongekommen und kein Richter hätte sich den Aufwand gemacht, den Fall - wenn Ersttäter - zu bearbeiten.
    </Ironie>

    Bevor jetzt jemand meint ich hätte ihn angestiftet: Klauen ist Pfui! ;)

  5. Re: so wird aus Sch**** Gold

    Autor: sowas 12.07.10 - 10:16

    es geht darum das man den angeblichen schaden den alle Raubkopierer anrichten (natürlich sind diese Zahlen merkwürdigerweise bei der musikindustrie immer höher), auf die abzuwelzen die das Pech hatten erwischt zu werden.

    Sch**** aber Wahr

  6. Re: so wird aus Sch**** Gold

    Autor: SharpCommenter 12.07.10 - 10:17

    lert schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Entscheidend ist nicht, dass er eine Kopie des Songs besessen hat, sondern
    > das er es zum Download bereitgestellt hatte. Man darf also davon ausgehen,
    > dass er daran schuld ist, dass jeder Song x-mal verbreitet wurde (und gemäß
    > der Denkweise der Musikindustrie x-mal pro Song Schaden entstanden ist).

    Die zugegebenermassen für meinen Geschmack etwas zu oft bedenkliche Denkweise der Musikindustrie kennen wir ja nun nur allzu gut. Wenn Herr Tenenbaum für den Schaden aufkommen muss, den Kopien von Kopien von Kopien von seiner Kopie angerichtet haben, dann sollten die betreffenden Musikstücke ja nun öffentlich frei zugänglich sein (kann ja kein Schaden mehr entstehen, oder etwa doch?) Oder mag da etwa jemand sich den Schaden gleich mehrfach bezahlen lassen wollen?..

  7. Re: so wird aus Sch**** Gold

    Autor: xdy 12.07.10 - 10:18

    Die Schadensersatzansprüchen beruhen nicht auf illegale Downloads sondern weil Tenenbaum urheberrechtlich geschütztes Material im Internet angeboten hat.

  8. Re: so wird aus Sch**** Gold

    Autor: matzmutz 12.07.10 - 10:35

    Selbst 10€ pro Song sind noch zu viel .. und auch zu wenig.

    Lädt man 10.000 Songs herunter würde man 100.000€ zahlen
    Lädt man 1 Song herunter 10€.

    Macht es für einen Bankräuber eine Unterschied, ob er 100000€ oder 1000€ erbeutet?

  9. Re: so wird aus Sch**** Gold

    Autor: psycho 12.07.10 - 11:00

    In diesem Fall gabs aber keinen Raub.
    Das ist erschleichung von Leistung so wie Schwarzfahren.

  10. Re: so wird aus Sch**** Gold

    Autor: fsdfsdf 12.07.10 - 11:07

    Kann sich eigentlich noch irgendjemand an die Gaukler und Musikanten im Mittelalter erinnern?
    Wüsste nicht, dass die sich gegenseitig verklagt hätten, weil jemand ein Lied oder eine Geschichte kopiert hätte.

  11. Re: so wird aus Sch**** Gold

    Autor: fsldkl 12.07.10 - 11:32

    Super Vergleich. So aktuell!

  12. Der Vergleich ist treffend!

    Autor: IceRa 12.07.10 - 11:39

    Ist aber genau das Selbe, egal ob's vor 500 Jahren war oder vor 50.

    Die Geier von der Musik-Film-Indistrie sind am Sterben und machen jetzt noch ein bisschen Radau vor dem letzten Abröcheln.
    Bei den Richtern ist Langsam Verstand angekommen, die lassen sich nicht mehr so leicht blenden (und bestechen) wie vor 10 jahren. Gut so!
    Das Einzige was man jetzt noch tun muss - nebst warten bis gewisse Teile der Unterhaltungsindustrie abgenippelt sind - ist die Welt vor Folgeschäden wie Zensurinfrastruktur und absurde Gesetze bewahren. -> Weil Verstand keine Chance hat, bei Politikern anzukommen, leider. Und auch nicht bei gewissen Lobbyisten.


    Gruss, Ice

  13. Re: so wird aus Sch**** Gold

    Autor: vyfsdfsd 12.07.10 - 11:54

    fsldkl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Super Vergleich. So aktuell!

    Künstler sind nunmal Künstler. Sie können davon leben wenn sie gut sind und wenn Leute gewollt sind dafür Geld auszugeben. Wenn das nicht zutrifft, müssen sie, oh Schreck, einer richtigen Arbeit nachgehen.

  14. Echter Preis ist echt genug

    Autor: renegade334 12.07.10 - 12:04

    Also ich würde sagen, dass 50c pro Lied echt genug sind, was man an Strafe zahlen muss. Eine Doppel-CD kostet ja auch nicht mehr als 20€. Und die enthält auf keinen Fall weniger als 40 Lieder. Und für einen "Raubkopierer" finde ich genug, wenn er für seine Paar Tausend Lieder Strafe zahlt. Also ich würde mich aufregen, wenn ich paar Tausend Euro zahlen müsste. Man muss ja nicht gleich auf elektrischen Stuhl finde ich :-P

    Die hohen Preise zeigen nur Abschreckung und keine Durchsetzung von Strafen in der breiten Masse! "Ihr dürft getrost weiter raubkopieren", außer ich finde, dass man an den Sachen die man lädt sehr schnell Spaß verliert und Musik im Allgemeinen etc nicht mehr interessant findet. Den Schaden füge ich mir lieber nicht zu. Sonst bin ich einer dem alles egal ist.

    Und überhaupt. Geld ist nicht eine Barriere, an Sachen zu kommen, sondern:
    - Signalsache, damit Produzierenden erfahren dass sie gebraucht werden und weiter produzieren. Beim "Raubkopieren" ist dies gestoppt. Also man hat nichts zu verlieren.
    - Es stimmt nicht, dass das Leben bloß nur eine harte Öde ist. Sondern ein reales spannendes Spiel, wo man sich von Level zu Level durchspielt. Cheats (was nicht sooo legal ist) machen das Leben schnell langweilig. Spielt man nicht, kommt man nicht weiter. "Vergleichbar mit GTA 4 also". :D
    Ihr wisst was Ihr zu tun habt.

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